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  5. › Kaufberatung: Die richtige CPU und…

Gerade erst...

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  1. Gerade erst...

    Autor: David64Bit 18.12.17 - 13:06

    3 Ryzen (1500X) Rechner zusammengebaut. Mit RX 570 (mit 8GB Vram), 1440p Display und 8 GB 3000 MHz Ram. Preislich ~ 900 Euro. Die meisten Spiele laufen mit Ultra Settings mit mehr als 40 FPS wenn man es mit AF und AA nicht übertreibt, sehr viele davon in Sehr hohen Einstellungen auch mit 60 FPS.

    Der 1500X boostet sehr oft auf 3,9 GHz mit ordentlichem Kühler, wird nicht wärmer als 55° und selbst bei GPU Belastung bleiben die Eimer leise.

    Ich selbst hab Anfang des Jahres auf RX 480 und R5 1600 gewechselt - weil ich mit Übertakten kein Problem hab. Ist nur doof den unbedarften 'nen übertakteten Rechner hin zu stellen - deshalb der 1500X. Läuft aber auch Problemlos. Zugegeben, bis der RAM mit 2933 MHz inkl Übertakteter CPU lief, vergingen 3 Monate.

    Wie dem auch sei, für mich steht fest, dass AMD einfach das bessere Gesamtpaket liefert. Ja - der Intel mag ein paar % schneller sein, hat aber mehr als genug Nachteile, dass das für den Otto-Normal Verbraucher einfach keine positive Bilanz ergibt.

  2. Re: Gerade erst...

    Autor: ms (Golem.de) 18.12.17 - 13:09

    Welche Nachteile denn?

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Gerade erst...

    Autor: David64Bit 18.12.17 - 13:19

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Nachteile denn?

    Größter Nachteil ist die fehlende Upgrademöglichkeit. AM4 ist garantiert bis 2020 im Einsatz, d.h. ich kann auf ein B350 Board auch noch einen Zen 3 stecken. Möglicherweise dann mit fehlendem PCIe 5.0, das ist bei einem gehobenen Mittelklasserechner aber egal - eine 1080 Ti läuft mit PCIe 2.0 16x in den meisten Spielen nur 1-2% langsamer.

    Selbst der kleine i3 wird relativ warm, dank der Zahnpasta unterm IHS die Intel immer noch nicht geändert hat.

    Von den ganzen Sicherheitsdebakeln will ich gar nicht erst anfangen - Intels ME als Stichwort sollte reichen.

    Gut ausgestattete Mainboards sind teuer - Coffe Lake Boards fangen davon abgesehen erst bei 90 Euro an.

  4. Re: Gerade erst...

    Autor: Hotohori 18.12.17 - 13:22

    Würde mich allerdings auch interessieren. ;)

    Aktuell hab ich nämlich den 8700K im Auge wegen der hohen Single Core Leistung, da kommt AMD einfach nicht ran. Welche Nachteile hat also Intel gegenüber einem AMD?

  5. Re: Gerade erst...

    Autor: Hotohori 18.12.17 - 13:41

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ms (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welche Nachteile denn?
    >
    > Größter Nachteil ist die fehlende Upgrademöglichkeit. AM4 ist garantiert
    > bis 2020 im Einsatz, d.h. ich kann auf ein B350 Board auch noch einen Zen 3
    > stecken. Möglicherweise dann mit fehlendem PCIe 5.0, das ist bei einem
    > gehobenen Mittelklasserechner aber egal - eine 1080 Ti läuft mit PCIe 2.0
    > 16x in den meisten Spielen nur 1-2% langsamer.

    Ganz ehrlich, ich hab vor 10 Jahren auch immer gedacht es wäre toll später die CPU upgraden zu können. Am Ende hab ich es nie gemacht, weil wenn ich eine neue CPU kaufe hätte ich gerne auch die aktuellste Mainboard Technik dazu und ein Mainboard kostet jetzt nicht wirklich die Welt.

    Davon abgesehen, wenn ich mir jetzt einen 8700K kaufe, dann weiß ich das ich mir die nächsten 3+ Jahre kaum Gedanken um ein Upgrade machen muss. Ich bezweifle das in 3 Jahren mehr als 6 Kerne Standard sein werden, die Vergangenheit zeigt eher, dass es immer ewig braucht bis sich solche Dinge durchsetzen. 10 Jahre allein bis mal 64Bit statt 32Bit wirklich Standard waren. 4Kerner gibt es nun auch schon ewig und es gibt immer noch Spiele, die 4Kerne nicht voll nutzen, aber so langsam wird es.

    Und warum ist das so? Weil die breite Masse einfach zu lange auf alter Hardware unterwegs ist und zu oft nach "was heute gebraucht wird" kaufen und nicht wirklich dabei an die Zukunft denken. Deswegen werden die meisten Spiele so designt, dass sie auch noch auf 5+ Jahre alter Hardware laufen und das bremst die Software Entwicklung.

    Warum sollte sich das jetzt plötzlich ändern? Und darum wird ein 6 Kerner auch 2022 noch gut dabei sein. Wenn ich dann auf einen 8 Kerner aufrüsten muss, passt das und dann setze ich sicherlich nicht auf ein Mainboad von 2018.

    > Selbst der kleine i3 wird relativ warm, dank der Zahnpasta unterm IHS die
    > Intel immer noch nicht geändert hat.

    Gut, das ist wirklich ein Punkt gegen den Intel, weswegen ich mich auch schon nach Köpfgeräten umgeschaut habe um das zu lösen.

    > Von den ganzen Sicherheitsdebakeln will ich gar nicht erst anfangen -
    > Intels ME als Stichwort sollte reichen.

    Gibt es inzwischen Firmwares, die das Problem lösen. Und auch AMD ist hier nicht unfehlbar.

    > Gut ausgestattete Mainboards sind teuer - Coffe Lake Boards fangen davon
    > abgesehen erst bei 90 Euro an.

    Wenn man das als teuer sehen mag. Manche finden auch 50 Euro + Netzteile teuer. Gute Mainboards kosteten schon immer um den Preis aufwärts. Ich sehe da nur das bei Coffee Lake billig Mainboards fehlen. Nur warum sollte ich eine hochwertige CPU auf billiges Mainboard setzen?

  6. Re: Gerade erst...

    Autor: Gucky 18.12.17 - 14:22

    Einfach die Zahnpaster der 7000er und 8000er gegen Flüssig Metall austauschen XD
    Das kostet max 50¤, wenn mans selber macht und ist relativ leicht.

    Mein CPU nen i7-7700k hab ich vor 8 Monaten selber geköpft und seitdem läuft der viel kühler und dennoch auch stabil.
    Aktuell sinds 61°C mit einem U14s von Noctua mit 4,5GHz auf allen 4 Kernen und 1.25V Spannung. (schlechtes binning bei meinem)...
    Im Rechner sind noch eine 1080Ti und 2xM.2 die ebenfalls biszu 65°C warm werden XD
    Aber das ist dann auch die Grenze.

    Mein PC davor hatte einen i7-2600k ich dachte auch ich könnte den später upgraden...
    nun 5 Generationen später musste ich alleine wegen DDR4 (und dem geilen M.2) nen neues Borad kaufen.
    Coffee-Lake ist zwar der selbe Sockel, aber nun wieder Elektrisch nicht kompatibel zu den 7700k was upgraden unmöglich macht....vielleicht ändert das sich 2019....

  7. Re: Gerade erst...

    Autor: David64Bit 19.12.17 - 00:26

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, ich hab vor 10 Jahren auch immer gedacht es wäre toll später
    > die CPU upgraden zu können. Am Ende hab ich es nie gemacht, weil wenn ich
    > eine neue CPU kaufe hätte ich gerne auch die aktuellste Mainboard Technik
    > dazu und ein Mainboard kostet jetzt nicht wirklich die Welt.

    Das mag für dich zutreffen - ich (und ich kenne auch andere) habe bis jetzt immer mindestens eine CPU Generation aufgerüstet. Und wenns nur dafür war, den Rechner für was anderes zu nutzen. Und die aktuellste Mainboard Technik braucht es eben in 3 Jahren noch nicht.

    > Davon abgesehen, wenn ich mir jetzt einen 8700K kaufe, dann weiß ich das
    > ich mir die nächsten 3+ Jahre kaum Gedanken um ein Upgrade machen muss. Ich
    > bezweifle das in 3 Jahren mehr als 6 Kerne Standard sein werden, die
    > Vergangenheit zeigt eher, dass es immer ewig braucht bis sich solche Dinge
    > durchsetzen. 10 Jahre allein bis mal 64Bit statt 32Bit wirklich Standard
    > waren. 4Kerner gibt es nun auch schon ewig und es gibt immer noch Spiele,
    > die 4Kerne nicht voll nutzen, aber so langsam wird es.

    Das mag für den Otto Normal User zutreffen - für den reicht der 4 Kernen mit 8 Threads aber auch in 3 Jahren noch. Ich werde jedenfalls auf Zen 2 aufrüsten - und auch auf Zen 3.

    > Warum sollte sich das jetzt plötzlich ändern? Und darum wird ein 6 Kerner
    > auch 2022 noch gut dabei sein. Wenn ich dann auf einen 8 Kerner aufrüsten
    > muss, passt das und dann setze ich sicherlich nicht auf ein Mainboad von
    > 2018.

    Weil? Nenn mir einen stichhaltigen Grund, wieso man das nicht tun sollte.

    > Gut, das ist wirklich ein Punkt gegen den Intel, weswegen ich mich auch
    > schon nach Köpfgeräten umgeschaut habe um das zu lösen.

    Der Otto-Normal User köpft seine CPU aber nicht.

    > Gibt es inzwischen Firmwares, die das Problem lösen. Und auch AMD ist hier
    > nicht unfehlbar.

    Nicht? Welche wirklich kritischen gibt's denn bei AMD? DASH ist Open Source, Sicherheitsupdates gibt's auch noch für 2009er Systeme.

    Und nein - die Firmwares lösen das Problem eben noch nicht.

    > Wenn man das als teuer sehen mag. Manche finden auch 50 Euro + Netzteile
    > teuer. Gute Mainboards kosteten schon immer um den Preis aufwärts. Ich sehe
    > da nur das bei Coffee Lake billig Mainboards fehlen. Nur warum sollte ich
    > eine hochwertige CPU auf billiges Mainboard setzen?

    Weil ein i3 4 Kerner keine hochwertige CPU ist. Davon abgesehen bekomme ich auf der AMD Seite echt gute Boards für 70-80 Euro, mit Features die es bei Intel eben erst ab 120-130 Euro gibt. Beispiel? µATX mit 3 4-Pin PWM Gehäuselüftersteckern. AMD? Alle unter 90 Euro. Intel? Über 110 Euro.
    Das MSI B350M Mortar ist ein verdammt gutes Board, vorallem für 75 Euro.

  8. Re: Gerade erst...

    Autor: David64Bit 19.12.17 - 00:27

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich allerdings auch interessieren. ;)
    >
    > Aktuell hab ich nämlich den 8700K im Auge wegen der hohen Single Core
    > Leistung, da kommt AMD einfach nicht ran. Welche Nachteile hat also Intel
    > gegenüber einem AMD?

    Und die 10% mehr Leistung machen welchen unterschied...? Ausser auf dem Papier...

  9. Re: Gerade erst...

    Autor: ms (Golem.de) 20.12.17 - 09:42

    Die B-Chipsätze kommen ja, dann hat der Z370-Quatsch ein Ende.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  10. Re: Gerade erst...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.12.17 - 12:26

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Größter Nachteil ist die fehlende Upgrademöglichkeit. AM4 ist garantiert
    > bis 2020 im Einsatz, d.h. ich kann auf ein B350 Board auch noch einen Zen 3
    > stecken. Möglicherweise dann mit fehlendem PCIe 5.0, das ist bei einem
    > gehobenen Mittelklasserechner aber egal - eine 1080 Ti läuft mit PCIe 2.0
    > 16x in den meisten Spielen nur 1-2% langsamer.
    >
    Die 2-3 Jahre schafft Intel doch für gewöhnlich auch. Wenn du dir einen Sockel 2066 Mainboard holst, wirst du 2020 auch noch upgraden können.

    > Selbst der kleine i3 wird relativ warm, dank der Zahnpasta unterm IHS die
    > Intel immer noch nicht geändert hat.
    Für wen ist es das denn interessant? Für Enthusiasten, welche die CPU auch köpfen können. Aber ja immerhin mal ein kleiner Pluspunkt.

    > Von den ganzen Sicherheitsdebakeln will ich gar nicht erst anfangen -
    > Intels ME als Stichwort sollte reichen.
    Zum Glück. Da AMD der Scheiße ja nur einen anderen Namen gegeben hat. Lass Ryzen mal einen gewissen Marktanteil bekommen, dann wird man sich auch damit beschäftigen.

    > Gut ausgestattete Mainboards sind teuer - Coffe Lake Boards fangen davon
    > abgesehen erst bei 90 Euro an.
    AMD war zwar an sich "immer" schon billiger aber warte doch mal die selbe Zeit nach Release ab. Intel hat ja einige Chipsätze für Anfang 2018 angekündigt. Dann wird man sich auf die üblichen Abstände Einpendeln. Auch mit dem Ryzen gilt (noch):
    Willst du günstig passable Leistung, nimmst du einen AMD, willst du die beste Leistung bezahlst du halt den Aufpreis für Intel. Für mich kam der Ryzen im mobilen Sektor leider etwas zu spät. Vielversprechend klangen die Tests ja. Für ein Notebook was lange aushält und keine Desktopleistung braucht, scheint der ja Ideal. Stand jetzt gibt es immer noch kein vernünftiges Notebook mit AMD Prozessor. HP Envy und das Acer Swift 3 sind immerhin ein guter Anfang.

  11. Re: Gerade erst...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 23.12.17 - 12:41

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die B-Chipsätze kommen ja, dann hat der Z370-Quatsch
    > ein Ende.

    Wobei dann allerdings immer noch ungeklärt ist, welche Zukunft LGA 1151 v2 hat. Irgendwie druckst Intel bei dem Thema ganz schön herum bzw. äußert sich gar nicht, weshalb man wohl davon ausgehen muss, dass das jetzige Coffee-Lake-Portfolio eine Eintagsfliege ist, die nur ein bißchen herumschwirren sollte, um AMD nicht das Feld zu überlassen, bis der "richtige" Nachfolger da ist.

    Wirtschaftlich betrachtet ist Intels Vorgehen durchaus nachvollziehbar, für potenzielle Kunden allerdings ärgerlich. Zu wissen, dass mit Erscheinen von Coffee-Lake-S in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres der Drops gelutscht ist und vermutlich bis dahin nichts mehr kommt, ist wenig erhebend; zumal die 370er-Chipsätze wiederum inkompatibel zu den 390ern sein sollen.

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