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Dourado und Hammond haben ihre Studie selbst demontiert

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  1. Dourado und Hammond haben ihre Studie selbst demontiert

    Autor: caldeum 16.03.16 - 18:32

    "Dourado und Hammond geben allerdings zu, dass sie die Schwere der Folgen eines Zusammenstoßes zwischen Multicopter und Flugzeug nicht in ihren Betrachtungen berücksichtigen. Eine in ein Triebwerk gesaugte Drohne richtet unter Umständen mehr Schaden an als ein im Verhältnis weicherer Vogelkörper."

    Sehr gut erkannt. Und das Problem mit Flugzeugen ist: die Passagiere sind dem Luftraum schutzlos ausgeliefert. Geht da oben schwer was schief, erlebt man den Adrenalinschock seines Lebens, bevor selbiges dann mit dem Aufschlag auf dem Boden sein sicheres Ende findet. Kaum ein Horrorszenario, und erst recht keins im Transportwesen, kann es mit der Angst eines Flugzeugabsturzes aufnehmen. Deshalb ist mMn ihr berechnetes Risiko keinen Pfifferling wert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.16 18:35 durch caldeum.

  2. Re: Dourado und Hammond haben ihre Studie selbst demontiert

    Autor: bentol 16.03.16 - 19:39

    Bei einem Unfall gilt immer, dass man der Situation schutzlos ausgeliefert ist, sonst wäre es keiner.
    Die Angst vor Flugzeugabstürzen ist dabei genauso verbreitet wie unbegründet:
    "Eine Studie des Statistischen Bundesamts kam vor ein paar Jahren zu folgendem Ergebnis: Je eine Milliarde Kilometer verunglückten im Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2009

    in Straßenbahnen 2255 Passagiere,
    in Bussen 1427 Passagiere,
    in Eisenbahnen 274 Passagiere,
    in Personenkraftwagen 406 Insassen und
    bei der Luftfahrt 32 Menschen." (ntv.de 2015)

    Oder:
    "Die Experten des Fluglinienverbands IATA hätten ermittelt, dass ein Passagier, der täglich fliegt, etwa 6500 Jahre unterwegs sein müsste, bis er in einen tödlichen Unfall verwickelt ist." (spiegel.de 2014)

    Ich halte das Risiko, das von Multicoptern ausgeht, sogar für noch geringer als das von Vögeln. Ein Spezialcopter kommt derzeit maximal auf 5km Höhe (lt. drohnen.de). Vögel kommen dagegen locker über 10km; das entspricht dann der Reisehöhe von Flugzeugen. Solange ein Sicherheitsabstand zu Flughäfen eingehalten wird, sehe ich da keine nennenswerten Probleme...

  3. Re: Dourado und Hammond haben ihre Studie selbst demontiert

    Autor: caldeum 16.03.16 - 20:29

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem Unfall gilt immer, dass man der Situation schutzlos ausgeliefert
    > ist, sonst wäre es keiner.
    > Die Angst vor Flugzeugabstürzen ist dabei genauso verbreitet wie
    > unbegründet:
    > "Eine Studie des Statistischen Bundesamts kam vor ein paar Jahren zu
    > folgendem Ergebnis: Je eine Milliarde Kilometer verunglückten im
    > Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2009
    >
    > in Straßenbahnen 2255 Passagiere,
    > in Bussen 1427 Passagiere,
    > in Eisenbahnen 274 Passagiere,
    > in Personenkraftwagen 406 Insassen und
    > bei der Luftfahrt 32 Menschen." (ntv.de 2015)
    >
    > Oder:
    > "Die Experten des Fluglinienverbands IATA hätten ermittelt, dass ein
    > Passagier, der täglich fliegt, etwa 6500 Jahre unterwegs sein müsste, bis
    > er in einen tödlichen Unfall verwickelt ist." (spiegel.de 2014)
    Irrationale Ängste sind nie rational zu begründen, nur zu erklären ^^
    > Ich halte das Risiko, das von Multicoptern ausgeht, sogar für noch geringer
    > als das von Vögeln. Ein Spezialcopter kommt derzeit maximal auf 5km Höhe
    > (lt. drohnen.de). Vögel kommen dagegen locker über 10km; das entspricht
    > dann der Reisehöhe von Flugzeugen. Solange ein Sicherheitsabstand zu
    > Flughäfen eingehalten wird, sehe ich da keine nennenswerten Probleme...
    Dem stimme ich zu aber die Studie trägt nichts dazu bei. Wenn effektiv verhindert wird, dass die Drohnen verbotenen Luftraum erreichen, braucht man keine Statistik darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Drohne mit einem Flugzeug crashen könnte.

  4. Re: Dourado und Hammond haben ihre Studie selbst demontiert

    Autor: FaLLoC 17.03.16 - 11:24

    caldeum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ...Deshalb ist mMn ihr berechnetes Risiko keinen
    > Pfifferling wert.

    Soso. Und welches ist denn dann etwas wert? Ein gefühltes Risiko?

    --
    FaLLoC

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