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  5. › Handelskrieg: Globalfoundries' China…

Hintertreffen

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  1. Hintertreffen

    Autor: subjord 22.05.20 - 11:35

    Die fallen jetzt immer weiter zurück. Da sie nicht mehr zu den Herstellern der besten und teuersten Prozessoren gehören, bekommen sie jetzt auch nur noch Aufträge mit deutlich kleineren Margen. Wenn dann auch noch solch ein großes Projekt Fehlschlägt dann werden die einen noch größeren Abstand auf die 3 Führenden Chiphersteller bekommen.
    Es gibt rentable Nischen in der Branche, bei der man nicht die beste Technik braucht um rentabel zu sein. Mal schauen ob sie solch eine Nische finden werden oder demnächst untergehen werden.

  2. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: qerberoz 22.05.20 - 12:59

    Konkret bitte.

  3. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: Compufreak345 22.05.20 - 15:02

    AMD fertigt seine besten Prozessoren hauptsächlich bei TSMC:
    https://www.pcwelt.de/a/amd-laesst-neue-chips-bei-drei-firmen-produzieren,3463608
    Qualcomm setzt für die Topmodelle auf Samsung:
    https://www.golem.de/news/snapdragon-5g-qualcomm-nutzt-samsungs-7lpp-euv-fertigung-1802-132895.html
    Intel fertigt selbst - und teilweise bei Samsung:
    https://www.pcgameshardware.de/CPU-CPU-154106/News/Intel-laesst-laut-Medien-CPUs-bei-Samsung-fertigen-1338217/

    Da High-End schon lange bei Strukturbreiten <=14 nm angekommen ist wird es da in Zukunft auch weiterhin nix bei GLOBALFOUNDRIES geben.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Globalfoundries#Werke

  4. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: subjord 22.05.20 - 15:55

    qerberoz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konkret bitte.



    Wie Compufreak345 schon schrieb, es gibt TSMC, Intel und Qualcomm. Die können ordentlich Geld verdienen (solange sie selbst genug investieren können um vorne mit dranzubleiben).

    Globalfoundries war vorne mit dabei, aber sie haben sich vor ein paar Jahren in die zweite Reihe verabschiedet. Da sind die Margen allerdings viel schwächer und momentan konkurrieren sie mit ihren neuen Fabriken u.a. mit den Abgeschriebenen älteren Fabriken von TSMC und Qualcomm. Das ist keine Nische in der man sich lange halten kann, zumal neue Fabriken immer noch Milliarden kosten.
    In Deutschland gibt es ja auch einige Profitable Chiphersteller, allerdings konzentrieren die sich auf ganz andere Bereiche.

  5. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: Trockenobst 22.05.20 - 18:42

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland gibt es ja auch einige Profitable Chiphersteller, allerdings
    > konzentrieren die sich auf ganz andere Bereiche.

    Für Autos werden noch CPUs und Steuerchips in >40nm produziert. Das sollte sogar Globalfoundries hinkriegen.

    Seit dem aber wegen Selbstfahren, Tesla und Co. mehr CPU Power gefordert wird, schlägt dort auch der Effizienzfaktor zu. <20nm soll da in fünf Jahren die Regel sein, und dann fallen auch in DE einigen Kunden weg.

    Ich sehe die gewaltige Übermacht von TSMC hier als schwierig an. Intel kann es noch nicht so klein. Es gibt jetzt wieder die alten Gerüchte das Qualcomm angeblich doch auch eine eigene ARM Fab bauen will, aber das hält sich schon 10 Jahre.

    Was baut da GF so lange an einer Fabrik, wenn sie diese dann nicht nutzt.

  6. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: Profi_in_allem 23.05.20 - 06:56

    Der größte Fehler von AMD war eine Fab in Dresden zu bauen. Die Fab war nie profitabel weil dort gute Fachkräfte fehlen und da nur Mist rauskam. Die Fab ist immer noch auf dem Stand von 28Nm, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, das ist Wahnsinn und es wundert nicht, dass AMD das Ding schnell verhökert hat.

  7. Re: Hintertreffen

    Autor: GwhE 23.05.20 - 08:39

    Es war der richtige schritt, AMD und Globalfoundries zu trennen, da so beide wieder wirtschsftlich rentabel arbeiten.


    Wenn eine firma ein invest von 10mrd in den sand setzt, das sie dann wirstschaftliche probleme bekomnen ist aber klar, dabei geht es primär sogar nicht um das geld sondern um das ausbleibende wachstum. Das sie jetzt bereiche suchen, die lukrativ sind auch klar, und jeder weiß beim militär fließt geld.

    Und dann nochmal was zur struckturbreite, ja die ist wichtig, aber gibt noch die kosten und die energy effietienz des chips, wahrscheinlich haben sie das wachstum von iot massiv überschätzt, da dort chips andere anforderungen haben als im high end cpu bereich.

  8. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: Trockenobst 23.05.20 - 17:27

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der größte Fehler von AMD war eine Fab in Dresden zu bauen. Die Fab war nie
    > profitabel weil dort gute Fachkräfte fehlen und da nur Mist rauskam.

    In USA, China, Taiwan und Japan gibt es Uniabschlüsse mit Fachrichtung Chipdesign. Einfach eine Fabrik hinstellen wird nicht reichen, das muss sich mit Uni und Startups drumherum selbst erfrischen.

    In fast allen Bereichen der Hochtechnologie gibt es nur ein oder zwei Firmen die Top sind. Nur eine für eInks Displays, eine die alle(!) OLEDs herstellt, drei Firmen die noch qualitativen Speicher produzieren können.

    In Deutschland kannte ich nur einen, der war super im Chipdesign. In DE an low tech Chips für Drucker/Autos/Maschinen gearbeitet, später in die USA ausgewandert, überall gearbeitet wo was mit Chips ging auch Intel und AMD. In Deutschland/EU war die Karriere nicht möglich, schon alleine was die Gehaltsoptionen sind.

  9. Re: Hintertreffen schwurbel schwurbel

    Autor: PerilOS 24.05.20 - 09:30

    Den DE/EU/Welt B2B Markt interessiert Konsumerware nicht. Hier in DE wird Steuerungstechnik produziert. Und wenn du irgendwo in der Welt eine Fabrik aufbaust, dann läuft die mit deutschen Chips, Software und in der Regel auch Mechanik.

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