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Und wie bootet diese neue Architektur?

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  1. Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: rubberduck09 19.04.21 - 13:02

    Einigermaßen geregelt so wie das auf X86/X64 der Fall ist oder eher jeder wie er grad will wie bei ARM/MIPS aktuell?

    Früher kannte man bei MIPS durchaus auch "geregelten Boot" und zwar auf SGI Workstations. Aber das ist lange her.

  2. Re: Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: manatsu 19.04.21 - 14:15

    Das hängt von der Architektur des konkreten Systems ab, nicht von der Architektur der CPU (ISA).

  3. Re: Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: Norcoen 19.04.21 - 15:01

    geregelt wie auch X86 *prust* guter Witz
    Was du meintest: So beschissen, wie ich es gewöhnt bin

  4. Re: Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: rubberduck09 19.04.21 - 15:50

    Ich kann auf x86/x64 von der selben CD ein AMD oder auch ein Intel oder auch ein anderes System booten. Klar gibts da diverse Protokolle und UEFI hats auch nicht vereinfacht sondern eher noch eins draufgesetzt aber schon alleine die Tatsache dass es BIOS + UEFI Calls gibt die dem bootenden OS so grundlegende Aufgaben wie den PCI(e)-Bus enumerieren helfen spricht für x86.

    Bei ARM kommst ohne Device Tree Files zur COMPILE-Time kaum weiter. Alle Peripherie muss während des Compile schon bekannt sein - gradmal USB-Geräte gehen Hotplug. Man siehts ja wie bescheiden die Situation beim RPI 4 CM ist wo der PCIe Bus durchaus nutzbar wäre aber einfach keine geeignete LowLevel API existiert mit der das OS sauber die Geräte da dran enumerieren kann. Ein riesen k(r)ampf grad an dieser Front.
    Es wird hier zwar an UEFI gearbeitet aber da ist noch ein weiter Weg hin und UEFI bringt halt auch eine Komplexität rein die einem RasperryPi nicht unbedingt gut steht.

    Genau dieses Manko dass man ohne sehr intime Kenntnisse über den genauen SOC und seine Platine kaum glücklich wird bremst doch alternative Architekturen so arg. Es wäre durchaus an der Zeit dass dieses Problem angegangen wird. Und wenns 'nur' der Device-Tree im Boot-ROM ist der (definiert) immer an der selben Stelle (Adressen) zu finden ist damit der Kernel sich auf seine Umgebung einstellen kann.
    Was ist eigentlich so schwer daran ein sauberes Format für diese Device-Trees zu entwickeln das für beliebige OS auch nutzbar ist und auch zu sagen dass ab sofort im addressierbaren RAM zum Boot-Zeitpunkt von Adresse Hier bis Da dieser zu finden ist? Dann braucht das eh immer vorhandene Boot-ROM nur dafür sorgen dass das auch da abgelegt wird - das kann ja durchaus im RAM sein muss nicht ROM und das geladene OS holt es sich von da. Idealerweise relativ weit vorne und der Adressbereich wo das OS reingeladen wird ist dahinter damit verschiedene RAM Ausstattungen leichter realisierbar sind.

    Für mich gehört sowas zur ISA dazu. Diese nur auf den Befehlssatz zu reduzieren sorgt ja grad für den tierischen Wildwuchs.

  5. Re: Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: Dystopinator 20.04.21 - 06:41

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist eigentlich so schwer daran ein sauberes Format für diese
    > Device-Trees zu entwickeln das für beliebige OS auch nutzbar ist und auch
    > zu sagen dass ab sofort im addressierbaren RAM zum Boot-Zeitpunkt von
    > Adresse Hier bis Da dieser zu finden ist? Dann braucht das eh immer
    > vorhandene Boot-ROM nur dafür sorgen dass das auch da abgelegt wird - das
    > kann ja durchaus im RAM sein muss nicht ROM und das geladene OS holt es
    > sich von da. Idealerweise relativ weit vorne und der Adressbereich wo das
    > OS reingeladen wird ist dahinter damit verschiedene RAM Ausstattungen
    > leichter realisierbar sind.
    >
    > Für mich gehört sowas zur ISA dazu. Diese nur auf den Befehlssatz zu
    > reduzieren sorgt ja grad für den tierischen Wildwuchs.

    na dann, machs besser!

  6. Re: Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: Plumpaquatsch 14.06.21 - 09:47

    Für mich gehört sowas zur ISA dazu. Diese nur auf den Befehlssatz zu reduzieren sorgt ja grad für den tierischen Wildwuchs.

    Die ISA *IST* der Befehlssatz. Das hat mit dem Gesamtsystem nichts zu tun. Was du forderst ist, dass der Reifenhersteller das Fahrwerk entwirft und den Autoherstellern vorschreibt. Das kann nicht funktionieren.
    Derjenige, welcher ein (Hardware-) System entwirft hat dafür zu sorgen, dass dies geregelt wird. Das hat nix mit der ISA zu tun, sondern mit dem System als ganzes.

  7. Re: Und wie bootet diese neue Architektur?

    Autor: rubberduck09 14.06.21 - 13:04

    Nach
    https://de.wikipedia.org/wiki/Isa

    Gibts im Deuschen gar keine ISA die nur einen Befehlssatz beschreibt.

    Im Englischen wird man dann fündig:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Instruction_set_architecture

    Und natürlich ist der Befehlssatz ein Teil eines Gesamtkonzeptes welches allerdings auch booten können muss. Und wie es das macht ist in der Architektur des Gesamtkonzeptes vorzugeben. Sonst bringt dir ja auch der einheitliche Befehlssatz nix wenn jede Implementation das Drumrum neu erfindet. Genau dieses Kuddelmuddel haben wir doch aktuell mit ARM und MIPS. Muss man diese Fehler alle mehrfach wiederholen?

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