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Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Thomasoderso 12.10.23 - 14:00
Hallo,
mal so aus dem Nähkästchen geplaudert, was man so auf der anderen Seite erlebt: (Aus dem Leben in einer ähnlichen Firma wie Infineon)
Ein oder zwei Tage daheim arbeiten ist nicht das große Drama und sollte im Rauschen der Urlaubs und Feiertage eh untergehen. Wenn es aber mehr sein soll, gibt es durchaus einige Effekte, die ich in der Diskussion in den verschieden Nachrichten dazu vermisse:
Wer überwiegend daheim arbeiten will, verliert die lokale Bindung zu einem Standort. Aber eine Firma hat ja einen Bürostandort nicht irgendwo zum Spaß, sondern dafür gibt es bestimmte Gründe. Meistens liegts entweder daran, dass man gute Mitarbeiter anwerben will oder dass der Standort irgendeine Außenbeziehung haben soll (Nahe am Kunden und so).
Wenn jetzt aber jemand nur daheim ist, zählt er eigentlich nicht mehr zu diesem Standort, bzw. die Rechtfertigung dafür, dazu. Dh. er sitzt jetzt irgendwo im Nirvana des Internets weltweit.
Viele große Firmen haben aber auch Standorte weltweit und gerne in Gegenden wo der Lohn mal etwas geringer ist. Wer nun von auf Homeoffice wechselt, ordnet sich für die Firma dann freiwillig in die Liga der Billigstandorte ein.
Klar, es gibt immer die großen Überflieger, die man unbedingt bekommen und fördern will. Aber die Diskussion hier sollte man auch so führen, das es auch für nur durchschnittliche Mitarbeiter passt. Und nicht jeder ist Überflieger. Und man muss auch einfach mal akzeptieren, das in vielen Bereichen Mitarbeiter aus Ländern mit niedrigerem Einkommen gar nicht mal sooo schlecht sind. Es es zB. auf läuft dann vielleicht mit nur 30% Produktivität, aber 20% vom Gehalt im Vergleich zu .de. Da können wir jetzt alle lästern, was dort nicht so toll läuft, aber in der Summe funktioniert so ne Kalkulation trotzdem.
In der Realität sieht es nun so aus, wenn ich im Team neue Mitarbeiter brauche, kommt seit der Homeoffice-Zeit "von oben" sehr viel mehr Druck ob denn jetzt die neue Stelle wirklich hier in .de sein muss oder nicht irgendwo anders sein kann. Und ehrlich gesagt, wenn meine Leute alle daheim sein wollen, fehlen mir dann auch ein Teil der guten Argumente.
Aber auch eine Nummer kleiner ists ähnlich. Da hat man dann mal eine neue Stelle und ein Bewerber will von daheim aus arbeiten. Jetzt sitzt er aber dummerweise in München, hat teure Miete usw und hätte dafür vom neuen Arbeitgeber auch entsprechend mehr Geld.
Und ein anderer Bewerber ist in xyz am platten Lande und hat diese Notwendigkeit nicht...
Was soll ich dann aus Arbeitgeber-Sicht sagen ? Wir wäre es mit... wer überwiegend Homeoffice macht, stimmt auch gleich zu, das wir das Gehaltsniveau auf die billigste Region in Deutschland anpassen, denn wo man wohnt ist dann nur noch Privatspaß?
In der Summe finde ich diese ganze Geschichte gefährlich. Denn "wir" (als Gesellschaft) erzeugen damit eigentlich genau das Haifischbecken, das wir nicht wollen. Wer Überflieger ist, gewinnt, wer nur durchschnittlich, bekommt ein langfristiges Problem, einen Lebensstandart zu halten. Weil er dann mit Mitbewerbern aus Indien, China usw konkurrieren muss, die nur 30-10% von unserem Gehaltsniveau bekommen. Da muss man ganz schön gut sein, um das kompensieren zu können.
Und noch so nebenbei, es geht auch nicht darum, dass man für den Chef jederzeit verfügbar sein soll und deswegen im Büro. Sondern mal hier schnell Hund rausführen, dort einkaufen, Kinder abholen oder mal ausschlafen in der Realität auch sich schon aufsummieren. Aber es hat auch viel mit der Wahrnehmung zu tun. Wen man im Büro hockt, sehen die anderen halt auch, man hat grad keine Zeit, weil man irgendwo tief den Kopf in der Arbeit drinstecken hat und sich konzentrieren will. Wenn man daheim ist und nicht sofort reagiert, siehts erstmal so aus, als ob jemand wieder Hund rausführt....
So und finaler Punkt... klar ist es toll, wenn man daheim ist und "nicht gestört wird" von Kollegen. Aber oft hat die Störung auch den Grund, das jemand anderes mal nen Rat oder Hilfe braucht. Und dafür ist die Schwelle, jemand anzusprechen im Büro einfach niedriger als über Teams & Co. Also wieder, Überflieger gewinnen, die Durchschnittlichen verlieren.
So, genug Moralpredigt, dürft mich jetzt gerne zerfleischen. :-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.23 14:11 durch Thomasoderso. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Muhaha 12.10.23 - 14:11
Thomasoderso schrieb:
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> Aber auch eine Nummer kleiner ists ähnlich. Da hat man dann mal eine neue
> Stelle und ein Bewerber will von daheim aus arbeiten. Jetzt sitzt er aber
> dummerweise in München, hat teure Miete usw und hätte dafür vom neuen
> Arbeitgeber auch entsprechend mehr Geld.
> Und ein anderer Bewerber ist in xyz am platten Lande und hat diese
> Notwendigkeit nicht...
> Was soll ich dann aus Arbeitgeber-Sicht sagen ?
Wenn mir der potientielle Mitarbeiter in München das Geld wert ist, bezahle ich das höhere Gehalt. Wenn nicht, dann nicht.
> In der Summe finde ich diese ganze Geschichte gefährlich. Denn "wir" (als
> Gesellschaft) erzeugen damit eigentlich genau das Haifischbecken, das wir
> nicht wollen.
Das passiert in der Regel nur bei den großen Konzernen. Bei den vielen, vielen Mittelständlern, die früher so viel Mühe hatten Stellen adäquat zu besetzen, gibt es das nicht mehr.
Und was Dir gefährlich erscheint, ist lediglich die Projektion Deiner Rahmenbedingungen bei Deinem Arbeitgeber auf alle anderen. Aber nur weil es bei DIR halt shice ist, bedeutet ja nicht, dass es bei anderen genauso shice wird.
> Wer Überflieger ist, gewinnt, wer nur durchschnittlich,
> bekommt ein langfristiges Problem, einen Lebensstandart zu halten. Weil er
> dann mit Mitbewerbern aus Indien, China usw konkurrieren muss, die nur
> 30-10% von unserem Gehaltsniveau bekommen. Da muss man ganz schön gut sein,
> um das kompensieren zu können.
Ja, weil die uns alle die Jobs wegnehmen werden ... auch das ist nur Projektion Deiner eigenen Besorgnis auf den Rest. Das mag für den einen oder anderen Konzern durchaus so sein/kommen, will ich gar nicht Abrede stellen. Aber der Mittelstand macht das nicht, weil er darin keinen nennenswerten Vorteil sieht. Selbst die großen Konzerne (ich arbeite im automobilen Umfeld) haben genug Lehrgeld bezahlt und sourcen viele der out-gesourcten Arbeitsplätze wieder zurück nach Deutschland. Weil es nur auf den ersten Blick vorteilhaft ist, langfristig aber nur viel, viel Geld kostet. Mehr als man glaubte damit einsapren zu können.
> Wen man im Büro hockt, sehen die anderen
> halt auch, man hat grad keine Zeit, weil man irgendwo tief den Kopf in der
> Arbeit drinstecken hat und sich konzentrieren will. Wenn man daheim ist und
> nicht sofort reagiert, siehts erstmal so aus, als ob jemand wieder Hund
> rausführt....
Auch hier wieder, Projektion Deiner eigenen Paranoia auf andere. Wenn hier jemand seinen Status in Teams auf "Beschäftigt" oder "Abwesend" stellt, dann wird er schon seinen Grund haben. Welcher das ist, geht niemanden etwas an, solange er weiterhin seine Milestones hält und auf Anfragen zeitnah reagiert.
> So und finaler Punkt... klar ist es toll, wenn man daheim ist und "nicht
> gestört wird" von Kollegen. Aber oft hat die Störung auch den Grund, das
> jemand anderes mal nen Rat oder Hilfe braucht. Und dafür ist die Schwelle,
> jemand anzusprechen im Büro einfach niedriger als über Teams & Co. Also
> wieder, Überflieger gewinnen, die Durchschnittlichen verlieren.
Nein. Dem ist nicht so. Du projezierst hier schon wieder von Dir auf andere.
> So, genug Moralpredigt, dürft mich jetzt gerne zerfleischen. :-)
Wieso zerfleischen? Du schilderst Deine Sicht auf das Thema und ich antworte, in dem ich Dir mitteile, dass Du aus meiner Sicht zuviel von Dir auf andere projezierst :)
Ganz normale Diskussion. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Potrimpo 12.10.23 - 14:56
Du projezierst irgendetwas.
Er spricht und schildert aus Sicht bei einem Unternehmen, ähnlich Infineon, also ein Großunternehmen.
Du hast das wohl überlesen.
"Das passiert in der Regel nur bei den großen Konzernen. ..." - davon redet er ja.
"will ich gar nicht Abrede stellen. Aber der Mittelstand macht das nicht, weil er darin keinen nennen..." - vom Mittelstand spricht er nicht, sondern von einem Großunternehmen - und das Fazit daraus stellst Du ja nicht in Abrede. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Muhaha 12.10.23 - 15:00
Potrimpo schrieb:
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> Er spricht und schildert aus Sicht bei einem Unternehmen, ähnlich Infineon,
> also ein Großunternehmen.
Richtig. Und DARAUF basierend stellt er dann seine allgemeingehaltenen Schlüsse an. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Shred 12.10.23 - 15:01
Thomasoderso schrieb:
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> Wer überwiegend daheim arbeiten will, verliert die lokale Bindung zu einem
> Standort. Aber eine Firma hat ja einen Bürostandort nicht irgendwo zum
> Spaß, sondern dafür gibt es bestimmte Gründe. Meistens liegts entweder
> daran, dass man gute Mitarbeiter anwerben will oder dass der Standort
> irgendeine Außenbeziehung haben soll (Nahe am Kunden und so).
Es gibt auch ganz profane Gründe, zum Beispiel das der Gründer des Unternehmens einfach in der Stadt wohnte, oder dass sich der Standort durch Fusionen, Förderungen des Landes oder bessere Steuerbedingungen ergeben hat. Sicher nicht, weil man ausgerechnet dort gute Mitarbeiter erhofft.
Ein Gegenargument: Möglicherweise gibt es an dem Standort noch weitere Firmen, die Angestellte mit dem gleichen Profil suchen, beispielsweise Banken in Frankfurt oder Versicherungen in Köln.
Warum möchte man dort ohne Not die Suche auf ein enges Einzugsgebiet beschränken, wo man gegenseitig um die besten Arbeitnehmer konkurriert? Qualifizierte Mitarbeiter sind dann knapp und entsprechend teuer. Wenn man Remotearbeit anbietet, kann man den Suchbereich auf ganz Deutschland ausweiten.
> Viele große Firmen haben aber auch Standorte weltweit und gerne in Gegenden
> wo der Lohn mal etwas geringer ist. Wer nun von auf Homeoffice wechselt,
> ordnet sich für die Firma dann freiwillig in die Liga der Billigstandorte
> ein.
Das ist etwas eindimensional betrachtet. Es ist zwar ein Wunschtraum vieler Manager, teure Arbeitskräfte aus Deutschland einfach durch Arbeitskräfte aus Osteuropa oder Indien austauschen zu können, aber das geht nur bis zu einem gewissen Grad. Das fängt bei der Sprachbarriere an und geht hin bis zur Kultur. Ein Vertriebler zum Beispiel muss wissen, wie die Kunden in seinem Gebiet "ticken", was sie wollen und wie man mit ihnen umgeht. Das kann man nicht einfach auslagern.
Man ist nicht automatisch schlechter qualifiziert, wenn man ins Homeoffice wechselt. Wenn man so wahrgenommen wird, ist es ein Beurteilungsfehler vom Management, das das Unternehmen möglicherweise motivierte Angestelle und Fachkräfte kostet.
> Und man muss auch einfach mal akzeptieren, das in vielen
> Bereichen Mitarbeiter aus Ländern mit niedrigerem Einkommen gar nicht mal
> sooo schlecht sind. Es es zB. auf läuft dann vielleicht mit nur 30%
> Produktivität, aber 20% vom Gehalt im Vergleich zu .de. Da können wir jetzt
> alle lästern, was dort nicht so toll läuft, aber in der Summe funktioniert
> so ne Kalkulation trotzdem.
Da hast du Recht, aber genau da versteckt sich auch schon die Antwort. Wenn ein Unternehmen das Einsparpotenzial sieht, die eine Verlagerung ins Ausland bringt, dann wird es das auch nutzen. Alleine schon, weil man es den Investoren sonst nicht erklären könnte.
Es wird dann keine Rolle spielen, ob man als Mitarbeiter die ganze Zeit artig im Büro gesessen hat oder von zu Hause aus gearbeitet hat. Den Job wird man in jedem Fall verlieren.
> In der Realität sieht es nun so aus, wenn ich im Team neue Mitarbeiter
> brauche, kommt seit der Homeoffice-Zeit "von oben" sehr viel mehr Druck ob
> denn jetzt die neue Stelle wirklich hier in .de sein muss oder nicht
> irgendwo anders sein kann. Und ehrlich gesagt, wenn meine Leute alle daheim
> sein wollen, fehlen mir dann auch ein Teil der guten Argumente.
Motivation? Qualifizierte Arbeitskräfte können in ganz Deutschland akquiriert werden? Mit Homeoffice auf der Pro-Seite hat man einen größeren Bewerberpool, und der Bewerber ist vielleicht sogar bereit, beim Gehalt Abstriche zu machen?
> Aber auch eine Nummer kleiner ists ähnlich. Da hat man dann mal eine neue
> Stelle und ein Bewerber will von daheim aus arbeiten. Jetzt sitzt er aber
> dummerweise in München, hat teure Miete usw und hätte dafür vom neuen
> Arbeitgeber auch entsprechend mehr Geld.
> Und ein anderer Bewerber ist in xyz am platten Lande und hat diese
> Notwendigkeit nicht...
> Was soll ich dann aus Arbeitgeber-Sicht sagen ?
Ich halte das für eine Doppelmoral.
Wenn eine Firma die Jobs ins billige Ausland auslagert und dadurch Gehälter spart, heißt es, sie wirtschaften gut. Wenn ein Arbeitnehmer einen Job in München hat und auf dem billigen Land wohnt, heißt es, er ist ein Schmarotzer.
> Weil er
> dann mit Mitbewerbern aus Indien, China usw konkurrieren muss, die nur
> 30-10% von unserem Gehaltsniveau bekommen. Da muss man ganz schön gut sein,
> um das kompensieren zu können.
Deine Prämisse ist schon falsch. Wenn ein Arbeitgeber die gleiche Leistung für 30% des Gehaltes in Indien bekommen würde, hätte er den Angestellten vor Ort schon längst entlassen.
> Wenn man daheim ist und
> nicht sofort reagiert, siehts erstmal so aus, als ob jemand wieder Hund
> rausführt....
"Wer zu Hause arbeitet, sitzt nur faul auf dem Sofa."
Genau dieses Vorurteil ist doch der Grund, warum die Konzerne die Angestellten zurück ins Office holen. Zahlen über angebliche Produktivitätsverluste können sie keine vorlegen. Es geht ihnen um die Firmenkultur, nämlich um die, dass angeblich nur der produktiv ist, den man am Schreibtisch sitzen sieht.
> So und finaler Punkt... klar ist es toll, wenn man daheim ist und "nicht
> gestört wird" von Kollegen. Aber oft hat die Störung auch den Grund, das
> jemand anderes mal nen Rat oder Hilfe braucht. Und dafür ist die Schwelle,
> jemand anzusprechen im Büro einfach niedriger als über Teams & Co.
Und genau das ist das Problem: Die Hemmschwelle ist geringer. Im Büro interessiert es den Fragenden in der Regel nicht, ob du dich gerade konzentrieren musst. Man wird einfach angesprochen und erwartet sofort Antwort. Genau das ist der Grund, warum viele Angestellte sagen, dass sie zu Hause besser arbeiten können.
Eine Kommunikation mit Remote-Kollegen ist weiterhin möglich, aber sie verläuft nun asynchron. Der Angesprochene entscheidet selbst, wie dringend das Problem ist und wann er Zeit für eine Antwort hat.
Problematisch ist das bestenfalls für die Kollegen, die bisher einfach gefragt haben, weil sie zu faul waren, die Antwort selbst zu ermitteln. Mal kurz den Kollegen anquasseln ist halt einfacher, als selbst das Intranet nach der Antwort durchsuchen zu müssen. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: EGMU 12.10.23 - 16:14
Muhaha schrieb:
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> Thomasoderso schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> Das passiert in der Regel nur bei den großen Konzernen. Bei den vielen,
> vielen Mittelständlern, die früher so viel Mühe hatten Stellen adäquat zu
> besetzen, gibt es das nicht mehr.
>
> Und was Dir gefährlich erscheint, ist lediglich die Projektion Deiner
> Rahmenbedingungen bei Deinem Arbeitgeber auf alle anderen. Aber nur weil es
> bei DIR halt shice ist, bedeutet ja nicht, dass es bei anderen genauso
> shice wird.
Das kann man auch umdrehen:
Nur weil es bei Dir so toll ist, bedeutet das nicht, das es überall außer bei Thomasoderso alles Super ist.
Meine Realität aus mehreren Firmen (ich bin Berater) sagt mir, dass Thomasoderso näher an der Allgemeinheit ist als Du. Aber natürlich kenne ich auch nur die Realität aus einer Handvoll Firmen.
Das könnte ich jetzt unter jede Deiner Antworten schreiben, weil Du jedes Mal den Vorwurf machst, dass Thomasoderso aus seiner Sicht projiziert, während Du genau das Gleiche tust.
Ein schneller Blick in die Gesellschaft, und wie im allgemeinen mit Angestellten umgegangen wird, besonders wenn es um das liebe Geld geht, lässt mich Zweifeln, dass die Lage im Betrieb von Thomasoderso ausgenommen negativ ist. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Bermuda.06 12.10.23 - 16:26
Ich verstehe die Argumente, allerdings sind mir zu egozentrisch aus der Sicht des Unternehmens. Die Perspektive der MA geht da für mich unter.
Wenn man als Unternehmen erfolgreich sein will und Talente akquirieren möchte, dann ist die Perspektive der MA der zentrale Punkt. Wenn die MA und das Team happy sind, ist es doch perfekt.
Solche Argumente wie (polemisch formuliert) unser teures hochglanzoffice am Kuhdamm muss ständig repräsentativ gefüllt sein und was soll ich zu meinen Vorgesetzten sagen etc sind für mich da eher Teil des Problems als Teil der Lösung -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Hallonator 12.10.23 - 16:38
Shred schrieb:
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> Man ist nicht automatisch schlechter qualifiziert, wenn man ins Homeoffice
> wechselt. Wenn man so wahrgenommen wird, ist es ein Beurteilungsfehler vom
> Management, das das Unternehmen möglicherweise motivierte Angestelle und
> Fachkräfte kostet.
Ich hätte gerne Studien, die prüfen, ob Homeoffice-Menschen weniger loyal sind, also öfter die Arbeitgeber wechseln.
Der Umkehrschluss gilt schließlich auch: Menschen, die 100% Home Office wollen, können ihren Arbeitgeber jeder Zeit gegen einen anderen Ersetzen. Das gute Klima im Betrieb wird diese vielleicht weniger zurück halten. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Shred 12.10.23 - 18:01
Hallonator schrieb:
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> Der Umkehrschluss gilt schließlich auch: Menschen, die 100% Home Office
> wollen, können ihren Arbeitgeber jeder Zeit gegen einen anderen Ersetzen.
Und das können sie nicht, wenn sie im Büro arbeiten? :-) Ich hatte bisher kein Problem, meinen Arbeitgeber einfach zu wechseln, wenn es mir da nicht mehr gefallen hat.
Die Loyalität zu einem Unternehmen kommt doch nicht alleine davon, dass das Bürogebäude so toll aussieht. Es sind Dinge wie die Aufgaben, die Wertschätzung, das Firmenimage, das Gehalt oder die Sozialleistungen, die uns an eine Firma binden.
> Das gute Klima im Betrieb wird diese vielleicht weniger zurück halten.
Warum nicht? Man muss schließlich auch im Homeoffice mit seinen Kollegen kommunizieren. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Toddy789 12.10.23 - 18:25
Thomasoderso schrieb:
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> Viele große Firmen haben aber auch Standorte weltweit und gerne in Gegenden
> wo der Lohn mal etwas geringer ist. Wer nun von auf Homeoffice wechselt,
> ordnet sich für die Firma dann freiwillig in die Liga der Billigstandorte
> ein.
>
Was ein Quatsch. Gute Firmen suchen erst garnicht nach Mitarbeitern aus anderen (Hochpreis-)Regionen/Ländern wenn sie die dortigen Preise nicht zahlen wollen. Hab ich jetzt einfach mal aus dem Nähkästchen eines 20k+ Mitarbeiter Konzerns ausgeplaudert. Achtung, das wird dich jetzt vieleich schocken, sollten wir es doch tun, ist das Gehalt sogar der Region entsprechend angepasst obwohl das nächste Büro eventuell 100km oder vieleicht sogar 3000km entfernt ist. Vieleicht mal in der Realität ankommen.... -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Potrimpo 12.10.23 - 18:52
Er stellt überhaupt keine allgemeingehaltenen Schlüsse auf.
Er spricht von "seinem" Großunternehmen ("Nähkästchen").
Wenn Du das Allgemeinplatz siehst, Deine Angelegenheit.
Andererseits hat er insoweit recht, dass jeder selbst erst einmal denken sollte. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Thomasoderso 12.10.23 - 19:20
Natürlich ist das jetzt mal nur eine Perspektive. Aber eben eine, die mir in der allgemeinen Diskussion immer fehlt. Es ist auch eher die Perspektive aus der Sicht eines erfolgreichen, gesunden Unternehmens mit >80000+ Mitarbeitern, deren Minderheit in .de sitzt und das Gehalt für .de - Verhältnisse weit über dem Durchschnitt ist.
Es ist vielleicht nicht der überwiegende Teil aller deutschen Arbeitnehmer, die in so einem Umfeld arbeitet, aber die böse Globalisierung macht Firmen meistens größer und nicht kleiner. Und auch Bosch, Siemens&Co haben ihre Standorte in Niedriglohnländer.
Und nicht jeder der sich wie ein Überflieger fühlt, ist auch jemand, den jede Firma zu seinen Bedingungen einstellt. Und sooo groß ist der Qualifikationsvorteil eines durschschnitlichen deutschen Uniabsolventen im Vergleich zu den besten 5% Indien, China oder Südosteuropa auch nicht. Und 5% dort sind halt leider sehr große Gruppe an Leuten.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich find das auch alles nicht so toll. Aber ich möchte halt auch zeigen, wie die großen bösen Firmen denken. Falls sich der eine oder andere mal wundert, warum er ne Absage auf ne Bewerbung bekommen hat. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Thomasoderso 12.10.23 - 19:34
Die Lage ist nicht negativ. Und es geht auch erstmal gar nicht darum, Leute aktiv wegrationalisieren zu wollen. Aber Ersatz oder Neubesetzungen von Stellen ist eben ein Thema, wo sehr aufs Geld geschaut wird.
Abgesehen davon denke ich, das wir in Deutschland immer noch den Glücksfall haben, das es sehr viel lokale Notwendigkeiten gibt, Mitarbeiter hier lokal zu haben. (Autohersteller ist hier, deswegen der Zulieferer, deswegen dessen Zulieferer....)
Aber ich habe halt Bedenken, das das immer genau die gleiche Situation ist, wenn mal meine Kinder ihren Job finden müssen. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: jonasz 12.10.23 - 19:35
Thomasoderso schrieb:
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> Hallo,
>
> mal so aus dem Nähkästchen geplaudert, was man so auf der anderen Seite
> erlebt: (Aus dem Leben in einer ähnlichen Firma wie Infineon)
>
> Ein oder zwei Tage daheim arbeiten ist nicht das große Drama und sollte im
> Rauschen der Urlaubs und Feiertage eh untergehen. Wenn es aber mehr sein
> soll, gibt es durchaus einige Effekte, die ich in der Diskussion in den
> verschieden Nachrichten dazu vermisse:
>
> Wer überwiegend daheim arbeiten will, verliert die lokale Bindung zu einem
> Standort. Aber eine Firma hat ja einen Bürostandort nicht irgendwo zum
> Spaß, sondern dafür gibt es bestimmte Gründe. Meistens liegts entweder
> daran, dass man gute Mitarbeiter anwerben will oder dass der Standort
> irgendeine Außenbeziehung haben soll (Nahe am Kunden und so).
> Wenn jetzt aber jemand nur daheim ist, zählt er eigentlich nicht mehr zu
> diesem Standort, bzw. die Rechtfertigung dafür, dazu. Dh. er sitzt jetzt
> irgendwo im Nirvana des Internets weltweit.
> Viele große Firmen haben aber auch Standorte weltweit und gerne in Gegenden
> wo der Lohn mal etwas geringer ist. Wer nun von auf Homeoffice wechselt,
> ordnet sich für die Firma dann freiwillig in die Liga der Billigstandorte
> ein.
>
> Klar, es gibt immer die großen Überflieger, die man unbedingt bekommen und
> fördern will. Aber die Diskussion hier sollte man auch so führen, das es
> auch für nur durchschnittliche Mitarbeiter passt. Und nicht jeder ist
> Überflieger. Und man muss auch einfach mal akzeptieren, das in vielen
> Bereichen Mitarbeiter aus Ländern mit niedrigerem Einkommen gar nicht mal
> sooo schlecht sind. Es es zB. auf läuft dann vielleicht mit nur 30%
> Produktivität, aber 20% vom Gehalt im Vergleich zu .de. Da können wir jetzt
> alle lästern, was dort nicht so toll läuft, aber in der Summe funktioniert
> so ne Kalkulation trotzdem.
>
> In der Realität sieht es nun so aus, wenn ich im Team neue Mitarbeiter
> brauche, kommt seit der Homeoffice-Zeit "von oben" sehr viel mehr Druck ob
> denn jetzt die neue Stelle wirklich hier in .de sein muss oder nicht
> irgendwo anders sein kann. Und ehrlich gesagt, wenn meine Leute alle daheim
> sein wollen, fehlen mir dann auch ein Teil der guten Argumente.
>
> Aber auch eine Nummer kleiner ists ähnlich. Da hat man dann mal eine neue
> Stelle und ein Bewerber will von daheim aus arbeiten. Jetzt sitzt er aber
> dummerweise in München, hat teure Miete usw und hätte dafür vom neuen
> Arbeitgeber auch entsprechend mehr Geld.
> Und ein anderer Bewerber ist in xyz am platten Lande und hat diese
> Notwendigkeit nicht...
> Was soll ich dann aus Arbeitgeber-Sicht sagen ? Wir wäre es mit... wer
> überwiegend Homeoffice macht, stimmt auch gleich zu, das wir das
> Gehaltsniveau auf die billigste Region in Deutschland anpassen, denn wo man
> wohnt ist dann nur noch Privatspaß?
>
> In der Summe finde ich diese ganze Geschichte gefährlich. Denn "wir" (als
> Gesellschaft) erzeugen damit eigentlich genau das Haifischbecken, das wir
> nicht wollen. Wer Überflieger ist, gewinnt, wer nur durchschnittlich,
> bekommt ein langfristiges Problem, einen Lebensstandart zu halten. Weil er
> dann mit Mitbewerbern aus Indien, China usw konkurrieren muss, die nur
> 30-10% von unserem Gehaltsniveau bekommen. Da muss man ganz schön gut sein,
> um das kompensieren zu können.
>
> Und noch so nebenbei, es geht auch nicht darum, dass man für den Chef
> jederzeit verfügbar sein soll und deswegen im Büro. Sondern mal hier
> schnell Hund rausführen, dort einkaufen, Kinder abholen oder mal
> ausschlafen in der Realität auch sich schon aufsummieren. Aber es hat auch
> viel mit der Wahrnehmung zu tun. Wen man im Büro hockt, sehen die anderen
> halt auch, man hat grad keine Zeit, weil man irgendwo tief den Kopf in der
> Arbeit drinstecken hat und sich konzentrieren will. Wenn man daheim ist und
> nicht sofort reagiert, siehts erstmal so aus, als ob jemand wieder Hund
> rausführt....
>
> So und finaler Punkt... klar ist es toll, wenn man daheim ist und "nicht
> gestört wird" von Kollegen. Aber oft hat die Störung auch den Grund, das
> jemand anderes mal nen Rat oder Hilfe braucht. Und dafür ist die Schwelle,
> jemand anzusprechen im Büro einfach niedriger als über Teams & Co. Also
> wieder, Überflieger gewinnen, die Durchschnittlichen verlieren.
>
> So, genug Moralpredigt, dürft mich jetzt gerne zerfleischen. :-)
Ich habe keine Erfahrung mit der Situation in Deutschland, da ich bisher nur in EFTA-Staaten gearbeitet habe. In den Ländern ist jedoch ein wichtiger Aspekt zu beachten: Unabhängig von der Art der Arbeit, sei es Programmierung oder andere Tätigkeiten, die von überall aus erledigt werden können, muss mindestens 60% der Arbeitszeit im jeweiligen Land erbracht werden.
Zusätzlich ist es wichtig, dass ich mich größtenteils im Arbeitsland aufhalte, dort meinen steuerlichen Wohnsitz habe und entsprechend nach den lokalen Steuergesetzen besteuert werde. Andernfalls könnte es zu doppelter Besteuerung kommen.
Ein interessanter Aspekt ist auch, dass selbst in Berufen, bei denen man nur mit Technikern arbeitet und als "Ausländer" in der Regel keinen direkten Kontakt mit Kunden hat, die Kommunikation in der Landessprache oder sogar im Dialekt ausdrücklich bevorzugt wird und man sonst teils ein Jobs gar nicht erhält. NO ist da z.B. noch krasser als CH, wer nicht Bokmål einigermaßen fließend beherrscht, wird weder als Arzt noch sonst was, eine Arbeit finden. Im Gegensatz dazu, in der Region wo ich aufgewachsen bin, musste man froh sein, wenn der eigene Hausarzt die Landessprache beherrschte (keine Ahnung, wie man so überhaupt eine Zulassung erhält in einem geschützten Berufsbild). -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: DaWarNochWas 12.10.23 - 21:19
Ich finde den Gedanken interessant, aber letztlich erinnert es mich an die Diskussion in den USA "wenn die Löhne für Fastfood-Mitarbeiter steigen, werden sie durch Bestellautomaten ersetzt". Die Löhne sind nicht gestiegen, trotzdem sind die Mitarbeiter durch Maschinen ersetzt worden.
In jedem anderen Bereich ist es nicht anders. Wenn es eine billigere Alternative gibt, wird sie genutzt - ganz unabhängig von Home Office. Das muss man nicht gut finden, das war aber schon lange vor Home Office die Realität. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: MasterMind187 12.10.23 - 21:37
Thomasoderso schrieb:
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> In der Summe finde ich diese ganze Geschichte gefährlich. Denn "wir" (als
> Gesellschaft) erzeugen damit eigentlich genau das Haifischbecken, das wir
> nicht wollen. Wer Überflieger ist, gewinnt, wer nur durchschnittlich,
> bekommt ein langfristiges Problem, einen Lebensstandart zu halten. Weil er
> dann mit Mitbewerbern aus Indien, China usw konkurrieren muss, die nur
> 30-10% von unserem Gehaltsniveau bekommen. Da muss man ganz schön gut sein,
> um das kompensieren zu können.
Genau das wird passieren, sobald die Arbeitsmarktlage sich mal dreht.
Aktuell ist glaube ich das Problem, dass die meisten Manager mit der Situation überfordert sind. Alle Ihre "Tools" zur Mitarbeiterführung basieren auf Präsenz. Nun wollen die Leute nicht mehr ins Büro und man weiß nicht wie man damit umgehen soll.
Hat man diesen Weg aber gefunden, sehe ich das ähnlich wie du. Warum dann nicht gleich Homeoffice aus Osteuropa oder noch weiter weg.
Die ganze Situation erinnert mich ein wenig an die Doku "Tokyo Freeters" von arte. Damals gab es in Japan auch eine Bewerbung von jungen Menschen die das bisherige Arbeitsmodell in Frage gestellt hat. Lief alles wunderbar, solange die Wirtschaft gut lief und Arbeitnehmer Forderungen stellen konnten. Als dies nicht mehr der Fall war, waren die jungen Leute in Ihrer Situation gefangen. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Sybok 12.10.23 - 21:48
Es ist schon eine besondere Form von Stockholm-Syndrom, wenn man als Arbeitnehmer den Unternehmen selbst in einem Arbeitnehmermarkt den Rücken freihält, obwohl diese ungekehrt jedes Mittel nutzen, um Geld und Personal einzusparen und ihre Macht auszuüben. Nö, ich lasse mich gewiss nicht einschüchtern, genieße meine Macht und werde die auch weiterhin ausnutzen. Und da wird sich genau nichts drehen, denn egal ob es der Wirtschaft gut geht oder nicht, die mit der größeren Erfahrung sind trotzdem die, die am gefragtesten sind.
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Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Hallonator 13.10.23 - 11:08
Shred schrieb:
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> Hallonator schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Der Umkehrschluss gilt schließlich auch: Menschen, die 100% Home Office
> > wollen, können ihren Arbeitgeber jeder Zeit gegen einen anderen
> Ersetzen.
>
> Und das können sie nicht, wenn sie im Büro arbeiten? :-)
Nur zur lokalen Konkurrenz. Im Vergleich zur weltweiten Konkurrenz hat der Arbeitgeber keine Chance.
> Die Loyalität zu einem Unternehmen kommt doch nicht alleine davon, dass das
> Bürogebäude so toll aussieht. Es sind Dinge wie die Aufgaben, die
> Wertschätzung, das Firmenimage, das Gehalt oder die Sozialleistungen, die
> uns an eine Firma binden.
Aber halt auch der Zusammenhalt mit den Kollegen.
> > Das gute Klima im Betrieb wird diese vielleicht weniger zurück halten.
>
> Warum nicht? Man muss schließlich auch im Homeoffice mit seinen Kollegen
> kommunizieren.
Keine Ahnung, warum so viele glauben, dass das irgendwie vergleichbar ist.
Also meiner einer hat während Corona gelernt, dass ich sogar Freunde lieber gar nicht sehe als über den PC. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: Bondra81 13.10.23 - 12:25
Viele sehen das hier nur aus IT Sicht. Im "normalen" Büro gibt es aber auch noch viele andere Jobs und die sind nicht immer so effektiv vom HO aus.
Wir ein Unternehmen mit 400 Mitarbeitern haben keinen einzigen MA mehr im HO. Haben aber auch keine eigene IT Abteilung, sondern hauptsächlich Techniker, Ingenieure, Zeichner, Einkauf, Verkauf und Personaler im Büro.
Bei keinem der aufgezählten hat HO richtig funktioniert.
Wenn ich in der Produktion bin, ein Problem entdecke und die Wahl habe, ob ich jetzt den Kollegen in der Firma anrufe oder den im HO. Was werde ich wohl tun?
Der MA in der Firma bringt mir die Zeichnung vorbei und schaut mit.
Der MA im Home Office geht ans Telefon, ist aber gerade mit dem Hund raus. Er ruft in 10 Min zurück...Klasse.
Als Teamleiter kann ich nur sagen: Home Office ist gescheitert. -
Re: Mal aus dem Nähkästchen
Autor: BlindSeer 13.10.23 - 12:29
Mitarbeiter in der Firma ist gerade in der Pause, ruft in 10 Minuten zurück... KLasse! Büroarbeit und Pausen sind gescheitert!



