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64 Kerne schlagen 56 Kerne

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  1. 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: superdachs 07.01.20 - 23:41

    Das ist ja der Wahnsinn. Ein neuer Prozessor ist schneller als ein, bzw zwei, alte mit weniger Kernen in einem Benchmark, der auf massive, nicht praxisnahe, Parallisierung setzt.
    Ich bin enorm beeindruckt. XD

  2. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Eop 08.01.20 - 00:27

    Ich glaube es geht dabei nicht rein um die Leistung, sondern das man für viel weniger Geld eine vergleichbare Leistung bekommt, dass AMD dafür mehr Kerne benutzt kann dem Anwender egal sein.

  3. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: nicoledos 08.01.20 - 00:46

    Kann es dem Anwender nicht.

    Die CPU ist nur eine Komponente, das Gesamtpaket von Mainboard bis zur Kühlung bestimmt den Preis. Auch im laufenden Betrieb. Bei massiver Parallisierung gewinnt AMD, wenn die Designentscheidungen nicht zurückschlagen.

    Wenn im Praxisbetrieb das Gesamtpaket von Intel stimmiger ist und diese sich effektiver betreiben lässt bleibt der Kunde doch bei Intel.

  4. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Eop 08.01.20 - 00:57

    Für das was der Kunde bei AMD spart, auch weil kein dual-sockel mobo gebraucht wird, kann man dann aber noch einen weitern server aufbauen und spätestens dann hat Intel das nachsehen.
    Das intel bei der core 1xxxx generation den preis im Vergleich zum Vorgänger teilweise halbiert hat, kommt ja nicht von ungefähr.
    Wenn AMD im HPC segment mehr in Fahrt kommt, wird Intel auch dort reagieren müssen.

  5. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: bark 08.01.20 - 07:37

    Ja normalerweise schon. Aber hier sprechen wir von 15.000¤ Ersparnis. Pro CPU

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann es dem Anwender nicht.
    >
    > Die CPU ist nur eine Komponente, das Gesamtpaket von Mainboard bis zur
    > Kühlung bestimmt den Preis. Auch im laufenden Betrieb. Bei massiver
    > Parallisierung gewinnt AMD, wenn die Designentscheidungen nicht
    > zurückschlagen.
    >
    > Wenn im Praxisbetrieb das Gesamtpaket von Intel stimmiger ist und diese
    > sich effektiver betreiben lässt bleibt der Kunde doch bei Intel.

  6. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Algo 08.01.20 - 08:37

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja der Wahnsinn. Ein neuer Prozessor ist schneller als ein, bzw
    > zwei, alte mit weniger Kernen in einem Benchmark, der auf massive, nicht
    > praxisnahe, Parallisierung setzt.
    > Ich bin enorm beeindruckt. XD

    Hmm hier schlagen 14% mehr Kerne (3990X) eine (theoretische) 56-Kern CPU (Intel) um 50% Performance (eine Stunde VS 1,5 Stunden Renderzeit) zu 20% des Preises ($4000 vs $20000) ... klingt durchaus beeindruckend für mich.

  7. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Eheran 08.01.20 - 09:24

    >in einem Benchmark, der auf massive, nicht praxisnahe, Parallisierung setzt.
    Anwendungen für eine CPU mit >10 Kernen sollten ordentlich parallelisiert sein? Andernfalls hätte auch die CPU von Intel keinen Nutzen und man kann beim 8-Kerner bleiben.

  8. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: F.o.G. 08.01.20 - 09:45

    vor allem "Nicht praxisnah" ... Ich arbeite mit Vray, das ist für mich ziemlich nah an der Praxis :-)

  9. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: F.o.G. 08.01.20 - 09:48

    Naja: der Chipsatz von AMD ist ja wohl auch nicht ohne. Und die beiden Intel CPUs fressen zusammen 410W. So ein System mit Intel ist also aufwändiger zu kühlen.

    Und ich finds beeindruckend dass die TR so perfekt mit den Kernen skalieren, gerade in meinem Arbeitsbereich Rendering ist das besonders wichtig

  10. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: mainframe 08.01.20 - 09:54

    Und man muss auch an ggf. an Lizenzkosten denken die man spart.

    Langsam wird AMD echt interessant.

  11. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Sharra 08.01.20 - 10:39

    Bei Intel kommt aber noch dazu, dass sie für diese Leistung 2 CPUs brauchen, und dennoch darunter liegen. Ausserdem ist ein Dualboard immer nur eine Notlösung. Die CPUs kommunizieren zwar recht gut untereinander, aber beide CPUs haben jeweils ihre eigenen Speichercontroller. CPU1 verwaltet z.B. 4 Slots, und CPU die anderen 4. Dem OS, und den Programmen ist das aber herzlich egal, welche Slots zu welcher CPU gehören. Wenn die Daten dann in den Riegeln, welche zu CPU1 gehören liegen, die Berechnung aber auf CPU2 abläuft, verliert man wieder einiges an Leistung.
    Das passiert Threadripper und Epyc nicht, da diese den Speichercontroller als eigenen Chip haben, und damit alle Kerne auf den selben RAM-Pool zugreifen können.

  12. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: nightfire2xs 08.01.20 - 11:47

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja der Wahnsinn. Ein neuer Prozessor ist schneller als ein, bzw
    > zwei, alte mit weniger Kernen in einem Benchmark, der auf massive, nicht
    > praxisnahe, Parallisierung setzt.
    > Ich bin enorm beeindruckt. XD

    Die Vorteile sind: Massiv günstiger, nur 1 Sockel (wichtig für Vmware Lizensierung), trotz massiv günstiger auch noch mehr Leistung. Nachteil: Mehr Kerne bedeutet mehr Kosten bei Windows Licensing. Hat man da aber ne ELA, dann ist das egal.

  13. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Ach 08.01.20 - 13:20

    Der Vergleich ist so gesehen auch erst fair, wenn man dem zwei Sockel Intel- ein zwei Sockel Epic System gegenüber stellt. Dann liefert AMD für gerade mal die Hälfte der Kosten aber mindestens die doppelte Leistung. AMD führt eben nicht nur gerade so, sondern führt mit einem erhabenen Polster, welches einschließlich der kommenden Generation und eventuell darüber hinaus noch weiter ausgebaut werden wird. Wie man es auch dreht und wendet, sieht das nach einem ziemlich heftigen Einbruch in Intels Server- und Workstationsegment aus.

    Da werde ich langsam immer skeptischer, was Intels derzeitige Innovationsschwäche betrifft. Wenn das so bleibt, dann droht z.B. die kommende Ryzen4000 Generation sich preislich deutlich über der aktuellen 3000 Generation zu positionieren, anstatt das die 3000er Generation im Preis nachlassen würde. AMD sei der Erfolg und die Eroberung großer Marktanteile in allen IT-bereichen herzlich gegönnt, aber schon mittelfristig brauchen wir Kunden die Konkurrenz, jedenfalls wenn die Preise nicht wieder ins astronomische steigen und die Entwicklung nicht erneut einschlafen soll.

  14. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Eop 08.01.20 - 16:40

    Wenn die Kunden bisher 10k, eventuell abzüglich eines Rabatts, bezahlen konnten, dann können Sie auch noch etwas höhete AMD-Preise bezahlen.
    Nur weil es gerade für AMD gut läuft, weil sie gute CPUs und jemanden der sie modern fertigen kann haben, bedeutet das nicht, dass das so bleibt.
    Es braucht Geld für neue Entwicklungen, z.B. in Quanten und Photonen Prozessoren und auch finanzielle Rücklagen, falls mal wieder eine Durststrecke kommt

  15. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Trockenobst 08.01.20 - 17:00

    Eop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gebraucht wird, kann man dann aber noch einen weitern server aufbauen und
    > spätestens dann hat Intel das nachsehen.

    Intel ist wegen der Security Issues kaputt. Und bleibt im Server kaputt.
    Viele fixes kosten bis zu 30% Multicore Perf, das wird mit NDAs verschwiegen.

    plundervolt, spectreV10 und co, die Architektur ist nicht mehr fixbar.

    Im DAX Umfeld höre ich bei schnellen Töchtern, das Intel gar nicht mehr in den Planungen ist.
    Firmen wie Asus, Dell bauen irre TR Workstations, das war noch vor 16 Monaten nicht mal in der Diskussion.

  16. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: bofhl 08.01.20 - 17:44

    Eop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Kunden bisher 10k, eventuell abzüglich eines Rabatts, bezahlen
    > konnten, dann können Sie auch noch etwas höhete AMD-Preise bezahlen.
    > Nur weil es gerade für AMD gut läuft, weil sie gute CPUs und jemanden der
    > sie modern fertigen kann haben, bedeutet das nicht, dass das so bleibt.
    > Es braucht Geld für neue Entwicklungen, z.B. in Quanten und Photonen
    > Prozessoren und auch finanzielle Rücklagen, falls mal wieder eine
    > Durststrecke kommt

    Da AMD derzeit ein Design hat, dass extrem gut skaliert und ihnen auch in Zukunft erlaubt massiv die Core-Anzahl (+den notwendigen Zusätzen wie Memory-Controller und Caches) zu erhöhen und zusätzlich die Chips auch in entsprechender Anzahl zu produzieren (anders als Intel!), dürfte es für diese Firma zumindest die nächsten 2 Jahre (noch?) gut aussehen.....

  17. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: bastie 09.01.20 - 08:31

    superdachs schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > in einem Benchmark, der auf massive, nicht
    > praxisnahe, Parallisierung setzt.

    Denkst du, wenn sich einer eine CPU kauft, die 56 oder 64 Kerne hat, wird er Algorithmen laufen lassen, die man nur schlecht parallelisieren kann?
    Oder könnte es nicht doch sein, dass es durchaus eine große Anzahl an parallel laufenden Aufgaben gibt und genannte Prozessoren für diese Aufgaben die erste Wahl sind?

  18. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: Eheran 09.01.20 - 08:38

    Was superdachs uns sagen will:
    Intel hat 56 Kerne, da laufen auch nicht parallelisierbare Aufgaben gut.
    AMD hat 64 Kerne, da laufen nur massiv parallelisierbare Aufgaben gut.

  19. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: derdiedas 09.01.20 - 09:09

    Das dumme ist das Intel auf absehbare Zeit nichts hat außer seine veralteten CPUs.

    Aber um Fair zu bleiben XEON mit TR zu vergleichen ist eh Schwachsinn, da XEONs vorwiegend in Servern und Workstations verwendet werden. Und da ist zumeist der Speicherdurchsatz wichtiger als die reine Core CPU Performance.

    Wenn dann muss man XEON mit EPYC vergleichen und Threadripper mit Core i9 CPUs. Aber auch hier schaut es für Intel beschissen aus, denn ebenfalls der EPYC leistet so schon mehr. Bei Performance pro $ ist es dann ganz aus. Allerdings ist der Vorsprung bei den EPYC nicht so gravierend, da die weniger hoch takten, da man wie bei den XEON hier mehr wert auf Stabilität und Performance pro Watt legt.

    Das Grundproblem aber bleibt - abseits von Servern oder Rendering Workstations gibt es für so viele Cores aktuell keinen Nutzen. Es ist ja sogar so das wir was benötigte Performance auf dem Endpoint angeht seit mehr als einem Jahrzehnt auf der Stelle stehen.

    90%+ aller User reicht ein Rechner mit um die 500 Punkte(Multicore) im Cinebench R15. Und ob die restlichen 10% wie Gamer und 3D Designer wirklich ausreichend Umsatz machen bleibt abzuwarten. Für mich sind TR und i9 Abfallprodukte des lukrativen Servermarktes, würde es den nicht geben - niemand würde eine 64Core Desktop-CPU bauen.

    AMD aber auch Intel müssten evtl. sogar zusammen mehr dafür machen das überhaupt noch Software für den Endpoint geschrieben wird. Denn hochskalierbare Software zu schreiben ist aktuell richtig aufwendig. Die Anzahl der Softwarehersteller im HighEnd Bereich sinkt seit jähren, was wächst sind WebApps die wie Pilze aus dem Boden schießen. Aber für deren Nutzung reicht ein Smartphone aus.

    Gruß DDD

  20. Re: 64 Kerne schlagen 56 Kerne

    Autor: LH 09.01.20 - 12:54

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was superdachs uns sagen will:
    > Intel hat 56 Kerne, da laufen auch nicht parallelisierbare Aufgaben gut.
    > AMD hat 64 Kerne, da laufen nur massiv parallelisierbare Aufgaben gut.

    Auch die 56 Kerne Kerne der Intel CPU sind nur dann ausgelastet, wenn ein Nutzer Aufgaben damit erledigt, die sich entsprechend auf die CPUs verteilen lassen. Das ist nur ein minimaler Unterschied.
    Wer solche Systeme aufsetzt, der plant von Anfang an eine starke Parallelisierung, sonst wäre keines der beiden Systeme eine gute Wahl.

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