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Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

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  1. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: GPUPower 11.04.21 - 11:02

    Es gibt Frauen die mögen es einfach ihre Körper zu zeigen - nicht aus sexuellen Gründen.
    Und wenn sie damit auch noch Geld verdienen können, Jakpot!?
    Kommt mal in der Realität an :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.21 11:05 durch GPUPower.

  2. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: Axido 11.04.21 - 11:32

    GPUPower schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Frauen die mögen es einfach ihre Körper zu zeigen - nicht aus
    > sexuellen Gründen.
    > Und wenn sie damit auch noch Geld verdienen können, Jakpot!?
    > Kommt mal in der Realität an :D

    Ich würde meinen, DAS hat nun wirklich keiner infrage gestellt. Die Diskussion ist doch eher, ob Twitch der geeignete Ort dafür ist, um dafür Werbung zu betreiben. Für mich persönlich ist an dem Punkt die Grenze überschritten, an dem Frauen, die nichts damit am Hut haben, der Freiraum genommen wird, ihrem Hobby nachzugehen, ohne dabei wiederkehrend sexueller Belästigung ausgesetzt zu sein.

    Twitch war früher eben ein Streamingdienst für Gamer und sonstige sexuell harmlose Streamer. Viele (Zuschauer und Streamer) haben sich darauf eingestellt. Wenn Twitch nun aber eine unangenehmere Klientel anlockt, von der manch Streamer oder auch Zuschauer nicht gerne belästigt werden möchte, dann muss man schon fragen dürfen, ob Twitch nun eben generell als Plattform für sexuelle Inhalte gesehen werden möchte oder als Plattform für alles andere. Denn schon aus Jugendschutzgründen kann man sich dieser Frage nur sehr schlecht entziehen.

    Mir persönlich wäre beides recht. Ob Twitch nun zum OnlyFans-Werbeportal verkommt und sich für Gaming eine andere Plattform durchsetzt oder ob man eine klare Kante gegen secualisierte Inhalte zeigt und die "fanatischeren" Liebhaber solcher Inhalte (es gibt ja im Gegensatz zu denen schließlich auch genug Leute, die nicht von einzelnen Frauen auf alle anderen schließen) eben auf anderen Seiten fündig werden und Twitch in Ruhe lassen.

    Am Ende wird es wohl aber nicht Twitch regeln, sondern die Community. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Lüstlinge in gewöhnlichen Streams ziemlich schnell in ihre Schranken gewiesen werden.

  3. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: Oktavian 11.04.21 - 12:39

    > Ich sehe hier keinen Eiertanz und keinen Widerspruch: spätestens bei
    > Zwangsprostitution ist es nicht mehr wirklich die freie Entscheidung. Daher
    > kann man durchaus gleichzeitig für und gegen Prostitution sein - abhängig
    > von der Facette.

    Vollkommen richtig. Dann wäre es folgerichtig, die Person, die eine andere zur Prostitution zwingt, zu bestrafen. Das ist ja auch schon recht üblich. Gerne kann man noch den Freier bestrafen, der wissentlich eine Dame gemietet hat, die zur Prostitution gezwungen wurde. Auch das ist schon üblich. Natürlich muss man ihm dieses Wissen auch nachweisen.

    Die Forderungen (und in manchen Ländern auch die Regeln) gehen aber dahin, dass Prostitution zwar per se erlaubt ist, aber der Freier immer eine Straftat begeht, völlig unabhängig davon, ob die Dame freiwillig arbeitet oder nicht.

    Faktisch will man Prostitution verbieten. Das könnte man auch, dann bestraft man halt beide. Aber nur den Freier zu bestrafen ist schon ziemlich albern. Das wäre, als würde man den Drogenproduzenten legal arbeiten lassen, den Konsumenten aber bestrafen.

  4. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: Oktavian 11.04.21 - 12:45

    > Ich würde meinen, DAS hat nun wirklich keiner infrage gestellt. Die
    > Diskussion ist doch eher, ob Twitch der geeignete Ort dafür ist, um dafür
    > Werbung zu betreiben.

    Wir können uns aber glaube ich darauf einigen, dass das ganz alleinige Entscheidung von Twitch ist, oder? Die Damen dort tun nichts illegales, nichts jugendgefährdenden. Sie zeigen etwas Ausschnitt, plantschen im Bikini. Wenn durch das dann angelockte Publikum andere Damen auf der Plattform nicht mehr arbeiten wollen, ist das ganz alleine deren Entscheidung.

    > Twitch war früher eben ein Streamingdienst für Gamer und sonstige sexuell
    > harmlose Streamer. Viele (Zuschauer und Streamer) haben sich darauf
    > eingestellt. Wenn Twitch nun aber eine unangenehmere Klientel anlockt, von
    > der manch Streamer oder auch Zuschauer nicht gerne belästigt werden möchte,
    > dann muss man schon fragen dürfen, ob Twitch nun eben generell als
    > Plattform für sexuelle Inhalte gesehen werden möchte oder als Plattform für
    > alles andere.

    Vielleicht auch einfach als Plattform für Live-Streams gleich welcher Art. Da sind Häkelkurse neben Gamern neben Malern neben Musikern neben Plantschbeckenbesitzern neben Alleinunterhaltern.

    > Denn schon aus Jugendschutzgründen kann man sich dieser Frage
    > nur sehr schlecht entziehen.

    Da plantschen Damen im Bikini. Im ziemlich großzügig geschnittenen Bikini. Da müsste man aus Jugendschutzgründen allen unter 18 den Zutritt zum nächsten Freibad verbieten. Bleib mal auf dem Teppich.

    > Am Ende wird es wohl aber nicht Twitch regeln, sondern die Community. Aus
    > eigener Erfahrung weiß ich, dass Lüstlinge in gewöhnlichen Streams ziemlich
    > schnell in ihre Schranken gewiesen werden.

    Das ist ja das schöne. Es gibt so einen Ignorieren-Button. Ein Klick und der andere ist weg. Das ist leichter als im echten Leben.

  5. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: dark_matter 11.04.21 - 23:27

    Hmmm, naja, erstens käm echt keine Frau auf die Idee, irgendjemand am Wegesrand diese Frage zu stellen, außer sie dreht grad einen Porno. Daß das bei Nicht-Heterosexuellen normales Verhalten wäre fänd ich verblüffend, und ist von deiner Seite jetzt mal eine Unterstellung.

    Zweitens sind wir dann halt wieder bei Mehrheit/Wahrscheinlichkeit: Die Wahrscheinlichkeit für nicht-hetero ist halt je nach Studie 5 bis 10%, ergo keine symmetrische Situation.

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fragt denn jede Dame, die dich anquatscht, erst mal, ob du hetero bist?
    > Fragt jeder Typ, der ein Mädel anquatscht, ob sie denn hetero ist?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.21 23:27 durch dark_matter.

  6. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: Michael H. 12.04.21 - 14:05

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also ich weis ja nicht aber irgendwer in der Story betreibt sexuelle
    > > Belästigung und begeht damit eine Straftat.
    >
    > Ich glaube, Du fasst den Begriff der Sexuellen Belästigung deutlich weiter
    > als das StGB. Da heißt es in §184i Abs. 1
    > "Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise körperlich berührt und
    > dadurch belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit
    > Geldstrafe bestraft, wenn nicht die Tat in anderen Vorschriften dieses
    > Abschnitts mit schwererer Strafe bedroht ist."
    >
    > Merke: Berührung ist verboten. Einfach mal fragen ist vollkommen legal.

    Nein ist es nicht. Das ist lediglich ein unvollständiges Gesetz, mehr nicht.
    Nur weil etwas nicht explizit verboten ist, ist es noch längst nicht legal.

    Dies gebietet aber eigentlich die Logik.
    Nur weil physische Gewalt sichtbar ist, so wie es das Berühren des Körpers ist, ist psychische Gewalt ebenfalls verletzend, wie es eben auch entsprechende Sprüche sind.

    https: // www.bundestag.de/resource/blob/811328/f2f3f7c2442a79af4c0d4f4f10e385c6/WD-7-115-20-pdf-data.pdf

    "Catcalling (auch Cat-calling, deutsch etwa „Katzen-Rufen“) bezeichnet sexuell anzügliches Rufen, Reden, Pfeifen oder sonstige Laute im öffentlichen Raum, wie das Hinterherrufen sowie Nachpfeifen durch Männer gegenüber Frauen, und stellt eine Form der verbalen sexualisierten Belästigung dar."

    Und darunter würde per Definition ebenfalls das "Na süßer, willste mir einen Lutschen" ausm Auto am Feldweg heraus fallen.

    Vielleicht würde ich mir an deiner Stelle noch einmal ausführliche Gedanken machen, ob dein Verständnis von sexueller Gewalt nicht einfach für die Tonne ist. Ich lehne mich jetzt mal ausm Fenster und behaupte, dass liegt daran, das du nicht davon betroffen bist. Aber dann frag ich mich, ob du dich dann auch neben eine schwarze Person stellst und sagst "du bist selbst schuld wenn du dir das N-Wort oder Affe zu herzen nimmst.. ist alles nur davon abhängig was du damit implizierst"...

    Selten so nen Bullshit gelesen.
    Mal davon abgesehen gab es auch mal ein gutes Video wo so n 1,90 Modeltyp mit Sixpack, durchtrainiert, drei Tage Bart einfach nur mal den Tag über gefilmt hat, wie er bei einem einfachen Spaziergang mehrere dutzende Male verbal angemacht wurde (gecatcalled), als auch ohne das ihn jemand gefragt hat, an den Arsch gelangt wurde etc.
    Und da waren durchaus schöne Frauen dabei. Aber das ist doch absolut irrelevant. Wenn jemand etwas macht, dass ich nicht will oder das mich auf welcher Ebene verletzt oder einengt... nennt man das Belästigung/Gewalt.

    Da macht es rein aus psychologischer Sicht keinen Unterschied ob einer 250 mal am Tag hört "hey hottie" oder "rawr... netter körper" oder 10 mal "wah was n Fettsack".

    Nur weil du damit dein Selbstbild positiv bestätigt fühlst, gilt das nicht für den Rest der Welt. Und wenn sich xxsblack dadurch in seiner Ehre oder was auch immer verletzt fühlt, ist das nunmal eine Belästigung/Form der sexuellen Gewalt und da gibts auch keinen Interpretationsspielraum.

  7. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: Oktavian 12.04.21 - 14:30

    > Nein ist es nicht. Das ist lediglich ein unvollständiges Gesetz, mehr
    > nicht.
    > Nur weil etwas nicht explizit verboten ist, ist es noch längst nicht legal.

    Doch, genau das sagt das Legalitätsprinzip, einer der Grundpfeiler unseres Rechtsstaates. Alles ist erlaubt es sei denn, es wurde verboten.

    > Dies gebietet aber eigentlich die Logik.
    > Nur weil physische Gewalt sichtbar ist, so wie es das Berühren des Körpers
    > ist, ist psychische Gewalt ebenfalls verletzend, wie es eben auch
    > entsprechende Sprüche sind.

    Das mag ja alles sein, nichts desto trotz ist es erst einmal legal. Im Einzelfall kann es natürlich Ausmaße annehmen, die dann gegen andere Gesetze verstoßen, der Straftatbestand der sexuellen Belästigung, den der Vorposter als gegeben sah, trifft aber nicht zu, da die körperliche Komponente fehlt. Eher kann es mal, besonders wenn die Offerte nicht angenommen wurden, in Richtung Beleidigung abdriften.

    > "Catcalling (auch Cat-calling, deutsch etwa „Katzen-Rufen“)
    > bezeichnet sexuell anzügliches Rufen, Reden, Pfeifen oder sonstige Laute im
    > öffentlichen Raum, wie das Hinterherrufen sowie Nachpfeifen durch Männer
    > gegenüber Frauen, und stellt eine Form der verbalen sexualisierten
    > Belästigung dar."

    Ja, und im weiteren stellt das Dokument fest, dass der Tatbestand der Beleidung erst einmal nicht erfüllt ist, da die ehrverletzende Komponente fehlt, und der Tatbestand der sexuellen Belästigung auch nicht, da die körperliche Komponente fehlt. Es stellt fest, im allgemeinen ist Catcalling legal, von Einzelfällen wiederum abgesehen. Gerichte entscheiden ja immer nur über Einzelfälle, auch das stellt das Dokument richtig fest.

    Eine andere Frage ist, ob das so bleiben sollte oder ob man das ändern sollte. Die Diskussion kann man gerne führen, aber Stand heute ist Catcalling per se nichts illegales.

    > Und darunter würde per Definition ebenfalls das "Na süßer, willste mir
    > einen Lutschen" ausm Auto am Feldweg heraus fallen.

    Mit Sicherheit. Da der Befragte aber weder angefasst wurde, noch besonders in seiner Ehre verletzt wurde, ist die Frage nicht strafbar.

    > Vielleicht würde ich mir an deiner Stelle noch einmal ausführliche Gedanken
    > machen, ob dein Verständnis von sexueller Gewalt nicht einfach für die
    > Tonne ist.

    Es ist nicht mein Verständnis, es ist das Verständnis unserer Gesetze. Mit meiner persönlichen Meinung halte ich mich zurück, dazu müsste ich mir überhaupt erst mal eine Meinung dazu bilden. Ja, man darf auch keine Meinung zu einem Thema haben, denn sich zu solch komplexen Themen eine fundierte Meinung zu bilden ist ziemliche Arbeit. Wo hört ein Kompliment auf und fängt Catcalling an? Und wie fasst man das in einen Gesetzestext? Und nein, das reine Empfinden des Angesprochenen kann kein Maßstab sein, der muss schon objektiver sein.

    > Ich lehne mich jetzt mal ausm Fenster und behaupte, dass liegt
    > daran, das du nicht davon betroffen bist.

    <Loriot> Ach </Loriot>

    Ganz ehrlich, so ziemlich die gleiche Frage wie dem Vorposter wurde mir auch schon mal gestellt. Ich hab gelächelt, mich für das Kompliment bedankt, und ihm gesagt, dass ich halt auf Mädels stehe. Damit war es dann auch gut. Schulterzucken, weitergehen.

    > Aber dann frag ich mich, ob du
    > dich dann auch neben eine schwarze Person stellst und sagst "du bist selbst
    > schuld wenn du dir das N-Wort oder Affe zu herzen nimmst.. ist alles nur
    > davon abhängig was du damit implizierst"...

    Hierfür haben wir ja den Tatbestand der Beleidigung. Der ist aber durch eine recht offene Frage in aller Regel nicht erfüllt. Bei Affe oder N* geht es um eine Ehrverletzung, nichts weiteres. Bei der Frage geht es ja erst einmal um die Anbahnung eines sexuellen Kontakts, nicht um die Ehrverletzung.

    > Selten so nen Bullshit gelesen.
    > Mal davon abgesehen gab es auch mal ein gutes Video wo so n 1,90 Modeltyp
    > mit Sixpack, durchtrainiert, drei Tage Bart einfach nur mal den Tag über
    > gefilmt hat, wie er bei einem einfachen Spaziergang mehrere dutzende Male
    > verbal angemacht wurde (gecatcalled), als auch ohne das ihn jemand gefragt
    > hat, an den Arsch gelangt wurde etc.

    Und da sind wir dann auch bei der sexuellen Belästigung. So schnell geht das manchmal.

    > Und da waren durchaus schöne Frauen dabei. Aber das ist doch absolut
    > irrelevant. Wenn jemand etwas macht, dass ich nicht will oder das mich auf
    > welcher Ebene verletzt oder einengt... nennt man das Belästigung/Gewalt.

    Du kannst das nennen, wie Du möchtest, Namen sind Schall und Rauch. Mir ging es um die strafrechtliche Einordnung, da ja mein Vorposter einen Straftatbestand erfüllt sah.

    > Nur weil du damit dein Selbstbild positiv bestätigt fühlst, gilt das nicht
    > für den Rest der Welt. Und wenn sich xxsblack dadurch in seiner Ehre oder
    > was auch immer verletzt fühlt, ist das

    erst einmal ganz alleine sein Problem. Muss er wohl mit klarkommen. Die Frage ist, ist es strafrechtlich relevant? Und das von dir so nett eingefügte Dokument verneint dies ja auch. Beleidigung scheidet aus, denn die Ehrverletzung fehlt. Zudem ist der subjektive Tatbestand nicht erfüllt. Sexuelle Belästigung scheidet aus, denn die körperliche Komponente fehlt, es ist nicht einmal der objektive Tatbestand erfüllt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.21 14:38 durch Oktavian.

  8. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: gelöscht 12.04.21 - 15:07

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein ist es nicht. Das ist lediglich ein unvollständiges Gesetz, mehr
    > > nicht.
    > > Nur weil etwas nicht explizit verboten ist, ist es noch längst nicht
    > legal.
    >
    > Doch, genau das sagt das Legalitätsprinzip, einer der Grundpfeiler unseres
    > Rechtsstaates. Alles ist erlaubt es sei denn, es wurde verboten.

    Zur Info die Definition zum Legalitätsprinzip:
    "Das Legalitätsprinzip ist in Deutschland die Verpflichtung der Strafverfolgungsbehörde (Staatsanwaltschaft, Polizei, Zoll und Steuerfahndung), ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen, wenn sie eine den Anfangsverdacht rechtfertigende zureichende Kenntnis von einer (möglichen) Straftat erlangt hat (§ 152 Abs. 2, § 160, § 163 StPO; § 386 AO). "

  9. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: Oktavian 12.04.21 - 15:09

    > Zur Info die Definition zum Legalitätsprinzip:

    Du hast sowas von Recht, sorry. Es war das Gesetzlichkeitsprinzip, das ich meinte:

    Grundgesetz Art. 103, Abs 2:
    Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.

    Oder auch der alte lateinische Rechtsgrundsatz:
    Nulla poena sine lege
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nulla_poena_sine_lege



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.21 15:10 durch Oktavian.

  10. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: gelöscht 12.04.21 - 15:44

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Zur Info die Definition zum Legalitätsprinzip:
    >
    > Du hast sowas von Recht, sorry. Es war das Gesetzlichkeitsprinzip, das ich
    > meinte:
    >
    > Grundgesetz Art. 103, Abs 2:
    > Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich
    > bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.
    >
    > Oder auch der alte lateinische Rechtsgrundsatz:
    > Nulla poena sine lege
    > de.wikipedia.org

    Ok, schon besser =). Nennt sich im Strafrecht Bestimmtheitsgrundsatz.

  11. Re: Cancel Culture ist also keine Frage des politischen Lagers ...

    Autor: gunterkoenigsmann 12.04.21 - 20:02

    Gibt jetzt ne online-Petition für: http://chng.it/MyYSRXShbJ

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