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Auch für die Astronomie interessant ...
Autor: Flexy 05.07.23 - 18:45
Eine verschmutzte Atmosphäre hat man da ja nicht, da kommt alles Licht am Boden an. Somit kann man da dann mit gebündeltem Licht aus kleineren Spiegeln Solarzellen bestrahlen und dann damit ein Telekop im Erdschatten betreiben - ohne Tagesschau und RTL2 Schrei-und-Brüll Fernsehen und so was im Hintergrund, ohne tausende Satelliten, die stören. Und auf allen Radiofrequenzen.
Und den Spiegel nimmt man dann gleich als Relay dafür. -
Re: Auch für die Astronomie interessant ...
Autor: Kein Kostverächter 09.07.23 - 11:48
"Relay"? Immer diese Anglizismen! Auf Deutsch heißt das "Relais"... oh, nee, warte... ;-)
Und im ernst: Die Geschichte ist wirklich eine gute Idee. Ein wichtiger Punkti ist, dass die Spiegelstationen nach oben hin eine kleiner Fläche haben, was die Wahrscheinlichkeit verringert, von Meteoriten zerstört zu werden verringert. Massenhaft Solarpaneele über große Flächen zu verteilen, wie es im Nachbarposting empfohlen wird, ist vor diesem Hintergrund die schlechtere Idee.
Bis die Tage,
KK
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Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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Re: Auch für die Astronomie interessant ...
Autor: Flexy 09.07.23 - 12:39
Kein Kostverächter schrieb:
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> "Relay"? Immer diese Anglizismen! Auf Deutsch heißt das "Relais"... oh,
> nee, warte... ;-)
>
> Und im ernst: Die Geschichte ist wirklich eine gute Idee. Ein wichtiger
> Punkti ist, dass die Spiegelstationen nach oben hin eine kleiner Fläche
> haben, was die Wahrscheinlichkeit verringert, von Meteoriten zerstört zu
> werden verringert. Massenhaft Solarpaneele über große Flächen zu verteilen,
> wie es im Nachbarposting empfohlen wird, ist vor diesem Hintergrund die
> schlechtere Idee.
Das ist auch in der deutschen Funktechnik ein Relais.
Und was die Kleinere Fläche an geht: Die notwendige Fläche hängt von der Leistung ab, die man am Boden braucht, d.h. wenn man da 10 kW Leistung will, dann braucht man eben rund 8m² bis 10m² Spiegel mi Sonnenfeld (1,3kW /m² etwa). Aber man kann mit Spiegeln die benötigte Fläche auf dem Boden minimieren durch eine konzentrierte Strahlung. Und damit dort dann die Gefahr einer Beschädigung durch Mondstaub und Einschläge minimieren.
Allerdings hat so ein Teleskop Projekt noch ganz andere Probleme als ein paar Einschläge hier und da:
Mondstaub. Und der dürfte auch eine langfristige Besiedelung (als Mondstation) sehr problematisch machen. Der ist nämlich eine Mischung aus scharfkantigem Sand und feinen, scharfkantigen Glassplittern (die beim Einschlag von schnellen Körpern auf dem Mond entstehen..). Und ist zudem noch elektrostatisch geladen, setzt sich also überall hin und kann kaum noch entfernt werden. D.h. hier muss man schon sehr großen Aufwand betreiben damit das alles dicht ist bzw. resistent gehen den Staub.



