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  5. › LTE: Telekom führt Narrowband-IoT…

Wofür, was soll das sein ...

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  1. Wofür, was soll das sein ...

    Autor: TechBen 23.02.17 - 20:41

    Ich kenne das nicht. Warum plant die Telekom sowas - es gibt doch Mobilfunknetze, Wlan-Netze, Bluetooth, ZigBee, Z-Wave, haste nicht gehört ... !? Was ist hier der Vorteil? Weniger Stromverbrauch, bessere Druchdringung, irgendwelche Lizenzprobleme, neue Märkte oder warum nicht einfach bestehende Infrastrtukur nutzen ...?

  2. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: Yeeeeeeeeha 23.02.17 - 22:37

    TechBen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne das nicht. Warum plant die Telekom sowas - es gibt doch
    > Mobilfunknetze, Wlan-Netze, Bluetooth, ZigBee, Z-Wave, haste nicht gehört
    > ... !? Was ist hier der Vorteil? Weniger Stromverbrauch, bessere
    > Druchdringung, irgendwelche Lizenzprobleme, neue Märkte oder warum nicht
    > einfach bestehende Infrastrtukur nutzen ...?

    "The right tool for the job." ^^ Alles was du genannt hast wurde für bestimmte Anwendungsfälle entworfen und für diese optimiert.

    Anhand der genannten Frequenzen (800 - 900 MHz) würde ich mal vermuten, dass Reichweite und Durchdringung vergleichsweise gut sind, dafür die Bandbreite eher niedrig - was für den Anwendungsfall okay ist.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  3. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: Bigrah 23.02.17 - 22:53

    Hohe Reichweite, niedriger Energieverbrauch. Welches deiner Protokolle kann das?
    Das Protokoll wurde als Konkurenz zu LORA entwickelt. Es ist nicht ganz so effizient wie LORA aber vermutlich für die Mobilfunker einfacher auszurollen (gleiche Antennen usw)

    Mit Lora kann man z.b. Sensoren und Sendeeinheit mit Akkus über mehrere Jahre betreiben. Das geht bei normalen Mobilfunk,Wlan usw. nicht mal über einen Bruchteil des Zeitraums. Was nicht heißt, das es dafür nicht auch Anwendungsfälle gibt. Z.b. Überall wo man mehr als 1kbit/s braucht. Da kann LORA nicht mehr mithalten.

    IoT wird in den nächsten Jahren aber so groß und vielfältig werden, dass wir froh sein werden über verschiedenen Protokolle. (Ein paar werden schon aussterben wieder wie immer)

  4. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: Eheran 24.02.17 - 06:54

    >Das geht bei normalen Mobilfunk,Wlan usw. nicht mal über einen Bruchteil des Zeitraums.
    Was ist mit BT LE?

  5. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: wasdeeh 24.02.17 - 07:51

    Das hat auch mehrere km Reichweite?

  6. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: Dr.Zoidberg 24.02.17 - 08:19

    Eigentlich hast du doch alles erwähnt:
    - Weniger Stromverbrauch
    - Bessere Durchdringung (eigentlich nicht, die Frequenzen sind ja teils die selben aber durch Schmalbandigkeit, deutlich bessere Empfängerempfindlichkeiten möglich)
    - Höhere Reichweiten
    - weniger Lizenzkosten (Das ist bei GSM/LTE&co schnell bei 10eu/Device)

    Das tolle ist allerdings, es wird ja vorhandene Infrastruktur genutzt. Das Netz wird über die vorhanden Basisstationen betrieben. Da die moderneren BSs sowieso als SDR ausgeführt sind, ist es tatsächlich nur ein Firmwareupdate.
    Weiterer Punkt sind die Kosten für Devices, die deutlich unter einer 2G-Engine liegen mitunter wegen der geringeren Komplexität des Radios, eingesparte Lizenzkosten und das entfallen einer SIM.

  7. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: Anonymer Nutzer 24.02.17 - 08:53

    Bigrah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hohe Reichweite, niedriger Energieverbrauch. Welches deiner Protokolle kann
    > das?
    > Das Protokoll wurde als Konkurenz zu LORA entwickelt. Es ist nicht ganz so
    > effizient wie LORA aber vermutlich für die Mobilfunker einfacher
    > auszurollen (gleiche Antennen usw)

    Den Gedanken hatte ich auch. Daher besteht Hoffnung, dass wir endlich von den Mondpreisen und winzigen Datenpaketen herunter kommen.

    Das geht nur, wenn die Netzbetreiber nicht alle paar Jahre ein neues Netz aufbauen müssen, das alte als Legacy trotzdem noch parallel betreiben müssen (aktuell hängt ihnen neben LTE noch 2G und 3G am Schuh).

    Wenn jetzt noch die Politik aufhört, für das Gemeingut "Funkfrequenz" soviel Geld abzuzocken, stattdessen die Frequenzen kostenfrei vergibt, aber mit sportlichen Ausbauverpflichtungen verknüpft, dann wird das vielleicht ja doch noch was mit "Neuland".

  8. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: M.P. 24.02.17 - 10:03

    Reci schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn jetzt noch die Politik aufhört, für das Gemeingut "Funkfrequenz"
    > soviel Geld abzuzocken, stattdessen die Frequenzen kostenfrei vergibt, aber
    > mit sportlichen Ausbauverpflichtungen verknüpft, dann wird das vielleicht
    > ja doch noch was mit "Neuland".

    Naja, wenn man einer einheimischen Telco die Frequenzen SCHENKT, wird das im Rahmen der internationalen Handelsabkommen bestimmt von der Konkurrenz als Hemmnis gesehen, und vor einem internationalen Schiedgericht auf eigene Beteiligung geklagt - dann gibt es keine Staatseinnahmen, sondern der Steuerzahler kommt für den "Schaden" des Konkurrenten auf.
    NACHTRAG: Wobei man aber auch CO2 Zertifikate quasi verschenkt, ohne dass das Probleme bereitet hat ...
    Wahrscheinlich ist man nur gegen so etwas gefeit, wenn man entweder internationalen Abkommen nicht beitritt (Dann war es das wahrscheinlich mit "Exportweltmeister"). Oder wenn man von der Telco, der Spektrum zugeteilt wurde Sachleistungen verlangt -

    z. B. Kostenlose Basisdienste:
    - eMBMS statt DAB+ als Radioservice.
    - Narrowband LTE für Behördenzwecke kostenlos.
    - ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.17 10:08 durch M.P..

  9. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: Anonymer Nutzer 24.02.17 - 10:24

    Nö. In Finnland mussten die Betreiber vergleichsweise nur in die Portokasse greifen, dafür gab es vom Staat auch deutliche Ausbauauflagen. Deswegen bezahlen die Kunden dort für das Netz und nicht für die Staatskasse, wenn sie einen Mobilfunkvertrag abschließen. Und bekommen entsprechend ganz andere Leistungen fürs Geld.

  10. Re: Wofür, was soll das sein ...

    Autor: M.P. 24.02.17 - 11:34

    Ausbauauflagen kann man auch als Sachleistung des Versteigerungsgewinners sehen.

    Es könnte sein, daß die LTE Frequenzen auch aufgrund der Ausbauauflagen weniger erbrachten, als damals die UMTS- Freq...

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