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Mal eine Gegenfrage an die UFO-Skeptiker...

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  1. Re: Mal eine Gegenfrage an die UFO-Skeptiker...

    Autor: Komischer_Phreak 26.08.13 - 18:26

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist dort damals wirklich passiert?
    >
    > Von den phantastischen Theorien einmal abgesehen.
    >
    > Der Sohn des Offiziers, der die Überreste damals gefunden hat -
    > beispielsweise - besteht bis heute auf seiner Version (z.B. über das
    > Material des Flugkörpers, von dem sein Vater Proben mitgebracht hatte). Er
    > betont auch, dass nach Meinung seines Vaters eindeutig kein Wetterballon
    > war und dass das entsprechende Foto mit seinem Vater und den "Überresten"
    > nachträglich vom Militär gestellt wurde, um diese These zu unterstützen.
    > Ist der Mann jetzt folglich ein Spinner oder Lügner? Was bringen ihm dann
    > diese Behauptungen?

    OK, hier die Kurzversion:

    Am 14 Juni fand der Farmer Mac Brazel Trümmerstücke auf dem Gelände seiner Farm, das er dann am 7. Juli 1947 dem örtlichen Sheriff meldete. Aber... Moment... da liegen ja drei Wochen dazwischen? Da knallt also ein außerirdisches Raumschiff auf sein Grundstück, und er lässt sich drei Wochen Zeit, die Trümmer zu melden? Was genau ist passiert?

    Am 14. Juni fand besagter Farmer die Trümmerstücke (die übrigens neben Folie auch aus so profranen Dingen wie Holz und Klebeband mit Blümachenmuster bestanden). Nur herrschte damals gar kein Interesse an so etwas. Lichter am Himmel, Dinge wie die Foo-Fighters waren schon seit einiger Zeit bekannt. Die damalige Interpretation der UFO-Sichtungen lautete nämlich nicht, so wie heute, das es sich um Außerirdische Besucher handelt, sondern, das die Objekte von den Russen geschickt würden. Denn damals hatte gerade der kalte Krieg begonnen, insofern hat sich damals niemand über die gefundenen Stücke gewundert.

    Aber zurück zu der eigentlichen Geschichte: Am 24. Juni hatte der Geschäftsmann Kenneth Arnold eine UFO Sichtung. Er war ein glaubwürdiger Zeuge UND die Presse hatte damals das altbekannte Sommerloch. Also wurde die Geschichte mit Arnold aufgebauscht. Zu Arnolds Leidwesen hörten die Reporter ihm aber nicht zu. Er beschrieb ein Objekt, das man am ehesten als Boomerang-förmig bezeichnen könnte:



    Was die Reporter aber hörten, war Arnolds Formulierung über das Flugverhalten. Er sagte, die Objekte wären geflogen, wie Untertassen, die man über das Wasser titschen ließ. Die Meldung verbreitete sich dank Sommerloch wie ein Lauffeuer in den vereinigten Staaten. Unglücklicherweise aber als "Fliegende Untertassen".

    Nun konnte man in den ganzen USA die Geschichte von den fliegenden Untertassen lesen. Und, oh Wunder der Wahrnehmungspsychologie, mit einem mal sahen sehr, sehr viele Leute diese fliegenden Untertassen. Das war die Geburtstunde der fliegenden Untertassen, wie wir sie heute kennen. Die "flying saucers" waren vorher unbekannt gewesen, geboren wurden sie aus einer Presseente heraus.

    Da aber nun allüberall Leute diese Dinger sahen, würde ein regelrechter Hype daraus. Und je mehr die Zeitungen und Radiosender darüber berichteten, um so mehr von diesen Dingern wurden gesehen. Irgendwann kam dann ein Radiosender auf die Idee, eine Belohnung auszusprechen die demjenigen zustehen würde, der als erstes ein Teil einer solchen Untertasse vorzeigen könne. Und dieser Radiosender war, oh Wunder, der Lieblingsradiosender von Mac Brazel.

    Als er von der Belohnung im Radio hörte, fuhr er zum Sherrif um einen glaubwürdigen Zeugen zu haben, um die Belohnung des Radiosenders zu kassieren.

    Kurz darauf wurde der Fund in der Presse bekannt. Es gibt Filmmaterial, das Angehörige der Armee zeigt, die bestätigen, das es sich um Bauteile einer fliegenden Untertasse handeln würde. Kurz darauf behauptete die Armee das Gegenteil; es würde sich nur um einen Wetterballon handeln. Teile der Bevölkerung Roswells wurden unter Druck gesetzt, alle Teile herauszurücken. Wieso das?

    Bei den gefunden Teilen handelte es sich um Trümmerstücke eines Ballons vom Mogul-Projekt. Dabei handelte es sich um Radarreflektoren, deren Zweck darin bestand, Atomwaffentests in der UDSSR "mithören" zu können. Die waren natürlich streng geheim; das aber konnten die Militärs, die in besager Pressekonferenz das UFO bestätigt hatten nicht wissen. Die Geheimhaltungsstufe des Mogul-Projekts war die selbe wie die des Manhattan-Projekts, in dem die Atombombe gebaut worden war. Aus genau diesem Grunde wurden alle Teile eingesammelt und aus eben diesem Grunde log das Militär.

    So, das ist mal eine sehr stark gekürzte Version der damaligen Ereignisse, fehlende Präzision sei mir bitte nachgesehen.

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