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Schade das man nicht mehr reden kann...

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  1. Schade das man nicht mehr reden kann...

    Autor: Salzbretzel 22.09.16 - 14:46

    Manchmal finde ich es traurig. Wir brauchen jetzt eine Überwachungsuhr die mitteilt das der Fahrer müde ist. In den meisten Fällen bekommt das der Fahrer doch mit.
    (Ja, nicht immer - selbstüberschätzung und bei der ausbildung wird es gerne übergangen die eigenen Grenzen wahrzunehmen)
    Anstelle das der Fahrer von sich aus Pausen einlegt bekommt der Chef jetzt die Informationen. Und wofür eigentlich?

    Der Fahrer ist müde -> würde gerne Pause machen
    Die Uhr erkennt müde -> informiert Chef
    Chef sieht das er müde ist -> erlaubt eventuell Pause

    Wenn er es nicht erlaubt und der Fahrer macht einen Unfall - ist dann der Chef schuld? Vermutlich ja doch der Fahrer.

    Keine Ahnung wie man auf die Idee mit der Uhr kam. Am Ende ist es auch nur eine Methode persönlichen Kontakt von Grunde auf zu vermeiden.

  2. Re: Schade das man nicht mehr reden kann...

    Autor: SlightlyHomosexualPandabear 22.09.16 - 14:51

    Das Thema Übermüdung und Fernfahrer ist aber sehr speziell. Viele Fahrer schlafen absichtlich nicht für mehr als 36 bis 48 Stunden um rechtzeitig etwas abzuliefen. Sie sind aber gesetzlich dazu verpflichtet das zu machen.
    Dafür gibt es den Fahrtenschreiber, der dafür ja ausgelesen wird von der Polizei bei Kontrollen.

    Ein Chef konnte sich bisher aus der Affäre ziehen wenn was passiert ist. Er konnte immer sagen "Ich weise meine Leute vorher an sich an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten. Wenn er das nicht macht, ist er alleinig Schuld am Unfall". Das geht damit nun nicht mehr. Der Chef würde also eine gewisse Teilverantwortung tragen.

    Das System hat also durchaus seine Berechtigung.

  3. Re: Schade das man nicht mehr reden kann...

    Autor: chewbacca0815 22.09.16 - 15:12

    SlightlyHomosexualPandabear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Chef konnte sich bisher aus der Affäre ziehen wenn was passiert ist.

    Nein, konnte er nicht. Wir reden hier über LKW und Berufskraftfahrer. Der Halter trägt immer eine Mitschuld, wenn es zu Verkehrsvergehen kommt. Der Halter bekommt ebenfalls Punkte auf sein Konto, wenn einer seiner LKW bei einer Kontrolle auffällt. Der Halter bekommt Strafe, wenn einer seiner LKW Mist gebaut hat etc.

    > Er konnte immer sagen "Ich weise meine Leute vorher an sich an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten. Wenn er das nicht macht, ist er alleinig Schuld am Unfall".

    Nein. Berufskraftfahrern muss man das nicht erzählen, sie wissen das auch so. Kommt es zu einem Unfall, ist der Halter ebenso dran wie der Fahrer.

    > Das geht damit nun nicht mehr. Der Chef würde also eine gewisse Teilverantwortung tragen.

    Siehe oben, die hat er so oder so.

    > Das System hat also durchaus seine Berechtigung.

    Berechtigung ja, aber das haben auch die (digitalen) Fahrtenschreiber. Das Problem sind die Disponenten, die die vorgeschriebenen Ruhezeiten einfach außer Acht lassen oder garnicht erst mit in die Tourenplanung einbeziehen. Gerade aus diesem Grund hat ja auch das deutsche Transportgewerbe keine Chance gegen die Seelenverkäufer aus dem Ostblock. Denen ist "der Fahrer" - wie auch wohl dieses System - völlig egal.

  4. Re: Schade das man nicht mehr reden kann...

    Autor: Der lustige Peter und seine Freunde vom Mars 22.09.16 - 17:22

    Meiner Erfahrung nach geht auch ein guter Teil der Lenkzeitüberschreitungen auf Fahrer zurück, die lieber nach Hause wollen als irgendwo in der Pampa auf einem Parkplatz im LKW zu übernachten.

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