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  5. › Heimautomation: Smart Lock Nuki ohne…

Ich verstehs nicht...

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  1. Ich verstehs nicht...

    Autor: peterbarker 15.11.16 - 08:59

    wie ist das System Praktikabel? Anscheinend kann es ja kein NFC, sondern nur Bluetooth. Das bedeutet, sobald ich ca. 5-10m in der Nähe bin, entsperrt die Tür. Was heißt entsperren in diesem Fall? Wir haben an der außen Tür nur einen Knauf, so wie die meisten wahrscheinlich. D.h. um die Tür von außen zu öffnen, muss der Sperrzylinder auf Anschlag gedreht werden und dort gehalten werden bis die Tür geöffnet wird. Macht das Ding genau das? Falls ja, ist das doch super unpraktisch. Sobald ich in der Nähe des schlosses bin, ist die Tür entriegelt und kann somit durch einen Windstoß einfach auf gehen. Gerade beim verlassen ist das doch super gefährlich. Ich sehe da absolut Null Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Schlüssel....

  2. Re: Ich verstehs nicht...

    Autor: mindVex 15.11.16 - 11:23

    Man kann das glaub ich einstellen, ob du dieses Auto-Unlock überhaupt haben willst. Was ich nicht schlecht finde: man kann da auch per Smartwach (sofern verfügbar) machen. Also halt mit manueller Interaktion:

    https://nuki.io/de/wie/funktionen/

  3. Re: Ich verstehs nicht...

    Autor: peterbarker 15.11.16 - 12:46

    wenn man die autolock Funktion nicht nutzt, ergibt sich in meinen Augen keinen Vorteil ggü. einem herkömmlichen Schlüssel. Wenn ich nun das Handy raushole, entsperre und die app starte um die tür aufzumachen, bin ich doch einfach mit dem schlüssel viel schneller drin.

    Keyless Entry bei Autos finde ich durchaus praktisch, aber da funktioniert das auch so einfach weil man außen halt noch so etwas wie eine Klinke hat. Welche Haustür hat das schon von außen?

  4. Re: Ich verstehs nicht...

    Autor: leMatin 15.11.16 - 13:54

    peterbarker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man die autolock Funktion nicht nutzt, ergibt sich in meinen Augen
    > keinen Vorteil ggü. einem herkömmlichen Schlüssel. Wenn ich nun das Handy
    > raushole, entsperre und die app starte um die tür aufzumachen, bin ich doch
    > einfach mit dem schlüssel viel schneller drin.
    >

    Volle Zustimmung. Das Ding bietet in meinen Augen nur eine Lösung für ein nicht vorhandenes Problem. Wenn ich dann das Handy noch rausholen muss, wo bleibt dann der Mehrwert? Dann ggf. auch noch das Handy entsperren, App öffnen,... Mehr Komfort? Zeitvorteil? Fehlanzeige. Ein Großteil der Bevölkerung dürfte sowieso in Mehrfamilienhäusern leben, wo oft auch Schließanlagen oder mehrere Schlösser verbaut sind. Zum Öffnen der Haustür hat man da sowieso schon den Schlüssel/Schlüsselbund in der Hand und für die Wohnungstür dann noch extra das Handy rausholen? Kann mir nicht vorstellen, dass da viele Vermieter dann so ein "Spielzeug" auch noch an der Haustür installieren lassen. Spielzeug deshalb, da das System nicht den Eindruck erweckt, für häufige Betätigungen gebaut zu sein. Am Markt erhältliche Lösungen mit Fingerabdruck, oder z.B. RFID-Chip am Schlüsselbund finde ich da praktikabler.
    Übrig bleibt also eher nur eine kleine Nische für das Produkt. Ob sich das da durchsetzen wird? Ich hab' da so meine Zweifel...

    Angenommen ich nutze die Autolock-Funktion und habe eine größere Wohnung bzw. wenn die Bluetooth-Sendereichweite durch bautechnische Bedingungen beschränkt wird, sperrt dann jedes mal die Haustür auf, wenn ich im Wohnungsinneren in Schlossreichweite komme?
    Außerdem müssen hier Empfänger und Sendeeinheit jeweils "aktiv" mit Energie versorgt werden. Das verdoppelt schon mal das Ausfallrisiko. So ein Handyakku ist schnell mal leer und dann muss man ja doch wieder den Schlüssel rausholen... Blöd, wenn man dann ein Schloß hat, was immer nur einen Schlüssel von einer Seite zulässt...

  5. Re: Ich verstehs nicht...

    Autor: cyberdynesystems 15.11.16 - 14:34

    Sieht man sich die unglaubliche Menge Smartschrott an der aktuell den Markt überflutet, frage ich mich ob sich auch mal irgendwelche Leute Gedanken machen die in der realen Welt mit einem realen Leben existieren!?

    Ich steh' total auf Technik und würde mich schon (leider) als Nerd bezeichnen und selbst mir erschließt sich bei sowas genauso wenig der Sinn wie bei App gesteuerten Kaffeemaschinen, Wasserkochern usw.

    Was ist Zuhause denn wirklich praktikabel?
    - Lichtsteuerung/Szenen und zwar mit einer echten Fernbedienung. Um in einem Raum das Licht einzuschalten will ich doch nicht erst mein Telefon/Tablet suchen, App öffnen und dann endlich das gewünschte Licht ein-/ausschalten
    - Heizungssteuerung
    - Audio/Video Equipment
    - Jalousien/Fenster
    - Pool bei den Leuten mit Geld.
    - Alarmanlage

    Jalousien, Fenster, Heizung sollen sich dann an Witterungsverhältnisse und schusselige Benutzer anpassen: Dachfenster offen, Regen und Herrchen nicht Zuhause: Schließen.
    Heizung morgens ab 05:00 wieder einschalten damit man es tatsächlich aus dem Bett in's Badezimmer schafft ohne im Winter auf dem Weg dorthin verendet (= erfroren) zu sein.

    Licht: Ambiente-/Zusatzbeleuchtung z.B. abends beim Fernsehen oder wenn Besuch dabei ist. Die Ladies mögen's doch auch gemütlich. ;-)

    ABER: Gefühlte 90% davon funktionieren (teilweise) schon seit über 30 Jahren(!) wenn man sich Firmen wie Bang & Olufsen, Revox, Crestron, RTI oder sogar das FS20-System von z.B. ELV usw. anschaut. Die könnten/konnten das ohne unzuverlässige Smarthome-Apps und jetzt kommt das Beste: Es funktioniert auch noch!

    Angesichts diverser Smarthome-Experimente verstehe und v.a. akzeptiere ich mittlerweile, dass die Lösungen aus bspw. o.g. Firmen im ersten Augenblick teurer erscheinen als die chinesischen Plastiklösungen und peinlichen Bastellösungen der Telekom oder RWE etc..
    Aber bei aller Liebe: Ich habe in meinem Leben wichtigeres zu tun als ständig an der Umgebung meiner Wohnung basteln zu müssen und v.a. der ebenfalls hier lebenden Familie erklären zu müssen warum X gerade wieder nicht einzuschalten ist, Y in seinem Display nur spanisch spricht und die Softwarefehlfunktion irgendeiner App-Steuerung in ihrer gesundheitlichen Fürsorge fest davon überzeugt ist, dass ich im Winter nur bei offenem Fenster mit kalten Wasser zu duschen habe. :-)

    Lieber 'n bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und in sinnvolle, ZUVERLÄSSIGE, einfache Lösungen investieren an denen man dann tatsächlich Freude hat und die sich auch im realen Leben bedienen lassen - und zwar von jedem.

  6. Re: Ich verstehs nicht...

    Autor: TechBen 15.11.16 - 14:49

    Ja, du hast Recht, die APP macht es nicht smart - die Vernetzung macht Smart Home smart.

    Und das muss man denen lassen, eine offene API hat nicht jeder https://nuki.io/de/api/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.16 14:50 durch TechBen.

  7. Re: Ich verstehs nicht...

    Autor: cyberdynesystems 15.11.16 - 14:54

    TechBen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, du hast Recht, die APP macht es nicht smart - die Vernetzung macht
    > Smart Home smart.
    >
    > Und das muss man denen lassen, eine offene API hat nicht jeder nuki.io

    Ah und Du hast einen wichtigen Punkt indirekt angesprochen: Interoperabilität bzw. Kompatibilität der verschiedenen Syteme untereinander.

    KNX/EIB, FS20, Zigbee etc. sind ja immerhin schon Standards.
    Bei Bang & Olufsen lassen sich selbst moderne Spielereien wie Philips Hue noch mit 20 Jahre alten Geräte mit dem passenden Gateway verbinden. Das zeigt, dass die Hersteller da mal langfristig und zu Ende gedacht haben.

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