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  5. › Matisse: Sparsamer Ryzen 3000…

Das waere toll!

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  1. Das waere toll!

    Autor: Vinnie 09.01.19 - 23:26

    Das bedeutet ja, dass AMD beim Single-Threading massiv aufgeholt hat!

    Und 130 statt 180Watt macht SEHR VIEL aus wenn es um Kuehlung geht.

    Aktuell gibt es bei den Userbenchmarks EXTREME Unterschiede. Manche schaffen mit deren i9-9900k Werte die 30-50% ueber denen von Ryzen 2700X liegen aber manche schaffen nur 0-5% mehr!

    Wenn man dann die Takraten sieht und Speicherausstattung erkennt man:
    die langsamere nutzen nur 1 Channel UND schlechte Kuehlung wodurch der CPU max 4.5 oder 4.6Ghz schafft.

    Wer dual Channels nutzt und schlechte Kuehlung kommt auf 5-10% mehr Leistung als AMD.

    Bis zu diejenigen mit Top Speicherausstattung und Top Kuehlung, die alle cores auf 5Ghz laufen lassen, die sind dann je nachdem 30-50% schneller.

    Das bedeutet viele Anwender koennen beim Intel gar nicht die Leistung rausholen, weil sie nicht verstehen wie man das System ausreichend kuehlt. Und einige Prozenten verlieren einige wegen Single Channel aber da verliert man 5-10% real, der groesste Drossel fuer diesen CPU ist schlechte Kuehlung!

    Was so viel bedeutet, dann wird AMD mit diesem CPU richtig konkurrenz machen.

    Vielleicht schenke ich meine Frau dann meine i9-9900k und kaufe mirselber einen 16 Core Ryzen 3000 :))))

  2. Re: Das waere toll!

    Autor: Caretaker 11.01.19 - 12:21

    Ich habe den 9900k ebenso und mich intensiv mit Board und der CPU befasst um unter Luftkühlung mein bestmögliches Setup zu finden.

    Für die Hitzeentwicklung sind zwei Faktoren relevant, einmal die Leistungsaufnahme und einmal die Taktraten. Wenn ich ihn auf 120W limitiere und Cinebench laufen lasse, taktet die CPU etwas runter, da permanent im long duration limit. Die CPU wird etwa 68-70 Grad warm.
    Im CPU-z Stress erreicht die CPU nur 100W Leistungsaufnahme bei vollem Takt und tendiert Richtung 80 Grad. Man kann die Hitzeentwicklung nicht nur auf die Leistungsaufnahme reduzieren, sonst wären bereits Skylake X und Threadripper kaum noch kühlbar.
    Der 9900k besitzt für 14nm und der geringen Die Größe ein zu hohes Leistungspotential, was es erschwert ihn unter durchschnittlichen Methoden zu kühlen.

    Beim neuen Ryzen skalieren Shrink und Die Größe fast schon gleichermaßen. Zwar ist die Leistungsaufnahme geringer, jedoch auch die entsprechende Fläche. Ich schätze das es in etwa auf das gleiche hinauslaufen wird. Und wenn die Taktraten besonders hoch ausfallen sollten, dann sowieso.
    Die Topmodelle werden schon wie üblich am Limit laufen. Betrachtet man noch wo sich der Die auf dem Substrat befindet, ist die Wärmeverteilung zum Heatspreader ungleichmäßig, was negative Auswirkungen auf die Abgabe zu den Heatpipes haben wird.

    Alles in allem ist es wenig beeindruckend mit Shrink zu 7nm und neuer Architektur nur eine Leistung vom 9900k zu erreichen, bedeutet das es nahe liegt, dass sie ebenfalls in thermische Probleme gelaufen sind, bei der Umsetzung ihrer modularen Pläne.
    Man darf halt nicht vergessen das der 9900k sich nur gering vom 2700x absetzt.
    Gaming Performance muss sich sowieso erst noch zeigen, da AMD aber dazu nichts präsentiert hat, ist das wohl ein klares Zeichen, dass man eben nicht überall gleich zieht mit der Leistung.

    Mein MSI Board knallt übrigens je nach Bios zwischen 1.36V und 1.408V auf den 9900k bei Standard Takt. Das da alle Temps in Benchmarks durchdrehen sollte klar sein.
    Konfiguriert ist er nun stabil in der Gegend von 1.2V, damit sind auch angenehme Temperaturen mit einem Brocken 3 Kühler drinnen.

  3. Re: Das waere toll!

    Autor: Hotstepper 11.01.19 - 15:32

    Caretaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerhand....

    Schon bemerkenswert. Da bügelt AMD mit einer vorserien Midrange CPU Intels Flagschiff bei 30% weniger Stromaufnahme weg und du findest nicht einen guten Punkt dabei.

  4. Re: Das waere toll!

    Autor: Caretaker 11.01.19 - 18:57

    Ähm ja, 30% weniger Leistungsaufnahme bei 7nm wurden von TSMC bereits vor Monaten kommuniziert. 200 Punkte mehr im Cinebench sind dann wohl Architektur und übliche Verbesserungen.
    So richtiges wegbügeln sehe ich da jetzt nicht und das gegen eine veraltete Intel Architektur mit großem Fertigungsverfahren. Der i9 auf runde 5 GHz bringt dann auch seine 2200 Punkte.

    Meine Erfahrung mit AMD und Ryzen ist, du bekommst was dir präsentiert wird, nur darüber hinaus wird es zäh.
    Und präsentiert wurde von der 3rd Gen so einiges nicht.
    Warum nicht mal ein Gaming Benchmark mit dem neuen Vega im Vergleich mit 2700x und 3rd Gen Ryzen, hätte sich doch super angeboten.
    Bis jetzt bügelt Ryzen für mich hier gar nichts weg, auf den ersten Blick eine gute Verpackung, aber der Inhalt muss auch passen und "nur" gleichziehen in Cinebench und den Verbrauch hypen ist sehr wenig. Generell hatte ich den Eindruck das Ryzen Desktop CPUs eher im Schatten der anderen Produkte standen und das wird wohl auch seine Gründe gehabt haben. Sample hin oder her, wenn ich ein starkes Produkt habe, dann geize ich nicht damit.

  5. Re: Das waere toll!

    Autor: Ach 12.01.19 - 11:57

    >Ähm ja, 30% weniger Leistungsaufnahme bei 7nm wurden von TSMC bereits vor Monaten kommuniziert.
    Und weiter? Egal wie voreingenommen man sie betrachtet, die Aussagekraft Empirische Zahlenwerte bleibt immer die selbe. 30% weniger Verbrauch sind 30% weniger Verbrauch.

    >200 Punkte mehr im Cinebench sind dann wohl Architektur und übliche Verbesserungen.
    200 Punkte bei 30% weniger Stromaufnahme bei nicht endgültigen Taktraten sind ein Quantensprung für das Upgrade innerhalb einer CPU Generation.

    >So richtiges wegbügeln sehe ich da jetzt nicht...
    Nennt sich Blindheit.

    >...und das gegen eine veraltete Intel Architektur mit großem Fertigungsverfahren.
    Soso, alteter Schrott sind diese Intels also, und den Schrott dann den Kunden als neu andrehen? Was ein Glück dass es jetzt sparsamere Alternativen gibt :].

    >...Der i9 auf runde 5 GHz bringt dann auch seine 2200 Punkte.
    Die alte Stromschleuder noch heißer laufen lassen? Danke aber nein danke.

    >Meine Erfahrung mit AMD und Ryzen ist, du bekommst was dir präsentiert wird, nur darüber hinaus wird es zäh.
    Soweit traf das wenn, dann auf die Präsentation der Endprodukte zu. Dagegen liefen aber alle Zen Prototypenmodelle in diesem Stadium noch mit reduziertem Takt.

    >Und präsentiert wurde von der 3rd Gen so einiges nicht.
    Deswegen ja. Man kann davon ausgehen, dass AMD von den 30% Leistungs/Verbrauchs-Spielraum noch das ein oder andere Bisschen in Geschwindigkeit abzweigen wird für die Spitzenmodelle ihrer CPU Reihen.

    >Warum nicht mal ein Gaming Benchmark mit dem neuen Vega im Vergleich mit 2700x und 3rd Gen Ryzen, hätte sich doch super angeboten.
    Bietet sich in so einen frühen Stadium überhaupt nicht an. Spiele Benchmarks zweier Prototypenprodukte, Monate vor dem Launch, wie lächerlich.

    >Bis jetzt bügelt Ryzen für mich hier gar nichts weg, auf den ersten Blick eine gute Verpackung, aber der Inhalt muss auch passen und "nur" gleichziehen in Cinebench und den Verbrauch hypen ist sehr wenig. Generell hatte ich den Eindruck das Ryzen Desktop CPUs eher im Schatten der anderen Produkte standen und das wird wohl auch seine Gründe gehabt haben. Sample hin oder her, wenn ich ein starkes Produkt habe, dann geize ich nicht damit.
    Was sich manche Leute zurechtlegen, um sich ihre Investitionen virtuell zu rechtfertigen, finde ich immer wieder verwunderlich. Ich verstehe auch nicht warum. Ist das denn so schwer zu schlucken, dass die Prozessor Welt eine dynamische Welt ist? In Zeiten wie diesen wechselt die Leistungskrone dann halt gerne auch mal wie in einer Ping-Pong Partie. Das ist nett zu beobachten, kann einem aber doch überhaupt nicht scheren, insbesondere als Gamer nicht. Als Gamer kommt man mit heutigen Spitzen CPUs wahrscheinlich ohnehin über die kommen fünf bis Zehn Jahre(Insofern CPUs nicht in die Raytrace Berechnung in Spielen eingebunden werden) ohne irgendwas zu merken. Wenn überhaupt, dann sind es die Anwender von rechenintensiver Mehrkernsoftware, die andauernd zu teuren Hardwareupdates genötigt werden. Ergo kannste dich für die nächsten paar Wochen bis Monate noch als virtuellen King fühlen mit deinem 9900K, bevor Ryzen 2 auf den Markt geschmissen wird, bevor Intel selber den 9900K mit ihrem 10 Kerner ablösen, bevor AMD mit 12, bzw. 16 Kernen antwortet. Dann bleibt vom 9900K gefühlt das, was heute der 7600K(4C8T) darstellt, im besten Fall der 8800K(6C12T), und das ist doch in Ordnung, wäre sonst ja wieder so grauenhaft zäh und langweilig wie noch vor drei Jahren.

  6. Re: Das waere toll!

    Autor: Caretaker 13.01.19 - 17:04

    Ich verstehe nicht ganz warum du dich da auf den 30% weniger Leistungsaufnahme festbeißen tust. Ist jetzt eben nicht der Quantensprung wie es dir AMD zu Glauben vermag. Auch weißt du rein gar nichts über die Hitzeentwicklung die ein noch kleinerer Die bei kleinerer Strukturbreite verrichtet. Außerdem habe ich es oben bereits geschrieben, dass Leistungsaufnahme eben nicht alles ist. Und 2000 Intel Punkte vs 2000 AMD Punkte sagen nichts darüber aus wie performant die CPUs in jeweiligen Anwendungsgebieten sind und bisher rennen trotz allem Hypes die Ryzen CPUs im Gaming selbst alten Intel CPUs hinterher. Gamers Nexus hatte zum Jahresende einen Rückblick gegeben und im Endeffekt ist es einfach so, wäre der Preis nicht bedeutend niedriger, wären die Ryzen auch keine Empfehlung.

    Schon mal versucht einen günstigen performanten Rechner mit AMD zusammenzustellen, der absolut ohne Grafikanwendungen auskommen soll? Ryzen 2200G und 2400G, dass war's... 6 Kerne mit/ohne SMT + GPU gibt es nicht, 8 Kerne genau so wenig. Welche Grafikkarte kann man dazu nehmen, die unrelevant wenig kostet und nicht aufgrund ihres Alters am Treibertot nagt und keinen nervig lauten Lüfter besitzt?
    Alles schön und gut, aber AMD ist nicht wirklich günstiger wenn man über seinen eigenen Tellerrand hinwegschaut und die Summe zusammenfasst.
    Sie sparen ein und zwar da wo kaum wer hinschaut.
    Ich zahle bei Intel mehr, bekomme Leistung in nahezu jedem relevanten Segment und muss nicht mit Defiziten leben.
    Aber das erkennen die Fanboys ohnehin nicht, hauptsache Intel ist der böse Player... und ich fühle mich ganz sicher nicht wie ein virtueller King.
    Ich bin neutral eingestellt, hatte bereits einen Ryzen 8 Kerner Ausflug und bin schlussendlich wieder zurück.

  7. Re: Das waere toll!

    Autor: Ach 14.01.19 - 01:14

    Caretaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Ich verstehe nicht ganz warum du dich da auf den 30% weniger Leistungsaufnahme festbeißen tust.
    30% weniger Leistungsaufnahme bedeuten 30% weniger Wärmeentwicklung, bedeuten ein 30% größeren energetischen Spielraum in der Taktrate.

    >Ist jetzt eben nicht der Quantensprung wie es dir AMD zu Glauben vermag.
    Und was für einen Quantensprung das bedeutet! Wie lange hast du überhaupt mit Rechnern zu tun, dass dir dieser Zusammenhang fremd zu seien scheint?

    >Auch weißt du rein gar nichts über die Hitzeentwicklung die ein noch kleinerer Die bei kleinerer Strukturbreite verrichtet.
    Eben genau das sagen die 30% weniger Leistungsaufnahme aus. Vollkommen Egal wie groß/klein das Die ist, hinten raus verbraucht diese CPU bei gleichem Takt 30% weniger Strom. Da gibt es eigentlich überhaupt nichts zu diskutieren.

    >Außerdem habe ich es oben bereits geschrieben, dass Leistungsaufnahme eben nicht alles ist. Und 2000 Intel Punkte vs 2000 AMD Punkte sagen nichts darüber aus wie performant die CPUs in jeweiligen Anwendungsgebieten.
    2000 Cinebenchpunkte sagen aus, das eine CPU ein wahres Rendermonster ist, da gibt es eigentlich genauso wenig drüber zu diskutieren. Damit ist die CPU für alles prädestiniert was mit Flieskomma Performance zu tun hat. Darüber hinaus hat AMD in einem so frühen Zeitraum vor dem Launch soweit noch bei keiner Zen CPU die entgültigen Taktraten präsentiert, ganz besonders dann nicht, wenn sie darauf explizit hingewiesen haben.

    >und bisher rennen trotz allem Hypes die Ryzen CPUs im Gaming selbst alten Intel CPUs hinterher. Gamers Nexus hatte zum Jahresende einen Rückblick gegeben und im Endeffekt ist es einfach so, wäre der Preis nicht bedeutend niedriger, wären die Ryzen auch keine Empfehlung.
    Welchen alten CPUs laufen die hinterher? Warum immer so unnötig übertreiben? Und Gamers Nexus : erst mal sagt der Name schon aus wo die Seite ihren Schwerpunkt hat, dann sind sie jung und sie haben wirkliche Lieblingsprodukte die sie bevorzugen. Immer schön die Quellen mischen! Adnantech, PCper, Golem, CB, PCGamesHardware, stell dir ne schöne Auswahl zusammen aus der du die wesentlichen Aussagen herausfiltern kannst.

    >Schon mal versucht einen günstigen performanten Rechner mit AMD zusammenzustellen, der absolut ohne Grafikanwendungen auskommen soll? Ryzen 2200G und 2400G, dass war's... 6 Kerne mit/ohne SMT + GPU gibt es nicht, 8 Kerne genau so wenig. Welche Grafikkarte kann man dazu nehmen, die unrelevant wenig kostet und nicht aufgrund ihres Alters am Treibertot nagt und keinen nervig lauten Lüfter besitzt?
    Ist jetzt nicht mein Gebiet, darum geht es aber auch gar nicht. Bei den Ryzen 3000 8 Cores geht es darum, welche Mittelklasse CPU-Board-Kombi die beste Allround Performance abliefert.

    >Alles schön und gut, aber AMD ist nicht wirklich günstiger wenn man über seinen eigenen >Tellerrand hinwegschaut und die Summe zusammenfasst.
    >Sie sparen ein und zwar da wo kaum wer hinschaut.
    Ja wo ist den AMD bitte teurer? In Games performen Ryzen CPUs wegen mir 20% schwächer, aber Games sind eben nicht alles, in vielen Anwendungen stechen die Ryzen CPUs dafür wiederum hervor. Keine Ahnung was da "versteckt, wo keiner hinschaut" sein soll. Die Ryzens bis zur aktuellen 2000er Reihe haben soweit eine höhere Latenz als die monolithische aufgebauten Intel CPUs. Das macht die Intel CPUs etwas reaktiver. Gamer merken davon etwas und Anwender von CAD Software, wobei der Unterschied so gering ausfällt, dass es viele nicht schert. Was man aber ganz sicher merkt, das ist wenn der Rechner mit der doppelten Core Zahl rendert(TR), oder auch nur mit einem Drittel mehr Cores zum gleichen Preis(Ryzen).

    >Ich zahle bei Intel mehr, bekomme Leistung in nahezu jedem relevanten Segment und muss nicht mit Defiziten leben.
    Du bekommst etwas mehr Reaktivität bei Spielen und bei Hardware beschleunigten Graphikanwendungen, musst dafür an anderer Stelle ein paar Abstriche hinnehmen und das zu einem signifikant höheren Preis. Der sich über seinen "lahmen" Ryzen ärgernden Upgrader, wer soll das bitte sein? Die Wirklichkeit zeugt vom genauen Gegenteil. Zudem gibt es nicht mehr so viel Anwendungen, mit denen man moderne CPUs an ihre Grenzen reizt. Was machst du also für dramatische Sachen(außer spielen), dass du da welche Defizite hinnehmen müsstest?

    >Aber das erkennen die Fanboys ohnehin nicht, hauptsache Intel ist der böse Player... und ich fühle mich ganz sicher nicht wie ein virtueller King.
    >Ich bin neutral eingestellt, hatte bereits einen Ryzen 8 Kerner Ausflug und bin schlussendlich wieder zurück.
    Neutralität scheitert allein daran, wie du die 30% weniger Stromaufnahme unter den Teppich kehrst, oder dir ist nicht bewusst, was das überhaupt bedeutet. Nenne doch mal ein Beispiel, versuch doch mal die letzte CPU zu finden, die ihren Stromverbrauch gegenüber ihrem direkten Vorgänger um 30% senken konnten. Dann stellt man fest, dass solche Ereignisse den Markt jedes mal ganz dramatisch umkrempelten, Meilensteine der CPU Geschichte sozusagen, und dass das letzte Mal als so etwas vorkam, schon min. ein Jahrzehnt in der Vergangenheit liegt.

    AMD hat ja laut eigener Aussage die Fließkomma Einheit verdoppelt, dann kommt es auch hin, dass der Ryzen 2 schon bei Vorserientakt den Cinebench so gnadenlos zerrupft. Die 3000er Serie wird Intel in jedem Punkt ausstechen, nur die Latenz ist noch nicht klar. Zum einen wird die CPU allein durch den höheren Takt reaktiver und durch den immer höher taktenden DDR 4 Ram auch. Auf der andern Seite hat AMD die Anbindung an den Speicher auf den Kopf gestellt, da weis man noch nicht wie sich das auswirken wird, aber dieser Faktor wird ganz entscheidend für Dinge wie die Spieleperformance sein. Neutral betrachtet sieht die Lage sehr gut aus für AMD, die Frage ist wirklich die, ob AMD die Latenz senken kann. Wenn nicht, bleibt Intel dieses eine Alleinstellungsmerkmal erhalten, wenn ja, dann gute Nacht Intel, dann wirst du in diesem Jahr sehen, wie die Intelpreise in den Keller stürzen als gäbe es kein Morgen. Das ist aber nicht so schlimm, Intel hat ja jetzt Jim Keller angeheuert, der der bei AMD für das Zen-Wunder sorgte. Da wird Intel in drei Jahren oder so wieder aus der Asche aufsteigen mit einem Produkt, bei dem sich AMD jetzt schon warm anziehen muss. Das wäre jedenfalls der Lauf der Dinge, wie er sich in den vergangenen Jahrzehnten abspielte, allerdings hatte AMD nie einen Chef wie Lisa Su, ein offensichtlicher Glücksfall für die Firma, und AMD macht auch gerade alles andere, als sich auf ihren Erfolgen auszuruhen, was nicht immer so war.

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