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Der Preis machts

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  1. Der Preis machts

    Autor: Crass Spektakel 03.05.22 - 15:31

    Früher war es einfach. Man hat sich einen Netflix-Account geholt und hatte für ¤4-¤8 so ziemlich "alles".

    Inzwischen braucht man einen ¤20-Tarif bei Netflix, nochmal ¤8-¤20 bei Amazon, ditto Disney, HBO, CBS, WTF uswsusf... würde man sich heute noch solide versorgen läge man eher bei ¤100-¤200.

    Das ist es nicht wert. Auch ¤20 für bestenfalls 5% des Marktes sind es nicht wert. Dann rennen die Leute eben wieder zu Brennserie und Co. Ist alles nur einen Klick entfernt.

  2. Re: Der Preis machts

    Autor: Azzuro 03.05.22 - 15:56

    > Früher war es einfach. Man hat sich einen Netflix-Account geholt und hatte
    > für ¤4-¤8 so ziemlich "alles".
    Stimmt nicht, auch Netflix hatte längst nicht alles, vor allem nicht alles aktuelles. Es dauerte auch schon früher recht lang bis ein Film bei Netflix erschien. Wenn das überhaupt passierte.


    > Inzwischen braucht man einen ¤20-Tarif bei Netflix, nochmal ¤8-¤20 bei
    > Amazon, ditto Disney, HBO, CBS, WTF uswsusf... würde man sich heute noch
    > solide versorgen läge man eher bei ¤100-¤200.
    Was neu ist, dass der Trend immer mehr zu Flats geht. Was es aber schon immer gab, noch immer gibt, und noch immer vielfach notwendig ist: einzelne Filme für 48 Stunden ausleihen.

    Wenigstens ist das insofern besser geworden, dass es da bald alles gibt. Dank werstreamt.es findet man es auch schnell. Aber dass sich da 3,99 ¤ eingependelt haben ist schon krass. Das ist teils teurer als die Videothek früher. Und weiterhin gibt es gewisse Filme einfach nicht.

    Hab letztens spontanen Filmabend gemacht mit Bandkollegen im Proberaum und wollten für den nächsten Abend uns "This is Spinal Tap" ankucken. Videotheken gibt es ja leider nicht mehr - und ob man den dort findet ist fraglich, aber da kann man ja wenisgtens verstehen, denn Physische Datenträger kann man nicht unendlich sammeln, die brauchen platz, und die können von jemandem anderen verliehen sein. Aber online sollte es ja kein Problem sein, richtig? Falsch! Gibt es nicht zum leihen! Ja, ich wäre bereit gewesen da 3,99 ¤ für zu bezahlen (auch wenn das für einen über 30 Jahre alten Film ganz schön frech ist) aber die WOLLEN ja offenbar kein Geld verdienen. Künstliche Verknappung wegen irgendwelchem Lizensierungsschwachsinn. Ja, ich habe dann mich aus illegalen Quellen bedient. Und hatte dabei kein schlechtes Gewissen.

    EDIT: Ansionsten aber zu den ganzen Flats die man angeblich haben muss: Ich hab mir mal Disney+ für "The Mandalorian" gebucht. Dann innerhalb von einem Monat geschaut und wieder gekündigt. Und ein Jahr später wieder gebucht für die zweite Staffel. Sehe ich kein Problem drin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.22 15:58 durch Azzuro.

  3. Re: Der Preis machts

    Autor: most 03.05.22 - 16:43

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Früher war es einfach. Man hat sich einen Netflix-Account geholt und
    > hatte
    > > für ¤4-¤8 so ziemlich "alles".
    > Stimmt nicht, auch Netflix hatte längst nicht alles, vor allem nicht alles
    > aktuelles. Es dauerte auch schon früher recht lang bis ein Film bei Netflix
    > erschien. Wenn das überhaupt passierte.

    Netflix hatte schon immer nur eine begrenzte Auswahl, keine Ahnung, wie man auf die Idee kommt, die hätten alles gehabt.
    Zudem, was ist denn "alles" überhaupt? Sind da alle afrikanischen Filmproduktionen enthalten und was ist mit den südamerikanischen Telenovelas?

  4. Re: Der Preis machts

    Autor: Extrawurst 03.05.22 - 17:23

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > EDIT: Ansionsten aber zu den ganzen Flats die man angeblich haben muss: Ich
    > hab mir mal Disney+ für "The Mandalorian" gebucht. Dann innerhalb von einem
    > Monat geschaut und wieder gekündigt. Und ein Jahr später wieder gebucht für
    > die zweite Staffel. Sehe ich kein Problem drin.

    Wer Zeit und Lust hat, so ne Serie am Stück wegzugucken und dann hinterher nie wieder schaut, für den mag das ja funktionieren.

    Wer Serien über einen längeren Zeitraum sehen will oder einfach gerne öfters anschaut, der wird zu einem (oder eben mehreren) dauerhaften Abos genötigt. Eigentlich wäre hier ein Einzelkauf für die Serie das beste Angebot, aber vieles gibt es ja nur noch exklusiv für Streaming-Abos.

    Bis heute kann ich (legal) nicht die "The Clone Wars"-Serie auf iTunes vervollständigen, weil es die letzte Staffel nur exklusiv auf Disney+ gibt. Ich sehe es einfach nicht ein, dass bei jedem einzigen Nostalgie-Anfall ich mir da ein Abo holen muss (das würde auf Dauer auch teurer sein als ein Einzelkauf). Hab die letzte Staffel halt auf nem USB-Stick gezogen und auch null schlechtes Gewissen dabei.

    Sollte Disney die letzte Staffel als Kauf bei iTunes anbieten, kriegen die sofort das Geld von mir.
    Aber dieses ständige on-off-Abo ist mir zu blöde. Vor allem weil ich mich dann gehetzt fühle, jetzt auch die letzte Staffel sofort am Stück zu sehen, um nicht noch mehrere unnötige Monate zu bezahlen.

    Von der fehlenden Offline-Funktionalität ganz zu schweigen... während das Abo-Monats schlechtes Internet gehabt? Blöd gelaufen.

    Ich habe gelinde gesagt einfach keinen Bock mehr auf diesen modernen Abo-Zeitgeist.
    Bietet euren Kram ganz normal zum Kauf an, andernfalls hisse in solchen Fällen auch weiterhin die Piratenflagge.

  5. Re: Der Preis machts

    Autor: gan 03.05.22 - 19:25

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenigstens ist das insofern besser geworden, dass es da bald alles gibt.
    > Dank werstreamt.es findet man es auch schnell. Aber dass sich da 3,99 ¤
    > eingependelt haben ist schon krass. Das ist teils teurer als die Videothek
    > früher. Und weiterhin gibt es gewisse Filme einfach nicht.

    Nicht nur früher. Es gibt selbst heute noch Videotheken, wo man deutlich weniger zahlt obwohl der Aufwand für das physische Ausleihen weitaus größer ist.

  6. Re: Der Preis machts

    Autor: Garius 03.05.22 - 20:36

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher war es einfach. Man hat sich einen Netflix-Account geholt und hatte
    > für ¤4-¤8 so ziemlich "alles".
    Unwissenheit immer wieder zu wiederholen, macht einen nicht gerade glaubwürdig. Netflix hatte zu Beginn nicht Mal alle der eigenen Produktionen am Start. Geschweigedenn alles™. Das ist genau der selbe Unsinn wie zu behaupten, Spotify habe ja alles™. Auf die Idee kommt man halt nur, wenn man ausschließlich das Main Steam Zeug hört.

    > Inzwischen braucht man einen ¤20-Tarif bei Netflix, nochmal ¤8-¤20 bei
    > Amazon, ditto Disney, HBO, CBS, WTF uswsusf... würde man sich heute noch
    > solide versorgen läge man eher bei ¤100-¤200.
    Ja, wenn man so argumentiert. Dann ist aber die Frage, was sich der Kunde da zusammenwünscht. Ein Anbieter der eben alles™ lizensiert [f]und[/f] vorrätig hält (selbst wenn es kaum einer guckt), würde wahrscheinlich genau das für einen Monat haben wollen.

    > Das ist es nicht wert. Auch ¤20 für bestenfalls 5% des Marktes sind es
    > nicht wert. Dann rennen die Leute eben wieder zu Brennserie und Co. Ist
    > alles nur einen Klick entfernt.
    Ja, Mal gucken wie es weitergeht. Allerdings sollten sich die verträumten Kunden auch Mal der Realität stellen. Und die sieht so aus, dass es noch nie so einfach und billig war, die noch nie zuvor so große Auswahl an Content zu kriegen wie heutzutage. Ebenso sollte man verinnerlichen, dass Musik zu produzieren und zu speichern weitaus weniger Ressourcen erfordert, als Filme. Erst Recht bei den völlig übertriebenen Budgets heutiger AAA Produktionen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.22 20:38 durch Garius.

  7. Re: Der Preis machts

    Autor: Garius 03.05.22 - 21:36

    gan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Azzuro schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenigstens ist das insofern besser geworden, dass es da bald alles gibt.
    > > Dank werstreamt.es findet man es auch schnell. Aber dass sich da 3,99 ¤
    > > eingependelt haben ist schon krass. Das ist teils teurer als die
    > Videothek
    > > früher. Und weiterhin gibt es gewisse Filme einfach nicht.
    >
    > Nicht nur früher. Es gibt selbst heute noch Videotheken, wo man deutlich
    > weniger zahlt obwohl der Aufwand für das physische Ausleihen weitaus größer
    > ist.
    Toller Vergleich. Meine Videothek hatte ähnlich gute Angebote. 5 Filme für n Zehner, eine Woche lang. Mit der Option jeden Film beliebig oft für 50 Cent tauschen zu können. Kurz darauf ging sie (und damit die letzte in meiner Stadt) pleite.

    Du hast heutzutage so ziemlich alles™ eigentlich bei 3 Anbietern zu liegen. Insgesamt bezahlst du dann je nach Paket 30-35¤. Nenn mir doch Mal deine Videothek, dann schauen wir Mal, wie viel Content du dort im Monat für 35¤ kriegst. Und das Argument "alles jederzeit" hast du dann noch nicht Mal erfüllt.

  8. Re: Der Preis machts

    Autor: john4344 03.05.22 - 21:39

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Crass Spektakel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Früher war es einfach. Man hat sich einen Netflix-Account geholt und
    > hatte
    > > für ¤4-¤8 so ziemlich "alles".
    > Unwissenheit immer wieder zu wiederholen, macht einen nicht gerade
    > glaubwürdig. Netflix hatte zu Beginn nicht Mal alle der eigenen
    > Produktionen am Start. Geschweigedenn alles™. Das ist genau der selbe
    > Unsinn wie zu behaupten, Spotify habe ja alles™. Auf die Idee kommt
    > man halt nur, wenn man ausschließlich das Main Steam Zeug hört.
    >
    > > Inzwischen braucht man einen ¤20-Tarif bei Netflix, nochmal ¤8-¤20 bei
    > > Amazon, ditto Disney, HBO, CBS, WTF uswsusf... würde man sich heute noch
    > > solide versorgen läge man eher bei ¤100-¤200.
    > Ja, wenn man so argumentiert. Dann ist aber die Frage, was sich der Kunde
    > da zusammenwünscht. Ein Anbieter der eben alles™ lizensiert und
    > vorrätig hält (selbst wenn es kaum einer guckt), würde wahrscheinlich genau
    > das für einen Monat haben wollen.
    >
    > > Das ist es nicht wert. Auch ¤20 für bestenfalls 5% des Marktes sind es
    > > nicht wert. Dann rennen die Leute eben wieder zu Brennserie und Co. Ist
    > > alles nur einen Klick entfernt.
    > Ja, Mal gucken wie es weitergeht. Allerdings sollten sich die verträumten
    > Kunden auch Mal der Realität stellen. Und die sieht so aus, dass es noch
    > nie so einfach und billig war, die noch nie zuvor so große Auswahl an
    > Content zu kriegen wie heutzutage. Ebenso sollte man verinnerlichen, dass
    > Musik zu produzieren und zu speichern weitaus weniger Ressourcen erfordert,
    > als Filme. Erst Recht bei den völlig übertriebenen Budgets heutiger AAA
    > Produktionen.

    Der Spotify Vergleich hinkt schon stark. Um Musik zu finden, die nicht auf Spotify ist, muss man schon eine sehr starke Nische oder zufällig ein bestimmtes Album suchen, das nicht vorhanden ist.
    Außerdem ist die Überschneidung der Musikdienste deutlich größer als deren Unterschieden, das ist garkein Vergleich zu z.B. Netflix vs. Disney+ vs. Prime Video. Es gibt einfach kaum Exklusivcontent oder Eigenproduktionen (abgesehen von Podcasts).

  9. Re: Der Preis machts

    Autor: Garius 03.05.22 - 22:16

    john4344 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------.

    > Der Spotify Vergleich hinkt schon stark. Um Musik zu finden, die nicht auf
    > Spotify ist, muss man schon eine sehr starke Nische oder zufällig ein
    > bestimmtes Album suchen, das nicht vorhanden ist.
    Danke für die Bestätigung. Bei dir mag das so sein. Ich wiederum überlege gerade zu YouTube zu wechseln, da das Angebot viel größer ist. Und sei Mal ehrlich, was machst du, wenn du ein Lied auf Spotify nicht findest? Ich rate Mal: du sagst dir 'seltsam' und machst das nächste Lied an. Bei Filmen und Serien muss es aber exakt dies oder das sein.

    Du glaubst gar nicht was Spotify alles fehlt. Erst Recht wenn man in Richtung Deutsche Musik schaut. Von Remixes oder Kleinkünstlern fang ich gar nicht erst an.

    > Außerdem ist die Überschneidung der Musikdienste deutlich größer als deren
    > Unterschieden, das ist garkein Vergleich zu z.B. Netflix vs. Disney+ vs.
    > Prime Video. Es gibt einfach kaum Exklusivcontent oder Eigenproduktionen
    > (abgesehen von Podcasts).
    Das ist richtig, aber wie oben genannt, hat Musik auch einen völlig anderen Stellenwert als Filme. Musik läuft bei den meisten nebenher. Die Angebotsvielfalt ist ebenso viel größer als bei Filmen/Serien. Wenn du da versuchst exklusiv was zu machen, fällst du ganz schnell auf die Nase. Ist ja nicht so als hätte das die Musikbranche nicht versucht.

    Recht gebe ich dir damit, dass der Vergleich hinkt. Und zwar der Vergleich die Musikbranche mit der Filmbranche gleichzusetzen. Aber genau das wird ja immer so gern gemacht.

  10. Re: Der Preis machts

    Autor: BlindSeer 04.05.22 - 07:10

    Wobei der Vergleich meist gezogen wird um einen Wunsch zu äußern und weil es eben auch Parallelen gibt. Es gibt eine Nachfrage nach gewissen Dingen, aber eben kein Angebot und laut Angebot & Nachfrage ist es eben kein einseitiges Spiel wo sich alles nach dem Angebot richtet. Insbesondere in diesem Fall wo es eben mit illegalen Quellen für viele eine Alternative gibt, mit der man in "Konkurrenz" steht.

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