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Populismus gehört zur Demokratie....

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  1. Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: LightSaber19 31.05.19 - 19:10

    ... da er in der Regel entsteht, wenn die Balance zwischen den Repräsentanten und Repräsentierten einer Demokratie verloren geht. Somit kann Populismus als "Stimme des Volkes" eine korrigierende Wirkung haben.

    Und meiner persönlichen Meinung nach setzt seit einigen Jahren eine bedenkliche Entkopplung der politischen Eliten von der Bevölkerung ein. Der dadurch einsetzende Populismus ist natürlich unangenehm und muss daher in der Logik der Herrschenden unterdrückt werden. Dies passt nicht nur zu den Wünschen des Rundfunkrats als verlängerter Arm der Politik, sondern auch zu den aktuellen Regulierungsfantasien der CDU/AKK. Hierauf wird man in der nächsten Zeit wohl ein wachsames Auge werfen müssen, da die Unterdrückung von Populismus und nicht-konformer Meinungsäußerung genauso wie destruktiver Populismus zu neuen Extremen führen kann.

  2. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Umaru 31.05.19 - 23:50

    Alles, was geäußert wird, um irgendwie Werbung oder Antistimmung zu machen, ohne ein konkretes Konzept parat zu haben, ist Populismus. Das muss aber nichts Schlechtes sein, es ist erstmal die Formulierung einer Idee, auf die noch Taten folgen können. In diesem Sinne: "Eine mutige Gesellschaft lässt sich keine Angst machen, FCK AFD".
    Gruß
    Greta

  3. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Seasdfgas 01.06.19 - 11:04

    Das ist doch käse.

    Populismus basiert ja nie auf echten Lösungen, sondern auf feel good Versprechungen: Du musst nichts tun und kannst dafür alles haben!
    Das geht noch weit, weit über das hinaus, was was der 'typische' Politiker so im Wahlkampf verspricht.
    Die ignorieren dabei wenigstens nicht 100% der Expertenstimmen und Fehlgänge der Vergangenheit.

    Dieser Quatsch sollte natürlich enttarnt werden, wo es nur geht.

    Ob man dafür aber mehr Geld für den Rundfunk braucht, oder einfach ein paar Euro vom Unterhaltungsbudget abzweigen sollte, steht auf einem ganz anderem Blatt.

  4. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Emulex 01.06.19 - 13:53

    Seasdfgas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch käse.
    >
    > Populismus basiert ja nie auf echten Lösungen, sondern auf feel good
    > Versprechungen: Du musst nichts tun und kannst dafür alles haben!

    Also z.B. "Wir schaffen das", "Wertvoller als Gold", ...
    Wir erleben eine Phase des Linkspopulismus.
    Dieser wird durch die ÖR aber nicht bekämpft, sondern gefördert.

    Die Rechtspopulisten versprechen doch eigentlich nur, diesen Wahnsinn zu stoppen.
    Und das ist möglich - in mancher Hinsicht reicht schon die Einhaltung bestehender Gesetze.
    In anderer muss man selbige den neuen Begebenheiten anpassen.

  5. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Cerdo 01.06.19 - 14:15

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rechtspopulisten versprechen doch eigentlich nur, diesen Wahnsinn zu stoppen.
    Welchen "Wahnsinn" meinst du genau? Die Umweltzerstörung? Kohleabbau? Klimawandel?
    Achso, ja. Die "Experten" der AfD glauben ja nicht an den Klimawandel. Dafür daran, dass Windräder Wind machen.

    Statt nur unrealistische Forderungen zu stellen und jedes Problem des Landes auf die zu schieben, die gerade erst gekommen sind, konzentrieren sich andere auf echte Lösungsansätze.

  6. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Emulex 01.06.19 - 14:29

    Echte Lösungsansätze für ein weltweites Problem in einem Land mit etwas mehr als 1% der Weltbevölkerung.
    Kann man von träumen, ist dann aber trotzdem nur ein Linkspopulist.

  7. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Trollversteher 01.06.19 - 15:07

    >Echte Lösungsansätze für ein weltweites Problem in einem Land mit etwas mehr als 1% der >Weltbevölkerung.

    Signal- und Vorbildwirkung darf man nicht ignorieren. Und wir könnten, gerade als EU, mit unserer Wirtschaftsmacht weltweit einiges bewegen - allerdings nicht, wenn wir selbst zu den "bad guys" gehören.
    Mal abgesehen davon, dass wir damit bei Weitem nicht die Einzigen wären. Selbst China ist dabei eine Trendwende einzuleiten, und wenn der verbohrte Wohlstands-Konsument in Deutschland so weiter an seinem verantwortungslosen Verhalten festhält, werden sie uns vermutlich auch darin überholen.

    Wir sind in Sachen Umwelt- und Klimaschutz längst weit abgeschlagen. 20% höheren Pro-Kopf
    CO2 Ausstoß als selbst China, letztes Jahr auf dem UN Klimaschutzindex auf Platz 27 (noch hinter Indien) abgerutscht. Aber der deutsche Diesel- und Kohle liebende Wutbürger sieht uns immer noch als grüne Insel der Glückseeligkeit, die isoliert auf dem Elefnbeinturm alleine Klimapolitik betreibt. Ist aber nicht so.

    >Kann man von träumen, ist dann aber trotzdem nur ein Linkspopulist.

    Oder Realist. Aber das sehen Rechtspopulisten mit ankonditionierter Grünen-Aversion nicht ;-)

  8. Definitionen

    Autor: mnementh 01.06.19 - 15:57

    LightSaber19 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Populismus gehört zur Demokratie....
    > ... da er in der Regel entsteht, wenn die Balance zwischen den
    > Repräsentanten und Repräsentierten einer Demokratie verloren geht. Somit
    > kann Populismus als "Stimme des Volkes" eine korrigierende Wirkung haben.

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles, was geäußert wird, um irgendwie Werbung oder Antistimmung zu machen,
    > ohne ein konkretes Konzept parat zu haben, ist Populismus. Das muss aber
    > nichts Schlechtes sein, es ist erstmal die Formulierung einer Idee, auf die
    > noch Taten folgen können.

    Seasdfgas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch käse.
    >
    > Populismus basiert ja nie auf echten Lösungen, sondern auf feel good
    > Versprechungen: Du musst nichts tun und kannst dafür alles haben!
    > Das geht noch weit, weit über das hinaus, was was der 'typische' Politiker
    > so im Wahlkampf verspricht.
    > Die ignorieren dabei wenigstens nicht 100% der Expertenstimmen und
    > Fehlgänge der Vergangenheit.
    >
    > Dieser Quatsch sollte natürlich enttarnt werden, wo es nur geht.
    >
    > Ob man dafür aber mehr Geld für den Rundfunk braucht, oder einfach ein paar
    > Euro vom Unterhaltungsbudget abzweigen sollte, steht auf einem ganz anderem
    > Blatt.

    Ein wesentliches Merkmal unproduktiver Diskussionen wo alle aneinander vorbeireden: fehlende Definitionen der für die Diskussion wichtigen Begriffe. In diesem Fall Populismus. Astrein redet ihr hier aneinander vorbei mit völlig unterschiedlicher Auffassung davon was Populismus eigentlcih bedeutet.

    Einigt Euch auf eine Definition des Begriffs, erst dann könnt ihr sinnvoll miteinander diskutieren.

  9. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Cerdo 01.06.19 - 16:50

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echte Lösungsansätze für ein weltweites Problem in einem Land mit etwas
    > mehr als 1% der Weltbevölkerung.
    > Kann man von träumen, ist dann aber trotzdem nur ein Linkspopulist.

    Trotzdem produziert Deutschland im Land schon 2,23% der weltweiten CO2-Emissionen. Dazu kommt das, was in anderen Ländern produziert und hier gekauft wird. China z.B. verursacht ein Drittel seiner Emissionen für den Export. Jetzt rate mal, an wen die die Waren verkaufen.
    Zudem könnte Deutschland für die EU ein Vorbild sein oder als einflussreiches Land auch Richtlinien durchsetzen. Stattdessen werden die Versuche Frankreichs aus wirtschaftlichen Interessen blockiert. Das haben Union und SPD verbock, nur zu glauben die AfD würde irgendwas davon besser machen grenzt schon an Wahnsinn.

  10. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Emulex 01.06.19 - 17:38

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Echte Lösungsansätze für ein weltweites Problem in einem Land mit etwas
    > mehr als 1% der >Weltbevölkerung.
    >
    > Signal- und Vorbildwirkung darf man nicht ignorieren. Und wir könnten,
    > gerade als EU, mit unserer Wirtschaftsmacht weltweit einiges bewegen -
    > allerdings nicht, wenn wir selbst zu den "bad guys" gehören.

    Es gibt keine "unsere Wirtschaftsmacht".
    Es gibt einzelne Länder in der EU, welche zusammen ein großer Wirtschaftsraum sind.
    Jedes dieser Länder hat Interessen - diese Interessen haben den Euro an den Rand des Kollapses gebracht, spalten die EU immer mehr in linke und rechte Extreme.
    "Alternativlose Politik" funktioniert nicht.

    > Mal abgesehen davon, dass wir damit bei Weitem nicht die Einzigen wären.
    > Selbst China ist dabei eine Trendwende einzuleiten, und wenn der verbohrte
    > Wohlstands-Konsument in Deutschland so weiter an seinem verantwortungslosen
    > Verhalten festhält, werden sie uns vermutlich auch darin überholen.

    Na das warten wir mal ab.
    Laut Spiegel (ja ich lese auch linke Medien) ist Deutschland rechnerisch für 0,0% des Plastiks in den Weltmeeren verantwortlich.
    China für 30%, Indien für 30%.

    >
    > Wir sind in Sachen Umwelt- und Klimaschutz längst weit abgeschlagen. 20%
    > höheren Pro-Kopf
    > CO2 Ausstoß als selbst China

    Die haben aber 1500% mehr Köpfe.
    Und da sind wir beim eigentlichen Problem: der wachsenden Weltbevölkerung.
    Hätten China, Indien und Afrika darauf geachtet, wir hätten heute kaum ein Problem.

    > , letztes Jahr auf dem UN Klimaschutzindex auf
    > Platz 27 (noch hinter Indien) abgerutscht. Aber der deutsche Diesel- und
    > Kohle liebende Wutbürger sieht uns immer noch als grüne Insel der
    > Glückseeligkeit, die isoliert auf dem Elefnbeinturm alleine Klimapolitik
    > betreibt. Ist aber nicht so.

    Was kann eigentlich der Diesel fürs CO2?

    Ansonsten würde ich Kohle problemlos gegen Atomstrom tauschen.
    Aber das ist ja auch wieder nicht genehm.
    Also tauschen wir alles gegen Insektenschredder und Solar und zünden uns bei der Dunkelflaute ein paar Kerzen an. Oh Vorsicht...Stickoxide.
    Zumindest wenn man sich kein Solardach und keinen riesen Akku im Keller leisten konnte.

    MIR persönlich ist das alles egal - ich hab genug Geld.
    Aber genau das ist der Punkt: Die Grünen sind eine Partei von wohlstandsüberhäuften Egoisten, denen das alles nicht weh tut.
    Sie fliegen weiterhin in die Sonne und kaufen sich CO2-mäßig einfach frei.
    Bei meinem letzten Urlaub in Übersee wären das 5% vom Reisepreis gewesen - geschenkt.
    Nur den kann sich halt kaum jemand leisten.

    >
    > >Kann man von träumen, ist dann aber trotzdem nur ein Linkspopulist.
    >
    > Oder Realist. Aber das sehen Rechtspopulisten mit ankonditionierter
    > Grünen-Aversion nicht ;-)

    Grün und Realist schließt sich völlig aus.
    Ich persönlich bin sozial-liberal (erkenne ich jedesmal beim Wahl-o-Maten) und durchaus interessiert an intakter Umwelt.
    Persönlich verzichte ich auf Kuhmilch, Milchprodukte, weitgehend Fleisch.
    Gemüse und Obst möglichst regional.
    Ich laufe lieber 6 Mal die Woche zum Einkaufen als einmal zu fahren.
    Alles im Haus ist Stromspar. Heizung benötige ich selten (Top-Dämmung).
    Ich fliege/fahre kaum in den Urlaub (4 Flugreisen in 10 Jahren), denn mir gefällt es wo ich lebe.
    Arbeite möglichst von Zuhause.
    Einen Diesel fahre ich übrigens auch nicht.

    Und dann reden wir doch jetzt mal über so grüne Figuren wie Langstrecken-Luisa oder eine Frau Roth, die um die halbe Welt fliegt um uns vom Klimawandel berichten zu können.
    Allesamt Heuchler einer sozialistischen Verbotspartei, die Wasser predigen und Wein saufen.

  11. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Emulex 01.06.19 - 17:45

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Echte Lösungsansätze für ein weltweites Problem in einem Land mit etwas
    > > mehr als 1% der Weltbevölkerung.
    > > Kann man von träumen, ist dann aber trotzdem nur ein Linkspopulist.
    >
    > Trotzdem produziert Deutschland im Land schon 2,23% der weltweiten
    > CO2-Emissionen. Dazu kommt das, was in anderen Ländern produziert und hier
    > gekauft wird. China z.B. verursacht ein Drittel seiner Emissionen für den
    > Export. Jetzt rate mal, an wen die die Waren verkaufen.

    Bis vor kurzem waren wir noch Exportweltmeister - also insofern ist das Argument mit dem Export jetzt eher ein Schuss ins eigene Knie.
    Wir sind ein exportorientiertes hochtechnisiertes Industrieland - keine Ahnung wie wir NICHT einen recht hohen Pro-Kopf-Ausstoß haben könnten...
    Wir können diese Industrie natürlich einstampfen.
    Dann übernimmt jemand andres und verursacht GANZ SICHER mehr CO2 als die effizienten deutschen Hersteller.

    > Zudem könnte Deutschland für die EU ein Vorbild sein oder als
    > einflussreiches Land auch Richtlinien durchsetzen. Stattdessen werden die
    > Versuche Frankreichs aus wirtschaftlichen Interessen blockiert.

    Was hat Frankreich denn versucht?
    Etwa die Umwelt zu retten oder eher doch die deutsche Wirtschaft zugunsten der eigenen zu schwächen?

    > Das haben
    > Union und SPD verbock, nur zu glauben die AfD würde irgendwas davon besser
    > machen grenzt schon an Wahnsinn.

    Ich hab nie behauptet, dass die AfD in Sachen Umweltpolitik irgendwas hinkriegt und von mir aus können die in der Jauchegrube verschwinden, aus der Merkel sie mit ihrer bescheuerten Politik gezogen hat.

    Was ich will ist eine weniger idealistische und mehr realistische Politik - die kriegt man momentan offenbar nirgends in Deutschland.

  12. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Müllhalde 02.06.19 - 08:47

    Wo kann ich denn nachlesen, wie sehr CO2 unsere Umwelt gefährdet?
    Ich war letztens bei einer größeren Gärtnerei, und da wurde mit CO2 gedüngt.

  13. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Emulex 02.06.19 - 09:51

    Müllhalde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo kann ich denn nachlesen, wie sehr CO2 unsere Umwelt gefährdet?
    > Ich war letztens bei einer größeren Gärtnerei, und da wurde mit CO2
    > gedüngt.

    Grundsätzlich muss man sagen: Die lebensfreundlichsten Bedingungen auf der Erde herrschten bei hohen Temperaturen als die Pole eisfrei waren, die CO2-Konzentration hoch, dadurch das Pflanzenwachstum enorm.
    Die lebensfeindlichsten Bedingungen waren immer die Eiszeiten.
    Letztens irgendwo gelesen, dass wir eine kleine Kältephase eventuell komplett eliminiert haben durch unseren Eingriff ins Klima - kann ich erstmal gut mit leben.

    Auch muss man sich die Frage stellen, ob wir nicht vor einer Eiszeit wie vor 10.000 Jahren mehr Angst haben sollten.
    Permafrostgrenze bis runter zu den Alpen (also bei uns dauerhaft) und Packeis bis runter nach Frankreich.
    Das wäre für uns kein Spaß.
    Nun frohlockt der linksgrüne natürlich, weil wir endlich reumütig bei den südlichen Ländern anklopfen müssten, um überleben zu können.
    Und natürlich sieht er in seiner Vision, dass wir aufgenommen würden als Schwestern und Brüder und uns bewusst würde, wie schlecht wir uns die letzten Jahrhunderte verhalten haben.
    Ganz wie in "The Day After Tomorrow".

    Die Realität wäre eine gänzlich andere.

    Ich glaube an den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel, ich glaube an Umweltzerstörung, an das Plastik in den Meeren und an die Verdrängung der Natur durch viel zuviele Menschen.

    Aber mich stört die massive Konzentration auf eine Richtung, in die es angeblich gehen muss, damit am Ende alles gut wird - das ist zu kurz gedacht.
    Veränderungen am Klima hat es immer gegeben und wird es immer geben - sich grundsätzlich darauf einzustellen, die Gesamtzahl der Menschen einzudämmen um Platz für Ausweichmöglichkeiten zu haben, usw., das wäre ein sinnvoller Weg.

  14. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Luksus 03.06.19 - 10:24

    Emulex schrieb:

    > Na das warten wir mal ab.
    > Laut Spiegel (ja ich lese auch linke Medien) ist Deutschland rechnerisch
    > für 0,0% des Plastiks in den Weltmeeren verantwortlich.
    > China für 30%, Indien für 30%.


    Hahahaha :-D
    Das ist aber übelste Realitätsverzerrung (sowohl deine Aussage als auch der Artikel vom Spiegel). Wahnsinn.
    Naja, aber wenns ins eigene Weltbild passt, dann kann man auch schon mal "linke" Medien zitieren.

  15. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Emulex 03.06.19 - 10:38

    Luksus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    >
    > > Na das warten wir mal ab.
    > > Laut Spiegel (ja ich lese auch linke Medien) ist Deutschland rechnerisch
    > > für 0,0% des Plastiks in den Weltmeeren verantwortlich.
    > > China für 30%, Indien für 30%.
    >
    > Hahahaha :-D
    > Das ist aber übelste Realitätsverzerrung (sowohl deine Aussage als auch der
    > Artikel vom Spiegel). Wahnsinn.
    > Naja, aber wenns ins eigene Weltbild passt, dann kann man auch schon mal
    > "linke" Medien zitieren.

    Sicherlich kannst du das begründen ?

  16. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: twil 03.06.19 - 18:53

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles, was geäußert wird, um irgendwie Werbung oder Antistimmung zu machen,
    > ohne ein konkretes Konzept parat zu haben, ist Populismus. Das muss aber
    > nichts Schlechtes sein, es ist erstmal die Formulierung einer Idee, auf die
    > noch Taten folgen können. In diesem Sinne: "Eine mutige Gesellschaft lässt
    > sich keine Angst machen, FCK AFD".
    > Gruß
    > Greta

    Erinnert mich am vergangenen Europawahl, wo fast alle Parteien als einzige Inhalt "Gegen Rechtspopulismus" für sich geworben haben. Nach deiner Definition auch eine Art von Populismus. Aber natürlich wissen alle die klar denken können, um was es sich hier wirklich handelt.
    Mehr Geld für mehr Propaganda.
    Mit Merkel haben die Altparteien versagt und suchen nun neue Wege die Symptome des eigenen Versagens zu bekämpfen.

  17. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Cerdo 04.06.19 - 09:21

    twil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erinnert mich am vergangenen Europawahl, wo fast alle Parteien als einzige
    > Inhalt "Gegen Rechtspopulismus"
    Das hat mich auch gestört. So fallen die wichtigen Themen unter den Tisch, wie eben der Klimawandel, Mietpreise, Digitalisierung (was im Wahlomaten nicht einer Frage gewürdigt wurde).

    > Mehr Geld für mehr Propaganda.
    Das ist die olle Mär der rechten Parteien. Wenn man sich die öffentlich rechtlichen Medien nüchtern anschaut sieht man aber, dass auch viel Kritik an der Regierung geübt wird. Die Leute, die gleich Propaganda schreien und Vergleiche mit Russland und der Türkei ziehen, sollten sich deren Medien mal anschauen. Da wird jeder Mist als Erfolg gefeiert, egal wie offensichtlich bescheuert er ist.
    Hier wird sogar der AfD viel zu viel Platz gegeben. Jeder Tweet, jede Lüge wird erst einmal verbreitet und zwar widerlegt, aber dann hören die Wähler dieser Partei schon gar nicht mehr zu – oder schreien Propaganda/Lügenpresse, weil ihnen die Lügen besser ins Weltbild passen, als die Wahrheit.

  18. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: twil 04.06.19 - 17:33

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat mich auch gestört. So fallen die wichtigen Themen unter den Tisch,
    > wie eben der Klimawandel, Mietpreise, Digitalisierung (was im Wahlomaten
    > nicht einer Frage gewürdigt wurde).
    Finde ich auch, aber nicht davon ausgehend das diese Themen bereits beschlossene Tatsachen oder Lösungen sind.... Bis auf die Digitalisierung, das sind wir uns glaube ich alle einig.

    > Mehr Geld für mehr Propaganda.
    > Das ist die olle Mär der rechten Parteien.
    Dieses universale Bedürfnis ist nicht nur den Rechtspopulismus ausschließlich zuzuschreiben. Überhaupt ist Populismus ungebunden am politischen Spektrum. So gibt es ebenso Linke Populismus, nur die ÖR, Mainstream Medien und Politiker haben diesen begriff für sich entdeckt und beanspruchen es als Kampfbegriff. "Populismus ist die neumodische Diffamierung eines politischen Standpunkts, den man nicht teilt." -Michael Hanfeld, FAZ

    >Wenn man sich die öffentlich
    > rechtlichen Medien nüchtern anschaut sieht man aber, dass auch viel Kritik
    > an der Regierung geübt wird.
    Das ist auch deren Auftrag ganz nebenher. Aber zugleich ist das Verhältnis zwischen Rechts und Links Themen definitiv einseitig belastet. Es gibt so viele undemokratische vergänge in diesen Land die nicht im Radio oder Fernsehen vorkommen, weil es den "richtigen betrifft".
    https://twitter.com/timonisch/moments

    >Die Leute, die gleich Propaganda schreien und
    > Vergleiche mit Russland und der Türkei ziehen, sollten sich deren Medien
    > mal anschauen. Da wird jeder Mist als Erfolg gefeiert, egal wie
    > offensichtlich bescheuert er ist.
    Da gebe ich dir zum Teil Recht. Viel Heuchelei, viel subjektive Dissonanz und noch mehr unwissenheit.

    > Hier wird sogar der AfD viel zu viel Platz gegeben. Jeder Tweet, jede Lüge
    > wird erst einmal verbreitet und zwar widerlegt, aber dann hören die Wähler
    > dieser Partei schon gar nicht mehr zu – oder schreien
    > Propaganda/Lügenpresse, weil ihnen die Lügen besser ins Weltbild passen,
    > als die Wahrheit.
    Es ist schon interessant wie die Wahrnehmung sich unterscheiden kann. Im moment belastet mich die Hysterie in den Medien über die Grünen als Erlöser aller Probleme, wie eine Art ersatz Religion und die Journalisten als Priester dienen. Die Probleme der Zukunft lassen sich nicht von heute auf morgen lösen, schon garnicht mit Reaktionsmus oder tendenzieller Kommunismus.
    Die AfD ist nur ein Nebenprodukt einer fatalen Politik unter Merkels Alleingang. Und jetzt realisieren immer mehr Menschen das wir sogar in einer "Demokratie" leben und die AfD Legitim ist. Wer das Prinzip der Kausalität und Demokratieverständnis meidet, der greift gerne mal zur Antifa Flagge und lässt sich vom Zeitgeist beschützen.

  19. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: Cerdo 05.06.19 - 20:58

    twil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > beschlossene Tatsachen oder Lösungen sind.... Bis auf die Digitalisierung, das sind wir uns glaube ich alle einig.
    Der Klimawandel muss ja zum Glück nicht beschlossen werden. Den gibt es ohne, dass jeder daran glaubt. Dass die Grünen die universellen Lösungen für alles haben behauptet ja keiner. Sie werden aber gewählt, weil sie zu den wenigen Parteien gehört, die das Problem erkannt haben und etwas dagegen tun wollen.

    Bei der Digitalisierung herrscht bestimmt auch kein Konsens. Da geht es nicht nur um Glasfaserkabel, sondern auch um digitale Rechte. Das Urheberrecht ist im Kern seit über 100 Jahren nicht angepasst worden und beim Artikel 13/17 hat die Regierung zuletzt bewiesen, dass sie das Problem damit nicht einmal ansatzweise verstanden haben.

    > Überhaupt ist Populismus ungebunden am
    > politischen Spektrum. So gibt es ebenso Linke Populismus, nur die ÖR,
    > Mainstream Medien und Politiker haben diesen begriff für sich entdeckt und
    > beanspruchen es als Kampfbegriff
    Entstanden ist die Mode rechte Parteien als populistisch zu bezeichnen durch die FPÖ, weil man nicht sagen wollte, dass in einem deutschsprachigen Land eine rechtsextreme Partei mit regiert. Ich wäre auch dafür, die AfD als genau das zu bezeichnen, was sie ist; ohne es schön zu reden.


    > Die Probleme der Zukunft lassen sich nicht von heute auf
    > morgen lösen, schon garnicht mit Reaktionsmus oder tendenzieller
    > Kommunismus.
    Ich glaube vom Kommunismus oder dem Sozialismus sind wir sehr weit entfernt. Am rechten Rand wird der Kommunismus gerne als Kampfbegriff verwendet, um Angst vor Gleichschaltung und Enteignung zu schüren. Nur ist nicht alles, was den Gemeinwohl dient gleich kommunistisch oder links. Im Gegenteil sind sogar die offen rechtsextremen Parteien beim Naturschutz teils extrem grün. Das ist auch nur logisch: wenn das Klima ruiniert ist geht es auch der Natur in Deutschland nicht gut. Von den Flüchtigen vor Umweltkatastrophen und Hungersnöten braucht man gar nicht erst anfangen.

    > Die AfD ist nur ein Nebenprodukt einer fatalen Politik unter Merkels
    > Alleingang. Und jetzt realisieren immer mehr Menschen das wir sogar in
    > einer "Demokratie" leben und die AfD Legitim ist.
    Natürlich ist die AfD eine demokratisch legitime Partei. Das gefällt mir persönlich auch nicht, aber ich finde die Union genauso schlimm. Die AfD ist zum Glück noch recht bedeutungslos, auch wenn sie das gerne anders hin stellen. Die Union dagegen hatte Jahrzehnte lang Zeit, Politik für die eigene Tasche und die nächsten Wahlen zu machen. Nicht umsonst sind Dinge wie Vetternwirtschaft legale Korruption und nicht ohne Grund dürfen Politiker ganz legal extreme Summen für "Vorträge" bei mächtigen Konzernen verlangen.

    Die Grünen stehen derzeit so gut da, weil sie konkrete Vorschläge machen, um die Probleme der Gesellschaft anzugehen. Das macht die AfD auch, nur sind die meist zu plump und gehen in die falsche Richtung. Beim Klimawandel haben sie keine Ahnung, was man da machen könnte, also behaupten sie einfach, das Problem wurde gar nicht existieren. Zumindest hoffe ich, dass sie das alles aus Kalkül behaupten ("Windräder machen nachts Wind, um den Überschuss an Ökostrom abzubauen"), sonst muss ich bezweifeln, dass der Mensch bei den intelligentesten Tieren unter die Top 10 kommt.

  20. Re: Populismus gehört zur Demokratie....

    Autor: twil 05.06.19 - 21:58

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Klimawandel muss ja zum Glück nicht beschlossen werden. Den gibt es
    > ohne, dass jeder daran glaubt. Dass die Grünen die universellen Lösungen
    > für alles haben behauptet ja keiner. Sie werden aber gewählt, weil sie zu
    > den wenigen Parteien gehört, die das Problem erkannt haben und etwas
    > dagegen tun wollen.
    Das der Mensch die Klima verändert ist Fakt. Aber auch wenn das bezweifelt werden sollte, dann zumindest im zweifel für die Natur. Ja, alle Parteien haben zu wenig zum Thema beigesteuert und doch sind sie nur mit der Zeit gegangen. Auf globaler Ebene werden die Grünen garnichts ausrichten können, außer die ohne hin schon bewussten deutschen noch mehr abzuverlangen. Europa ist im vergleich zur rest der Welt ohnehin schon die Umweltbewusstesten.


    > Bei der Digitalisierung herrscht bestimmt auch kein Konsens. Da geht es
    > nicht nur um Glasfaserkabel, sondern auch um digitale Rechte. Das
    > Urheberrecht ist im Kern seit über 100 Jahren nicht angepasst worden und
    > beim Artikel 13/17 hat die Regierung zuletzt bewiesen, dass sie das Problem
    > damit nicht einmal ansatzweise verstanden haben.
    Wovon die Grünen zum teil profitiert haben.


    > Entstanden ist die Mode rechte Parteien als populistisch zu bezeichnen
    > durch die FPÖ, weil man nicht sagen wollte, dass in einem deutschsprachigen
    > Land eine rechtsextreme Partei mit regiert. Ich wäre auch dafür, die AfD
    > als genau das zu bezeichnen, was sie ist; ohne es schön zu reden.
    Da haben wir es wieder. RechtsEXTREME. Aus Linkextremer Sicht gesehen, muss wohl alles Rechtsextrem sein, was nicht der eigenen Ideologie entspricht. Aber dann wird es Zeit für eine Wortneuschöpfung tatsächlicher Rechtsextreme Parteien wie die NPD oder die Goldene Morgenröte. Vllt Rechtocalypse oder einfach nur Armageddon. Ich lasse mich überraschen.
    Wie schon erwähnt, Populismus ist ein Kampfbegriff Linke Energien. Genau genommen waren die Grünen die größten Populisten im EU Wahlkampf.


    > Ich glaube vom Kommunismus oder dem Sozialismus sind wir sehr weit
    > entfernt. Am rechten Rand wird der Kommunismus gerne als Kampfbegriff
    > verwendet, um Angst vor Gleichschaltung und Enteignung zu schüren.
    Naja, Themen über mögliche Immobilienenteignungen ist für mich schon tendenzieller Kommunismus.

    >Nur ist nicht alles, was den Gemeinwohl dient gleich kommunistisch oder links.
    Nicht alles was Links oder kommunistisch ist, dient dem Gemeinwohl


    > Natürlich ist die AfD eine demokratisch legitime Partei. Das gefällt mir
    > persönlich auch nicht, aber ich finde die Union genauso schlimm. Die AfD
    > ist zum Glück noch recht bedeutungslos, auch wenn sie das gerne anders hin
    > stellen.
    Um nochmal auf das Thema "Rechtsextrem" zurück zu kommen. Alles eine Frage der Wahrnehmung, und des Zeitgeists. https://ibb.co/wY2dL2p

    >Die Union dagegen hatte Jahrzehnte lang Zeit, Politik für die
    > eigene Tasche und die nächsten Wahlen zu machen. Nicht umsonst sind Dinge
    > wie Vetternwirtschaft legale Korruption und nicht ohne Grund dürfen
    > Politiker ganz legal extreme Summen für "Vorträge" bei mächtigen Konzernen
    > verlangen.
    Wohl Wahr. Dies gilt aber nicht nur für die Union. Alle Parteien in Deutschland sind mehr oder weniger in solche Dinge verstrickt.

    > Die Grünen stehen derzeit so gut da, weil sie konkrete Vorschläge machen,
    > um die Probleme der Gesellschaft anzugehen. Das macht die AfD auch, nur
    > sind die meist zu plump und gehen in die falsche Richtung.
    Die Grünen müssen sich erstmal beweisen. Solange bin ich skeptisch. Was die AfD anstellt, ist eine andere Geschichte, die aber nicht weniger wichtig ist. Eine Reformation des EU-Parlaments zbs. ist dringend notwendig.

    >Sonst muss ich bezweifeln, dass der
    > Mensch bei den intelligentesten Tieren unter die Top 10 kommt.
    Was musst den noch passieren? Es grenzt an ein Wunder das es die Menschheit noch gibt.

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