1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Infrastructure-as-a-Service…

Macht es auch nicht besser

  1. Thema

Neues Thema


  1. Macht es auch nicht besser

    Autor: bitproject 09.06.22 - 15:43

    Die Leute müssten endlich mal kapieren, dass as-a-service Modelle für kritische Applikationen und Dienste der öffentlichen Infrastruktur völlig ungeeignet sind. Sie bieten universell ausnutzbare Angriffsvektoren mit hohem Ausbeute-Potential und sind daher immer ungeeignet für derartige Zwecke. Nachhaltige Infrastruktur sollte einen generischen Ansatz verfolgen, Ressourcen zu verwalten und zu konsumieren und sich dabei nicht auf die Verfügbarkeit bestimmter Produkte oder Dienste stützen. Stattdessen sollte diese Ressourcen-agnostisch und nicht cloud-agnostisch realisiert sein. Nur so lassen sich krisensichere Infrastruktur-Lösungen realisieren, die ein hohes Maß an Verfügbarkeit durch Multi-Site und Multi-Provider-Strategien ermöglichen. Entsprechend entfällt auch der Bedarf für produktspezifisch teuer ausgebildete Mitarbeiter, die mit ihrem Insel-Wissen in heutigen Zeiten keine gute Investition darstellen. Will man die dann demnächst auf Gaia-Schulungen schicken und ihnen sagen, dass sie alles vergessen sollen, was sie über AWS und GCP gelernt haben? Da bleibt dann nicht mehr viel Know-How übrig und der Fachkräftemangel ist selbstgemacht. Vielmehr sollte man mit etablierten Standard-Lösungen für Automatisierung, CI/CD, QM und Compliance arbeiten und flache Schnittstellen zu Hardware-Providern selbst realisieren. So kann man sein bestehendes IT-Personal gezielt weiterbilden und dabei auf low level Technologien/Script-Sprachen wie Bash, Python, Ansible schulen. Das ist zukunfts- und krisensicher. Die CTOs dieses Welt sind völlig verblendet von diesem ganzen Cloud-Blödsinn und kapieren nicht, dass nicht die Frage der Verantwortung sondern die der Verfügbarkeit entscheidend ist. Und Lösungen, die auf Verträgen mit Dienstleistern und entsprechenden SLAs basieren, die Ihre eigenen Probleme und Risiken haben, sind Augenwischerei und nichts weiter als Responsibility-Shifting im oberen Management. Wenn die Anwendung laufen muss, sollte man sich nicht auf Marketingsprüche irgendwelcher Firmen verlassen, dass ist verantwortungslos.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.22 15:47 durch bitproject.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Experte*in SAP-Basis / Schnittstellen (Schwerpunkt Zoll- und Exportkontrolle)
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
  2. Geoinformatiker (w/m/d)
    Die Autobahn GmbH des Bundes, München
  3. Analytics Engineer/BI Engineer (m/w/d)
    Hoffmann Group, Nürnberg
  4. DevOps/IT-Operations Engineer (w/m/d)
    Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), verschiedene Standorte

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Photovoltaik-Bilanz: Sommer vorm Balkonkraftwerk
Photovoltaik-Bilanz
Sommer vorm Balkonkraftwerk

Was hat uns die Installation eines Balkonkraftwerks für den Stromverbrauch gebracht? Und was soll sich im neuen Jahr für Nutzer alles ändern?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Powerstream-Wechselrichter Mein Balkonkraftwerk, mein Strom
  2. Erleichterungen bei Balkonkraftwerken Bundestag tritt bei Solarpaket auf die Bremse
  3. Juristisches Gutachten Wer haftet bei Schäden durch ein Balkonkraftwerk?

Zukunft des MCU: Quo Vadis, Marvel?
Zukunft des MCU
Quo Vadis, Marvel?

Bis zu Avengers: Endgame schien es, als könne Marvel nichts falsch machen. Man eilte von einem Erfolg zum nächsten. Das ist erstmal vorbei. Superhelden-Müdigkeit allein kann es nicht sein.
Von Peter Osteried

  1. Deadpool 3 Jede Menge Cameos bestätigt - und ein Hund
  2. Superhelden-Film Marvel möchte Pedro Pascal für die Fantastic Four
  3. Nach dem Streik Deadpool und weitere Marvel-Filme verschoben

Spiele-Rückschau 2023: Zwischen Hogwarts Legacy und 68,7 Milliarden US-Dollar
Spiele-Rückschau 2023
Zwischen Hogwarts Legacy und 68,7 Milliarden US-Dollar

Harry Potter schlägt Call of Duty: Eine von vielen Überraschung im Spielejahr 2023 - mit einem erstaunlich klaren Neuer-Klassiker-Kandidaten.
Von Peter Steinlechner