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  5. › Memory-Driven Computing: HPE zeigt…

Noch kein neues Paradigma

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  1. Noch kein neues Paradigma

    Autor: HerrLich 29.11.16 - 14:09

    OK, also ein Microserver mit reichlich RAM. Nach neuem Paradigma klingt das noch nicht, eher nach Marketing-Geschwätz. Memristoren sind eine andere Sache, aber die sind hier ja offensichtlich noch nicht verbaut.

  2. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: elgooG 29.11.16 - 16:12

    "Den Computer neu erfinden", "Speicher statt der CPU zur zentralen Einheit machen",...und dann die Grafik die einfach pauschal irgenwelche haltlosen XXXX-fach Werte auflistet. Tatsächlich leider nichts weiter als eine super Vorlage für eine Runde Bullshitbingo.

    Nicht, dass die Idee schlecht wäre, aber es ist eben nur eine Sonderlösung für Sonderfälle und auch da muss diese proprietäre Insellösung inklusive 100%-HPE-Abhängkeit erst einmal zeigen, dass sie punkten kann. Im Grunde will man da nur dem Finanzsektor etwas verkaufen, damit die noch mehr Transaktionen pro Mikrosekunde auf Kosten der Allgemeinheit machen können. Wissenschaftliche Anwendungsfälle würden auch davon profitieren, nur dort scheitert es zu sehr am Geld, als dass man da in eine so exotische Insellösung investieren würde.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: Moe479 29.11.16 - 19:06

    so lange du das ding mit dram powern kannst ist es derzeit besser als jede verfügbare memrestor technologie, und es muss ja mit vorhandenem mindestes on paar gehen um marktrelevanz erreichen zu können ... die cpu (alu+fpu) darauf könnte auch ein intel oder amd ohne caches sein ... the machine ist als name richtig gewäht, denn zur state machine will man seit jahrzehnten hin, denn memory to memory transfers belasten unglaublich, ob es nun von hdd nach ram(, von ram nach gram), von ram nach caches ist ... oder zurück, da 'stottert' momentan jedes verfügbares system dran rum ... und der code muss damnit umgehen, ist overhead ohne ende ...

    Und dass jetzt doch erst einmal flüchtiger speicher dafür hergenommen wird, nunja ... mein arzt würde dazu sagen "Sie könnten [...], aber darauf wollen wir ja nicht warten!"



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.16 19:12 durch Moe479.

  4. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: Vielfalt 30.11.16 - 08:13

    Lieber stottern, statt null Sicherheit.

  5. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: Ach 30.11.16 - 16:29

    Alle Programme, die sich auf dem Computer befinden, sind mit allen Daten, die sich auf dem Computer befinden, zu jeder Zeit geöffnet. Es gibt kein ungestartetes Programm mehr, ein Installation entspricht einem Programmstart und ein Programm wird erst in dem Moment geschlossen, in dem man es aus dem Speichersystem löscht. Man muss also nur noch anwählen statt (in den Arbeitsspeicher) laden. Ich weis nicht was das sonst darstellen sollte, als einen ziemlich kompletten Paradigmenwechsel. Nur mal das Speichern einer bearbeiteten Datei als Beispiel, wobei es ein Speichern in der bekannten Form ja gar nicht mehr gibt. Da ist ein verfasster Text ja mit jeder Silbe die ich verändere im Moment des Veränderns bereits gespeichert. Der Speicher-Bouttom fällt also weg, dafür bekomme ich einen Knopf mit "Kopie bearbeiten", u.s.w. u.s.fort, die Veränderungen ziehen sich durch das komplette System, einfach durch alles, und man muss entsprechend fast alles umdenken.

  6. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: holgerscherer 01.12.16 - 00:07

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Programme, die sich auf dem Computer befinden, sind mit allen Daten,
    > die sich auf dem Computer befinden, zu jeder Zeit geöffnet.

    Also im Grunde Single Level store (ob auf Disk oder Flash oder RAM ist egal), in der Teile einer Datei im Memory gepuffert und verarbeitet werden.
    Gut, ist fast neu, macht IBM seit 30 Jahren so...

    -h

  7. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: Ach 01.12.16 - 10:21

    holgerscherer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alle Programme, die sich auf dem Computer befinden, sind mit allen
    > Daten,
    > > die sich auf dem Computer befinden, zu jeder Zeit geöffnet.
    >
    > Also im Grunde Single Level store (ob auf Disk oder Flash oder RAM ist
    > egal), in der Teile einer Datei im Memory gepuffert und verarbeitet
    > werden.
    > Gut, ist fast neu, macht IBM seit 30 Jahren so...
    >
    > -h

    Richtig wäre "hat sich IBM mal mit auseinandergesetzt vor 30 Jahren...", ansonsten aber ja, genau davon gehe ich aus. Wobei in den ü60 Jahren die vergangen sind, seit dem man sich das erste mal damit beschäftigte, die Entwicklung solche Sprünge gemacht hat, dass HP eine ganze Reihe neuer Bedingungen und neuer Fragestellungen auszuloten hatte, software- wie hardwaretechnisch, und dabei wohl irgendwie auf den Trichter gekommen ist, das als neue Entwicklung anzupreisen, vielleicht auch weil es marketingtechnisch runder klingt, keine Ahnung, bin ich nicht weit genug in der Materie drin, als dass ich mir ein Urteil erlauben wollte :].

    Auch interessant: wenn man in die momentane Computertechnik hineingewachsen ist, dann mag sich SLS recht exotisch anhören, und zumindest ich muss mich da im Kopf schon ein bisschen strecken um nachzuvollziehen, wie sich diese Idee denn auf den Alltag auswirken würde, Aber tatsächlich ist SLS ja viel einfacher. Ein computertechnisch Unbedarfter würde das viel einfach aufnehmen als die momentane Technik, in der nie das Objekt selber, sondern immer nur ein Abbild von dem bearbeitet wird. Unsere momentane Technik ist die eigentliche Unnatürliche und nicht Selbsterklärende, Wobei ab irgendeiner Instanz auch bei SLS wieder nur eine Kopie bearbeite werden kann statt der eigentlichen Daten, und sei es noch unter dem BS und nur in der Cach Struktur der CPU. Alles andere würde den Betrieb nicht anders als nur stark ausbremsen können, oder hab ich da was verpasst? Bin echt mal gespannt was HP da demnächst drüber zu erzählen hat. Und lohnt es sich nicht doch wieder, zumindest ein bisschen auf BS Ebene zu cachen, und wie ist das mit den GPU Daten? Fragen über Fragen, die HP da zu erforschen, zu sondieren und zu optimieren hat :]...

  8. Re: Noch kein neues Paradigma

    Autor: Poison Nuke 01.12.16 - 12:20

    SLS klingt ja schön und gut, aber nicht ohne Grund gibt es Caches, weil eben L1 Cache mit CPU-Takt arbeitet und nur einen Prozessorzyklus Zugrifsszeit hat, wohingegen DRAM mal eben locker 30 und mehr Zyklen Zugriffszeit benötigt, in der die CPU nichts machen kann.

    Würde mich echt interessieren was die gemacht haben, um dieses Problem zu umgehen.

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