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Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

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  1. Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

    Autor: Bujin 24.07.17 - 18:17

    Ich werde immer wieder nur belächelt wenn ich behaupte dass in den nächsten 10 Jahren ein Großteil unserer Jobs durch künstliche Intelligenzen ersetzt werden.

    Die althergebrachte Weise den Computer zu programmieren eine gewisse Tätigkeit auszuführen ist es den Code mühsam Schritt für Schritt per Hand zu schreiben. Jeder Ablauf muss dafür vorher bekannt sein und jeder Job braucht eine speziell dafür angepasste K.I. Die Müllabfuhr braucht andere Routinen als ein Steuerberater.

    Machine Learning krempelt das alles aber um. Man braucht prinzipiell nur ein einziges System das sich alles selbst beibringen kann. So wird Google zB. einen Cloudservice anbieten mit Hilfe dessen ein Betrieb sich für jeden Bereich eine Assistenz suchen kann. Dabei verbessert sich die Software selbstständig je mehr Aufgaben sie weltweit ausführt. Man profitiert also von den weltweit gesammelten Daten.

    Alles was der Mensch erlernen kann wird so viel schneller als erwartet durch die Maschine erledigt werden. Die Assistenz wird besser als man selbst und man muss praktisch nichts mehr tun als sich Probleme auszudenken. Das allerdings ist sehr wahrscheinlich etwas womit auch eine gute K.I. überfordert sein wird. Sich neue Probleme ausdenken obwohl doch alles läuft ist irrational und eben menschlich. Also obwohl ich glaube dass sich binnen kürzester Zeit sehr viel verändert wird, Jobs wird es immer mehr geben als Menschen. Man muss die Leute nur frühzeitig darauf trainieren Probleme zu finden statt sie nur zu lösen.

  2. Re: Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

    Autor: AussieGrit 24.07.17 - 19:37

    Also ich für meinen Teil belächel dich auch.

    Zweifelsohne werden einige Jobs in der Zukunft wegfallen. Und die Ergebnisse, die in jüngster Zeit im Bereich KI erzielt werden konnten, sind tatsächlich sehr beeindruckend.
    Allerdings ist diese überzogene Euphorie ja bekannt aus der KI-Szene. Maschinelles Lernen ist sehr gut dabei irgendwelche Muster zu erkennen, weil es heutzutage unfassbar viele Daten gibt. Mit ein paar Millionen Katzenbildern kann man ein neuronales Netz halt ziemlich gut darauf trainieren, eine Katze zu erkennen.

    Doch um "ein Großteil unserer Jobs" zu übernehmen braucht es viel mehr, allen voran einen Körper. Beispiel: Bei Amazon - eigentlich ja Vorreiter in dem Bereich - müssen immer noch Menschen die Pakete verpacken, obwohl es eine sehr routineartige Arbeit ist.

  3. Die Euphorie gab es schonmal Ende der 80er

    Autor: Tigerf 24.07.17 - 22:42

    Was gab es damals nicht alles an tollen Prognosen. Der maschinelle Arzt, der inferierende KFZ Mechaniker und und. Nichts davon wurde wahr.

    Genau so wird es wieder sein, ich sehe wenig qualitativen Forschritt.

  4. Re: Die Euphorie gab es schonmal Ende der 80er

    Autor: RicoBrassers 25.07.17 - 08:00

    Tigerf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nichts davon wurde wahr.

    Zumindest noch nicht. ;)

  5. Re: Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

    Autor: Youkai 25.07.17 - 08:20

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich für meinen Teil belächel dich auch.
    >
    > Zweifelsohne werden einige Jobs in der Zukunft wegfallen. Und die
    > Ergebnisse, die in jüngster Zeit im Bereich KI erzielt werden konnten, sind
    > tatsächlich sehr beeindruckend.
    > Allerdings ist diese überzogene Euphorie ja bekannt aus der KI-Szene.
    > Maschinelles Lernen ist sehr gut dabei irgendwelche Muster zu erkennen,
    > weil es heutzutage unfassbar viele Daten gibt. Mit ein paar Millionen
    > Katzenbildern kann man ein neuronales Netz halt ziemlich gut darauf
    > trainieren, eine Katze zu erkennen.
    >
    > Doch um "ein Großteil unserer Jobs" zu übernehmen braucht es viel mehr,
    > allen voran einen Körper. Beispiel: Bei Amazon - eigentlich ja Vorreiter in
    > dem Bereich - müssen immer noch Menschen die Pakete verpacken, obwohl es
    > eine sehr routineartige Arbeit ist.


    Naja, dir ist aber schon bewusst das auch an den Robottern immer weiter geforscht wird oder ?
    Und die Kombination mit immer besser werden Robotern und immer besser werdender KI wird tatsächlich immer mehr übernommen werden, ob es jetzt in 10 Jahren ist oder nicht werden wir dann sehen.

    Ist ja das selbe mit den Autos, vor paar jahren wurde angefangen dann hieß es frühestens 2030 dann wurde irgendwann gesagt das es vielleicht sogar schon bis 2020 möglich ist und jetzt gibts schon mehrere städte wo seit ein paar jahren die Autos fast fehlerfrei fahren.
    Wenn jetzt die gesetzlichen hürden oft nicht so groß wären würde es mich nicht wundern wenn die technik in 2-3 jahren flächendeckend eingesetzt werden könnte/würde.
    Das Problem ist halt wirklich oft nicht die technik sondern die Politik.


    Grad zu deinem beispiel, wir haben hier auch spezielle geräte auf der Arbeit stehen die zum beispiel briefe ausdrucken falten in umschläge packen adresse auf die umschläge drauf und frankieren ... das landet alles in ner kiste und muss dann nur noch zur post gebracht werden. Oder in der Firma wo ich vorher war (metallverarbeitung) da gab es ein hochregallager das selbstständig nach bestellung die passenden teile zusammengetragen hat, das wurde dann zur nächsten maschine gebracht die das ganze (mit hilfe eines mitarbeiters) eingepackt hat und fertig.

  6. Re: Die Euphorie gab es schonmal Ende der 80er

    Autor: Trollversteher 25.07.17 - 10:27

    >Was gab es damals nicht alles an tollen Prognosen. Der maschinelle Arzt, der inferierende KFZ Mechaniker und und. Nichts davon wurde wahr.

    Der große Unterschied: Damals war das alles noch graue Theorie, die Rechenleistung und Miniaturisierung für sinnvolle Anwendungen war noch in weiter ferne - beides heute kein Problem mehr.

    >Genau so wird es wieder sein, ich sehe wenig qualitativen Forschritt.

    Du siehst da wenig Fortschritt? Wo warst Du in den letzten fünf Jahren, und gab es dort kein Internet?

  7. Re: Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

    Autor: hw75 26.07.17 - 05:34

    Ja ist klar, in 10 Jahren ist die KI so weit, dass sie sich selbst verbessern kann und einfach alles machen. Ich denke mal, den Star Trek Replikator gibts dann auch, den Warp Antrieb, und Zeitreisen nicht zu vergessen. Das neuronale Netzwerk dazu besteht aus unendlich vielen Sensoren, die das ganze Universum erfassen. Zuviel Science Fiction in letzter Zeit geschaut? :)

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