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Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

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  1. Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: sevenacids 23.10.19 - 15:00

    Ich bin jetzt kein Automobilingenieur, aber wäre es nicht klüger die essentielle Steuerelektronik eines Fahrzeugs - dazu zähle ich jetzt auch mal die Ladekontrolle - getrennt vom Infotainment-System zu implementieren? Das Infotainment-System sollte doch lediglich den Status der entsprechenden Komponenten (Ladestand etc.) abfragen, anzeigen und eventuell noch Konfigurationsmöglichkeiten anbieten, mehr aber auch nicht. Mein Laptop lässt sich schließlich auch noch laden wenn Windows/Linux nicht mehr laufen sollte, weil dedizierte Elektronik dafür zuständig ist, und das ist auch gut so.

    Ich als Laie hätte jedenfalls das Ladesteuergerät eher mit dem Motorsteuergerät als mit dem Mediensteuergerät verbunden. ¯\_(ツ)_/¯

  2. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: gorsch 23.10.19 - 17:21

    > Ich bin jetzt kein Automobilingenieur, aber wäre es nicht klüger die essentielle Steuerelektronik eines Fahrzeugs - dazu zähle ich jetzt auch mal die Ladekontrolle - getrennt vom Infotainment-System zu implementieren?

    Ja, könnte man meinen.

    Such im Internet mal nach Insider-Berichten über Tesla, dann wirst du einen Eindruck dafür entwickeln, wie dieser Laden läuft. Es ist ein Unternehmen vom Typ Silicon-Valley Startup.

  3. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: donadi 23.10.19 - 17:25

    Nein nein, sowas macht doch nur die alte Welt. Daimler, Audi, all jene, die es ja schon morgen nicht mehr gibt.

    In der neuen, hipen und destruktiven Welt muss man neu denken!

    Jetzt weiß ich zumindest, auf was sich das "destruktiv" bezieht ;-)

  4. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: Tr1umph 23.10.19 - 19:39

    Das riecht hier aber wieder sehr nach "German Angst". Bedenkenträger wie ihr verzögern den Fortschritt nur. Gutes Beispiel ist doch Boing mit seiner 737 Max. Mit der typischen "German Angst" hätten die mit dem Flugzeug vermutlich heute noch keinen Pasagier in die Lüfte bzw unter die Erde gebracht...

  5. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: donadi 23.10.19 - 20:55

    Meine German Angst Karre fährt seit 2006, die Fortschrittsmöhre kackt offenbar nach kürzester Zeit wegen einem Problem ab, welches so alt ist wie die IT. Vielleicht hätte doch mal jemand über das Konzept schauen sollen, der was von IT versteht. Jemand aus dem Silicon Valley vielleicht... Oder sind die alle am Tischkicker?

  6. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: Bradolan 23.10.19 - 21:02

    Mit German Angst bleibt man fern von Autos.

  7. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: Quantium40 24.10.19 - 01:22

    sevenacids schrieb:
    > Ich bin jetzt kein Automobilingenieur, aber wäre es nicht klüger die
    > essentielle Steuerelektronik eines Fahrzeugs - dazu zähle ich jetzt auch
    > mal die Ladekontrolle - getrennt vom Infotainment-System zu implementieren?

    Natürlich. Schwierig wird das allerdings, wenn alles über den selben Touchscreen gesteuert werden soll. Die Klimaanlage ist wohl zudem auch betroffen. Die wird auch über den Touchscreen eingestellt.

  8. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: bigm 24.10.19 - 08:51

    donadi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine German Angst Karre fährt seit 2006, die Fortschrittsmöhre kackt
    > offenbar nach kürzester Zeit wegen einem Problem ab, welches so alt ist wie
    > die IT. Vielleicht hätte doch mal jemand über das Konzept schauen sollen,
    > der was von IT versteht. Jemand aus dem Silicon Valley vielleicht... Oder
    > sind die alle am Tischkicker?

    Ich glaube du hast so einiges nicht verstanden wie moderne Systeme entwickelt werden.
    klar könnte man für alles ein Backfall einbauen.
    Vielleicht wäre es klüger die SW so zu schreiben dass es mit den Logs besser klappt und diese nicht essenziell sind für den Fahrbetrieb.

    unterm Strich vergleichst du Äpfel mit Birnen.
    Du vergleichst z.B. ein iPhone mit einem Windowsphone. (egal ob es das noch gibt oder nicht)

    Nach guten 2 Jahren ist bei beiden Geräten der Akku schrott. (zumindest so weit geschädigt das kein Tag mehr ohne Ladegerät überstanden werden kann).

    als Apple'ist geht du zur Vertragswerkstatt und lässt dir für 100¤ einen neuen Akku einbauen.
    Als Windowsphone nutzer kaufst du dir bei Amazon für 30¤ nen neuen Originalakku und tauschst in ihn 2 sek. selbst.

    Jetzt hast du bei Apple 10% des Neuwertes nach 2-3 Jahren in einen Akku gesteckt wobei das telefon nur noch 50% des Neuwerts wert ist. (kommt doch ziemlich gut mit dem Wertverlust bei Autos gleich)

    Was ich damit sagen will ist das du die Umstände nicht kennst.
    Du kannst mit deiner 2006 "karre" Glück haben und eine der wenigen modelle erwischt haben die über 15-20 Jahre noch "fahrbar" sind oder deine Fahrsituation ist so speziell damit auch ein lumpiges Auto bei dir 15Jahre hält. (Wenig fahren, garagenwagen keine ahnung ist auch egal).

    Die Steuergeräte verrecken bei Tesla nicht weil sie aus der Garantie sind. (gibt doch auch 5 Jahre Garantie bei Tesla?)
    sondern weil die Umstände welche es "trifft" besonders sind.
    Als da wären extrem hohe Laufleistungen über 300000KM in 4-5 Jahren oder sogar noch wahrscheinlicher extrem hohe Betriebsstunden also so ein Auto wie von einem der 12 Std. am Tag im Auto fährt um dann irgendwo für 20min ein Meeting zu halten und dann weiter muss.
    glaube jetzt mal kaum das diese Situationen auf dich übertragbar sind.

  9. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: ChrisE 24.10.19 - 10:57

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jetzt kein Automobilingenieur, aber wäre es nicht klüger die
    > essentielle Steuerelektronik eines Fahrzeugs - dazu zähle ich jetzt auch
    > mal die Ladekontrolle - getrennt vom Infotainment-System zu implementieren?
    > Das Infotainment-System sollte doch lediglich den Status der entsprechenden
    > Komponenten (Ladestand etc.) abfragen, anzeigen und eventuell noch
    > Konfigurationsmöglichkeiten anbieten, mehr aber auch nicht. Mein Laptop
    > lässt sich schließlich auch noch laden wenn Windows/Linux nicht mehr laufen
    > sollte, weil dedizierte Elektronik dafür zuständig ist, und das ist auch
    > gut so.
    >
    > Ich als Laie hätte jedenfalls das Ladesteuergerät eher mit dem
    > Motorsteuergerät als mit dem Mediensteuergerät verbunden. ¯\_(ツ)_/¯

    Es stellt sich halt die Frage, welches System Entertainment und welches sicherheitsrelevant ist (wenn man mal nur diese zwei Kategorien nimmt).

    Wenn sich das ABS/ESP-Steuergerät während der Fahrt verabschiedet könnte das zu einem Unfall führen. Wenn du plötzlich deinen Akku nicht mehr laden kannst, und ein bereits gestarteter Ladevorgang einfach abbricht, wird zumindest niemand verletzt (mal vom Szenario Zombie-Apokalypse mit dem einen Tesla als Fluchtfahrzeug weit und breit abgesehen). Von daher kann man die Ladefunktion zum Entertainment packen.

    Auf der anderen Seite hast du natürlich recht, die Hauptaufgabe eines Fahrzeugs ist es, dass man damit fahren kann. Und dazu muss ich den Energiespeicher immer wieder auffüllen können. Das wäre aber eine andere Kategoriesierung, nicht in sicherheitsrelevant und Entertainment sondern in wichtig und nice-to-have.

    Kann man eben so oder so machen...

  10. Re: Vermischung von Steuer- und Komfortelektronik?

    Autor: donadi 24.10.19 - 13:21

    Es gibt keine Entschuldigung für diesen Schwachmaten Fehler im bereich Flash Speicher. Problematik und Lösung sind bekannt, seit es Flash gibt. Nur Tesla, dem tollen IT Autobauer, ist das wohl entgangen.

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