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Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

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  1. Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: Tubes 07.06.23 - 13:42

    Das ganze gebashe auf NFT geht auf ein paar Leute zurück, die gar nichts verstanden und irgendwas von "BiLdeRn" labern, die sie sich kopieren können.

    Gigantischer Irrtum.

    Es geht um Vertragssicherheit sowie Eigentum, inklusiver dessen Übertragung.
    Das NFT selbst ermöglicht, beispielweise über den führenden GameStop marketplace auf Layer 2 und 3 ETH Basis, der praktisch kostenfrei und planetar skalierend und in Sekunden überträgt, diese NFTs verleihbar, auktionierbar, verkaufbar oder gar mit prozentualen Weiterverkaufsanteilen belegenbar zu machen - sollte der Käufer den Konditionen zustimmen.

    Damit haben wir erstmals eine Abkopplung von möglicherweise insolvent gehenden Unternehmen und deren digitalen (in Game) Produkten. Wenn diese Web 3 unterstützen.

    Beispiel:
    1000 h gegrinded um Artifakt X oder Level Figur Y zu erreichen, um es nie als Eigentum zu besitzen, statt es via NFT Transaktion wirklich in Game zu erhalten - auch wenn es den Bach heruntergeht.

    Dasselbe gilt für Musik, Spiele, Häuser, Autos und oder auch um den digitalen Nachweis für die besagte Gucci Tasche zu erhalten bzw. zu übertragen. Digitale "Gegenstände" wie das Schwert des "Todes of Doom" können bereits jetzt von einem Spiel zu einem anderen übertragen und verwendet werden.

    NFTs sind "Verträge". Diesen können ein ganzes Spiel, ein Bild, Ein MP3 Player, Ein in Game Gegenstand oder ähnliches sein. Unterschied: Dein Eigentum.

    Willkommen zu meinem TED Talk.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.23 13:42 durch Tubes.

  2. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: Dermog 07.06.23 - 14:06

    Klingt für mich nach einem System, Dingen einen Wert beizumessen, welche abseits des Ideellem absolut wertlos sind.

  3. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: MarcusK 07.06.23 - 14:09

    Tubes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dasselbe gilt für Musik, Spiele, Häuser, Autos und oder auch um den
    > digitalen Nachweis für die besagte Gucci Tasche zu erhalten bzw. zu
    > übertragen.

    und wo kommt der Nachweis her, das der Verkäufer es überhaupt verkaufen durfte?
    Ich kann dir auch ein MP3 als NFT verkaufen, bist du dann wirklich der Besitzer?

  4. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: Steven Lake 07.06.23 - 14:19

    Das Beispiel mit Game Items ist Quatsch. Wenn zb. WoW ihre Items als NFTs hinterlegen, sind die nur in WoW nutzbar. Vorteil ist nur, ich kann dieses Item außerhalb des Spiels handeln und das ohne großes Risiko. Natürlich kann ein anderes Spiel her gehen und dieses Item in ihr Spiel intrigieren. Wenn man dieses Item dann aber in diesem Spiel in nur 5 Stunden bekommen kann, dann würde man den Wert in WoW direkt gegen 0 reduzieren.

    Natürlich kann ein Spiel auch nur selektiv Items zulassen und ein spezielles, kann nur einer erstellen. Das Schwert "Seelenklinge" (habe ich gerade so ausgedacht, da ich kein WoW spiele) aus WoW kann nur Blizzard herstellen, aber andere Spiele können dies nutzen. Da Spiel 2 aber das Schwert "Seelenklinge" auch in ihrem Spiel erreichbar machen wollen, machen die ein neue NFT Reihe, die genau so heißt, aber eine andere Serie ist und Blizzard sagt, die wollen diese NFT Serie nicht zulassen, da dies die Ökonomie zerstören würde.

    Am Ende wird man ein Misthaufen haben und man hat keine Ahnung wo welches NFT benutzbar ist und in der Realität werden die großen Hersteller maximal in ihrem eigenen Ökosystem eine Kompatibilität herstellen, aber dafür braucht es keine NFTs. Diejenigen die es groß unterstützen werden, wird kaum jemand beachten, weil das Spiel scheiße ist.

    Außerdem NFTs sind keine Verträge. NFTs sind ein paar Bytes in einer Blockchain, wozu du den Schlüssel hast. Man muss vertraglich festhalten, was die NFTs für eine Bedeutung haben. Ich kann sagen, der Besitzer des NFTs, darf in die VIP Lounge oder ich kann auch einfach auf ein Bild verweisen, woran man noch nicht mal die Nutzungsrechte bekommt.

    NFTs haben einzig den Vorteil dass diese fast komplett fälschungssicher sind, es nur ein Besitzer geben kann und dass jeder, jederzeit nachvollziehen kann, wer der Besitzer ist. Vor Gericht kannst du mit einem NFT so viel wackeln wie du willst, da wird nichts passieren. Die möchten schon einen Vertrag sehen, wo definiert wird, was der NFT beweisen soll und welche Rechte dem Besitzer eingeräumt werden.

  5. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: craxity 07.06.23 - 14:22

    Du hast nichts nützliches aufgeführt.

  6. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: Beteigeuze 07.06.23 - 14:39

    Tubes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 1000 h gegrinded um Artifakt X oder Level Figur Y zu erreichen, um es nie
    > als Eigentum zu besitzen, statt es via NFT Transaktion wirklich in Game zu
    > erhalten - auch wenn es den Bach heruntergeht.

    Falls dein Beitrag sarkastisch sein soll, hast du ihn ziemlich gut versteckt. Falls nicht: dir ist bewusst, dass wenn du ein In-Game Item kaufst, welches mit einem NFT verknüpft ist, du nichts mehr mit diesem Item anfangen kannst, wenn das Online-Spiel abgeschaltet wird?

    Das ist in etwa so, als wenn dein Auto verschrottet wird und du noch stolz deinen Kfz-Brief hochhälst und behauptest dieser Kfz-Brief hätte noch irgend einen Wert.

    Bitte sag mir, dass das Sarkasmus war.

  7. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: TheUnichi 07.06.23 - 19:23

    Tubes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze gebashe auf NFT geht auf ein paar Leute zurück, die gar nichts
    > verstanden und irgendwas von "BiLdeRn" labern, die sie sich kopieren
    > können.
    >
    > Gigantischer Irrtum.

    "Ein paar Leute" sagte er, während die gesamte Welt NFTs einfach als so etwas ansieht wie MLMs.

    Du denkst, dass diese Leute NFTs technisch nicht verstehen, tust so als wäre das jetzt irgendwie eine bahnbrechende Technologie. Aber diese Leute verstehen es technisch sehr gut. Und genau deshalb lehnen sie es ab.

    > Es geht um Vertragssicherheit sowie Eigentum, inklusiver dessen
    > Übertragung.
    > Das NFT selbst ermöglicht, beispielweise über den führenden GameStop
    > marketplace auf Layer 2 und 3 ETH Basis, der praktisch kostenfrei und
    > planetar skalierend und in Sekunden überträgt, diese NFTs verleihbar,
    > auktionierbar, verkaufbar oder gar mit prozentualen Weiterverkaufsanteilen
    > belegenbar zu machen - sollte der Käufer den Konditionen zustimmen.

    Okay, das ist aber kein Problem, für das wir eine Lösung gesucht haben. Dafür gibt es längst Lösungen (Beispiel: Eine "amount"-Spalte in einer relationalen Datenbank)

    > Damit haben wir erstmals eine Abkopplung von möglicherweise insolvent
    > gehenden Unternehmen und deren digitalen (in Game) Produkten. Wenn diese
    > Web 3 unterstützen.

    Sollte jetzt z.B. Activision insolvent gehen und die Call-of-Duty-Server werden heruntergefahren, hat dein Token für einen geilen Call-of-Duty-Waffenskin exakt 0 Wert mehr.

    Solange der Wert des NFTs von seinem physischen Gegenstück abhängig ist, ist das gesamte Prinzip Bullshit.


    > Beispiel:
    > 1000 h gegrinded um Artifakt X oder Level Figur Y zu erreichen, um es nie
    > als Eigentum zu besitzen, statt es via NFT Transaktion wirklich in Game zu
    > erhalten - auch wenn es den Bach heruntergeht.
    >
    > Dasselbe gilt für Musik, Spiele, Häuser, Autos und oder auch um den
    > digitalen Nachweis für die besagte Gucci Tasche zu erhalten bzw. zu
    > übertragen. Digitale "Gegenstände" wie das Schwert des "Todes of Doom"
    > können bereits jetzt von einem Spiel zu einem anderen übertragen und
    > verwendet werden.

    Das ist doch Schwachsinn einfach. Im NFT ist ja nicht "die Musik", "das Savegame", "das Haus" gespeichert. (Echtheits-)Zertifikate und Datenbanken über Besitztümer gibt es schon sehr lange, die gab es auch vor Computern bereits. Da hat NFT nichts revolutioniert, was nicht vorher bereits in ähnlicher Ausführung möglich war und exakt dieselben Limitierungen teilt.

    > NFTs sind "Verträge". Diesen können ein ganzes Spiel, ein Bild, Ein MP3
    > Player, Ein in Game Gegenstand oder ähnliches sein. Unterschied: Dein
    > Eigentum.

    Verträge sind auch Verträge. Sind auch dein Eigentum.


    Am Ende des Tages hast du dich einfach von Bauernfängern fischen lassen, die dir eine tolle, neue Web3-Welt versprochen haben, die absolut an der Realität vorbeigeht.

    Jetzt geh bitte und kauf Louis Vuitton NFTs, natürlich nicht, weil du so ein Markenfan bist, sondern weil du hoffst dass du es danach irgend einem Vollidioten für den doppelten Preis aufquatschen kannst. Denn das ist genau das, was du willst, was du machst, was du in NFTs siehst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.23 19:26 durch TheUnichi.

  8. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: Trollversteher 08.06.23 - 13:07

    >Dasselbe gilt für Musik, Spiele, Häuser, Autos und oder auch um den digitalen Nachweis für die besagte Gucci Tasche zu erhalten bzw. zu übertragen. Digitale "Gegenstände" wie das Schwert des "Todes of Doom" können bereits jetzt von einem Spiel zu einem anderen übertragen und verwendet werden.

    In welchem Spiel kann ich denn Waffen und Gegenstände aus anderen Spielen übertragen und nutzen?

  9. Re: Bitter das es die Reichen wiedermal zuerst begriffen haben.

    Autor: nicoledos 10.06.23 - 10:44

    dumm nur, dass genau dieser Aspekt "Blockchain hinterlegte Verträge" in der Praxis nahezu keine Rolle spielt.

    Eigentum, Besitz, Nutzungserlaubnis.

    Bei spielen erwirbt man grundsätzlich nur das Recht entsprechend der Lizenz zu nutzen und sonst nichts.

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