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  5. › Karriere: Im Homeoffice…

Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

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  1. Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: PolitePanda 07.10.23 - 16:30

    Irgendwie scheinen viele davon auszugehen, dass es der größte Wunsch eines jeden ist, ständig befördert zu werden und teils nicht nur mehr Verantwortung und Stress, sondern auch eine ganz andere Art von Verantwortung haben zu wollen. Das schließe ich zumindest aus Artikeln zu dem Thema, die immer diesem Tenor folgen. Wieso eigentlich?

    Ich habe eine hohe fachliche Verantwortung. Das ist für mich auch in Ordnung. Eine Beförderung würde dafür sorgen, dass ich weiter von der technischen Seite weg wäre, welche mir aber sehr gefällt. Ich möchte daher gar nicht befördert werden.

    Mir reicht es völlig, dass meine fachliche Leistung, auch komplett aus dem Homeoffice heraus, anerkannt wird. Sowohl in Bewertungen, auch verbal zwischendurch und auch monetär im Rahmen von kleineren Einmalbelohnungen oder, wie vor einem Jahr, durch eine außertarifliche Gehaltserhöhung von 5k¤/Jahr. Damit bin ich absolut glücklich.

  2. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: GilBates 07.10.23 - 17:01

    wer gemütlich im Home Office faulenzen will, der strebt nicht nach Beförderung.

    ich verstehe den Beitrag nicht.

  3. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: joffito 07.10.23 - 17:07

    > ich verstehe den Beitrag nicht.

    Macht nichts, kann ja nicht jeder im Büro mit Ahnungslosigkeit glänzen.

  4. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: PolitePanda 07.10.23 - 18:18

    GilBates schrieb:

    > ich verstehe den Beitrag nicht.

    Das ist offensichtlich, liegt aber vermutlich nicht am Beitrag. :)

  5. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: Sybok 07.10.23 - 23:32

    GilBates schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer gemütlich im Home Office faulenzen will, der strebt nicht nach
    > Beförderung.

    Ja, wir haben es verstanden: Du bist faul. Ist gut jetzt.

    > ich verstehe den Beitrag nicht.

    Du verstehst so einiges nicht, musst Dich aber trotzdem immer zu den Themen äußern, von denen Du nichts verstehst. Es gibt diverse Begriffe dafür...

  6. Horizontale Karriere ist auch Karriere.

    Autor: Sybok 07.10.23 - 23:39

    Man strebt dann eben ein höheres Seniority-Level an, baut seine Fähigkeiten aus und vertieft sich voll ins Fachliche. Auch das ist heute eine beliebte Option und wird inzwischen oft auch sehr gut entlohnt.

  7. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: Test_The_Rest 08.10.23 - 08:36

    Wer immer noch meint, Homeoffice sei zum Faulenzen da, der hat auch im Büro noch nie etwas Sinnvolles getan...

  8. Re: Horizontale Karriere ist auch Karriere.

    Autor: Termuellinator 08.10.23 - 09:48

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man strebt dann eben ein höheres Seniority-Level an, baut seine Fähigkeiten
    > aus und vertieft sich voll ins Fachliche. Auch das ist heute eine beliebte
    > Option und wird inzwischen oft auch sehr gut entlohnt.


    Ja, es bewegt sich zum Glück etwas in diese Richtung. Grade in Deutschland ist "Beförderung" aber in weiten Teilen immer noch äquivalent mit "Personalverantwortung". Oder wenn es einen "Experten-Karriereweg" gibt schlägt sich dieser deutlich weniger beim Gehalt nieder als bei Managern...
    Es ist aber auf jeden Fall gut, dass es sich zumindest in die richtige Richtung entwickelt ^^

  9. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: DX12forWin311 08.10.23 - 10:49

    Im Büro labert dich jeder an, alle trinken zwei Mal bisschen länger Kaffee. Kinder, Partner, Auto, Haus. Ist okay, aber Zuhause bin ich effizienter, selbst wenn ich zwischendurch einen Kaffee mache.

  10. Re: Horizontale Karriere ist auch Karriere.

    Autor: Trockenobst 08.10.23 - 10:51

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man strebt dann eben ein höheres Seniority-Level an, baut seine Fähigkeiten
    > aus und vertieft sich voll ins Fachliche. Auch das ist heute eine beliebte
    > Option und wird inzwischen oft auch sehr gut entlohnt.

    Der Kollege war jetzt 5 Jahre lang im Home Office, schon vor als es En Vogue war.
    Jetzt hat er ein Team von 15 mit einem Großprojekt und fährt 1x die Woche die 200km ins Office weil er das korrekt findet mit dem neuen Job. Von 15 Leuten sitzen 12 im Ausland und die anderen drei haben mit dem Tagesgeschäft nichts zu tun.

    Der Mitarbeitermix ist heute hochgradig international. Home Office ist, weil man nicht 2h pendeln muss wenn man sowieso am Teams Chat sitzt.

  11. Re: Horizontale Karriere ist auch Karriere.

    Autor: User_x 08.10.23 - 16:05

    Immer 100% für eine Richtung.. wird das nicht auf Dauer langweilig?

    Das Büro hat seine Berechtigung mit Kantine, Kaffe und Netzwerken. Es gibt aber auch Aufgaben die man im Büro einfach nicht erledigen kann. Wer ständig von Fragen im Büro aus seiner Arbeit hinausgedrückt wird, bekommt auch Zuhause seine Anrufe. Ob das nun überhaupt zielführend ist, Fragen von anderen zu erhalten weil die es selbst nicht geregelt bekommen ist schon mal eine eigene Diskussion.

    Und ob man befördert wird, weil man bestimmten Personen mehr schmeichelt, wäre unabhängig des Geschlechts jedoch damit trotzdem wieder eine Fragestellung die in Richtung irgendeiner Quote hindeutet. Der neue "Mann" ist der, der ständig ins Büro rennt und den Vorgesetzten schmeichelt. Zumindest liest sich der Artikel so.

    via Smartphone.

  12. Re: Horizontale Karriere ist auch Karriere.

    Autor: MCCornholio 08.10.23 - 19:00

    Hahaha .. okay also der Witz geht so: "Das Büro hat seine Berechtigung durch Kantine .. *prusst* und Kaffhihihihih"

  13. Re: Horizontale Karriere ist auch Karriere.

    Autor: der_wahre_hannes 08.10.23 - 23:24

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Büro hat seine Berechtigung mit Kantine, Kaffe und Netzwerken.

    Ich hab in noch keinem Büro mit Kantine gearbeitet, und im zweiten Büro musste ich den Kaffee auch noch selbst bezahlen. Da bleibt ja nur noch 1/3 an Daseinsberechtigung...

    Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.

  14. Re: Noch ein Grund mehr für mein Homeoffice

    Autor: Michael H. 09.10.23 - 11:36

    Mal davon abgesehen ist das Büro meiner Erfahrung nach einfach nur zum socialisen da.
    Ich krieg daheim 5x mehr an Arbeitspensum gebacken als im Büro wo entweder alle 5-10 Minuten einer vorbei kommt oder ständig Fragen von Kollegen kommen oder man sich über irgend nen Kunden aufregt.

    Wir haben daher zwar ein Büro... nutzen es aber eher selten. Dafür kommen wir so einmal im Monat an nem Freitag wenn wir eh Teammeeting haben in die Firma begleitet mit einem ausgiebigen Weisswurstfrühstück. "Damit man sich halt ab und zu auch mal sieht" - "is persönlicher". Aber mehr ist das auch nicht.

    Wenn ich arbeite, brauch ich Konzentration. Und die gibts halt in der Firma nicht, wenn ständig einer vorbeikommt und eine rauchen will. Da kannst auch Stunden mit zubringen von einem zum nächsten Kollegen zu hüpfen um dann zu merken, dass du noch nen Berg voll arbeit aufm Tisch liegen hast. Seh ich persönlich keinen Vorteil drin.

    Zuhause bin ich maximal zum Pissen oder mir nen Kaffee durchlassen weg vom Tisch. Ansonsten ratter ich mein Zeug runter und hab auch in der Zeiterfassung die beste Auslastung. Sogar teilweise eine von nahezu 100% an abrechenbaren Stunden.
    ca. 30% des Tages muss abgerechnet werden, damit ich zumindest mein Gehalt einbringe.
    60% muss abgerechnet werden, damit auch nicht verrechenbare Posten wie Buchhaltung, Marketing, Bürokosten usw aufgewogen werden und erst ab dann fahren wir Profit.
    Heisst im Schnitt sollte jeder so 65-70% Auslastung am Tag haben an reiner Dienstleistung, bzw. 65-70% unserer Arbeitszeit sollten wir an Kunden verrechnen können, damit wir schwarze zahlen fahren. Da das aber durch Urlaub, Krankheit, Schulungen oder einfach auch weil es nicht immer konsequent möglich ist, fährt der Vertrieb halt noch über die Materialschiene Geld ein durch Hardware bzw. Wartungsverträge die Kontingente abdecken. Heisst im Schnitt sollte so eine durchschnittliche Tagesauslastung von 50-60% möglich sein um ein positives Ergebnis am Jahresende zu erzielen.

    Im Büro ist das selten möglich. Beim Kunden ist natürlich dann eine 100% Auslastung da. Ich mein da bin ich dann ja auch vor Ort und solange ich da bin läuft die Abrechnungsuhr für meine Zeit. Wenn der Kunde der Meinung ist, er muss mir jetzt ne Story seiner 12 jährigen erzählen während er mir nen Kaffee auftischt, ist das zwar nett gemeint. Aber solang ich da bin, kostet es halt.

    Wenn man die 100% Auslastung mit dem Büro vergleicht, kommt man im Monat schon so auf seine 60-70% Auslastung. Jedoch haste dafür im Büro halt max. 30-40% der Zeit, die du effektiv arbeitest. Im Homeoffice komm ich aber auf über 90% abrechenbare Zeit.

    Und unsere Firma sieht das auch, deswegen ist Homeoffice gern gesehen. Weil die Leute unterm Strich daheim einfach mehr schaffen. Es gibt natürlich auch ausreisser.. aber anders als im Büro kann ich halt sagen, ich schmeiss von 8-12 die 100% Auslastung... mach mir was zu essen, schmeiss meine Wäsche in die Waschmaschine... ess was... mach um 13 Uhr weiter, um 15:30 hol ich kurz die Klamotten aus der Waschmaschine und häng sie auf.. mach dann von 15:45 bis 17:15 noch meine Tasks und bin dann im Feierabend.
    Ich hab zum Glück nur 30 Minuten bis ins Büro. Aber so geht mein Arbeitstag nicht von 7:30 bis 18 Uhr, sondern von 8-17/17:30... dafür stressfrei und ich kann auch Dinge die ich normalerweise erst nach Feierabend erledigen kann auch Tagsüber machen. Ob ich jetzt meine Mittagspause nutze um was zu essen und nur 30 Min mittag mache oder ich ne volle Stunde mach und dafür noch Zeug zur Post fahre oder kurz Vormittags mal auf dem Amt vorbeischaue falls mal nötig... erleichtert mir den Alltag ungemein und meine Firma erhält ihre vollen 8h Arbeitszeit zu ner optimalen Auslastung für deren Bücher.

    Müsste ich jeden Tag in die Firma fahren hätte ich ingesamt pro Jahr minimum 220 Stunden weniger Lebenszeit durch den Arbeitsweg (220 Arbeitstage mal 30 min hin / 30 min heim). Würde Aufgaben die ich Tagsüber parallel erledigen kann ohne Aufwand auch in meine Freizeit schieben müssen und für Termine auf dem Amt müsste ich teilweise sogar frei nehmen.

    Die Firma hingegen hätte im Schnitt wohl 30-40% weniger Einnahmen durch mich.
    Daher winwin für alle Beteiligten und leider sehen das viele Firmen nicht

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