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Bye bye schöne Streamingzeit

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  1. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: Dino13 12.04.19 - 11:56

    Wieso? Bei den Amis sind diese ja auch nicht miteingerechnet. Und mit denen hat er es ja verglichen.

  2. Wieso kündigst du dann nicht die teuren?

    Autor: dabbes 12.04.19 - 11:57

    Und gibst der günstigen Konkurrenz damit recht. Mehr Konkurrenz, mehr Wettbewerb.

  3. Durchschnittseinkommen interessiert ja nicht?

    Autor: dabbes 12.04.19 - 12:00

    Die "Amis" haben auch 66.000 Dollar Durchschnittseinkommen, also 20.000 EURO MEHR als wir.

  4. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: Whitey 12.04.19 - 12:02

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0xDEADC0DE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 6 Monate sind viel zu lange,
    > > und kürzer wird sich niemand diesen Kündigungsquatsch ständig antun
    > > wollen...
    >
    > Wieso?
    >
    > Kannst doch alles über Webinterface machen. Wie lange dauert es denn, sich
    > einzuloggen, Service zu buchen und gleich zu kündingen?
    > Sicherlich nicht mehr als 5 Minuten. Wahrscheinlich auch nicht länger, als
    > du gebraucht hast um deinen Kommentar hier zu schreiben ;).
    >
    > Das ein mal im Monat? Habe ich kein Problem mit. Vor allem wenn ich für die
    > <5 Minuten weniger Geld zahlen oder in Summe mehr Filme habe.
    > Ist zwar nicht das, was z.B. Disney möchte - aber selber Schuld.

    Wenn du das jeden Monat bei 3-4 Diensten und gleichzeitig checken musst, was wo verfügbar ist, machst du das sicher nicht lange. In der Theorie kann man vieles machen, praktisch wird sich das eine breite User*zahl sicher nicht antun.

  5. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: MickeyKay 12.04.19 - 12:27

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Milchmädchenrechnung. GEZ + Internet + Telefon muss du zu deinen 100 USD
    > dazuzählen.
    Nö.
    Erstmal vorweg: die GEZ gibt es seit 6 Jahren nicht mehr und die "GEZ" ist nicht der Name der Gebühr, sondern der Firma, die die Gebühr eingezogen hat.

    Da es in den USA keine Rundfunkgebühr gibt, sind die in den 100 Dollar nicht mit drin. Und da ich "seit jeher" schrieb sind Internetkosten auch nicht mit drin, denn die gab es damals (sagen wir mal: in den 90ern) noch nicht. Die Amis sind halt hohe Pay-TV-Kosten gewohnt.
    Ob und dass das Durchschnittsgehalt höher ist, ist irrelevant, denn die Amis sind die Kosten gewohnt (warum, ist erstmal egal). Und da die Streaming-Anbieter erstmal US-Firmen sind, rechnen die mit dem, was die Kunden gewohnt sind.

    Ich schrieb auch schon: Warum sollte ich die Rundfunkgebühr hierzulande dazu zählen? Die hat mit den Streaming-Angeboten nichts zu tun. Ebensowenig, wie meine Zeitschriftenabos oder meine monatlichen Wasserkosten (und das, OBWOHL ich beim Netflix-Schauen zwischendurch die Toilette benutze!)
    Auch Internet und Telefon zähle ich natürlich NICHT dazu, denn die benutze ich auch für andere Dinge und hätte die Kosten auch, wenn ich keinen einzigen Streamingdienst nutzen würde.
    Genausowenig zähle ich die monatliche Wohnungsmiete dazu (OBWOHL ich eine Wohnung mit Internetanschluss brauche).
    Kannst du begründen, warum für dich die Rundfunkgebühr zu den Kosten der Streaminganbieter dazu gehören? Es handelt sich um ein vollständig anderes Produkt, das zudem auch noch ganz anders funktioniert. Diese Kosten sind für die Streamingnutzung auch nicht notwendig. Sollten diese Gebühren irgendwann mal wegfallen, würde Streaming immer noch funktionieren - weil die eben nicht zusammen gehören.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.19 12:31 durch MickeyKay.

  6. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: g0r3 12.04.19 - 12:33

    wo.ist.der.käsetoast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf so eine Aufsplitterung kann ich gut verzichten...
    >
    > Ich zahle bestimmt keine 60¤ im Monat für alle Abos...


    Bei solchen Kommentaren frage ich mich immer, wie sich die Verfasser sonst so im Leben schlagen. Schon mal überlegt, dass man das Abo monatlich kündigen kann und man dann 30 Tage hat,um sich das anzuschauen, was einen interessiert?

    @Topic: Ich bleibe bei Netflix. Einerseits finde ich den Disney-Content eh nur semi-interessant, andererseits finde ich das Gebaren des Konzerns immer schlimmer. Da muss ich nicht auch noch Geld hinterher werfen. Ich vermute, dass das Angebot ein ähnliches Schicksal wie CBN All Access fristen wird: Nachdem die Leuchtturmangebote ausgekostet sind, läuft die Kundschaft davon.

  7. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: Tuxgamer12 12.04.19 - 12:37

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du das jeden Monat bei 3-4 Diensten und gleichzeitig checken musst,
    > was wo verfügbar ist, machst du das sicher nicht lange.

    => [werstreamt.es]

    Alle Anbieter, einheitliche Oberfläche und praktische Suchfunktion, um zu sehen wo ich Film/Serie XXX herbekomme.

    Ganz ehrlich: Mit so einer Übersicht kann ich persönlich auch mehr anfangen, als z.B. mit einer bis in die Thumbnails voll-personalisierten Oberfläche wie bei Netflix, bei der ich immer das Gefühl habe eben nicht alles zu sehen.

    > In der Theorie kann
    > man vieles machen, praktisch wird sich das eine breite User*zahl sicher
    > nicht antun.

    Darauf wird man wohl spekulieren. Und gleichzeitig beten, dass die Alternative "Zahlen" ist. Und nicht "VPN an und gratis los-streamen".

  8. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: MrAnderson 12.04.19 - 12:46

    Framing-Opfer?

    Nur weil die GEZ jetzt Serviceanstalt heißt, bleibt sie nach wie vor die Einzugszentrale für eine Zwangsgebühr.

    Und selbstverständlich zähle ich die GEZ-Gebühr, die ich als Selbstständiger sogar zweimal bezahlen muss dazu. Wenn ich schon viel Geld für nicht erwünschte Leistungen ausgeben muss, bleibt halt für wirkliche Leistung nichts mehr übrig.

  9. Re: Wieso kündigst du dann nicht die teuren?

    Autor: mnementh 12.04.19 - 13:10

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und gibst der günstigen Konkurrenz damit recht. Mehr Konkurrenz, mehr
    > Wettbewerb.
    Es ist ja nicht so, dass alle das gleiche Angebot hätten. Filmmarkt ist anders als beispielsweise Autos, weil durch das Urheberrecht ein zeitlich begrenztes Monopol vergeben wird. Das heißt: Marvel gibt es nur bei Disney, DC nur bei Warner. Der günstige Preis täuscht, da ich dann nur das Disney-Angebot habe. Wird Disney seinerseits Inhalte beispielsweise bei Universal lizenzieren?

    In Kinos ist das anders, da Kinos alle Inhalte unabhängig vom Urheber bringen. Es gibt kein Kino für Disney-Fileme, ein anderes für Warner-Filme und ein drittes für Universal-Filme und das kleine am Stadtrand für Independent-Filme. Das wäre die vergleichbare Situation für das was jetzt am Streamingmarkt entsteht.

    Zum konkreten Beispiel: ich glaube nicht, dass ich mir Disney+ hole. Ich habe Null Interesse an Marvel und Star Wars. Pixar-Filme kann ich mir auf DVD holen. Auf die Fox-Serien verzichte ich dann halt oder hol mir mal einen Monat Disney+ um das am Stück zu sehen. Disney bietet für mich nicht das breite und internationale Programm, dass beispielsweise Netflix hat.

  10. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: Schrödinger's Katze 12.04.19 - 13:20

    @MickeyKay: Wow, ich widerspreche dir in ausnahmslos jedem Punkt.

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schrödinger's Katze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Milchmädchenrechnung. GEZ + Internet + Telefon muss du zu deinen 100 USD
    > > dazuzählen.
    > Nö.

    Doch, man kann sein Geld nur 1x ausgeben.

    > Da es in den USA keine Rundfunkgebühr gibt, sind die in den 100 Dollar
    > nicht mit drin.

    Habe ich auch nie behauptet, aber in den "deutschen 100 Dollar". Dank des höheren Lohnniveaus und niedrigeren Steuern sind 100 USD in den USA nicht mehr als das was man in DE-Land für GEZ + Triple-Play und Videoportale zahlt. Früher (TM) haben die Amis übrigens nur für TV und Landline so viel bezahlt.

    > Sollten diese Gebühren
    > irgendwann mal wegfallen, würde Streaming immer noch funktionieren - weil
    > die eben nicht zusammen gehören.

    Es würde besser funktionieren, da jeder Haushalt knapp 18¤ mehr für Unterhaltung zur Verfügung hat. Oder für was anderes, aber definitiv nicht schlechter funktionieren. In den USA hat die Mittelschicht halt 100 USD für Triple-Play mit PayTV übrig, hier ist es dank höherer Steuern, teurem Internet und GEZ halt weniger was für PayTV übrig bleibt. Wobei ÖR bereits PayTV ist - wer nicht zahlt kommt in den Knast.

  11. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: ello 12.04.19 - 16:11

    Für mich bleibt's auch bei Netflix, weil die Problemlos Prepaid Guthaben von der Tanke/Supermarkt nehmen. Amazon stellt sich da etwas an, kann z.B. keinen Monat Prime (8 ¤) mit Guthaben(karte) bezahlen.

  12. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: Hotohori 12.04.19 - 16:16

    IchBinFanboyVonMirSelbst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde schon sagen wir 50 ausgeben. Aber mir sind die zwei Anbieter
    > schon zu viele Vertragspartner und zu viele Apps. Einen der alles hat. Der
    > darf dann gern auch mehr verlangen.

    Tja, das wäre dann mir wieder zu teuer, da ich recht unregelmäßig gucke und mit einem höheren Preis dann die Zeiten, in denen ich wenig bis gar nichts gucke, noch schmerzhafter sind. Bei 12 Euro für Netflix kann ich so eine Zeit auch verschmerzen, das hol ich locker dann in den Zeiten rein wo ich dann Serien/Filme suchte.

    Wie ich mit Disney+ umgehe weiß ich schon jetzt: das hol ich mir mal ein/zwei Monate, wenn ich gerade Bock hab wieder mehr zu gucken und lasse dann vielleicht Netflix ruhen. Ein Dauerabo für Disney+ wird es aber eher nicht geben, dafür ist mir das Ganze eben zu sehr auf Produktionen aus dem Hause Disney fixiert, Netflix ist da viel offener und hat nicht bloß Hollywood Kram.

  13. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: motzerator 12.04.19 - 16:23

    wo.ist.der.käsetoast schrieb:
    ---------------------------------------------
    > Auf so eine Aufsplitterung kann ich gut verzichten.
    > Ich zahle bestimmt keine 60¤ im Monat für alle Abos...

    Taktiktip: Einen nach dem anderen Abonnieren und dann
    die kurzen Kündigungszeiten nutzen. :D

    Man muss ja eigentlich nur genug geiles Zeug zum Gucken
    haben. Man muss ja nicht immer die maximale Auswahl
    haben.

    Den einen Dienst guckst Du, der andere stellt dennoch
    andauernd neues Exklusivzeug her und wenn Du dann
    irgendwann zurück kommst, freust Du dich, die Sachen
    laufen dir ja nicht weg.

  14. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: Whitey 12.04.19 - 17:14

    Da gebe ich dir recht. Ich bezog mich jedoch auch auf die These, dass wesentliche Teile der Nutzenden ihre Accounts bzw. Abos so jonglieren, dass sie konstant wechseln und alles dem Preis und ihren Sehgewohnheiten entsprechend neu arrangieren. Das machen viele vielleicht die ersten paar Monate (wenn überhaupt), aber nach einer gewissen Zeit wird auch den meisten Sparfüchsen das Anbieterhopping lästig werden.

  15. Re: Wieso kündigst du dann nicht die teuren?

    Autor: unbuntu 12.04.19 - 18:48

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr Konkurrenz, mehr Wettbewerb.

    Es ist ja keine Konkurrenz, wenn man nur bei einzelnen Monopolen kaufen kann und sich nichts überschneidet.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  16. Re: Wieso kündigst du dann nicht die teuren?

    Autor: SanderK 12.04.19 - 19:31

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mehr Konkurrenz, mehr Wettbewerb.
    >
    > Es ist ja keine Konkurrenz, wenn man nur bei einzelnen Monopolen kaufen
    > kann und sich nichts überschneidet.

    Ein Umstand, der mich schon mehrmals Verzweifelt hat lassen. Da die eine Serie, da die Andere...
    Illegal, will ich nicht. Hätte man aber Alles, naja, fast.

  17. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: blaub4r 12.04.19 - 20:20

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @MickeyKay: Wow, ich widerspreche dir in ausnahmslos jedem Punkt.
    >
    > MickeyKay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schrödinger's Katze schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Milchmädchenrechnung. GEZ + Internet + Telefon muss du zu deinen 100
    > USD
    > > > dazuzählen.
    > > Nö.
    >
    > Doch, man kann sein Geld nur 1x ausgeben.
    >
    > > Da es in den USA keine Rundfunkgebühr gibt, sind die in den 100 Dollar
    > > nicht mit drin.
    >
    > Habe ich auch nie behauptet, aber in den "deutschen 100 Dollar". Dank des
    > höheren Lohnniveaus und niedrigeren Steuern sind 100 USD in den USA nicht
    > mehr als das was man in DE-Land für GEZ + Triple-Play und Videoportale
    > zahlt. Früher (TM) haben die Amis übrigens nur für TV und Landline so viel
    > bezahlt.
    >
    > > Sollten diese Gebühren
    > > irgendwann mal wegfallen, würde Streaming immer noch funktionieren -
    > weil
    > > die eben nicht zusammen gehören.
    >
    > Es würde besser funktionieren, da jeder Haushalt knapp 18¤ mehr für
    > Unterhaltung zur Verfügung hat. Oder für was anderes, aber definitiv nicht
    > schlechter funktionieren. In den USA hat die Mittelschicht halt 100 USD für
    > Triple-Play mit PayTV übrig, hier ist es dank höherer Steuern, teurem
    > Internet und GEZ halt weniger was für PayTV übrig bleibt. Wobei ÖR bereits
    > PayTV ist - wer nicht zahlt kommt in den Knast.

    Das ist gelogen niemand kommt fürs nicht bezahlen in den knast. ist auch noch niemanden passiert. du kommst nur in den knast wenn du keine eidesstatliche abgibst oder sowas. ansonsten kommst du dafür nie in den knast. wenn du nichts hast können sie dir auch nichts nehmen. und niemand kommt in den knast nur weil du kein geld hast.

    fakt ..

  18. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: MickeyKay 15.04.19 - 13:02

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @MickeyKay: Wow, ich widerspreche dir in ausnahmslos jedem Punkt.
    Na, da bin ich ja mal gespannt!

    > Doch, man kann sein Geld nur 1x ausgeben.
    Ja, zum Beispiel auch für Brötchen mit Erdbeermarmelade. Die zähle ich hier aber auch nicht dazu. Auch Chips und Cola nicht - obwohl diese zu einem gemütlichen TV-Abend bei mir gerne mal dazugehören.

    > Früher (TM) haben die Amis übrigens nur für TV und Landline so viel
    > bezahlt.
    EXAKT das ich gesagt, ja. Früher. Und eine US-Firma arbeitet nunmal erstmal für den heimischen Markt. Wenn das Geschäftsmodell dann hier nicht funktioniert, müssen die sich halt umorientieren. Zurzeit tun sie es nicht.

    > Es würde besser funktionieren, da jeder Haushalt knapp 18¤ mehr für
    > Unterhaltung zur Verfügung hat. Oder für was anderes, aber definitiv nicht
    > schlechter funktionieren. In den USA hat die Mittelschicht halt 100 USD für
    > Triple-Play mit PayTV übrig, hier ist es dank höherer Steuern, teurem
    > Internet und GEZ halt weniger was für PayTV übrig bleibt.
    Und wenn jemand mit Rauchen aufhört, hat er auch mehr Geld für Pay-TV übrig. Oder für Brötchen mit Erdbeermarmelade. Das ändert nichts daran, das die Gebühren trotzdem getrennt voneinander zu betrachten sind. Und das Argument Zwangsgebühr zählt nicht, weil du mit der Rundfunkgebühr ja wesentlich mehr mitfinanzierst als nur eine handvoll TV-Sender. Du zahlst ja auch Steuern für den Straßenbau oder zahlst verpflichtend in eine Krankenkasse ein (selbst dann, wenn du NIEMALS krank wirst).
    Die Aufrechnung ÖR <-> Streaming ist einfach nur Blödsinn.
    Anderes Beispiel: Von der Rundfunkgebühr werden auch Radiosender finanziert. Stört dich der Betrag deshalb beim Abonnieren von Spotify, Amazon Music & Co.? Oder dem Kaufen von CDs? Ich höre das gleiche falsche Argument immer nur im Zusammenhang mit TV-Sendern. Selbst beim Kaufen von DVDs oder Blurays scheint niemanden die Rundfunkgebühr zu stören.

    > Wobei ÖR bereits PayTV ist - wer nicht zahlt kommt in den Knast.
    Hahahahahahahaha. Ohne Worte.

  19. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: MickeyKay 15.04.19 - 13:04

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und selbstverständlich zähle ich die GEZ-Gebühr, die ich als
    > Selbstständiger sogar zweimal bezahlen muss dazu. Wenn ich schon viel Geld
    > für nicht erwünschte Leistungen ausgeben muss, bleibt halt für wirkliche
    > Leistung nichts mehr übrig.
    Trotzdem hat sie mit den Streamingdiensten nichts zu tun. Die Anbieter kriegen davon nämlich nichts ab. Haben damit also rein gar nichts zu tun.
    Du zählst deine Krankenkassenbeiträge ja auch nicht mit rein. Die zahlst du auch verpflichtend (auch wenn du sie nicht nutzen solltest).

  20. Re: Bye bye schöne Streamingzeit

    Autor: divStar 15.04.19 - 19:14

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MrAnderson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und selbstverständlich zähle ich die GEZ-Gebühr, die ich als
    > > Selbstständiger sogar zweimal bezahlen muss dazu. Wenn ich schon viel
    > Geld
    > > für nicht erwünschte Leistungen ausgeben muss, bleibt halt für wirkliche
    > > Leistung nichts mehr übrig.
    > Trotzdem hat sie mit den Streamingdiensten nichts zu tun. Die Anbieter
    > kriegen davon nämlich nichts ab. Haben damit also rein gar nichts zu tun.
    > Du zählst deine Krankenkassenbeiträge ja auch nicht mit rein. Die zahlst du
    > auch verpflichtend (auch wenn du sie nicht nutzen solltest).
    Da setzt jemand Krankenkassenleistungen, die im Endeffekt dazu beitragen, dass Menschen nicht sterben, mit der Luxussteuer GEZ gleich. Ich verstehe zwar, dass es vereinzelt Menschen gibt, die sterben, wenn sie nicht ihren Tatort sehen. Das ist aber im Gegensatz zu Krankheiten kein Massenphänomen.

    Die einzigen, die wirklich verarmen würden, sind die ÖRs und deren finanzielle Nutznießer, denn das Qualitätsprogramm von denen kann man auf einen Sender zusammenstreichen und es würde noch Sendezeit übrig bleiben. Und Radio interessiert mich nicht.

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