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Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

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  1. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: Spawn182 18.03.22 - 19:03

    Hier wurde nach direkten Aufgabenfeldern gefragt und bis jetzt gab es ziemlich wenig Input dazu. Sicherlich stehen überall auch ein paar Macs, die Frage ist ja nur für was?

    Damit der Kunde ein schickes Büro sieht oder damit wirklich Aufgaben abgearbeitet werden?

    Überall wo richtig Leistung abgerufen wird, gehen die Jobs eh an Server oder in die Cloud.

    Im Bereich 3D sind in meinem Umfeld fast alle in der Vergangenheit vom Mac weg, da es die MacPro Lücke gab, ich denke die kommen auch nicht so schnell wieder. Wer nen Threadripper mit ein bis zwei GPUs unterm Tisch stehen hat, der rockt Projekte und guckt nicht auf die Effizienz, wenn dann das Projekt doppelt solange rendert.

    Im Bereich Echtzeit AR VR ist im Pro Bereich auch sehr viel NVidia mit entsprechenden Workstations oder eben Rack-Lösung für die richtigen Jobs unterwegs.

    Und in Forschung und Medizin finden die Simulationen ja auch eher auf einem Großrechner statt als auf dem Schreibtisch. Ob da nun ein Mac oder ein PC die Daten und Scripte vorbereitet ist doch wurscht.

    Bin gespannt, ob Apple da überall wieder stärker Einzug erhält. Bei mir bleiben auf der Liste fast nur Programmierer, denen die jetzige Hardware (MacBook Pro) nicht reicht und professioneller Videoschnitt, wenn man eben Apple Produkte nutzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.22 19:03 durch Spawn182.

  2. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: frnkbrnhrd 18.03.22 - 19:27

    The Verge hat für den Test Angestellte in den eigenen Reihen befragt: Videoproduktion, Podcast-Produktion, und einen Illustrator. Also zumindest zwei Gewerke, die du nicht auf dem Schirm hattest. Ich empfehle deren Review-Video, da erzählen echte Anwender aus ihrem Berufsalltag und welchen Unterschied für sie die Performance macht.

  3. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: PeterTasse 18.03.22 - 23:52

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > CUDA ist ganz nice, aber halt doch eher für bestimmte Gebiete und nicht
    > für alles nutzbar.
    > Das klingt komisch. Wofür ist es nicht nutzbar? Gerade in den
    > Simulationsbereichen läuft doch quasi alles mittels GPU Beschleunigung.

    Also wir haben fast nichts mit GPU Beschleunigung - außer direkt in der Flugsimulation bzw. den Simulatoren. Alles was lokal ist kann man natürlich damit machen.
    Ist ja schön, dass es bei Dir so ist.
    Aber such Die sollte klar sein, dass nicht überall nen Rechner mit massig CUDAS rumsteht, bzw. nicht immer einer zur Verfügung steht.

    >
    > > Der M1 ist einfach nen flottes Teilchen mit guter Speicheranbindung.
    > Ja und? Wo sollte der jetzt genau eingesetzt werden?

    Du kannst das Dingen einsetzen wo immer Du witzig bist. Er macht halt alles mit und liefert gute Performance. Klar ist er nicht der Leistungskiller in allen Klassen, dafür nen idealer Allroundchip.
    Ich hoffe Die ist such klar, dass es hier nicht um die finalen und großen Rechnungen geht. Das macht niemand unterwegs oder zu Hause, dafür gibt es Rechenzentren. Aber da häng man ja auch nicht immer dran und schickt sich nicht jeden Mist da hin.


    >
    > > Und macht bei Simulation [] einfach doch viel richtig.
    > Wieso? Was genau? Wo liegt der Vorteil des M1? Welche Anwendung genau läuft
    > da auf dem Mac für die Simulation?

    Krims und Krams unter Python und C++, oftmals Forschungsprojekte. Für mich zählt hier einfach nur die Vielfalt des M1. Kleiner Formfaktor und ich kann es überall nutzen, nicht nur an der schweren Workstation.
    Ich nutze ihn für Simulation, Analyse und Co - bedeutet nicht, dass er genau den Bereich nun revolutioniert. Er liefert einfach die Leistung die ich brauche, und ist dabei kein stromfressendes Rechenmonster. Und das ist echt angenehm.
    Wenn ich wirklich Leistung brauche oder große Kennfelder berechne, nehme ich das Rechenzentrum.

    >
    > > [] Analyse, Optimierung [] einfach doch viel richtig.
    > Gleiche wie vorher. Welche Analyse genau?

    Ist das wichtig? Nein.

    >
    > > [] Machine Learning usw. einfach doch viel richtig.
    > Definitiv nicht. Da ist NVidia mit den entsprechenden Hardwareeinheiten auf
    > der GPU um Welten schneller. Der M1Max wird von einer RTX 3070 mobile
    > geschlagen, vor allem wenn man TF32 oder FP16 nutzt.
    > Für das ML ist der ganz ok, als Einsteigergerät, aber das war es auch.

    Ja, es gibt bessere Systeme. Für mich zählt hier aber wieder die Vielfalt des M1. Ne NVidia Frist viel Strom und kann sonst nicht viel bieten - der M1 schon, bei weniger Verbrauch.

    >
    > > Klar könnte ich auch nen PC nutzen, aber die Effizienz und das OS machen
    > die M1 Geräte doch sehr attraktiv
    > Es gibt nicht eine konkrete Aussage welches Programm oder welcher
    > Anwendungsfall nun die Leistung des M1Ultra, im Vergleich zu M1Pro oder
    > M1Max, benötigt.

    Mehr Leistung ist nie verkehrt. Ganz einfach.
    Warum suchst Du nen spezifischen Fall? Ich gucke doch auch nicht nach einem spezifischen Fall für ne bestimmte Intel-CPU. Meistens gilt, schneller ist besser. Warum brauche ich nen speziellen Anwendungsfall für nen M1?

    >
    > > das bieten die Intel-Workstations nicht in einem solchen Paket.
    > Das ist nun sehr subjektiv. Klar so klein sicher nicht, aber dafür
    > sicherlich besser auf die entsprechende Aufgabe angepasst. Viele Kerne,
    > nimm nen TR, hohe GPU Leistung, hau 4 RTX A6000 rein, viel RAM, klar ein
    > paar mehr Riegel.

    Ich habe wohl Cluster und alles zur Verfügung. Sowas kann ich aber nicht mitnehmen, genau wie so eine Workstation. Und wenn ich dann die Wahl zwischen ner schweren und unhandlichen Workstation habe und dem MacBook, nehme ich das MacBook.
    Und für andere ist evtl der M1 Ultra für das Homeoffice interessant. Viel Leistung, wenig Leistungsaufnahme.

    >
    > Noch dazu ist das OS, gerade im ML Bereich, eigentlich immer Linux. Da ist
    > MacOS kein Vorteil. Auch so ist bei Entwicklungs- und Simulationssoftware
    > MacOS eigentlich immer draußen.


    Im Endeffekt ist es aber relativ egal ob ich auf Windows, Linux oder MacOS arbeite. Ich mache nichts Systemspezifisches, und programmieren geht auf allen so gut wie gleichwertig gut.
    Mir MacOS einfach das beste Gesamtpaket. Und ob Linux, Windows oder MacOS nun das bessere System ist, den Kindergarten müssen wir hier nun echt nicht anfangen, oder?

    Mal ehrlich. Klar ist der M1 nicht die schnellste CPU oder GPU auf dem Markt. Absolut klar. Aber erstmal hat man MacOS, was für viele auch die ideale Balance aus Linux und Windows ist (für mich zB). Dann hat man noch nen extrem schnellen Allroundchip mit wenig Leistungsaufnahme in nem kleinen Formfaktor. Das ist schon sehr interessant für viele Anwender.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.22 23:58 durch PeterTasse.

  4. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: Sharra 19.03.22 - 00:31

    Die Forscher mögen als Clients Macbooks nutzen, aber die Produktivmaschinen sind keine Macs. Mit was man auf den Servern, Cluster, Mainframes, was auch immer arbeitet ist völlig egal. Das ginge auch mit einem Laptop von 1995. Dass die Leute in den USA noch Mac-Geiler sind als hier ist auch nichts neues. Da es aber völlig egal ist, mit was sie sich ihre Daten anzeigen lassen funktioniert hier auch Mac. Die Leistung der Geräte ist dabei irrelevant.

  5. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: nuclear 19.03.22 - 01:00

    Joa und bei der Frage ging es um den M1Ultra im Mac Studio. Also fester Standort und kein Notebook.

    Das man wirklich komplexe Simulationen on the go macht, hab ich noch nie irgendwo gesehen. Aber gut, mag es geben. Da ist der sicherlich M1Max sicherlich gut.

  6. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: snr 19.03.22 - 01:41

    ToniMaroni55 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in Branchen denkt.
    >
    > Medizin
    > Forschung

    Gerade das sind AFAIK Bereiche in denen Macs sehr wenig präsent sind.

  7. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: glmuser 19.03.22 - 18:39

    > Die Mehrheit der Entwickler im Silicon Valley benutzte vorher schon Macs.
    > Wir hatten schon festangestellte Microsoft Mitarbeiter bei uns, die mit dem
    > neuesten Macbook aufschlugen und berichteten, dass die Hälfte der
    > Entwickler Macs benutzt.
    MS ist halt auch nicht mehr was es mal war ;)
    Sollen ja auch angeblich viele VIM statt VS verwenden...

    Sind wohl die gleichen die für das tolle neue Design verantwortlich sind, mit den tollen Farbsehtestfarben, selbst im Windows-Logo.

  8. Re: Wer braucht diese Leistung überhaupt auf einem Mac?

    Autor: sepp_augstein 20.03.22 - 01:33

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage hier mit ernstem Interesse, da ich hier vermutlich starke
    > Wissensdefizite habe. Für mich ist Mac vor allem eins: Video- und
    > Foto-Hardware.
    >
    > Großteil der Menschen, welche ich in 20 Jahren IT-Leben kennenlernen
    > durfte, nutzen den Mac für Video- und/oder Bild-Bearbeitung. Ein geringer
    > Teil der Anwender war auch Entwickler oder Home-User.
    >
    > Letztere benötigen i.d.R. nicht diese enorme Rechenleistung. Nun frage ich
    > mich, ob ich hier Berufsgruppen bzw. Nutzergruppen vergesse, welche diese
    > Leistung überhaupt tatsächlich benötigen. Und damit meine ich: Wirklich
    > benötigen. Nicht benötigen könnten oder wo es nett ist diese zu haben.
    >
    > Video-Bearbeitung mit 4k und höher: Check
    > Bild-Bearbeitung mit riesigen Bildern etc.: Check
    >
    > Die Leute, die ich im 3D-Bereich kennen lernen durften, nutzen hier sogar
    > eher Windows als Mac. Außer sie machen Bild- und 3D-Arbeit gleichzeitig auf
    > dem Gerät.
    >
    > Weil es verwundert mich, dass Benchmarks auf dem Mac immer aus Final Cut,
    > Adobe und synthetischen Benchmarks bestehen.
    >
    > Zum Beispiel kenne ich in der Forschung niemanden der Macs nutzen, vor
    > allem weil da oft CUDA notwendig ist, wenn man was über die GPU berechnen
    > lassen will.
    >
    > Daher die ernstgemeinte Frage: Welche Gruppen profitieren derzeit so
    > wirklich von dieser Leistung? Sind das mehr als die beiden von mir
    > genannten?

    Die Mehrheit der Entwickler die ich persönlich kenne nutzen Macs, einige davon arbeiten sogar bei Microsoft (DE & CH).

    Und zu viel Leistung kann man an seiner Workstation eh nie haben. Finde deine Frage daher schon etwas seltsam ¯\_(ツ)_/¯

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