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Manche Dinos leben noch

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  1. Manche Dinos leben noch

    Autor: Ely 01.07.20 - 11:04

    Das ist wie mit den Bleibatterien. Dinosaurier sind in manchen Bereichen noch nicht tot, weil es bestimmte Fälle gibt, wo das alte Geraffel immer noch unschlagbar ist.

    Wobei sich mir da die Frage stellt, wie es um die technische Entwicklung auf diesem Planeten generell bestellt ist. Einerseits faszinierend, was das alte Zeug immer noch leisten kann (bei Bleibatterien ist die neueste Technik die Blei-Kristall-Batterie), andererseits ein Zeugnis dessen, daß die Menschheit technisch sehr langsam vorwärts kommt. Heute ist z. B. die treibende Kraft meist nach wie vor das Feuer. Im Grunde völlig irre und die Ursache vieler (besser: der meisten) Probleme. Wenn's dicke kommt, ist die Bleibatterie nach wie vor die beste Wahl. Oder eben Bandlaufwerke. Und es findet in diesen Bereichen tatsächlich noch aktive Entwicklung stand. Ein Spagat zwischen Faszination und Kopfschütteln.

  2. Drei Fragen

    Autor: M.P. 01.07.20 - 11:08

    Machst Du Backups?
    Und wie?
    Und kostet das Terabyte da weniger als 10 ¤?

  3. Re: Drei Fragen

    Autor: Ely 01.07.20 - 11:10

    Du hast meinen Beitrag nicht verstanden ... -.-

  4. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: captain_spaulding 01.07.20 - 11:13

    Wo werden denn Bleibatterien noch eingesetzt weil sie anderen Batterien überlegen sind?
    Ich denke die werden nur noch da eingesetzt wo die Ansprüche niedrig sind und es vor allem auf den Preis ankommt.

  5. Nenne Dino-Alterantiven

    Autor: M.P. 01.07.20 - 11:22

    Dann nenne mir doch die Methoden, die Du verwendest, um den Einsatz dieser "Dinos" zu vermeiden ...

    Ich traue Bandlaufwerken nicht über den Weg, aber Cloud Backups sind "dank" niedriger Upload-Datenraten, Datenschutz und laufender Kosten auch keine Alternative. Bei geringem Aufkommen kann man schlichtweg wie ich DVDs oder USB-Speichermedien nehmen, aber welche Alternativen gibt es für Backups im Firmen-Bereich ...

    KEINE Backups sind jedenfalls keine Alternative ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.20 11:23 durch M.P..

  6. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: nehana 01.07.20 - 11:31

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo werden denn Bleibatterien noch eingesetzt weil sie anderen Batterien
    > überlegen sind?
    > Ich denke die werden nur noch da eingesetzt wo die Ansprüche niedrig sind
    > und es vor allem auf den Preis ankommt.

    In Milliarden(!) Autos, Motorrädern, Booten, Schiffen, U-Booten, Rollstühlen, Gabelstaplern, USVs, Notstromanlagen, PVAs, Startersysteme, Traktionssystemen uvm. Also überall da, wo die Vorteile wichtig sind und die Nachteile keine Rolle spielen.

  7. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: M.P. 01.07.20 - 11:42

    Gibt es neben dem Preis und einem etablierten Recycling-System andere Vorteile?

  8. Re: Nenne Dino-Alterantiven

    Autor: Ely 01.07.20 - 11:43

    Nein, du hast es wirklich nicht verstanden.

    Also gebe ich den Erklärbär. Ich habe geschrieben, daß diese Technik (Bandlaufweke/Bleibatterien) ihre Stärken haben und es ob der fehlenden technischen Entwicklung in einigen Bereichen nach wie vor keine Alternative für die alte Technik gibt.

    Was im Umkehrschluß bedeutet, daß es in diversen Bereichen nach wie vor notwendig ist, auf eine Batteriechemie zu setzen, die vor etwa 300 Jahren erfunden wurde und Bandlaufwerke sind auch nicht erst seit gestern auf dem Markt und in diversen Szenarien ohne Alternative.

    Ich mache Backups auf hochwertigen SSDs. Es sind nicht viele Daten, daher geht das. Und unsere häusliche Stromversorgung basiert in erster Linie auf Bleibatterien, die als mobile Hausbatterien (Goal Zero Yeti 1250, Yeti 400 und Yeti 150) genutzt und ausschließlich per Solar geladen werden. Das gerade genutzte MacBook wird stets von einem Yeti 150 versorgt, also umweltfreundlich das ganze Jahr hindurch per Solar betrieben.

    Die letzten Monate haben sich neue Yeti 200x dazugesellt, die basieren auf Li-NMC, die Hauptlast wird aber nach wie vor von Bleibatterien getragen.

  9. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: AllDayPiano 01.07.20 - 11:51

    Alleine dieser Vorteil überwiegt schon die Nachteile.

    Und genau das führt er in seinem Beitrag an. Sonst bist Du doch eigentlich nicht schwer vom Begriff :-)

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  10. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: AllDayPiano 01.07.20 - 11:53

    Überall, wo Gewicht und Volumen eine untergeordnete Rolle spielt, der Preis das Hauptargument ist, oder es auf grundsolide Technik ankommt. Wobei das Grundsolide gerade bei Bleiakkus in dicken Anführungszeichen stehen muss, denn eigentlich sind die durchweg scheiße.

    Aber dennoch haben sie nach wie vor ihre Darseinsberechtigung. Und sei es nur, weil sie keine knappen Rohstoffe brauchen, und unfassbar billig in der Herstellung sind.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  11. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: Ely 01.07.20 - 11:55

    Die Haltbarkeit. So eine Bleibatterie kann extrem alt werden, wenn man diese richtig nutzt. Bei stationären Systemen sind 20 bis 30 Jahre nicht unüblich. In unserem Reisemobil haben uns die Bleibatterien neun Jahre problemlos versorgt, dann waren sie platt und wurden getauscht.

    Wie jede Batteriechemie gibt es Dinge, die Bleibatterien nicht mögen, so z. B. teilentladen herumzustehen. Dann sulfatieren die Speicher und gehen ein. Auch Entladungen unter 40 % nehmen die Teile übel.

    Das beste Szenario ist Solar. Da wird die Bleibatterie immer gut voll gehalten und am Abend und des Nachts wird Energie entnommen. Am nächsten Tag wird wieder aufgeladen, bis das Ding randvoll ist. Perfekt, da werden die bleiernen Energieriegel ziemlich alt.

    Li-Batterien fühlen sich z. B. zwischen 20 und 80 % wohl. Also ist Solar ein eher ungünstiges Szenario, weil man ja bedacht ist, den kompletten solaren Ertrag in der Batterie zu speichern, also immer bis 100 % zu laden. Nur daß sich bei Li unter 20 % und über 80 % Dendriten bilden und die Zelle mechanisch stark belasten. Deshalb die 20 - 80-Regel. Weshalb es Li-Batterien gut tut, etwa alle drei Monate auf 50 % zu entladen. Die Dendriten bilden sich beim Laden über 80 % zwar wieder, aber an anderer Stelle, was die punktuelle Belastung reduziert und die Zelle langsamer altert.

  12. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: captain_spaulding 01.07.20 - 11:59

    Das hat nur den Grund, dass es schon immer so war und die ganzen daran hängenden Komponenten auf Bleibatterien ausgelegt sind. Und natürlich die geringen Ansprüche.
    Sogar Tesla hat eine Bleibatterie, aber nicht weil die benötigt wird sondern weil man damit die Vorschriften am einfachsten erfüllt.
    Würde man den Kram durch Li-Ionen-Batterien ersetzen, würde man Gewicht sparen, aber dafür hätte man hohe Entwicklungskosten. Da geht die Rechnung nicht auf, lohnt sich nicht.
    Sollte es in den von dir genannten Bereichen Neuentwicklungen geben, dann werden die keine Blei-Batterien mehr benutzen.

  13. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: Ely 01.07.20 - 12:01

    Bei den Bleidingern gibt es viel Schrott, leider. Und zwar zu 80 %. Im Zweifel immer die schwerere Batterie bei gleicher Kapazität nehmen.

    Eine ordentlich gefertigte Bleibatterie kann sehr alt werden. Die richtige Behandlung vorausgesetzt, was auf jede Batteriechemie zutrifft. Was mit einschließt, die richtige Bleibatterie für den vorgesehenen Einsatzzweck zu nehmen. Eine Starterbatterie ist eben eine Starterbatterie. Die mag es nicht, mit geringen Strömen über längere Zeit belastet zu werden. Und eine Versorgungsbatterie kann man ganz schnell ruinieren, wenn man damit einen Motor startet.

    Der Unterschied ist der innere Aufbau. Starterbatterien haben ganz dünne Bleiplatten, meist sogar nur ein Gitter. Die Dinger können extrem hohe Ströme schlagartig liefern. Versorgungsbatterien haben dickere Bleiplatten, die sind auf geringere Entnahmen über längere Zeiträume ausgelegt (Antriebsbatterien, Versogungsbatterien, etc.).

    Wer also mit einer Starterbatterie ein Gerät versorgt, hat was falsch gemacht. Die Batterie ist ziemlich schnell im Eimer.

  14. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: Ely 01.07.20 - 12:02

    Genau das ist der Punkt - Neuentwicklungen. Das habe ich mit dem Eingangspost angesprochen. Gerade bei Batterien geht da ja extrem wenig.

  15. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: captain_spaulding 01.07.20 - 12:10

    Gerade bei Batterien geht/ging da extrem viel.
    Ein Li-Ion-Akku hat die 4-fache Energiedichte eines Blei-Akkus.
    Nur wurden U-Boote, Autos usw. entwickelt als es noch keine Li-Ion-Akkus gab.

  16. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: M.P. 01.07.20 - 12:11

    Den Preis hat aber schon captain spaulding ins Feld geführt - von da her bliebe nur das etablierte Recycling System....

  17. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: M.P. 01.07.20 - 12:16

    Naja, ob man nun bis 100 % Laden darf, aber zum Schutz vor Schäden bei Blei eine Entladung unter 40% vermeiden sollte, oder bei Lithium die oberen und die unteren 20% vermeiden sollte - mir kommt es nicht vor, als ob die Bleibatterie für die Pufferung da Vorteile bringt ...

    Natürlich kann es im Alltagsbetrieb Vorteile bringen, dass man ggfs. dann doch noch 40% Reserve auf Kosten der Batterielebensdauer statt 20% hat, wenn man eine lange "Durststrecke" überwinden muss ....

  18. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: M.P. 01.07.20 - 12:20

    Ein Bekannter hat vor Jahren ein CityEL mit Bleibatterien gefahren ...
    Der hat nach einem Satz neuer teurer Spezialbatterien getönt, dass er das nächste Mal LKW-Starterbatterien nähme - selbst, wenn die nur 1/4 der Lebensdauer der Spezialbatterien hätten, sei das günstiger. Ich weiß aber nicht, ob er das wahrgemacht hat ...

  19. Re: Nenne Dino-Alterantiven

    Autor: M.P. 01.07.20 - 12:28

    Naja, was den "Terabyte pro Kubikzentimeter" Wert angeht, werden die 400 TByte Cartridges wohl immer noch den Spitzenplatz einnehmen. Irgendwann wird man aber SSDs haben, die auch 400 Terabyte mit dem Platzbedarf einer LTO Cartridge zu einem konkurrenzfähigen Preis bieten - insbesondere, wenn man Wartungs- und Laufwerkskosten dieser Mechanik-Monster mit einbezieht...

    Vielleicht machen wir ja irgendwann unsere Backups in endlos lange DNA Stränge ...

  20. Re: Manche Dinos leben noch

    Autor: AllDayPiano 01.07.20 - 12:30

    Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck sehe ich als Grundvoraussetzung an.

    Meine Starterbatterie in meinem 320ger ist jetzt 10 Jahre und 2 Monate alt und hat keinerlei Probleme. Man hat zwar jetzt im letzten Winter zum ersten mal gemerkt, dass sie langsam altersschwach wird, aber wir reden hier von 10 Jahren!

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

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