1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Matrix 4, Dune, Godzilla vs. King…

Zuviele Streaming-Anbieter

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: lestard 04.12.20 - 11:23

    Damit das ganze ein Erfolg wird, müsste es meiner Ansicht nach eine Konsolidierung bei den Streaminganbietern geben. Aktuell gibt es schon zu viele davon und immer neue starten.
    Das setzt die Hürde um einen Film zu sehen einfach immer höher.
    Zum einen ist es eine technische Hürde, sich einen Account zu machen. Für technik-affine Leute ist das kein Problem aber für nicht wenige in der Gesellschaft eben schon. Die würden das bestimmt auch hinbekommen aber lohnt sich der Aufwand nur für einen Film?
    Und zum anderen will nicht jeder alle Streamingdienste abonieren. Das führ dazu, dass immer häufiger jemand im Büro am Kaffeetisch steht, der einen Film eben nicht geschaut hat, weil er diesen einen Streaminganbieter nicht hat.
    Es wird schwieriger, gewisse Hypes zu generieren. Mit Kino ist das einfacher. Wenn alle im Büro von dem einen Film quatschen, der nächste Woche rauskommt, dann geht man halt auch mal auf Verdacht mit. Aber extra nen neuen Streaming-Account aufmachen dafür? Ne, dann warte ich doch lieber paar Jahre, bis er doch auf den anderen Anbietern kommt.

    Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt in den nächsten Jahren. Aber diese Tendenz zu exklusiven Filmveröffentlichungen nur auf einem Streaminganbieter sehe ich kritisch.

  2. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: Psy2063 04.12.20 - 11:25

    Ich frage mich das schon seit Jahren, warum die Filmindustrie es nicht genauso machen kann wie bei Musik.

  3. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: mnementh 04.12.20 - 11:27

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich das schon seit Jahren, warum die Filmindustrie es nicht
    > genauso machen kann wie bei Musik.
    Weil alle es immer von neuem lernen müssen. Es ist ja bei Computersicherheit genauso. Autohersteller und Medizintechniker stellen ganz überrascht fest, dass wenn man Computer in ihre Maschinen einbaut, diese genauso angreifbar sind wie PCs und man vielleicht eine Handvoll der Erfahrungen aus dem Bereich übernehmen sollte. Aber nein, erstmal denkt man das ist was ganz anderes. Die Filmstudios denken wohl, dass die Erfahrungen aus dem Musikbereich für sie nicht gelten.

  4. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: korona 04.12.20 - 11:50

    Die meisten Streamingdienste kann man monatlich kündigen. Und ein Account erstellen ist eine Hürde? Du erstellst doch für jeden Scheiss im Internet einen Account. Ich bitte dich. Außerdem ist es dann ja immer noch billiger einen Monat zu abonnieren als einmal ins Kino zu gehen.

  5. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: unbuntu 04.12.20 - 11:53

    Ja und keiner hat Bock ständig irgendwo kündigen zu müssen und sich woanders neu zu registrieren. Vor allem weil dann ja immer alle Einstellungen und Empfehlungen wieder weg sind.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  6. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: D43 04.12.20 - 11:55

    Erste Welt Probleme...

  7. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: Conqi 04.12.20 - 11:55

    Weil Musik viel, viel billiger zu produzieren und zu lizensieren ist als Filme. Ein Streamingdienst, der auch nur ansatzweise alle Filmstudios umfasst würde im Monat dann viel mehr kosten als die meisten Leute bereit sind zu zahlen. Ein Godzilla für >100 Millionen muss halt irgendwie wieder finanziert werden.

  8. Fire TV

    Autor: Emulex 04.12.20 - 12:03

    Also grundsätzlich ja, eine "globale Suche/Übersicht" über alle Streamingdienste wäre super.
    Aber zumindest beim Fire TV funktioniert ja schonmal die konkrete Suche nach einem Film ganz gut - da gibt es dann z.B. "Abspielen mit Netflix/Disney+/...".
    Die Schnittstelle muss also da sein, fehlt nurnoch eine "alles für alle"-Übersicht.

    Konsolidierung im Sinne von weniger Anbieter würde ich aber falsch finden.
    Konkurrenz ist und bleibt wichtig.

    Eventuell aber könnten die Anbieter die Schnittstellen und Vermarktung noch insoweit erweitern, dass sie Dritten ermöglichen eine Kombi-App zu entwickeln, bei der man alles in einem hat für z.B. 1¤ mehr im Monat als Einzeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.20 12:03 durch Emulex.

  9. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: mnementh 04.12.20 - 12:13

    Conqi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Musik viel, viel billiger zu produzieren und zu lizensieren ist als
    > Filme. Ein Streamingdienst, der auch nur ansatzweise alle Filmstudios
    > umfasst würde im Monat dann viel mehr kosten als die meisten Leute bereit
    > sind zu zahlen. Ein Godzilla für >100 Millionen muss halt irgendwie wieder
    > finanziert werden.

    Siehst Du die Unlogik Deines Arguments? Auch bisher müssen all die Filme finanziert werden, also sind die Menschen bereit das zu zahlen. Natürlich ändert das Streaming-Argument hier einiges im Detail. Einige schauen nur einen Blockbuster pro Jahr, andere alle zwei Wochen einen Film im Kino und mehr im Heimkino. Die erste Person ist wahrscheinlich deutlich weniger bereit monatliche Gebühren zu zahlen als die zweite. Da werden wohl ein paar unterschiedliche Modelle fällig sein, die parallel existieren.

  10. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: Myxin 04.12.20 - 12:13

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich das schon seit Jahren, warum die Filmindustrie es nicht
    > genauso machen kann wie bei Musik.

    Wie immer, der Markt wird es regeln. Man hätte auch gewissen Erfahrungen aus anderen Bereichen übertragen kommen, aber lieber hält man erst mal an dem aktuellen zeug fest. Die andern machen es ja auch nicht..

  11. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: Steven Lake 04.12.20 - 12:23

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und keiner hat Bock ständig irgendwo kündigen zu müssen und sich
    > woanders neu zu registrieren. Vor allem weil dann ja immer alle
    > Einstellungen und Empfehlungen wieder weg sind.

    Oh nein... Genau so schwer wie sich morgens an zu ziehen.

    Jetzt mal Spaß bei Seite. Es gibt nicht so viele Streaming Anbieter. Ein Account ist in ein paar Minuten erstellt. Was für Einstellungen kann man bitte groß hinterlegen? Wie das Profil heißen soll? Was für ein Profilbild man nutzt? Kein Autoplay? Ein Abo ist auch in wenigen Minuten gekündigt. Ich verrate dir mal was: wenn du wieder gucken willst, kannst du deinen alten Account weiter nutzen. Nur einloggen und Abo wieder abschließen. Wenn man jeden Monat 2 Anbieter wechselt, hat man wenn es hoch kommt, ganze 10 Minuten verschwendet. Das ist ja sooo anstrengend. Ist ja nicht so, dass man durchaus mal ne halbe Stunden durch die ganzen Anbieter scrollt und guckt welchen Film man gucken soll oder welche Serie man anfangen will.


    Was stimmt ist dass man durchaus den Überblick verliert, wenn Serien auf mehreren Diensten angeboten wird. Eigentlich braucht es ein Übergeordnetes Portal, was weiß, wo man bei einer Serie ist und welche Anbieter diese Serie alles anbieten. Beispiel man fängt bei Netflix an und bei Prime gibt es schon 2 weitere Staffeln.
    Das sind aber alles Luxusprobleme.

  12. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: Dwalinn 04.12.20 - 12:36

    Statt 3 Streaming Anbieter also einer mit 3 oder mehr unterschiedlichen Tarifen? Seh da jetzt nicht wirklich einen Unterschied.

  13. Re: Fire TV

    Autor: Muhaha 04.12.20 - 12:48

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Konsolidierung im Sinne von weniger Anbieter würde ich aber falsch finden.

    Wird aber mit der Zeit zwangsläufig passieren. Bereits jetzt schon gelten Disney+ und Apple als die letzten, großen Einsteiger im Streaming-Markt, die halbwegs realistische Chancen darauf haben noch eine Weile mit substanziell relevanten Anteilen am Markt vertreten zu sein. Wer jetzt noch einsteigen will, muss sich entweder eine kleine Spezialnische suchen, die kaum bedient wird oder dermaßen viel Geld in Marketing stecken, dass sich die Investoren jeden Gedanken an Rendite für viele Jahre an den Hut stecken müssen.

    > Konkurrenz ist und bleibt wichtig.

    Für uns Kunden, ja. Aber nur für uns :)

    > Eventuell aber könnten die Anbieter die Schnittstellen und Vermarktung noch
    > insoweit erweitern, dass sie Dritten ermöglichen eine Kombi-App zu
    > entwickeln, bei der man alles in einem hat für z.B. 1¤ mehr im Monat als
    > Einzeln.

    Bis die Content-Anbieter darauf kommen, dass offenen Schnittstellen zu ganz spezifischen (!)
    Kundendaten eine sinnvolle und nützliche Sache sind, wird noch viel, VIEL Wasser den Jordan hinabfliessen

  14. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: nightmar17 04.12.20 - 12:51

    Mir würde eine einzige App reichen.
    Apple hat den Vorstoß ja versucht, allerdings ist Netflix nicht mit an Board.

    Ich stelle mir das so vor:
    "App" (Denkt euch einen Namen aus)
    Dort kann man buchen
    - Amazon (8¤ im Monat oder Prime)
    - Netflix (Einloggen oder 7¤)
    - Disney (keine Ahnung, was die kosten)
    - Apple TV+ (5¤ im Monat)
    - Warner (15¤ im Monat)
    - Universal (was kosten die?)

    Das kann man flexibel dazubuchen oder eben nicht, aber so hätte man ein Design, eine App und eine Suche.
    Für diese App zahle ich gerne 1-2¤ das die einfach nur diesen Dienst zur Verfügung stellen.

    Von mir aus, kann Apple seine "Apple TV App" aufbohren und mehr Anbieter mit reinnehmen, dass wäre viel einfacher.
    Achja das Filtern, dass nur enthaltene Inhalte angezeigt werden, wäre super.

  15. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: bananensaft 04.12.20 - 12:54

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich das schon seit Jahren, warum die Filmindustrie es nicht
    > genauso machen kann wie bei Musik.
    Weil das im Filmgeschäft schon immer so war. Während du im Radio immer alle Musik hören konntest, war das bei Fielme/Serien schon immer so, dass sie zumindest zeitweise exklusiv bei z.B. RTL oder ProSieben liefen. Und RTL Serien bekommst Du nur bei RTL, und das Traumschiff fährt exklusiv beim ZDF.
    Das also jetzt jedes Studio seinen eigenen Streamingdienst aufmacht ist da nur die logische Fortsetzung. Außerdem schaltet man so weiter Mittelsleute ab, wie eben RTL oder die Kinos.

  16. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: lestard 04.12.20 - 12:57

    Wie gesagt: Für mich persönlich als technikaffiner Mensch ist es prinzipiell kein Problem, neue Accounts anzulegen, wobei ich das trotzdem kritisch sehe und nur mache, wenn es wirklich notwendig wird. Insbesondere lege ich sehr ungern Accounts an, die persönliche Daten und Zahlungsmöglichkeiten haben wollen. Das würde ich nicht für einen einzelnen Film machen.

    Aber die Zielgruppe für Filme umfasst ja auch andere Leute, die nicht so leichtfüßig im Internet sind. Ich kenne ganz viele Leute, die nicht mal so irgendwo einen Account anlegen. Entweder weil sie nicht wissen wie, weil für sie der Registrierungsprozess zu umfangreich ist oder weil sie angst davor haben, irgendwo was falsches zu klicken. Die Zeitungen sind schließlich voll von Datenpannen und Leuten, die im Internet Geld geklaut bekommen.

  17. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: lestard 04.12.20 - 12:59

    Es muss ja nicht zwingend eine Flatrate sein. Man könnte ja auch die Filme separat kaufen. Dann ist die Finanzierung nicht so unterschiedlich wie beim Kinobesuch: Wenn man den Film sehen will bezahlt man.

  18. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: mnementh 04.12.20 - 13:12

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt 3 Streaming Anbieter also einer mit 3 oder mehr unterschiedlichen
    > Tarifen? Seh da jetzt nicht wirklich einen Unterschied.

    Der das volle Programm hat - doch, das ist ein Unterschied. Du musst halt nur entscheiden, ob Du ein Flatrate-Abo willst oder Einzelkauf von Filmen.

  19. Steaming-Hopping

    Autor: Truster 04.12.20 - 13:24

    Man wird halt zwischen den Anbieter springen. Mache ich jetzt schon so. Dann wird mal 1 Monat lang nur Netflix geschaut oder einen Monat lang nur HBO. Natürlich muss man auch abwarten, bis ein Katalog zur Verfügung steht, den man sich anschauen möchte. Momentan habe ich nur Disney+ aktiv, aber auch nur weil ich die Jahresaktion genommen hab, nur um dann festzustellen, dass die hälfe fehlt und noch weniger in deutsch verfügbar ist, obwohl ich die Sachen als Kind schon in Deutsch gesehen habe. Das nervt fast noch mehr.

  20. Re: Zuviele Streaming-Anbieter

    Autor: Truster 04.12.20 - 13:26

    ... und 3 jahre später wird einem die Lizenz aus welchen Gründen auch immer entzogen. nein danke, dann doch lieber BD

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. B.i.Team Gesellschaft für Softwareberatung mbH, Berlin, Karlsruhe, München
  2. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen, Oberschleißheim bei München
  3. Medion AG, Essen
  4. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Mainz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Crusader Kings 3 für 22,99€, Cyberpunk 2077 für 33,99€)
  2. (u. a. LG OLED65CX9LA für 1.999€, Panasonic TX-50HXW584 für 449€)
  3. 72,90€ (Bestpreis)
  4. 299€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de