1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lakefield: Intels ARM-Konter ist da

Keine Chance gegen Apple

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Keine Chance gegen Apple

    Autor: sofries 10.06.20 - 20:10

    Ich würde mit jedem hier jede Wette eingehen, dass dieser Chip spätestens nach Erscheinen der ersten ARM SoCs von Apple furchtbar rückständig erscheinen wird. Selbst ein A12X ist wahrscheinlich signifikant flotter und der Chip ist schon fast 2 Jahre alt. Wenn Apple demnächst irgendwelche stärkeren A14 Ableger mit 12 Kernen rausbringt und Qualcomm von der anderen Seite kommt, dann ist der Drops gelutscht. X86 rettet hier Intel nicht mehr, da Käufer solcher ultraportablen Geräte vor allem Surfen und Office machen wollen und beides ist kein Problem mit ARM SoCs.
    Intel ist im Smartphone Markt schon vor Jahren untergegangen und nun ist man kurz davor den mobilen Markt aus der Hand zu geben. Mit den Ultrabooks hat man sich damals in die vom Macbook Air eröffnete Nische hineingelegt und viel Geld gemacht. Doch bald dürfte hier die Intel Dominanz vorbei sein und Schritt für Schritt wird es hier Qualcommgeräte geben. Diese haben dann ein integriertes 5GB Modem und eine wesentlich längere Akkulaufzeit. Apple fällt als großer Kunde in diesem Markt (Macbook Airs, 13" Macbook Pros) weg.

  2. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: Anonymer Nutzer 10.06.20 - 20:42

    Ja, ich finde es auch immer erstaunlich wenn eine Videokonferenz mein MacBook Pro an die Grenzen seiner Leistung bringt, der Lüfter Vollgas läuft und MacOS kaum mehr auf andere Eingaben reagiert, während die gleiche Videokonferenz von meinem 350-Euro-Standard-iPad scheinbar ohne Anstrengung weggesteckt wird.

    Leider eignet sich iPad OS nach wie vor nicht für die tägliche Office-Arbeit, aber die Ineffizienz der x86 Plattform erscheint im Vergleich zu ARM wirklich restlos überholt.

  3. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: nuclear 10.06.20 - 21:22

    Das hat null mit der Platform zu tun. Was du beschreibst ist nur, dass wahrscheinlich dein MacBook nicht die Befehle unterstützt, welche die Videosoftware voraussetzt.
    Dadurch muss dann sowohl das Videodecoding als auch das Encoding auf der CPU abläuft, was in der Tat sehr aufwendig ist. Wobei mit einer modernen CPU und AVX ist das auch kein so großes Problem. Klingt für mich nach entweder schlechter Software oder alter Hardware.

    Aber das hat halt null damit zu tun, ob x86 ineffizienter ist als ARM. Bei dem IPad läuft das halt in der speziellen Hardware ab.

    Die Frage ob x86 wirklich schlechtere Performance/Watt erreicht ist auch so schwer zu beantworten. Wird man hier nun erstmals auf einem relativ gleichen Level sehen, denn der Vergleich Desktop vs Smartphone CPU ist nicht sinnvoll, auch die Instruktionen sind einfach total unterschiedlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 21:23 durch nuclear.

  4. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: Schorsch92 10.06.20 - 22:20

    Das ist mit meinem Windows Convertible mit Core M CPU und dem Sky Ticketplayer genauso nach einer Halbzeit braucht das Tablet eine Pause zum abkühlen da die CPU sich sonst drosselt (das Teil hat eben keinen Lüfter da ist Vollast für 2h keine gute Idee) und der Stream ruckelt auf dem 350¤ Smartphone (Pixel 3a) hingegen läuft das ganze ohne Probleme. Das lieg aber nicht an der Schlechten X86 Architektur sondern an der Schrott Software von Sky bzw. Cisco als das ganze noch im Browser lief und wohl auch andere Video-Codecs sowie weniger DRM Schrott verwendet wurde gab es auf dem Core M auch keine Probleme. Das Problem ist das die Desktop-Anwendung Moderne Video-Codecs verwendet obwohl ein Großteil der Endgeräte diese Codecs noch nicht in Hardware dekorieren können (auf meinem neuen Ryzen Laptop ist die CPU Auslastung deutlich geringer da die AMD GPU die Codecs wohl in Hardware verarbeitet), während sich die Anbieter bei den Apps auf den Mobilen Plattformen an den Codecs orientieren müssen welche wirklich von der Hardware unterstützt werden da die Anwendung sonst oft überhaupt nicht laufen würde bzw. von Apple wohl nicht im AppStore freigegeben werden würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 22:23 durch Schorsch92.

  5. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: jo-1 11.06.20 - 06:43

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ich finde es auch immer erstaunlich wenn eine Videokonferenz mein
    > MacBook Pro an die Grenzen seiner Leistung bringt, der Lüfter Vollgas läuft
    > und MacOS kaum mehr auf andere Eingaben reagiert, während die gleiche
    > Videokonferenz von meinem 350-Euro-Standard-iPad scheinbar ohne Anstrengung
    > weggesteckt wird.
    >
    > Leider eignet sich iPad OS nach wie vor nicht für die tägliche
    > Office-Arbeit, aber die Ineffizienz der x86 Plattform erscheint im
    > Vergleich zu ARM wirklich restlos überholt.

    wenn Du aktuelle SmartPhones oder Tablet mit den besten verfügbaren ARMss mit Intel getriebenen Kisten vergleichst solltest Du auch hier die aktuellsten Chips vergleichen.

    Mein rMBP 13.3" mid 2020 wird nicht mal handwarm in einer mehrstündigen telco oder beim Streamen von Inhalten.

  6. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: nicoledos 11.06.20 - 09:09

    Ob Intel damit etwas reissen kann wird sich zeigen. Du vergisst wesentliche Punkte.

    Zum einen muss Apple erstmal liefern. Bisher nur für mobile Produkte. Schließlich für andere Hersteller im breiten Markt uninteressant, da deren Chips nicht für dritte verfügbar sind.

    Allgemein hat es ARM bis jetzt nicht geschafft x86 zu verdrängen. Wenn Leistung gefragt ist sind die Chips weder billiger, noch sparsamer. Die Stärke von ARM ist das Baukastenprinzip, was aber auch dessen größte Schwäche ist. Jeder Chip ist anders und die Supportzeiträume der einzelnen Anbieter katastrophal.

    AMD-Intel haben es geschafft gemeinsam (auf Grundlage des IBM-PCs) eine verlässliche Infrastruktur mit gemeinsamen Standards über Jahrzehnte zu etablieren. Andererseits werden wegen Patenten, ... alternativen wie OpenSPARC, OpenPower, RISC-V wieder interessant.

  7. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: Trollversteher 11.06.20 - 09:31

    >Zum einen muss Apple erstmal liefern. Bisher nur für mobile Produkte. Schließlich für andere Hersteller im breiten Markt uninteressant, da deren Chips nicht für dritte verfügbar sind.

    Aber hier geht es doch ausschliesslich um mobile Produkte...

  8. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: ms (Golem.de) 11.06.20 - 13:42

    Ein iPad ist aber kein MacBook Air.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  9. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: ikso 11.06.20 - 14:37

    Die Apple Prozessoren sind einfach perfekt auf iOS und ipadOS abgestimmt, das wird auch der Grund sein warum Apple bei macOS auch auf die hauseigenen Prozessoren setzen wird.
    Allein diese perfekte Abstimmung zwischen Software und Hardware wird den Vorsprung von Intel schmelzen lassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 14:42 durch ikso.

  10. Re: Keine Chance gegen Apple

    Autor: brainslayer 11.06.20 - 20:13

    ikso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Apple Prozessoren sind einfach perfekt auf iOS und ipadOS abgestimmt,
    > das wird auch der Grund sein warum Apple bei macOS auch auf die hauseigenen
    > Prozessoren setzen wird.
    > Allein diese perfekte Abstimmung zwischen Software und Hardware wird den
    > Vorsprung von Intel schmelzen lassen.

    solange man apple software verwendet. aber wenn man professionelle software einsetzt die nicht von apple stammt wird das ganze unbrauchbar. apple selber bietet leider nur nen browser, ein email programm. kinderspielzeug. im profi bereich wird final cut und logic alleine nicht ausreichen zumal man dort dann auch externe treiber für die richtige hardware braucht die allesammt nicht von apple stammt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  2. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bonn
  3. Henry Schein Dental Deutschland GmbH, Hamburg, Kiel
  4. Dynamit Nobel Defence GmbH, Leipzig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuelll u. a. Samsung QLED-TVs)
  2. 159€
  3. 29,90€ + 5,99€ Versand bei Vorkasse (Vergleichspreis 39,40€ + Versand)
  4. 159€ + 6,99€ Versand (Bestpreis)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme