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Das eigentliche Problem ist...

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  1. Das eigentliche Problem ist...

    Autor: Karmageddon 09.10.19 - 13:23

    ... dass den Telekommunikationsunternehmen und ihrem kundenunfreundlichem Verhalten vom Gesetzgeber kein Einhalt geboten wird.

    Und - oh Wunder - dann verhalten sie sich auch so, denn sie haben ja selbst im Falle absoluter Vertragnichterfüllung mit keinerlei Konsequenzen zu rechnen. Gut, der eine oder andere Kunde stellt dann mal seine Zahlungen ein oder bucht Lastschriften zurück. Aber ich denke mal 80% dieser Kunden kommt man hinterher mit Inkassounternehmen oder Androhung negativer SCHUFA-Einträge und dann zahlen sie doch noch.

    Und so rechnet sich das dann noch ganz gut: Kaum Leistungen für viel Geld. Das ist vom Prinzip her fast wie Geld selber zu drucken.

    Was aber fehlt ist, dass solchen Unternehmen die Lizenz entzogen wird, Vorstände und Geschäftsführungen persönlich haftbar gemacht werden. Der Staat verdient halt zu gut an den Providern als dass er ihnen irgendwie ans Bein pinkeln würde.

    Der Gipfel des Ganzen ist, dass man für bestimmte Wohngebiete nicht mal eine Wahl hat als Kunde. Unfassbar.

  2. Re: Das eigentliche Problem ist...

    Autor: lemmer 13.10.19 - 12:44

    ein glück wird sich dieser internet übers tv-kabel schwachsinn in kürze von selbst erledigen.

  3. Re: Das eigentliche Problem ist...

    Autor: chefin 14.10.19 - 09:58

    Karmageddon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass den Telekommunikationsunternehmen und ihrem kundenunfreundlichem
    > Verhalten vom Gesetzgeber kein Einhalt geboten wird.
    >
    > Und - oh Wunder - dann verhalten sie sich auch so, denn sie haben ja selbst
    > im Falle absoluter Vertragnichterfüllung mit keinerlei Konsequenzen zu
    > rechnen. Gut, der eine oder andere Kunde stellt dann mal seine Zahlungen
    > ein oder bucht Lastschriften zurück. Aber ich denke mal 80% dieser Kunden
    > kommt man hinterher mit Inkassounternehmen oder Androhung negativer
    > SCHUFA-Einträge und dann zahlen sie doch noch.
    >
    > Und so rechnet sich das dann noch ganz gut: Kaum Leistungen für viel Geld.
    > Das ist vom Prinzip her fast wie Geld selber zu drucken.
    >
    > Was aber fehlt ist, dass solchen Unternehmen die Lizenz entzogen wird,
    > Vorstände und Geschäftsführungen persönlich haftbar gemacht werden. Der
    > Staat verdient halt zu gut an den Providern als dass er ihnen irgendwie ans
    > Bein pinkeln würde.
    >
    > Der Gipfel des Ganzen ist, dass man für bestimmte Wohngebiete nicht mal
    > eine Wahl hat als Kunde. Unfassbar.

    Sein froh, das nichterfüllen eines Vertrages keine Straftat ist. Dir ist garnicht bewusst, wie oft DU einen Vertrag schliesst den du nicht erfüllst. zB wenn man einen Termin beim Arzt, Friseur, etc macht. Man muss zumindest die finanzielle Pflicht dann erfüllen, auch wenn man nicht kann. Das NICHT können liegt schliesslich auschliesslich in unserer eigenen Verantwortung.

    Hier gehts auschliesslich um Vertragsrecht. Und da musst du Schadenersatz fordern oder vertraglich vereinbaren. Ansonsten ist das lediglich Vertragsbruch. Und das ist Zivilrecht, kein Strafrecht. Nur trauen wir uns meist nicht, deswegen vor Gericht zu gehen.

    Der Gesetzgeber ist kein Onkel der den Arsch putzt. Verantwortung muss man im Leben selbst übernehmen. Wenn du willst das der Staat die Verantwortung trägt, geh zum Gericht und bestell einen Vormund, den gibt es genau für solche Situationen. Der regelt das dann.

  4. Re: Das eigentliche Problem ist...

    Autor: Karmageddon 18.10.19 - 16:21

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sein froh, das nichterfüllen eines Vertrages keine Straftat ist. Dir ist

    Selten so einen Blödsinn gelesen.

    Dass Gesetze nicht eingehalten werden, wenn ein Vergehen dagegen nicht staatlich spürbar sanktioniert wird, ist eine Tatsache. Sonst würde es z.B. in den U-Bahnhöfen auch keine Raucher mehr geben.

    Und dass ich mich als kleiner Bürger nicht vor Gericht mit einem Großkonzern anlegen will, ist auch naheliegend. Recht haben und Recht bekommen sind eben zweierlei. Wo wir wieder beim Staat wären.

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