1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Handelskrieg: USA wollen größte…

Was macht das für einen Unterschied...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: Daniel89 07.09.20 - 10:35

    ob eine nicht-amerikanische Firma Chips für das Militär im Ausland oder im Inland fertigt? Wenn die Firma sich entschließt Informationen nach außen zu geben ist der Standort doch egal.
    Oder sehe ich das falsch?

  2. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: bplhkp 07.09.20 - 10:47

    Der Unterschied ist, dass ein Teil des Geldes bei der Fertigung im Inland beim US-amerikanischen Arbeitnehmer landet und im Inland für Wohlstand sorgt.

  3. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: Graveangel 07.09.20 - 10:51

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist, dass ein Teil des Geldes bei der Fertigung im Inland
    > beim US-amerikanischen Arbeitnehmer landet und im Inland für Wohlstand
    > sorgt.


    Und die Leute, die in der Fertigung arbeiten sind tendenziell patriotischer gegenüber den USA und damit weniger anfällig dafür, ggf. Manipulationen durchzuführen.

    So zumindest die Hoffnung

  4. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: mimimi 07.09.20 - 10:59

    Ich denke eher, dass im Falle eines Falles die Fab im eigenen Land steht und die Versorgung gesichert ist. Steht sie im Ausland, fehlt der Nachschub und die Möglichkeit, selbst zu produzieren. War gut zu sehen an den Arzneimitteln, die in der Coronakrise plötzlich nicht mehr verfügbar waren.

  5. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: AllDayPiano 07.09.20 - 11:08

    Es ist das berühmte zweierlei Maß. Firmen die für die USA Rüstung fertigen -> gut. Firmen, die für die China Rüstung fertigen -> böse.

    Das amerikanische Weltbild ist sehr einfach gestrickt. Arbeitest Du nicht für uns, arbeistest Du gegen uns.

    Aber sind wir mal ehrlich: Die USA machen uns gerade einen Gefallen. Man hat China aus dem Ruder laufen lassen, als wir (oder die USA) noch im großen Maßstab davon profitiert haben. Jetzt hat man sich seinen größten Konkurrenten geschaffen und versucht jetzt, den abfahrenden Zug zu stoppen.

    Diese Erkenntnis hätte kommen müssen, bevor der große Abverkauf begonnen hatte. Aber ob man damit auf lange Sicht an der sich ergebenden Gesamtsituation etwas ändern kann, sei dahingestellt. China wird auch ohne das Ausland groß.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  6. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: ntldr 07.09.20 - 11:28

    Neben den wirtschaftlichen Vorteilen (Jobs in der Region), ist das auch strategisch sinnvoll.

    1. Im Kriegsfall sind die USA nicht von Fabs in Asien abhängig. Insbesondere bei einem Konflikt mit China, ist es blöd auf ne Produktionslinie direkt vor Chinas Haustür abhängig zu sein. Aber auch bei anderen (großen Konflikten) möchte man nicht umbedingt die Ware um die halbe Welt schicken müssen.

    2. Es ist deutlich einfacher die Lieferketten zu überwachen. Bei einer Produktion Taiwan wäre sowohl die Zulieferkette zur Fab, als auch die Lieferkette Fab -> USA angreifbar - z.B. durch Austausch der Chips mit verbauter Hintertür.

  7. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: Legendenkiller 07.09.20 - 12:36

    Was aber bedeutet das du wie die USA China weiter als Billiglohnland beanspruchst und die Menschen in China weiter als lohnslkaven für westlichen Billigkonsum haben willst.

    Eine etische Ansicht, die nicht jeder teilt.

  8. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: AllDayPiano 07.09.20 - 12:37

    Du hast mich falsch verstanden.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  9. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: narfomat 07.09.20 - 13:07

    >Es ist das berühmte zweierlei Maß. Firmen die für die USA Rüstung fertigen -> gut. Firmen, die für die China Rüstung fertigen -> böse.

    ja LOGISCH. das würde jedes land so aus der perspektive einer halbwegs kompetenten verteidigungsstrategie sehen. alles andere macht auch keinen sinn.

    >Das amerikanische Weltbild ist sehr einfach gestrickt. Arbeitest Du nicht für uns, arbeistest Du gegen uns.
    für firmen die für deinen "potentiellen" oder wirtschaftlich aktuellen "feind" arbeiten und rüstungsgüter produzieren, macht eine derartige denkweise absolut sinn, natürlich.

    >Was aber bedeutet das du wie die USA China weiter als Billiglohnland beanspruchst und die Menschen in China weiter als lohnslkaven für westlichen Billigkonsum haben willst.

    >Du hast mich falsch verstanden.
    zumal das ein disktutabler standpunkt ist, den nicht jeder teilt. aus der perspektive ist jeder der weniger verdient als du selbst unter bedingungen die schlechter sind als deine automatisch ein "lohnsklave"? oder ab wie viel einkommen, KKP bereinigt, bzw. welchem verhältnis persönliches einkommen zu fremdeinkommen (1:10? 1:100? 1:1000) ist die person automatisch KEIN lohnsklave mehr?
    sorry das ich das jetzt so sagen muss aber es zeugt schon von bemerkenswerter weltfremdheid, normale chinesische arbeiter als lohnsklaven zu bezeichnen. ausserdem, wie kommst du auf die idee, das (nur als beispiel) "wir", deutschland, 80Mio einwohner, für die arbeitsbedingungen in einem land verantwortlich sind, das 1.4Milliarden (!) einwohner hat?? DAS ist nämlich imperiales denken! als ob WIR darüber zu entscheiden hätten, wie chinesen zu leben haben oder wie hoch deren einkommen sein sollte oder deren arbeitsbedingungen sein müssen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.20 13:11 durch narfomat.

  10. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: thinksimple 07.09.20 - 18:09

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist das berühmte zweierlei Maß. Firmen die für die USA Rüstung fertigen
    > -> gut. Firmen, die für die China Rüstung fertigen -> böse.
    >
    > Das amerikanische Weltbild ist sehr einfach gestrickt. Arbeitest Du nicht
    > für uns, arbeistest Du gegen uns.
    >
    > Aber sind wir mal ehrlich: Die USA machen uns gerade einen Gefallen. Man
    > hat China aus dem Ruder laufen lassen, als wir (oder die USA) noch im
    > großen Maßstab davon profitiert haben. Jetzt hat man sich seinen größten
    > Konkurrenten geschaffen und versucht jetzt, den abfahrenden Zug zu stoppen.
    >
    > Diese Erkenntnis hätte kommen müssen, bevor der große Abverkauf begonnen
    > hatte. Aber ob man damit auf lange Sicht an der sich ergebenden
    > Gesamtsituation etwas ändern kann, sei dahingestellt. China wird auch ohne
    > das Ausland groß.

    +1
    Genauso ist es.

    Und manche müssen aufpassen das China nicht einfach hergeht und sich wie früher abschottet und auf Import pfeift und gewisse Rohstoffe an manche nicht mehr exportiert.

    Mal sehen was dem Trumpel dann einfällt.
    Ob das mit der Vergiftung nicht auch.........
    Hmmm..... Verhindern von Nordstream.....
    Wer weiß.......
    CIA,NSA und Homeland hatten in der Vergangenheit ja auch ihre Finger im Spiel.....

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  11. Re: Was macht das für einen Unterschied...

    Autor: AllDayPiano 07.09.20 - 22:27

    China hat hier keinen Trumpf mit den seltenen Erden. Sie können gerade einmal 30% vom theoretischen weltweiten Ausstoß produzieren. Das haben sie schon zu spüren bekommen, als 2010 andere Länder nach Chinas Lieferstopp eingesprungen sind, was sich dann - trotz höherer Umweltstandards anderswo - durch die enorm gestiegenen Preise rentiert hat.

    Klar rumpelte es am Anfang, aber das hat sich schnell in Luft aufgelöst.

    Das ist genau der Grund, warum China diese Karte nicht mehr ausgespielt haben. Hätten sie hier einen wirklichen Trumpf, hätten sie längst gestochen, und würden nicht eine Sanktion nach der nächsten schlucken.

    Noch dazu kommt, dass China enorme Überkapazitäten in ihrer Produktion haben. Ein Export-Stopp würde nur dazu führen, dass über Nacht ganze Industrien vor die Hunde gehen würden.

    Das Dilemma, in dem China ist, ist seine Position zu behaupten, ohne zu große Verluste auf der eigenen Seite einzufahren.

    Ganz so trivial ist die Situation nicht, und ganz so dumm sind die Amerikaner auch nicht - obwohl ich sie für das mit dümmste Volk der Erde halte. Die Demoplikaner in den USA sind sich ziemlich einig in ihrer Linie. Die Präsidenten davor waren nur subtiler. Trump poltert raus, was lange schon Strategie der USA ist. Ohne entsprechenden Rückhalt wäre er längst ge-kennedy-t worden.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. emz-Hanauer GmbH & Co. KGaA, Nabburg / Oberpfalz
  2. GK Software SE, Schöneck/Vogtland, St. Ingbert, Pilsen (Tschechische Republik)
  3. Klinkhammer Intralogistics GmbH, Nürnberg, Krapkowice (Polen)
  4. cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbH, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 13,99€
  2. 4,69€
  3. 14,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


    iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
    iPhone 12 Pro Max im Test
    Das Display macht den Hauptunterschied

    Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht
    2. Entsperren erschwert iPhone 12 Mini macht Probleme mit dem Touchscreen
    3. Kabelloses Laden Magsafe entfaltet beim iPhone 12 Mini sein Potenzial nicht

    Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Jabra schlägt Apple, Bose hat andere Vorzüge
    Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
    Jabra schlägt Apple, Bose hat andere Vorzüge

    Wir haben endlich Bluetooth-Hörstöpsel mit Active Noise Cancellation (ANC) gefunden, die mehr bieten als Apples Airpods Pro.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Freebuds Studio im Test Huawei beißt sich an Sony und Bose die Zähne aus
    2. Musik Yamahas erster Kopfhörer mit ANC-Technik
    3. Elite 85t Jabra bringt kompakte ANC-Hörstöpsel für 230 Euro