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Der Preis täuscht!

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  1. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: tomate.salat.inc 12.04.19 - 14:29

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit würdest du die Vielfalt aber beschneiden. Netflix und Amazon steigen
    > ganz dick mit eigenen Produktionen ins Rennen ein. Meinst du wirklich, dass
    > die das noch machen würden, wenn die diese Inhalte weiter lizenzieren
    > müssen?
    a) Warum nicht, wenn Sie Geld verdienen
    b) Wer hat denn von Zwang gesprochen? Bei der Musik funktioniert es afaik ja auch ohne Zwang.

    > Wie würde Konkurrenz überhaupt aussehen? Warum sollte ich Anbieter A statt
    > B wählen? Wegen dem Preis?
    Nach welchem Kritierium wird denn jetzt gewählt (zwischen Spotify, Deezer, ...)? Und wie gesagt: Eigenproduktionen könnten noch immer Teil davon sein. Es liegt an den Firmen anreize zu schaffen - ich bin nur Kunde/Konsument.

  2. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: tomate.salat.inc 12.04.19 - 14:30

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde ich sofort unterschreiben. Das ist ein verdammter Fluch der
    > Neuzeit, dass Titel Exklusiv bei einer Plattform vorhanden sind.

    Ja. Und genau deswegen meine ich ja: Mit jedem Disney+-Abo wird dieser Fluch unterstützt.

  3. Re: Deine Schlussfolgerung ist halt falsch

    Autor: tomate.salat.inc 12.04.19 - 14:32

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber man muss nicht alles zeitgleich nutzen. Man kann, aber muss nicht.

    Und warum genau soll ich es gut finden, wenn man mir mein Angebot künstlich reduziert - sodass ich für Status Quo noch 6¤ mehr bezahlen darf?

  4. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: ImBackAlive 12.04.19 - 14:34

    captaincoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung wie ein Autovergleich hierher passt aber na gut.

    Kein Thema.

    BREAKING NEWS: Airbus verkauft nur noch Airbus-Flugzeuge!

    oder

    BREAKING NEWS: Apple verkauft nur noch Apple-Produkte!

    > Disney. ---> Monopol. Monopol schlecht.

    Disney hat seit jeher ein Monopol auf ihre Filme/Serien. "Lizenzen" untermauern das nur. Das "Monopol" geht nur nicht auf den Endkunden über, sondern auf die, die die Lizenzen erwerben. Bei einem Monopol spricht man i.d.R. nicht über das Monopol das ein Hersteller über seine Produkte hat, sondern über die Monopolstellung in einem Marktsegment. Hier geht es um Unterhaltung. Wenn nur noch Disney Filme und Serien produzieren würde, wäre das ein anderes Thema.

    > Btw BMW verkauft auch Mini Cooper und Rolls Royce.

    Mini Cooper ist eine einzelne Auto-Serie, ich gehe also einfach mal davon aus, dass du Mini im Allgemeinen meinst. Mini und RR gehören beide BMW. Deiner Meinung nach wäre es also kein Monopol mehr, sobald Disney nicht nur "Disney"-Produktionen zeigt? Sowas wie...mhm... Fox zum Beispiel?

  5. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: ImBackAlive 12.04.19 - 14:38

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a) Warum nicht, wenn Sie Geld verdienen

    Weil sie Argumtente für ihren Dienst produzieren. Sie haben einfach kein Interesse an der Weiterlizenzierung. Und weder Netflix noch Amazon wären überhaupt eingestiegen, wenn sie das nicht auf ihren eigenen Plattformen vertreiben würden.

    > b) Wer hat denn von Zwang gesprochen? Bei der Musik funktioniert es afaik
    > ja auch ohne Zwang.

    Wie soll es denn sonst funktionieren?

    > Nach welchem Kritierium wird denn jetzt gewählt (zwischen Spotify, Deezer,
    > ...)?

    I.d.R. über Kriterien wie Auswahl und Qualität der angebotenen Medien.

    > Und wie gesagt: Eigenproduktionen könnten noch immer Teil davon sein.

    Aber wenn sie die nicht lizenzieren, ist das doch doof, deiner Meinung nach? Dann sind wir doch wieder bei der Fragmentation, die du nicht haben möchtest.

    > Es liegt an den Firmen anreize zu schaffen - ich bin nur Kunde/Konsument.

    Jau - und diese Anreize liegen im Angebot. Ich meine - du beschwerst dich doch auch bei Aldi nicht darüber, dass die nicht das gleiche Angebot haben wie Edeka, oder?

  6. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: tomate.salat.inc 12.04.19 - 14:38

    DWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konkurrenz wäre es, wenn jeder Streaminganbieter das gleiche oder ähnliche
    > Angebot hätte und der Konsument sich entscheiden könnte wo er sich anmeldet
    > um seinen Kram zu schauen. Dann müssten sich die Anbieter untereinander mit
    > Features und mit attraktiven Abomodellen überbieten.
    >
    > So wandert einer ab und man muss mehr zahlen, wenn man denn die Filme
    > dieses Anbieters sehen möchte. Dafür fallen die Filme bei anderen raus. Die
    > Anbieter müssen sich also warum mit ihren Preismodellen an den anderen
    > orientieren? Na? Genau. Müssen sie nicht, weil das einfach nur mehr
    > Monopole sind.

    +1!

  7. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: ImBackAlive 12.04.19 - 14:39

    Da hast du Recht - ich habe mehr hineingelesen als geschrieben ist.

  8. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: Anonymer Nutzer 12.04.19 - 14:42

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer Disney+ abonniert gibt Ihnen recht, dass Fragmentierung Ok sei! Und
    > keiner sollte so naiv sein und glauben, dass der Preis bleibt. Sobald die
    > Ihren Kundenstamm haben, wird Golem regelmäßig über Preiserhöhungen
    > berichten können.
    >
    > Andere Studios sind auf den Zug ja auch schon aufgesprungen. Die 6¤ hier
    > sorgen dafür, dass sich immer mehr VoD-Anbieter am Markt etablieren!
    >
    > Das Ende vom Lied ist dann folgendes:
    >
    > Alle Streaminganbieter kosten das gleiche - ihr endet trotzdem mit 1 oder 2
    > (so wie es jetzt schon bei den meisten wohl ausschaut). Ihr zahlt einen
    > Preis vergleichbar zu heute aber das Angebot an Film und Serien ist
    > deutlich geringer als es jetzt eh schon ist - weil es sich auf die ganzen
    > VoD-Anbieter verteilt.
    >
    > Disneys Geschäftsmodell darf hier nicht aufgehen! Denn der einzige der
    > davon profitiert wird Disney sein und wir Kunden sind die Dummen, die
    > zahlen dürfen!
    Hey, du hast die Grundzüge der Wirtschaft verstanden. Ich bin begeistert.

  9. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: tomate.salat.inc 12.04.19 - 14:45

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > b) Wer hat denn von Zwang gesprochen? Bei der Musik funktioniert es
    > afaik
    > > ja auch ohne Zwang.
    > Wie soll es denn sonst funktionieren?

    Ganz tolle Antwort. Also nochmal:
    > Bei der Musik funktioniert es afaik ja auch ohne Zwang.

    > I.d.R. über Kriterien wie Auswahl und Qualität der angebotenen Medien.
    Und. Wie schaut die Auswahl aus: Spotify hat nur Rock? Deezer nur Metal? Nein? Ich würde mal behaupten, da herrscht nicht so eine Fragmentierung wie im VoD-Bereich.

    > > Und wie gesagt: Eigenproduktionen könnten noch immer Teil davon sein.
    >
    > Aber wenn sie die nicht lizenzieren, ist das doch doof, deiner Meinung
    > nach? Dann sind wir doch wieder bei der Fragmentation, die du nicht haben
    > möchtest.
    Es geht mir darum, dass der Großteil an Film & Serien überall vorhanden ist. Es muss nicht jeder 1:1 den gleichen Katalog haben.

    > Jau - und diese Anreize liegen im Angebot. Ich meine - du beschwerst dich
    > doch auch bei Aldi nicht darüber, dass die nicht das gleiche Angebot haben
    > wie Edeka, oder?
    Ganz schlechter Vergleich. Den Aldi hat mind. 95% der Waren im Angebot, die ich kaufen muss/brauch. Genauso wie Edeka, Rewe, Real, .... . Wenn ich das von unseren VoD-Anbietern behaupten könnte, dann wäre ich bereits glücklich.

  10. Re: Deine Schlussfolgerung ist halt falsch

    Autor: forenuser 12.04.19 - 14:48

    Das müssen Sie nicht gutfinden. Aber beides, der Versuch des Anbieters als auch die Entscheidung des Konsumenten sind Teile des marktwirtschaftlichen Prinzips und wir werden sehen, wer am Ende die Oberhand behält.


    Aber immer wieder diese Mimimi-Endzeitstimmung... Und dabei reden wir hier nur von einem Komsumluxusgut...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  11. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: Gunslinger Gary 12.04.19 - 14:53

    Ich mach bei dem bekrampften VoD gleich gar nicht mit. Streaming, ob Video oder Audio, ist für mich Quark. Lieber ganz normal kaufen und überall verteilen als vom Internet/Mobilfunk abhängig zu sein.

  12. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: ImBackAlive 12.04.19 - 15:16

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Musik funktioniert es afaik ja auch ohne Zwang.

    "Funktionieren" ist da auch... wohlwollend. Spotify wirft keinerlei Geld ab, weil die Lizenzen so teuer sind. Der Markt ist dort sehr stark beschränkt. Es gibt quasi keine Möglichkeit für "Newcomer" ins Geschäft einzusteigen. Die Entlohnung an die Musiker ist schlecht.

    > Und. Wie schaut die Auswahl aus: Spotify hat nur Rock? Deezer nur Metal?

    Siehe unter Anderem oben. Tatsächlich ist es bei der Musik wohl eher so, dass die Leute "kaufen, was sie kennen". Aber das sind nunmal unterschiedliche Märkte, die zu vergleichen ist imho sinnlos. Dass es bei der Musik so gekommen ist, wie es gerade ist, wundert mich persönlich auch. Ich denke, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die großen Publisher sich auch dort eigene Plattformen zulegen werden.

    > Es geht mir darum, dass der Großteil an Film & Serien überall vorhanden
    > ist. Es muss nicht jeder 1:1 den gleichen Katalog haben.

    Das scheint dort aber nun einmal nicht gewollt zu sein - und das ist okay so. Und warum sollten die einen entscheiden dürfen, an wen sie ihr Zeug lizenzieren, die anderen aber sollen das bitte für "alle" machen. Ich sehe den Sinn hinter der gesamten Argumentation nicht.

    > Ganz schlechter Vergleich. Den Aldi hat mind. 95% der Waren im Angebot, die
    > ich kaufen muss/brauch. Genauso wie Edeka, Rewe, Real, .... . Wenn ich das
    > von unseren VoD-Anbietern behaupten könnte, dann wäre ich bereits
    > glücklich.

    Ja, die haben 95% der Waren im Angebot. Aber nicht die gleichen Marken. Das Produkt ist immer noch "Brot", aber es ist eben von Laden zu Laden unterschiedlich. Da sind teilweise auch riesige Qualitätsunterschiede drin. Gleiches hier: Sci-Fi* kannst du auf allen Portalen gucken, aber halt unterschiedliche konkrete Inhalte. Und je nach deinen persönlichen Präferenzen kannst du dann den konkreten Anbieter wählen.

    *: Und selbst das ist ja schon eine künstliche Beschränkung. Eigentlich ist das Produkt hier "Filme" und "Serien". Und du suchst dir halt den Anbieter aus, der deinen Geschmack am ehesten trifft. Und wenn du gerne gewisse Dinge schauen möchtest, die es bei unterschiedlichen Anbietern gibt, besuchst du halt mehrere Anbieter.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.19 15:26 durch ImBackAlive.

  13. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: Hotohori 12.04.19 - 15:40

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, es ist ein und - sowohl - oder - als auch.
    >
    > Der Konsument kann frei entscheiden für welchen Dienste oder welche Dienste
    > er sich entscheidet. Er muss nicht alle bestellen. Und keines der Abos wird
    > mit Blut besiegelt, man kann also auch wechseln.
    >
    > Ich kann mich an Zeiten erinnern, da war Auswahl was gutes. Aber in der IT
    > oder bei den IT-Affinen stößt sowas seit jeder auf Ablehnung. Ob es nun
    > Atari <-> Commodore oder *nux <-> Windows oder Android <-> iOS oder nun
    > eben Netflix <-> Disney +

    Wenn man schon von Auswahl redet, dann richtig.

    Welche Auswahl habe ich bei Disney+? Richtig, NUR Disney Produktionen.
    Welche Auswahl habe ich bei Netflix? Eine extrem bunte aus allen möglichen Ländern Weltweit.

    Und genau darum verstehe ich den TE, wieso er Disney+ nicht gut findet. Die Unternehmen wollen nur ihre eigenen Inhalte anbieten. Netflix, Prime und die anderen Streaming Anbieter haben das nie getan, die waren immer sehr bunt aufgestellt und hatten damit viel Auswahl. Bei Disney+ gibt es aber nur das was Disney gehört.

  14. Re: Deine Schlussfolgerung ist halt falsch

    Autor: AveN 12.04.19 - 15:51

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wiederhole: unlogisch.
    >
    > Wenn Netflix nun weniger im Angebot hat, weil Disney alles abzieht, dann
    > müsste Netflix doch billiger werden, oder?

    Glaubst Du denn wirklich, dass Netflix dadurch seinen Preis um 7! ¤ Senken kann weil Disney raus ist? Wage ich stark zu bezweifeln. Vlt. geht die letzte Preiserhöhung wieder retour... am Ende 4¤ Kosten mehr für ein geringfügig erhöhtes Angebot (wenn man beide Dienste bucht) und MASSIV verschlechterte Usability. Ja normal ist Konkurrenz gut, aber nur mit entsprechenden Regeln, die sie regulieren. Bis die Politik das aber begriffen hat ist das Kind lange in den Brunnen gefallen...

    Wer sehen möchte, wie das ganze abläuft der möge sich bitte die Geschichte der OneClickHoster anschauen. Meiner Meinung nach zeigen die das Prinzip ganz gut. Einer ist erfolgreich, viele kommen nach, es gibt Aggregationsdienste die mehrere Zusammenfassen, die werden von den ursprünglichen Hostern durch technische Maßnahmen ausgesperrt und am Ende verliert leider trotz Konkurrenz wieder der Kunde. Es ist eben nicht alles schwarz und weiß.

    Beste Grüße,
    AveN

  15. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: BlindSeer 12.04.19 - 15:56

    Und nicht vergessen, sie wollen ihren Kram überall sonst abziehen.

    Es ist ja nicht so, dass da ein Konkurrent mit gefächertem Angebot kommt, sondern ein Content Anbieter, der seinen Kram exklusiv macht. Im Grunde verringert er die Auswahl nur, bzw. macht sie teurer. In seinem Gebiet ist er Monopolist, da niemand sonst seinen Content anbieten kann.

  16. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: Yueka 12.04.19 - 16:01

    ich hab das Gefühl, dass hier einige gar nich richtig tomate.salat.inc zuhören wollen. Es geht doch einfach nur darum, dass wenn jeder Hersteller ebenfalls den Vertrieb übernimmt, aber das über ein Abo-Modell, es eindeutig dem Kunden schädigt, wenn er ein breites Angebot haben möchte. Die ganze Zeit von "Luxus" zu argumentieren oder von Marktfreiheit zu labern ist gar nicht teil des Argumentes.
    Im Prinzip hat tomate.salat.inc kommuniziert, das, um Kulturgut möglichst zu fairen Preisen zu verteilen, die VoD-Dienste Internet-Providern ähneln sollten. Wenn jedes Studio im Worst-Case-Szenario ihre eigene VoD-Plattform mit Abo macht, wird es kein Benutzer stemmen können. Die wenigsten Menschen sind bereit sich mit ihren eigenen Kundenkonto zu beschäftigen, letztendlich werden dadurch wieder illegale Kopien gefördert und gar eine kulturelle Fragmentierung verursacht.

  17. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: violator 12.04.19 - 16:04

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich behaupte: Die Fragmentierung ist wichtig, damit es nicht dazu kommt,
    > dass der unersättliche Zuschauer ALLE Inhalte von EINEM Anbieter zum
    > kleinen Preis bekommt. Denn DAS wäre eine Katastrophe für den Film- und
    > Serien-Freund!

    Im Musikbereich scheint das aber keinen Anbieter zu stören, da funktionierts einfach. Und Nutzer störts erst recht nicht.

    Wo ist denn der Vorteil für mich, wenn ich 5 Abos brauche?

  18. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: Hotohori 12.04.19 - 16:06

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nicht vergessen, sie wollen ihren Kram überall sonst abziehen.
    >
    > Es ist ja nicht so, dass da ein Konkurrent mit gefächertem Angebot kommt,
    > sondern ein Content Anbieter, der seinen Kram exklusiv macht. Im Grunde
    > verringert er die Auswahl nur, bzw. macht sie teurer. In seinem Gebiet ist
    > er Monopolist, da niemand sonst seinen Content anbieten kann.

    Eben.

    Der einzige Vorteil, der sich daraus ergibt, ist einzig, dass man zukünftig weiß wo man Disney Filme findet... allerdings nur familienfreundliche...

  19. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: blaub4r 12.04.19 - 20:25

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer Disney+ abonniert gibt Ihnen recht, dass Fragmentierung Ok sei! Und
    > keiner sollte so naiv sein und glauben, dass der Preis bleibt. Sobald die
    > Ihren Kundenstamm haben, wird Golem regelmäßig über Preiserhöhungen
    > berichten können.
    >
    > Andere Studios sind auf den Zug ja auch schon aufgesprungen. Die 6¤ hier
    > sorgen dafür, dass sich immer mehr VoD-Anbieter am Markt etablieren!
    >
    > Das Ende vom Lied ist dann folgendes:
    >
    > Alle Streaminganbieter kosten das gleiche - ihr endet trotzdem mit 1 oder 2
    > (so wie es jetzt schon bei den meisten wohl ausschaut). Ihr zahlt einen
    > Preis vergleichbar zu heute aber das Angebot an Film und Serien ist
    > deutlich geringer als es jetzt eh schon ist - weil es sich auf die ganzen
    > VoD-Anbieter verteilt.
    >
    > Disneys Geschäftsmodell darf hier nicht aufgehen! Denn der einzige der
    > davon profitiert wird Disney sein und wir Kunden sind die Dummen, die
    > zahlen dürfen!

    schlimmer ist das die leute echt denken das sei billig. disney hat nicht mal ansatzweise die selben filme und serien wie netflix oder amazon. disney hat gerade mal 500 filme, netflix 4000.

    rechnet man das alles gegen sind 6.99 schon wieder verdammt teuer für das angebot. und bei aller liebe alte disney schinken tue ich mir nicht an.

  20. Re: Der Preis täuscht!

    Autor: ZuWortMelder 13.04.19 - 00:14

    Bei vielen anderen Dingen würde ich zustimmen, aber was man hier nicht vergessen darf;

    Disney ist selber ein Hersteller eines Produktes, also eher (blöd?) vergleichbar mit Adidas. Wenn die jetzt, so beliebt wie sie sind, einen eigenen Shop auf machen und ihre Ware aus den anderen Läden(ketten) raus ziehen, entsteht kein Monopol (Film/Serie), sondern ein Erzeuger mit Direktkontakt zum Produktabnehmer.
    So bekommt er mehr Geld, bei gleichbleibenden Preis, weil nicht so viele Zwischenverwerter dazwischen hängen und ihren Profit ab zwacken.

    Netflix und sky (da gibt es zum Beispiel keine neueren Paramountproduktionen als LinearTV) haben dies erkannt und investieren massiv in Eigenproduktionen, da ihnen die ganzen Film und Serienfirmen mit der Aussicht auf Profit die Sende (später) und Streaminglizensen entziehen werden.

    Ein Monopol wäre, wenn die Mehrheit der Produkte von vielen Firmen/Herstellern nur noch bei einer Handelskette erwerbar würden, aber durch das allmächtige iNet sorgt bei Streaming dafür, dass der Hersteller sich direkt an den Kunden wenden kann, und die ganzen Logistiker und Vertriebler weg fallen.

    Für den Produzenten steigt die Marge,
    die Leute die vorher mit Produkten von anderen im Wiederverkauf Geld verdient haben, fallen raus.

    Gesellschaftlich schwierig, wie ich finde, da wir inzwischen so viele sind, dass wir voneinander abhängig sind und pro Leistung mehr Leute ihre Leben davon finanzieren müssen, und bei Konkurrenzkampf weniger bein Erzeuger und allen Anderen hängen bleibt.

    Als Ersteller von Inhalt bleibt bei Direktverkauf mehr bei mir hängen, was aber wiederum auch nicht übel ist.

    Sind wir doch mal ehrlich, durch Streaming bei Musik, blieb bei den Künstlern immer weniger hängen, weil es zu billig rausgehsuen wird, und sie haben den Weg der Konzertverdienste gewählt.
    Da ist es inzwischen fast wie bei Spielen;
    Die Grossen, die sehr viel Aufwand haben produzieren glattgelutschtes Mainstreamgedudel mit großer Zielgruppe, und die Indies treffen mit wenig Aufwand eine Nische und verdienen für sich genug.

    Die Mitte wird immer schwieriger.

    Die Filmindustrie wählt halt den Direktkundenkontakt und nicht die breite Verfühgbarkeit (viele Musikdienste haben extrem viele Künstler / alles bei jedem) um mehr Profit zu erwirtschaften.

    Auch wenn ich es ebenfalls nicht mag, erscheint es mir sinnvoller.

    Ob die Kunden mit Dienstehopping gegengesteuert und eine erneute Konsolidierung erreicht wird sich zeigen. Oder sie nehmen mit der ständig fluktuirenden Kundenanzahl genug ein und leben damit, dass trotz 12mio Nutzern immer nur im Monat 6mio aktiv zahlen und durchrotieren.

    MfG ZuWortMelder

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