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Sie fliegen durch Raum und Zeit

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  1. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: SelfEsteem 24.08.13 - 22:37

    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Beides kannst du einfach ausschließen.
    >
    > Wasser brauch nicht viel Druck, mit viel Zeit würde es sich auch erledigen.

    Ähm ... jaaaa ... alsooo ... ich schätze die Alien-Variante ist dann aber doch wahrscheinlicher, als dass irgendwer sich mehrere hundert Jahre über etliche Generationen hinweg die Zeit nimmt, diesen Stein mit feinen Wassertröpfchen abzuschleifen ...

    > Die könnten aber in diesen Steinen z.b mit härteren Steinen gekratzt haben.
    "Gekratzt" nicht, wenn dann über Wochen und Monate eben gerieben.

  2. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: Natchil 25.08.13 - 01:00

    > Ähm ... jaaaa ... alsooo ... ich schätze die Alien-Variante ist dann aber doch wahrscheinlicher, als dass irgendwer sich mehrere hundert Jahre über etliche Generationen hinweg die Zeit nimmt, diesen Stein mit feinen Wassertröpfchen abzuschleifen ...

    Wo sage ich denn das dies die Methode war die sie genutzt haben? Ich bin einfach auf das eingegangen was über Wasser geschrieben wurde.

    > "Gekratzt" nicht, wenn dann über Wochen und Monate eben gerieben.

    Und selbst wenn? Würde damals irgendjemand so was machen, warum auch immer, wäre dies dann heute der Beweis für Aliens?
    Es gibt immer Leute die irgendwas machen was andere nicht verstehen. Es könnte da so viele Möglichkeiten geben, aber nein welche nehmen wir?
    Es waren Aliens. Natürlich. Steine die besonders aussehen, können nur Aliens sein.

  3. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: supermulti 25.08.13 - 02:12

    Menschen mit viel Zeit, einer Art Feile oder "Schleifpapier" und irgendeinem "Messgerät" können schon viel bewirken.

    Wenns aus Holz wäre hätte man gesagt, dass es eine schöne Schnitzarbeit ist, aber niemand hätte aliens ins Spiel gebracht.

    Der Unterschied zwischen Stein und Holz ist eben, dass man vieeel länger dran arbeitet, aber was will man denn sonst machen wenn im Fernsehen nix läuft..

  4. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: MrBackslash 25.08.13 - 09:54

    Puma Punku ist mal wieder ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Fakten gekonnt ignoriert werden:

    Hier mal ein Auszug aus der Palaeoseti Dokumentation zu Puma Punku:
    Für die Erbauung verwendeten die Menschen das Material, welches in der Umgebung vorhanden war. Insbesondere Sandstein. Nur ein sehr kleiner Anteil ist aus dem wesentlich härteren Andesit gebaut. Viele Prä Astronautiker reiten auf der Härte von Diorit und Andesit herum und es geistern immer wieder Mohssche Härtegrade durch die Foren. Doch diese lassen sich nur auf Minerale anwenden nicht jedoch auf Gesteine. So gehört Andesit zu den foidischen Vulkaniten. Andesit enthält damit fast gar kein Quarz, dafür aber Pyroxen, Amphibol und Biotit, die dieses Material im Vergleich zum Granit geradezu „weich“ machen. Die Verwendung von Doirit ist in Puma Punku überhaupt nicht nachgewiesen. Die experimentelle Archäologe hat bereits mehrfach gezeigt, dass derartige Gesteine, aber auch Granit hervorragend mit Kupfer, Bronze und Quarzsand bearbeitet werden können. Da es dabei nicht darum geht, die Mineralien zu zerschneiden, sondern nur die Matrix aufgelöst wird.

  5. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: Elgareth 26.08.13 - 10:06

    MrBackslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So gehört Andesit zu den
    > foidischen Vulkaniten. Andesit enthält damit fast gar kein Quarz, dafür
    > aber Pyroxen, Amphibol und Biotit, die dieses Material im Vergleich zum
    > Granit geradezu „weich“ machen.

    Also nach meinem Dafürhalten klingt das alles nach Alientechnologie aus Star Trek.
    -> Aliens.
    ^_^

  6. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: ibsi 26.08.13 - 12:59

    Jetzt mal im Ernst:
    Ich fliege zu Planeten die Lichtjahre entfernt sind, und ritze Löcher in STEINE? Warum nicht mal eben irgendeinen besseren Rohstoff replizieren und den verwenden anstatt STEINE?

  7. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: Sirence 26.08.13 - 13:03

    Roter Sandstein. Sandstein kann man meines Wissens leichter bearbeiten? Oder liege ich falsch, ich kenn mich mit Steinen null aus ;)
    Aber das eigentliche über das die Forscher rätseln ist wie sie die 7x5m großen Broken transportiert haben.

    The largest of these stone blocks is 7.81 meters long, 5.17 meters wide, averages 1.07 meters thick, and is estimated to weigh about 131 metric tons. The second largest stone block found within the Pumapunka is 7.90 meters long, 2.50 meters wide, and averages 1.86 meters thick. Its weight has been estimated to be 85.21 metric tons. Both of these stone blocks are part of the Plataforma Lítica and composed of red sandstone. Based upon detailed petrographic and chemical analyses of samples from both individual stones and known quarry sites, archaeologists concluded that these and other red sandstone blocks were transported up a steep incline from a quarry near Lake Titicaca roughly 10 km away. Smaller andesite blocks that were used for stone facing and carvings came from quarries within the Copacabana Peninsula about 90 km away from and across Lake Titicaca from the Pumapunka and the rest of the Tiwanaku Site.

  8. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: DaChilla 26.08.13 - 13:43

    http://www.(-du-)tube.com/watch?v=XlBD5UzFbvE auch wenn es der "am übertreibende" Historychannel ist, schaut euch nur mal die erste minute oder die ersten anderthalb minuten an. Es geht hier nicht um ein paar Steine, sondern um eine komplette Stadt

  9. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: haematom 26.08.13 - 17:24

    die puma punku geschichte scheint mir jetzt eher typisch für den unglauben, dass andere kulturen auch tolle sachen geschaffen haben. hier wird gott einfach durch aliens ersetzt. oder durch x.

    aber ich bin ja auch nur ein sozialwissenschaftler und kein ufologe...

  10. Re: Sie fliegen durch Raum und Zeit

    Autor: Komischer_Phreak 26.08.13 - 17:43

    Accolade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was die Amis erzählen glaubt eh keiner. Aber es gibt bestimmte Sachen die
    > keiner Erklären kann und die ich schon für sehr Wahrscheinlich halte das es
    > durch Auserirdisches Leben entstanden sein könnte.
    >
    > en.wikipedia.org

    So so, Puma Punku. Geheimnisvoll ist daran lediglich, das sich keine verwertbaren und verläßlichen Informationen im Netz finden lassen. Das ist etwas, für das man BÜCHER kaufen muss! Und die muss man dann LESEN!

    Puma Punku stammt aus der Zeit 600 bis 1000 n.Ch., ist also allerhöchstens 1.400 Jahre alt. Weder ist die Bearbeitung des Steins für die dort existierende Kultur außergewöhnlich, noch in Relation zu dem, was andere Kulturen geschafft haben. Um mal eine Relation zu einem wesentlich bekannteren Objekt zu schaffen: Der Kölner Dom wurde auch ohne moderne Maschinen gefertigt. Dafür ist er wesentlich kunstvoller, besitzt schwerere Elemente und präzisere Bearbeitung. Und es hat KEINE Ausserirdischen gebraucht, um ihn herzustellen. Zum persönlichen Unglück für die Paläo-SETI-Szene ist seine Erbauung aber ziemlich gut dokumentiert. Wie man aus anderen, wesentlich älteren Objekten her weiß, sind viele der Methoden, die am Kölner Dom Verwendung fanden, schon seit hunderten, wenn nicht sogar über tausend Jahre in Verwendung.

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natchil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber du vergleichst Elektronische
    > > Geräte doch jetzt nicht mein ein paar Steinen?
    > ein paar steine, die bis zu hundert tonnen wiegen, über zig kilometer
    > hinweg transportiert wurden und recht präzise zugeschnitten worden sind.

    Und wo ist da das Problem? Gewicht, multipliziert mit dem Reibungskoeffizienten ergibt die Kraft, die Du aufwenden musst, um ein Objekt zu ziehen. Nimm einen Block von 10 Tonnen und eine Unterlage aus schlichtem Kies. Der Reibungskoeffizient beträgt 0,3, ergibt also eine Gewicht von 3 Tonnen, das zu ziehen ist.


    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber warum sind diese Steine jetzt so unwahrscheinlich? Könnten die nicht
    > auch gegossen worden sein, aus irgendeinem Zeugs damals?
    > Ich meine, warum sollte man bei solchen Dingen gleich an das
    > unwahrscheinlichste denken, und glauben es sei ein Beweis für Aliens?

    Im Prinzip schon, die Römer kannten ja auch schon Beton. Nur: Beton lässt sich sehr leicht als solcher identifizieren. Geologen stellen sich ja nicht vor einen Stein und identifizieren ihn ausschließlich anhand seines Aussehens (obwohl sie das prinzipiell natürlich können). Da Beton auf Kristallisationsprozessen beruht, auf Wasser reagiert und sich auf Dauer verformt, sollte er sehr einfach erkannt werden können. Schließe Beton also ruhig einmal aus.


    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > ein paar steine, die bis zu hundert tonnen wiegen, über zig kilometer
    > hinweg transportiert wurden und recht präzise zugeschnitten worden sind.
    >
    > Ehm ja, siehe Pyramiden. Außerdem: Woher weißt du das sie zugeschnitten
    > wurden? Ich bin mir sicher heute kann jeder Bauarbeiten mit genügend Zeit
    > solche Steine hinbekommen, und dies ohne die Modernen Werkzeuge.

    Das mit den Pyramiden ist kein schlechtes Beispiel. Das die geschnitten sind, ist zu 100 % Gewiss, denn (ich nehme jetzt mal beispielhaft die Gizeh-Pyramide)

    1) Sieht man an den Steinen auch heute noch die Meisselspuren
    2) Ist die Erbauung von den Ägyptern ziemlich gut dokumentiert, und sie reden von geschnittenem Gestein
    3) Ist die Pyramide zu 99 % aus lokalem Kalkstein erbaut worden, der aus einer Abbaustelle stammt, die gerade mal 400 m entfernt liegt, was man absolut präzise bestimmen kann, weil in Kalkstein Mikrofossilien enthalten sind, die sich prima identifizieren und einordnen lassen, und zwar so genau, das man alleine an einer Identifikation dieser Steine feststellen kann, welcher Sakralbau auf dem Gizehplateau zuerst und welcher zuletzt gebaut wurde.


    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willst du etwas schneiden oder bohren, dann gibts zwei Varianten:
    > Entweder du hast einen härteren Stoff zur Verfügung um damit deinen Stein
    > zu löchern (also einen Metall-Bohrkopf) und ordentlich Energie um diesen
    > schnell zu drehen, oder du hast einen sehr "weichen" Stoff (Wasser?) und
    > noch viel viel viel mehr Energie um diesen mit Druck draufzuschießen.

    Blödsinn. Dafür reicht ein Kupferstössel und ein wenig passender Quarzsand. Lange genug drehen, fertig. Es gibt eine Menge Experimente, in denen das nachgewiesen wurde. Oh, und natürlich ist diese Technik bis vor ca. 50 Jahren noch verwendet worden, vor 200 Jahren oder so sogar hier in Europa. Alles hervorragend dokumentiert.

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