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Vertikale Integration ist eine Lüge

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  1. Vertikale Integration ist eine Lüge

    Autor: fabiwanne 16.12.21 - 16:29

    Anwendersoftware nutzt längst so viele unterschiedliche Funktionen und die Andwenderbase ist so heterogen, dass man eh jedes Gerät alles können muss. Es mag ein paar Spezialisierungen geben (Apple User machen mehr Bild- und Musikbearbeitung.) Aber am ende ist das Hardwarenutzungsprofil von einem Apple-Grafiker näher an dem von nem Windows Grafiker als das von nem Apple-Grafiker zu einem Apple-CEO.
    Auch die Software ist in 99% der Fälle längst universell genung, dass die eh für alles Compilierbar ist. Assembler Optimierungen sind im Consumer-Bereich schon viel länger tot. Photoshop Interessiert sich sicher hundert mal mehr für die Eigenheiten von Metal als für die des M1. Und es ist ein reisen Nachteil, dass da nicht alles gleich tickt.
    Aus den tausenden von Unterschiedlichen Drittanbieterkomponenten lässt sich ein 1000 mal besser ein auf deinen Verwendungszweck zugeschnittenes Hardwaresetup (Das Verhältnis zwischen Grafikleistung/RAM/CPU-Leistung auf den Verwendungszweck anpasst) erstellen als mit dem One-Size (Eventuell in 4 Variatnen) fits it all Ansatz. Zumal am Markt hunderte in verschiedene Richtungen optimierte Varianten unterwegs sind. Eine Vielfalt, die Apple und Co selbst niemals bieten könnten.

    1. Die Realität ist denke ich eher eine andere: Die IT-Riesen wie Apple und Tesla sitzen auf einem Riesen haufen Geld. Eine CPU zu desighnen ist sehr Geldintensiv. Aber wenn man genug Geld drauf wirft kommt am Ende vergleichsweise zuverlässig etwas raus. Es mag große Risiken geben. Aber wenn du die verschmerzen kannst: Am ende ist es halt einfach eine gute Geldanlage.
    2. Der 2. Grund liegt da: "sich von Mitbewerbern abzuheben" Benchmarks stark unterschiedlicher Architekturen werden nie Vergleichbar sein. Entsprechend einfach macht man es dem Marketing die Stärken hervorzuheben. Man entzieht sich dem harten Konkurrenzkampf an Benchmarks zu messen, die für 9 von 10 Kunden eh irrelevant ist, weil die Rechner eh genug Rechenleistung haben.
    3. In eine ähnliche Richtung schlägt: "was Kunden stärker an das eigene Ökosystem bindet". Auch wenn Anwendungen heute in Hochsprachen geschrieben werden: Ausgeliefert werden sie als Maschinencode. Man baut ein paar Frameworks mit Abhängigkeiten untereinander und lässt die auf ein paar extra Hardware-Cryptofunktionen stehen es wird fast unmöglich umzusteigen weil portieren durch dritte unmöglich wird.

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