1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mögliche Beschädigungen: Amazon…

Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.03.16 - 13:43

    Für Schnellladekabel länger als 50cm sollte mindestens 20 AWG-Kabel für Vsupply und 0V verwendet werden. Für PowerDelivery sogar sollte 15AWG das absolute Minimum sein, für 3 Meter Längen sogar 12 AWG.

    Grüße vom Planeten Deviluke!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.16 13:44 durch Lala Satalin Deviluke.

  2. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: kalcifer 30.03.16 - 13:58

    Entspricht AWG14 nicht 2,5mm² Kabelquerschnit?

    In den meisten Verteilerleisten sind 1,5mm² Kabel verbaut.

    Ein so dickes USB-Kabel habe ich aber noch nie gesehen.

  3. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: ichbinsmalwieder 30.03.16 - 14:28

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Schnellladekabel länger als 50cm sollte mindestens 20 AWG-Kabel für
    > Vsupply und 0V verwendet werden. Für PowerDelivery sogar sollte 15AWG das
    > absolute Minimum sein, für 3 Meter Längen sogar 12 AWG.

    Keine Ahnung warum du in Europa die unsägliche "American Wire Gauge" verwendest, aber wir transportieren hier problemlos 16A (~3,6kW) über mehrere Meter mit AWG13 (2,5mm²)-Leitungen.

  4. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.03.16 - 14:32

    Ist aber bei 5 Ampere nötig, wenn hinten auch die selbe Spannung ankommen soll...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  5. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.03.16 - 14:33

    Tippfehler. Meinte AWG 14.
    AWG ist (leider) int. Standard.

    Fakt ist, dass 9999 von 10000 Kabel zu dünne Leiter für die Spannungsversorgung haben. Und hierfür würde ich Importverbot verhängen!

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  6. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Crossfire579 30.03.16 - 14:59

    Selbst in dem offiziellen kabel für mein qi ladegerät von Google wird nicht einmal 0,75mm kabel verbaut sein, es kann aber trotzdem 2Ah übertragen ohne warm zu werden. Mehr als 0,75mm für die 25w Geräte ist übertrieben.

  7. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.03.16 - 15:12

    Leider fällt die Spannung bei Kabeln länger als 1,5 Meter bei 2 Ampere für zu weit ab und meine Geräte laden dann nur mit 1 Ampere.

    Hab aber jetzt 20 AWG-Kabel, da läuft das auch bei 3 Meter Länge.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  8. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Event Horizon 30.03.16 - 15:56

    Recht hast du.

    Normales USB hat so AWG24, was 0,21mm² entspricht. Das hat hin und zurück nen Widerstand von 252mOhm pro Meter. Wenn man 2A durch ein 1m-kabel pumpt, bleiben von den 5V noch knapp 4V am Gerät übrig. Viele Geräte fahren dann die Ladeleistung schon zurück.
    Nun sind die Kabel gerne länger als 1m, und nicht immer wird das "gute" 0,21mm² benutzt.

    1,5mm² finde ich etwas übertrieben, wenn die Kabel nicht zu lang sind. Bei 2A gehen da 0,084V pro Meter flöten.

    Der Vergleich mit den 230V hinkt. Man kann problemlos auch 16A durch ne 10m lange 1,5mm²-Leitung drücken, am Ende kommen von den 230V noch 217V an. Die 13V sind völlig unerheblich im Vergleich zu 230V...

  9. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Dedl 30.03.16 - 16:21

    Kein Ahnung was du da rechnest, aber selbst wenn es 252mOhm wären, blieben immer noch 4,5V übrig. Im Normalfall hat ein AWG24 aber auf einen Meter nicht mal 0,1 Ohm...

  10. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: M.P. 30.03.16 - 16:43

    0,5 mm² = AWG 20
    1,5 mm² = AWG 15



    https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Farbkodierung_und_Pinouts
    Angesichts der Belegung wird man wohl mindestens vier Adern (2xGND und 2xVBus nutzen. Da sollte auch AWG 20 reichen.

    AWG 20 hat einen Widerstand von 0.0345 Ohm/m.
    Bei 3 Metern und vier Adern sind es etwa 500 Millivolt Spannungsabfall und 2,5 Watt Verlustleistung.
    Statt 20V@5A sind es dann eben 19.5V@5A, und es kommen statt 100 Watt nur 97,5 Watt am Gerät an...

    (Vorausgesetzt, die Billig-Hersteller bei Amazon verwenden nicht das billigere Aluminium als Leitermaterial, statt Kupfer)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.16 16:45 durch M.P..

  11. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.03.16 - 16:44

    4,5 Volt ist laut USB-Standard schon zu wenig.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  12. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.03.16 - 16:45

    97 statt 100 Watt kann dir aber deinen Tag bereits runinieren...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  13. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: M.P. 30.03.16 - 16:48

    Wer Elektronik mit einer Spannungsversorgungstoleranz von weniger als 5% außerhalb der Leiterplattenebene nutzt, ist selber schuld...

    Bei Billig USB-Typ-C Steckern wird wohl der nach einigen Steckzyklen nach dem Verschwinden des Hauches von Goldauflage stark ansteigende Übergangswiderstand im Stecker ein größeres Problem sein...

    Ich denke aber auch, daß ich bei 100 Watt keine Experimente machen, das verwendete Kabel sorgfältig auswählen, und bestimmt kein 2,30 ¤ Kabel von Amazon einsetzen würde...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.16 17:03 durch M.P..

  14. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: holyd 31.03.16 - 06:07

    Stimmt so nicht ganz der maximal zulässige spannungsfall beträgt 3% von der anschlussdose. Delta U(spannungsfall) = 2 x länge x Strom / kappa( spezifischer leitwert kupfer=56) x Querschnitt

  15. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: holyd 31.03.16 - 06:17

    Gold ist als korusionsschutz eingesetzt da der spezifische Leitwert nur 48 beträgt (der von kupfer je nach quelle 56 oder 58)

  16. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: chefin 31.03.16 - 09:07

    Man...hier wird aber Halbwissen in solch gebündelter Form verwendet, das man Augenkrebs bekommt beim lesen.

    3% Spannungsabfall sind in Normen definiert, welche sich auf das Stromversorgungsnetz Niederspannung beziehen. Und Niederspannung ist nicht Kleinspannung. Kleinspannung ist der Bereich unter 48V AC oder 60V DC. Niederspannung also das 230V Netz am Hausanschluss. Dort darf nur 3% Spannungsabfall sein. Geräte müssen aber 10% verkraften. Den von diesem Punkt bis zum Endverbraucher können weitere 7% abfallen im erlaubten Bereich. Der Energieversorger darf aber auch 3% drüber liegen, so das maximal 237V am Trafo rauskommen dürfen. Das darf bis auf 223V am Ende des Strangs abfallen. Dann müsste der Versorger nachrüsten und eine dickere Leitung legen oder einen seperaten Trafo dort setzen.

    Ebenfalls gibt es noch eine 3% Regel bei Inhouseverkabelung, wenn diese gebündelt liegen. Dort addieren sich die Wärmeleistungen und somit muss der Querschnitt meistens erhöht werden. Und zwar dann, wenn typisch mehr als 3% Spannungsabfall zu erwarten ist. Länge und typische Leistung spielt hier eine Rolle. Da kommt man schnell auf 2,5qmm.

    Kleinspannung kennt diese 3% Regel garnicht. Weil sie nicht umsetzbar ist und keinen Sinn macht. Leistung wird aus Spannung und Strom gebildet. 9V wäre der Spannungsabfall in Niederspannung bei 16A und 250m Länge. Am USB würde maximal 5V abfallen, mehr ist ja nicht vorhanden. Also könnte ein Kurzschluss am Ende der Strecke gerade mal 8,8A treiben, mehr geht da nicht durch. Damit wäre die zulässige Erwärmung garnicht zu erreichen. Und hauptsächlich um die geht es wenn man Querschnitte erhöht.

    Die Kriterien bei Kleinspannung sind ausschliesslich der Erwärmung zuzuschreiben. Und da kann ich ein 0,21mm² locker mit 5A belasten ohne es zu überhitzen. Allerdings kommen dann keine 5V am Ende mehr an, je nach Leitungslänge. Es ist also nun definitionssache wie die Geräte damit umgehen. Man könnte Spannungserhöhung definieren. Ich habe ein Powerpack mit 15Ah für Unterwegs, weis aber das nur eine Zelle drin ist mit 3,7V nennspannung, respektive 4,2V Maximalspannung. Aber es kommt 5V aus dem USB raus. Also ist ein Netzteil drin, das sicher auch 5,5V erzeugen könnte.

    Die Ströme werden ausgehandelt, ein gutes Ladegerät treibt diesen Strom dann solange die Spannung nicht über einen bestimmten Wert angehoben werden muss. Bei USB ist das 5,5V (10%). Damit kann man locker Spannungsabfälle ausgleichen. Und eine gute Ladeelektronik holt auch aus 4,5V noch 5A raus. Den es muss ja nur bis 4,2V geladen werden wenn damit eine Lithium-Zelle voll werden soll.

    Sprich...dicke Kabel können schlechte Elektronik ausbügeln, gute Elektronik kommt auch mit dünnen Kabeln klar. Gerade bei USB ist das Zusammenspiel wichtig und wer sieht das er besonders dicke Kabel braucht um die Ladezeit lt Hersteller zu erreichen, weis dann auch, das er ein Billiggerät gekauft hat.

    Wer sich mal Vorstellungen von Strömen machen will, sollte sich mal ein PC-Motherboard anschauen. Am besten so ein alter P4 mit 130W und 1,3V Corespannung. Dort werden 100A am Motherboard erzeugt aus der 12V Schiene mit Hilfe von einigen Schaltreglern. Schaut euch mal die Leiterbahnen an, was die aushalten. Und ja...natürlich sind die Leitungslängen extrem kurz, damit das überhaupt funktioniert. Aber man sieht auch, was Kupfer aushält und was gute Elektronik erreichen kann.

  17. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: M.P. 31.03.16 - 11:05

    Von Halbwissen schwafeln, und nicht wissen daß USB-PD 20V@5A für die 100 Watt-Versorgungsoption aushandelt...

    5V@5A sind keine vorgesehenen Kombination.

    http://www.usb.org/developers/powerdelivery/

  18. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: holyd 31.03.16 - 15:47

    Kann sein das ich da nicht akkurat war mir ist schon klar dass die regel mit den 3% nur auf hausinstallationen anzuwenden ist die nachfolgende Formel ist aber immer noch gültig. Natürlich kann durch eine überhöhung der Spannung die ausgangsspannung auch wieder anhebt allerdings nur bis das thermische limmit der Isolierung erreicht ist.

  19. Re: Auch wichtig: Kabeldicke für Ladekabel

    Autor: JPt 23.01.19 - 20:04

    Was ich wichtiger fände als das Rumgezicke wer nun Recht hat...
    Das wäre mal ne Quelle für vernünftige Kabel.

    Also ich habe mir n Messdings aufgebaut. Man kann da schon ein paar A durchprügeln, ohne dass es warm wird, aber nicht ohne Spannungsabfall. und da gibt es deutliche Unterschiede.

    Was die Netzteile angeht. Blöderweise ist heute teuer nicht unbedingt besser. Es nutzt also nicht unbedingt, Markennetzteile zu kaufen. Ein dickeres Kabel dagegen ist eindeutig belegbar und hilfreich.

    Das 2,5² Schwachsinn ist, ist klar. aber AWG20 dürft's schon sein, find ich. Jedenfalls n bisschen mehr als die hauchdünnen AWG24.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Kreis Segeberg, Segeberg
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg
  3. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen
  4. LOG Hydraulik GmbH, Wörth an der Isar

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

Film: Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
Film
Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten

Drachen löschen die Menschheit fast aus, Aliens löschen die Menschheit fast aus, Monster löschen die Menschheit fast aus: Das Jahr 2020 ist in Spielfilmen nicht gerade heiter.
Von Peter Osteried

  1. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  2. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  3. Gemini Man Überflüssiges Klonexperiment

  1. Stuttgart: Vodafone bringt LTE im UMTS-Bereich in die U-Bahn
    Stuttgart
    Vodafone bringt LTE im UMTS-Bereich in die U-Bahn

    Stuttgart erhält besseres Netz in der U-Bahn durch LTE bei 2.100 MHz. Vodafone hat hier die Projektführung. Der Bereich war eigentlich für den UMTS-Betrieb vorgesehen.

  2. Gegen Huawei: Telefónica Deutschland setzt auf Open-RAN-Architektur
    Gegen Huawei
    Telefónica Deutschland setzt auf Open-RAN-Architektur

    Auch wenn Telefónica Deutschland Huawei verteidigt, will man gerne unabhängig werden. Dafür will der Konzern auch in Deutschland Open RAN einsetzen.

  3. 10-nm-Prozessor: Intel-Benchmarks zeigen Ice-Lake-Rückstand
    10-nm-Prozessor
    Intel-Benchmarks zeigen Ice-Lake-Rückstand

    Eigentlich wollte Intel demonstrieren, wie viel besser die eigenen Ultrabook-Chips verglichen mit AMDs (alten) Ryzen-Modellen abschneiden. Dabei zeigt sich aber auch, dass die 10-nm-Ice-Lake-Prozessoren zumindest CPU-seitig langsamer sind als ihre 14-nm-Comet-Lake-Pendants.


  1. 19:02

  2. 18:14

  3. 17:49

  4. 17:29

  5. 17:10

  6. 17:01

  7. 16:42

  8. 16:00