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mehr Servertechnik als Endgeräte?

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  1. mehr Servertechnik als Endgeräte?

    Autor: Poison Nuke 13.02.17 - 22:47

    Ein einzelner Server kann locker tausende Clients im Schnitt bedienen, je nach Anwendung. D.h. normalerweise hat man immer ein steiles Gefälle zwischen der Zahl der Clients und der Server. Wenn man sich aber nun die Verkaufszahlen anschaut könnte man das Gefühl haben, dass jedem Endgerät ein Server gegenübersteht.

    Und der Marktanteil von Intel ist ja schon als beachtlich zu bezeichnen, in beiden Bereichen. Leider schwer genaue Anteile zu finden, insbesondere weil es hier ja auch um Speichertechnologie für Server geht.

  2. Re: mehr Servertechnik als Endgeräte?

    Autor: Moe479 13.02.17 - 23:40

    das meiste energie-einsparpotential (watt pro mip) liegt nach wie vor bei den clients.

    dennoch geraten server cpus auf grund möglicher packungsdichten real in bedrängnis, es gibt rz in denen mangels zusicherbarer leistungsaufnahme, situationen in denen ein 19" schrank nicht mehr damit sicher, mit der aktuellen technik, voll zu bekommen ist und es ist gut, dass auch darauf reakation stattfindet. ich meine das ist zur möglichen leistungsaufnahme dazu klimatisierter und gesicherter raum, den muss man auch nicht unbedingt unnütz verschwenden, weil man mit 6 he schon die sicherung kommen lassen kann ...

  3. Re: mehr Servertechnik als Endgeräte?

    Autor: Poison Nuke 13.02.17 - 23:54

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > dazu klimatisierter und gesicherter raum, den muss man auch nicht unbedingt
    > unnütz verschwenden, weil man mit 6 he schon die sicherung kommen lassen
    > kann ...

    also zum einen gibt es schon seit vielen Jahren die Servertechnik um 80kW in ein Rack zu pressen (mir ist keine Steigerung bisher bekannt, wäre auch wirklich krass weil das lässt sich kaum noch kühlen), zum anderen sollte jedes RZ eine gewisse Flexiblität bieten, da sich immer Anforderungen bei Kühlung, Strom und Netzwerk ändern werden.

    Und wenn ein altes RZ nur Strom für 6HE pro Rack hat, dann wäre eh die Frage ob man dort etwas umbauen sollte, also aus 7 mach eins sozusagen. Dadurch bekommt die Kühlung zum einen einen höheren Temperaturgradienten, was die Kühlungseffizienz steigert (und somit mehr Raum ist für weitere Wärmeabführung) und zum anderen hat man wieder freien Platz den man für neue Racks/Strom/Kühlung nutzen kann.

  4. Re: mehr Servertechnik als Endgeräte?

    Autor: quasides 14.02.17 - 05:30

    ein einzelner server kann keineswegs tausende clients bedienen schon gar nicht gleichzeitig es sei denn es sind statische informationen direkt von einer ramdisk.

    je nach anwendung kann das enorm viel sein. bei vielen anwendungen liegt die hauptlast am server. ein blöder youtube kommentar löst schon eine chain an benachrichtigungen aus an x user, aktualisiert counter etc. ein thumbs up fliest dann gleich noch in die bewertungsalghorythmen ein, eine gesehene werbung sowohl ins konto des betreibers als auch des werbetreibenden.
    das ganze dann noch nebst vielzahl an überprüfungen um botsnetze auszuschließen


    von virtualisierungsframen erst gar nicht zu reden die zwar viel flexibler sind aber eben doch mehr layer haben.

    doch die killeranwendung ist wohl sowas wie docker und freunde.
    da laufen schnell mal 30 docker instanzen auf einer halben farm verteilt als mindestanforderung für das backend einer app. freilich horizontal skalierbar aber dennoch gemein viel overhead.


    na die anforderungen an server werden immer komplexer. das macht es schwieriger große instanzen zu planen. man geht immer merh den google weg. sehr viele kleinere instanzen das ganze verteilt und redundant. anstelle eines clusters eben anwendungen die sich selbst aufsplitten zumidnest im big data bereich

    der small data stribt sowieso bald schnell zum guten teil weg. die cloud zu mächtig.

  5. Re: mehr Servertechnik als Endgeräte?

    Autor: Poison Nuke 14.02.17 - 08:51

    quasides schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein einzelner server kann keineswegs tausende clients bedienen schon gar
    > nicht gleichzeitig es sei denn es sind statische informationen direkt von
    > einer ramdisk.


    von einer statischen RAMDISK könntest du ein paar hunderttausend bis Millionen Clients bedienen (sofern >=10GBit Netzwerk). Ich seh es doch tagtäglich, wieviel Last auf den Servern liegt und wieviele User darauf arbeiten. Und da läuft schon Docker mit ein paar Containern für verschiedene Aufgaben und das ganze auf einem vmware oben drauf. Wenn die Anwendungen serverseitig nicht total schlecht programmiert sind (sollte also möglichst kein JavaEE sein oder nodejs oder etwas anderes ineffizientes), dann sind ein paar tausend Clients trotzdem kein Problem. Denn die greifen ja nicht gleichzeitig zu.

    Und du darfst auch nicht vergessen, dass heute alles über AJAX/REST/SOAP läuft. Damit werden pro Anfrage deutlich weniger Ressourcen benötigt als noch mit serverseitig generierten Seiten. Insbesondere weil viel Rechenleistung auf die Clients verlagert wird. Das ist z.B. positiv bei D3js, da werden die Daten auf dem Server nur rausgesucht und auf dem Client dann zur Darstellung weiterverarbeitet, was natürlich einen potenten Client vorraussetzt und auf langsamen Geräten bei großen Datensätzen durchaus Probleme bereitet.

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