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Ich hätte kein Problem damit wenn...

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  1. Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: Niaxa 30.12.16 - 11:16

    man bei falscher Verdächtigung automatisch 100.000 Entschädigung bekommen würde und alles unter Terrorverdacht und Mordverdacht zu falscher Verdächtigung zählen würde.

    Da könnte man sich besonders auffällig benehmen ^^. Noch dazu könnte man davon ausgehen, das die Behörden hier etwas sorgfältiger mit solchen Forderungen umgehen würden.

    Trotz allem haben sich im Vergleich zu früher nur die Beweise geändert. Die Art der Ermittlungen sind gleich geblieben. Es gibt einfach nur mehr ermittelbares. Man muss sich mal in die Lage eines Mordermittlers versetzen, der Beweise sichern soll, dem aber gesagt wird... also Messer, Schuhe, Wohnung und allerlei Sachen darfst prüfen, offensichtliche Helferlein wie PC, IoT Geräte, Handys etc. aber nicht. Das sollte klar sein, das man hier eine wirklich schwere Gradwanderung vor sich hat. Man muss aber beide Seiten verstehen.

  2. Re: Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: Sharra 30.12.16 - 11:23

    Sorry, aber das ist Blödsinn. 100.000 sind gar nichts. Vor allem dann nicht, wenn man bedenkt, dass dein Leben zu 100% ruiniert ist.

    Auf der BILD prangt dann dein Gesicht. Wenn ein paar Monate später, irgendwo auf Seite 10 steht "der wars doch nicht" interessiert das keine Sau. Du BIST der Schuldige, zumindest in der öffentlichen Meinung.

    Und wie lange lebst du von 100.000¤?
    Mal angenommen, du kommst mit 1000¤ im Monat aus, sind das 100 Monate (Preissteigerungen und ungeplante Anschaffungen komplett aussen vor), was ~8 Jahre sind. Da hast du aber 8 Jahre existiert, und dir nichts geleistet.
    Job bekommst du als gebranntmarkter sowieso keinen mehr.
    Was machst du dann im Jahr 9?

  3. Re: Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: Moe479 30.12.16 - 11:27

    8 jahre ist mehr zeit als anderen durch ihre arbeit für andere für sich selbst überbleibt ... schon einmal besser als nichts.

  4. Re: Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: divStar 30.12.16 - 11:29

    @Sharra: ich sehe das ähnlich. Aber mit einem hat der TE Recht: Behörden oder sonstige Dritte, die nach Verwendung der Daten (auf die sie mittels eines Gerichtsbeschlusses zugegriffen haben) herausfinden, dass der Verdächtigte unschuldig ist, sollten zahlen. Außerdem sollten sie für die Dauerschnüffel der eigenen (und anderen) EU- und nicht EU-Bürger zahlen, denn derzeit landet man im Zweifel sowieso auf der ersten Seite der BILD, wird dafür aber nicht entschädigt, obwohl es sich hinterher herausstellt, dass man es nicht war.

    Außerdem sollten Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien auf Schadensersatz verklagt werden dürfen wenn sie möglicherweise Unwahrheiten prominent abdrucken. Dann würde auch die BILD mit dem Unsinn aufhören - es sei denn die wollen ständig ne Mille oder mehr Euro Strafgeld zahlen. Diese niedere Medien sind es, die (vor allem ungebildete) Menschen dazu bringen möglicherweise unbegründete Vorurteile gegenüber jemandem oder einer anderen Gruppe von Menschen zu haben. Für Meldungen, die sich als falsch herausstellen, sollten sie also erheblich finanziell belastet werden dürfen.

  5. Re: Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: Moe479 30.12.16 - 11:35

    stellst du etwa das geschäftsmodell der sensation zur disposition ... was sollen denn millionen von brigitte leserinnen davon halten, dass du ihren alltag kastrieren möchtest? was zahlst du denen dafür!?!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.16 11:37 durch Moe479.

  6. Re: Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: Niaxa 30.12.16 - 12:06

    Das Problem sind dann wohl eher die vorschnellen Medien und nicht die Strafverfolgungsbehörden. Dann muss man eben aif Blöd.de sich mal etwas zurückhalten, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Wer Sensationsgeilheit da drüber stellt, darf sich am Ende nicht wundern.

    Außerdem halte ich es für Zweifelhaft, das hier das ganze Leben zerstört ist. Ich wüsste nicht mal mehr wie der erste Verdächtige in Berlin hies. Googlen muss ich da auch nicht mehr, nachdem ich den Täter weis.

    Sowas vergisst die Geselschaft sehr sehr schnell. Und überhaupt eine Entschädigung ist besser wie keine.

  7. Re: Ich hätte kein Problem damit wenn...

    Autor: Anonymouse 30.12.16 - 15:48

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Sharra: ich sehe das ähnlich. Aber mit einem hat der TE Recht: Behörden
    > oder sonstige Dritte, die nach Verwendung der Daten (auf die sie mittels
    > eines Gerichtsbeschlusses zugegriffen haben) herausfinden, dass der
    > Verdächtigte unschuldig ist, sollten zahlen.

    Ja klar, das ist sicherlich sehr Förderlich für die Ermittlungen.
    Dann darf man zukünftig noch darauf achten, dass man sein Budget nicht überschreitet. Ist ja nicht so, dass eh schon so viel in diesem Berech eingespart wird...

    Warum sollte man jetzt Geld bekommen, wenn man durch die Arbeit der Ermittler entlastet wird? Das erschließt sich mir nicht ganz..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.16 15:49 durch Anonymouse.

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