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Einfache Lösung

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  1. Einfache Lösung

    Autor: oriole72 07.10.23 - 15:31

    Einfach bei einem Unternehmen arbeiten, wo alle Mitarbeiter 100% im Homeoffice sind.. gibt ja mittlerweile immer mehr bei denen das der Fall ist.

  2. Re: Einfache Lösung

    Autor: Oktavian 07.10.23 - 17:24

    > Einfach bei einem Unternehmen arbeiten, wo alle Mitarbeiter 100% im
    > Homeoffice sind.. gibt ja mittlerweile immer mehr bei denen das der Fall
    > ist.

    Ja gibt es. Allerdings muss zumindest eine zweite Bedingung erfüllt sein, das Unternehmen muss groß genug sein, um relevante Karrierepfade aufzeigen zu können.

    Ich kenne auch Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil, manchmal bis zu 100%. Aber diese Unternehmen sind meist KMUs. Wenn im Unternehmen aber nur 20 bis 30 Leute sind, kann man nicht wesentlich aufsteigen.

  3. Re: Einfache Lösung

    Autor: BSp 07.10.23 - 18:56

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Einfach bei einem Unternehmen arbeiten, wo alle Mitarbeiter 100% im
    > > Homeoffice sind.. gibt ja mittlerweile immer mehr bei denen das der Fall
    > > ist.
    >
    > Ja gibt es. Allerdings muss zumindest eine zweite Bedingung erfüllt sein,
    > das Unternehmen muss groß genug sein, um relevante Karrierepfade aufzeigen
    > zu können.
    >
    > Ich kenne auch Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil, manchmal bis zu
    > 100%. Aber diese Unternehmen sind meist KMUs. Wenn im Unternehmen aber nur
    > 20 bis 30 Leute sind, kann man nicht wesentlich aufsteigen.

    Wenn das Unternehmen wächst gibt es dort die besten Karriere Chancen. Wenn!

    In wenigen Jahren werden manchmal aus 20-30 ein paar Tausend Mitarbeiter. Die unter den 20-30 vom Anfang waren haben beste Chancen auf das höhere Management eventuell auch den Vorstand.

  4. Re: Einfache Lösung

    Autor: Oktavian 07.10.23 - 19:06

    > > Ich kenne auch Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil, manchmal bis zu
    > > 100%. Aber diese Unternehmen sind meist KMUs. Wenn im Unternehmen aber
    > nur
    > > 20 bis 30 Leute sind, kann man nicht wesentlich aufsteigen.
    >
    > Wenn das Unternehmen wächst gibt es dort die besten Karriere Chancen.
    > Wenn!

    Da, das ist der Microsoft-Effekt. Die ersten 20 Mitarbeiter sind heute alles Multimillionäre. Aber die wenigsten Startups werden zu Microsoft, Google oder Meta. Die allermeisten gehen insolvent innerhalb der ersten Jahre. Vom Rest bleiben die allermeisten immer ein KMU. Eher K als M. Selbst wenn sie groß werden, also viele Mitarbeiter haben, heißt das immer noch nicht, dass sie erfolgreich sind. Und man selbst hat da aber nicht allzu viele Chancen.

    Im Prinzip ist diese Hoffnung eine Variante des Survivorship Bias. Man diese die tollen Großkonzerne, die noch vor wenigen Jahren in der Garage waren. Man sieht aber nur die. Die ganzen insolventen Startups, die ganzen KMUs sieht man nicht. Sie sind aber weit weit in der Überzahl.

  5. Re: Einfache Lösung

    Autor: der_wahre_hannes 07.10.23 - 19:37

    Kommt halt immer drauf an, was man eigentlich erreichen will. Steht man auf tolle Berufsbezeichnungen, die an der Tür stehen? Oder will man einfach arbeiten, Gehalt dafür bekommen und alle paar Jahre mehr Gehalt raushandeln?

    Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.

  6. Re: Einfache Lösung

    Autor: Sybok 07.10.23 - 23:36

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja gibt es. Allerdings muss zumindest eine zweite Bedingung erfüllt sein,
    > das Unternehmen muss groß genug sein, um relevante Karrierepfade aufzeigen
    > zu können.
    >
    > Ich kenne auch Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil, manchmal bis zu
    > 100%. Aber diese Unternehmen sind meist KMUs. Wenn im Unternehmen aber nur
    > 20 bis 30 Leute sind, kann man nicht wesentlich aufsteigen.

    Mittlere Unternehmen haben - je nach Definition - bis 249 oder gar 499 Mitarbeiter. In so einem Unternehmen stehen einem sämtliche Karrierepfade offen.

  7. Re: Einfache Lösung

    Autor: brainslayer 09.10.23 - 08:09

    oriole72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach bei einem Unternehmen arbeiten, wo alle Mitarbeiter 100% im
    > Homeoffice sind.. gibt ja mittlerweile immer mehr bei denen das der Fall
    > ist.
    so viele schummel und betrugscallcenter gibts aber in deutschland wo das überhaupt umsetzbar wäre. es gibt gewisse berufe wo das geht aber auch dort nur eingeschränkt. z.b. software entwickler da kann man auch mal zuhause arbeiten. doof nur wenn man dann von arbeit große datenmengen nach hause transferrieren muss und nicht gerade 10 gbit glasfaser hat. da entscheht dann produktivitätsverlust. außerdem wiegelt der arbeitgeber alle kosten die im homeoffice entstehen auf den arbeitnehmer ab. heizung, strom etc. da ne menge was da bei mir z.b. zusammenkommt und ein büro mit mehreren leuten zu beheizen ist effizienter als von allen 10 mitarbeitern die wohnung. homeoffice ist zu teilen halt auch ökologischer unsinn und die meisten homeoffice liebhaber merken gar nicht das sie finanziell indirekt abgezockt werden

  8. Re: Einfache Lösung

    Autor: der_wahre_hannes 09.10.23 - 08:50

    Wenn das so weiter geht, dann hat sich die Sache mit den Heizkosten bald eh erledigt.

    Überhaupt würde dein ganzes Beispiel voraussetzen, dass man die Heizung generell abschaltet, sobald man aus dem Haus geht. Machen die Meisten sicherlich nicht (ist ja auch unangenehm, Abends in eine total ausgekühlte Wohnung zu kommen). Außerdem setzt du voraus, dass der Arbeitgeber die Büroräume deshalb zur Verfügung stellt, um dir in Sachen Heizkosten einen Gefallen zu tun. Und wer zockt die ganzen Arbeitnehmer denn überhaupt ab, wenn sie im HO sitzen?

    Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.

  9. Re: Einfache Lösung

    Autor: Toleg 09.10.23 - 09:54

    oriole72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach bei einem Unternehmen arbeiten, wo alle Mitarbeiter 100% im
    > Homeoffice sind.. gibt ja mittlerweile immer mehr bei denen das der Fall
    > ist.

    kannst du bitte ein paar Beispiele nennen?

  10. Re: Einfache Lösung

    Autor: Sybok 09.10.23 - 22:50

    brainslayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > so viele schummel und betrugscallcenter gibts aber in deutschland wo das
    > überhaupt umsetzbar wäre.

    ???

    > es gibt gewisse berufe wo das geht aber auch dort
    > nur eingeschränkt. z.b. software entwickler da kann man auch mal zuhause
    > arbeiten.

    Da kann man sogar überwiegend oder dauerhaft zu Hause arbeiten.

    > doof nur wenn man dann von arbeit große datenmengen nach hause
    > transferrieren muss und nicht gerade 10 gbit glasfaser hat.

    oO Was genau willst Du denn da übertragen, dass das notwendig sein sollte? Welcher Entwickler muss denn ständig solche große Datenmengen auf sein lokales System schaufeln? Und in welcher Bastelbude sollte das überhaupt nötig sein?

    > da entscheht dann produktivitätsverlust.

    Wenn die Produktivität darin besteht, den ganzen Tag Terabytes an Daten zwischen seinem Client und einem Server hin- und herzuschieben, dann ja. Dafür wird man in der realen Welt aber eher nicht bezahlt. Mein Gigabit-Anschluss ist zwar sehr nett um extrem schnell ein paar größere Dateien zu kopieren, aber selbst mit 50 Mbit/s könnte ich ohne nennenswerte Einschränkungen arbeiten, nur 1-2 Mal am Tag würde es etwas länger dauern, in der Zeit würde ich dann einfach was anderes machen (z.B. meinen Kaffee nachfüllen).

    > außerdem wiegelt der arbeitgeber alle kosten
    > die im homeoffice entstehen auf den arbeitnehmer ab. heizung, strom etc. da
    > ne menge was da bei mir z.b. zusammenkommt

    Nö, das sind Peanuts. Meine Heizkosten haben sich praktisch nicht verändert seit ich dauerhaft von zu Hause aus arbeite und mein Strombedarf ist um etwa 10% gestiegen, im Monat sind das weniger als 15¤. Dabei muss ich dazu sagen, dass ich in der Zeit sogar noch einen wesentlich größeren Kühlschrank, einen Luftentfeuchter und eine Klimaanlage für heiße Tage angeschafft habe. Daran gemessen ist der Mehrbedarf ein Witz.

    > und ein büro mit mehreren leuten
    > zu beheizen ist effizienter als von allen 10 mitarbeitern die wohnung.

    Die Wohnung wird aber sowieso beheizt, alles andere wäre dämlich. Es bringt schlichtweg in den meisten Fällen gar nichts nur tagsüber nicht zu heizen, man braucht dann nämlich abends meistens genau so viel mehr Energie um wieder hochzuheizen, wie man während der Arbeitszeit gespart hat.

    Und wenn man ein sehr energieeffizientes Haus hat, macht es erst Recht keinen Unterschied, weil es tagsüber nicht oder kaum auskühlen wird.

    Die Heizung abzuschalten lohnt sich nur bei längerer Abwesenheit, aber da würde ich es je nach Bausubstanz auch nicht empfehlen (Stichwort Schimmel).

    > homeoffice ist zu teilen halt auch ökologischer unsinn und die meisten
    > homeoffice liebhaber merken gar nicht das sie finanziell indirekt abgezockt werden

    Nö, Remotearbeit spart wesentlich mehr Ressourcen als es kostet. Allein der eingesparte Kraftstoff für den Arbeitsweg wiegt den minimalen Mehrverbrauch zu Hause auf, wenn das Büro nicht gerade um die Ecke ist. Und wenn man den Büroarbeitsplatz entsprechend reduziert, werden auch hier Geld sowie weitere Ressourcen gespart. Zumal Burogebäude auch oft gar nicht mal so effizient beheizt werden und auch nicht immer gut gedämmt sind. Bei meinem Arbeitgeber schwitzt man im Sommer und friert im Winter - yay! Da bleibe ich lieber daheim...

    Ach ja: Essen kann ich zu Hause günstiger und gesünder!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.23 22:51 durch Sybok.

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