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Netze enteignen
Autor: AllDayPiano 28.02.23 - 10:59
All das Gejammer zeigt nur, dass - obwohl wir in Deutschland die mit höchsten Mobilfunkpreise der Welt haben - es nicht kostendeckend ist, vier Netze parallel in einem Land aufzubauen.
Stellt euch mal vor, euer Haus hätte 5 Hausanschlusskästen für den Stromanschluss, und 8 Wasseruhren samt Anschluss. Irrsinn? Ja, ganz genau.
Beim Mobilfunk aber ist ja Funk unsichtbar. Und etwas, das unsichtbar ist, stört nicht.
Es wäre Zeit für einen Kassensturz. Und das würde auch bedeuten: Alle autonomen Netze werden zu einem Gesamtnetz verbunden. Keine Fragmentierung oder Privatisierung in der Grundversorgung!
Die Mobilfunkanbieter müssen den Netzzugang dann mieten und vergüten und können damit Tarife anbieten, die die Kosten decken. Wer am rentabelsten arbeitet, wird entsprechend die meisten Kunden haben.
Keine Funklöcher mehr, Schluss mit der massiven Energieverschwendung durch viel zu große Kapazitäten.
Vielleicht sollte ein Revoluzer-Politiker das mal vorschlagen - vielleicht halten die Provider dann endlich mal ihre Klappe. -
Re: Netze enteignen
Autor: OnlyXeno 28.02.23 - 11:30
sehe ich ähnlich. Die Netze werden soweiso schon größtenteils durch steurgelder ausgebaut. Nehmt die netze baut sie vom Staat auf ein einziges zusammen und gebt den Anbietern bezahlten zugang so das Telekom und Vodafone das für den Privaten weiter verkaufen und managen kann.
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Re: Netze enteignen
Autor: sambache 28.02.23 - 14:38
AllDayPiano schrieb:
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> Es wäre Zeit für einen Kassensturz. Und das würde auch bedeuten: Alle
> autonomen Netze werden zu einem Gesamtnetz verbunden. Keine Fragmentierung
> oder Privatisierung in der Grundversorgung!
Die Zeit mit postgenehmigetn 9600 baud Modems wünscht sich niemand zurück ;-)
217 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.2022 13:44 durch sambache. -
Re: Netze enteignen
Autor: mfeldt 28.02.23 - 15:59
AllDayPiano schrieb:
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> All das Gejammer zeigt nur, dass - obwohl wir in Deutschland die mit
> höchsten Mobilfunkpreise der Welt haben - es nicht kostendeckend ist, vier
> Netze parallel in einem Land aufzubauen.
>
> Stellt euch mal vor, euer Haus hätte 5 Hausanschlusskästen für den
> Stromanschluss, und 8 Wasseruhren samt Anschluss. Irrsinn? Ja, ganz genau.
>
> Beim Mobilfunk aber ist ja Funk unsichtbar. Und etwas, das unsichtbar ist,
> stört nicht.
>
> Es wäre Zeit für einen Kassensturz. Und das würde auch bedeuten: Alle
> autonomen Netze werden zu einem Gesamtnetz verbunden. Keine Fragmentierung
> oder Privatisierung in der Grundversorgung!
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> Die Mobilfunkanbieter müssen den Netzzugang dann mieten und vergüten und
> können damit Tarife anbieten, die die Kosten decken. Wer am rentabelsten
> arbeitet, wird entsprechend die meisten Kunden haben.
>
> Keine Funklöcher mehr, Schluss mit der massiven Energieverschwendung durch
> viel zu große Kapazitäten.
>
> Vielleicht sollte ein Revoluzer-Politiker das mal vorschlagen - vielleicht
> halten die Provider dann endlich mal ihre Klappe.
Man müsste natürlich die Milliarden, für die man die Frequenzen versteigert hat, zurückzahlen, inklusive Zinsen. Plus Entschädigung für die aufgebaute Infrastruktur. Könnte teuer werden. -
Re: Netze enteignen
Autor: AllDayPiano 28.02.23 - 18:27
Warum? Warten, bis dass Nutzungsrecht ausgelaufen ist, reicht
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Re: Netze enteignen
Autor: My1 08.03.23 - 11:43
dann spart man sich u.U. auch diese Frequenzauktionen...
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