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Astroiden auf die Erde lenken
Autor: Vollstrecker 06.06.23 - 15:16
Statt den riesen Aufwand zu betreiben Astroiden im All abzubauen, könnte man doch sich kleinere Modelle rauspicken und auf die Erde umlenken.
Mit 10 Billionen $ lässt sich die ein oder andere Stadt ja wieder aufbauen :D -
Re: Astroiden auf die Erde lenken
Autor: M.P. 06.06.23 - 15:20
Diese Verzierung mit dem Wert des Eisens wird wohl auch so in der NASA Pressemitteilung gestanden haben. Soll womöglich die Entscheider in Senat und Kongress wohlwollend stimmen, wenn es um das Budget der Mission geht ...
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Nachtrag:
Autor: M.P. 06.06.23 - 15:42
Wenn es um den Wert des Asteroiden geht: Der Eisenkern der Erde ist viel größer, als der Asteroid. Und Einschmelzen muss man das Eisen auch nicht - ist schon flüssig ;-)
Wieso dann Asteroiden-Eisen auf die Erde plumpsen lassen? -
Re: weils einfacher ist
Autor: stoney0815 07.06.23 - 10:01
Ich empfehle Ihnen "zum Studium" den Film "The Core - Der innere Kern" .... *rofl* - sorry.
Zitat aus dem Film:
General Thomas Percell: How do we fix it?
Dr. Josh Keyes: We can't.
General Thomas Percell: Not in my vocabulary.
Dr. Josh Keyes: Then you might want to get one of those word-a-day calendars, General, because it's impossible. The core is the size of Mars. You're talking about jump-starting a planet. This is a superheated hyper-fluid of molten iron and nickel at 9,000 degrees Fahrenheit. And the deepest we've ever been is... 7 miles, with a two-inch drill bit.
General Thomas Percell: If we can go into space, we certainly...
Dr. Josh Keyes: Space is easy. It's empty. We're talking about millions of pounds of pressure per square inch. Even if we somehow came up with a brilliant plan to fix the core, we just can't get there.
Auch wenn der Film natürlich Humbuck ist, ein bischen recht hat er schon.
Kurz zur Info: Tiefste bekannte natürliche Höhle = 2,2km, tiefste künstliche Mine = 4km, tiefste Tiefenbohrung = 12,2km, Tiefe Erdkruste (kontinental) ca. 40km, Tiefe bis zur Kern-Mantel Grenze ca. 2900km -
Re: weils einfacher ist
Autor: Kein Kostverächter 14.06.23 - 10:08
Das wir im All besser sind als tief unter der Erde oder der Tiefsee liegt wahrscheinlich in unserer Primatennatur: Wir sind immer gut, wenn die Technik eine Form des "Schmeißen von Dingen" ist: Wir können mit bester Präzision Dinge weit ins All hinausschmeißen. Die andere große Primatenfähigkeit ist das Hämmern auf Dinge, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist (selbst die Atombombe basiert - vereinfacht gesagt - auf dem Aufeinanderschlagen von Plutoniumstücken). Das führte über die verschiedenen Handwerke zu immer besseren Produktionstechniken, die es uns ermöglichen, unsere Schmeißmaschinen immer mehr zu verfeinern: von der Steinschleuder über Schusswaffen zu Raketen und Teilchenbeschleunigern.
Die einzige Fertigkeit, die uns Menschen von den anderen Primaten abhebt, ist die Dritte Kategorie der Abstraktionsmaschinen: Vom Abacus bis zum Smartphone. Denn nur Menschen haben die Fähigkeit, in nennenswerter Weise zu abstrahieren und mit Symbolen zu arbeiten und so die Mathematik zu entwickeln, die es uns ermöglicht, auch die anderen Grundfertigkeiten auf das heutige Level zu bringen.
Das mal als kleine, nicht ganz ernst gemeinte Technologiephilosphie am Morgen.
Bis die Tage,
KK
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Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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