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Frage an jemanden der sich auskennt:

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  1. Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: honna1612 12.10.17 - 20:57

    Warum speichert man nicht mehr bit pro magnetischer zelle auf der platte. Man ist ja mit dem magnetischen feldstärke noch weit von quanteneffekten entfernt.

    Im moment liest der tastkopf ja nur ja/nein aus aber nachdem die magn feldstärke (noch) analog ist könnte man doch auch 3, 4 oder n bit pro zelle speichern. Der lesekopf müsste nur die feldstärke genauer auflösen.
    Also statt 0mT und 1mT auch zwischenwerte wie 0.5mT.
    Mit Komparatoren hätte man dann den alle bits..

    Der schreibkopf muss auch nur kürzer schreiben um zwischenstufen auch schreiben zu können.

    Das das geht ist bewiesen durch datenrettung die auch überschriebene bit lesen kann. Warum wird das nicht umgesetzt?

  2. Re: Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: HubertHans 12.10.17 - 21:56

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum speichert man nicht mehr bit pro magnetischer zelle auf der platte.
    > Man ist ja mit dem magnetischen feldstärke noch weit von quanteneffekten
    > entfernt.
    >
    > Im moment liest der tastkopf ja nur ja/nein aus aber nachdem die magn
    > feldstärke (noch) analog ist könnte man doch auch 3, 4 oder n bit pro zelle
    > speichern. Der lesekopf müsste nur die feldstärke genauer auflösen.
    > Also statt 0mT und 1mT auch zwischenwerte wie 0.5mT.
    > Mit Komparatoren hätte man dann den alle bits..
    >
    > Der schreibkopf muss auch nur kürzer schreiben um zwischenstufen auch
    > schreiben zu können.
    >
    > Das das geht ist bewiesen durch datenrettung die auch überschriebene bit
    > lesen kann. Warum wird das nicht umgesetzt?

    Wenn das funktionieren wuerde wuerde man es tun. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das solche Verfahren bereits existierten. Die Frage ist halt, ob sich das bei HDDs machen laesst. https://en.wikipedia.org/wiki/Hard_disk_drive

  3. Re: Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: mathew 12.10.17 - 23:13

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum speichert man nicht mehr bit pro magnetischer zelle auf der platte.
    > Man ist ja mit dem magnetischen feldstärke noch weit von quanteneffekten
    > entfernt.
    >
    > Im moment liest der tastkopf ja nur ja/nein aus aber nachdem die magn
    > feldstärke (noch) analog ist könnte man doch auch 3, 4 oder n bit pro zelle
    > speichern. Der lesekopf müsste nur die feldstärke genauer auflösen.
    > Also statt 0mT und 1mT auch zwischenwerte wie 0.5mT.
    > Mit Komparatoren hätte man dann den alle bits..
    >
    > Der schreibkopf muss auch nur kürzer schreiben um zwischenstufen auch
    > schreiben zu können.
    >
    > Das das geht ist bewiesen durch datenrettung die auch überschriebene bit
    > lesen kann. Warum wird das nicht umgesetzt?

    Die Antwort dürfte recht einfach sein. Eine Festplatte schreibt seriell. Dein Vorschlag impliziert, dass mehr Informationen / Datenfeld gespeichert werden, als ein Datenstrom beinhalten muss. Das wäre sinnvoll, wenn mehrere Datenströme parallel aufgezeichnet werden sollen. Aber jetzt kommt der Haken. Was erreichst du damit?
    Im besten Fall könnte man mehr Daten speichern, aber die Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben wäre die gleiche - mal ganz abgesehen von der nötigen Logik.
    Ich vermute mal, dass man das aus physikalischen Gründen bisher nicht umgesetzt hat. Genauer kann ich letzteres aber nicht erklären. Mal die Hersteller fragen. ;-)

  4. Re: Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: Eheran 12.10.17 - 23:35

    Da das auch schon beim Shingled Magnetic Recording so ist mit "mehr schreiben als nötig" sollte das wohl kein Problem sein.
    Der Grund gegen solche Sachen wird wohl das Einbringen kleinerer magnetisierungen sein. Aktuell wird einfach 100% draufgegeben um zuverlässig zu magnetisieren. Das ebenso zuverlässig auf vielleicht 10% Leistung zu drosseln für eine "halbe magnetisierung" wird nicht drin sein, von Problemen der Datenhaltbarkeit mal abgesehen.
    >Das das geht ist bewiesen durch datenrettung die auch überschriebene bit lesen kann.
    Quelle?
    Wo wurden so schon mal Daten gerettet?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.17 23:35 durch Eheran.

  5. Re: Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: twiro 13.10.17 - 00:46

    Bei Elektronik gilt: Beim Lesen eines Streams ist man um einiges schneller wenn dieser Stream binär ist. Die Begründung wäre wohl eine Doktorarbeit, aber um es mal einfach zu veranschaulichen, hier mal ein Beispiel im Makrobereich:

    Stelle dir vor du hälst einen Magneten gegen einen anderen ohne vorher zu wissen, wie rum dieser andere Magnet zu dir zeigt. (Sozusagen ist der Magnet den du in deiner Hand hälst dein 1-Bit-Lesekopf)
    Du bekommst relativ schnell mit, ohne die genaue Zielstärke (=Feldstärke) zu kennen, ob der Magnet abstößt oder anzieht. Du kannst somit die Information benutzen und zum nächsten Magneten (Speicher) ziehen.
    Jetzt gibt es bei der ganzen Sache einen Haken: Um die Zielfeldstärke auch noch auszulesen benötigst du verhältnismäßig viel Zeit, da immer nur mit einer Kurve gelesen werden kann. (Grafik Zu- und Abschaltvorgang auf https://de.wikipedia.org/wiki/Spule_(Elektrotechnik) )
    Du müsstest also raten wo die Kurve endet, was enorm viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Zumindest aus Festplatten-Sicht.

  6. Re: Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: Rolf Schreiter 13.10.17 - 00:48

    Wenn ich Euch so reden sehe wünschte ich die Entwicklung (auch bei den Preisen) bei SSDs wäre noch viel schneller (im positiven) vorangegangen! ;-)

  7. Re: Frage an jemanden der sich auskennt:

    Autor: kikimi 13.10.17 - 12:09

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum speichert man nicht mehr bit pro magnetischer zelle auf der platte.
    > Man ist ja mit dem magnetischen feldstärke noch weit von quanteneffekten
    > entfernt.

    Fehleranfälligkeit. Wenn nur zwei Werte unterschieden werden müssen, kann das Messergebnis auch leichte Ungenauigkeiten aufweisen und trotzdem richtiges Ergebnis liefern.

    Aus ähnlichen Gründen setzt man auch bei Digitalrechnern auf binär auch wenn Ternärer Computer möglich ist und in der Berechnung durchaus effizienter sein kann.

    Zumal es sich bewährt hat und aktuell einfach der Bedarf danach nicht genügend da ist.

    > Das das geht ist bewiesen durch datenrettung die auch überschriebene bit
    > lesen kann.

    Urbaner Mythos. Busted.

    http://www.nber.org/sys-admin/overwritten-data-guttman.html

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