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Ich hab aufgehört...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: trinkhorn 17.06.21 - 10:23

    Fand ich am Anfang noch gut, Jessica Jones, etc. Aber bei Iron fist ging es einfach irgendwann nicht mehr. Seitdem auch keine Folge mehr weiter geguckt von den Sachen.
    Bin am überlegen mal bei Disney+ in die Marvelsachen zu schauen. Falcon and the Winter Soldier wird ja recht gut bewertet überall...

  2. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 10:30

    >Naja, öffnet ja die Chance für einen Spartenstreamingdienst in dem man noch Frauen schlagen, Schwarze erschießen und Tiere Quälen darf... (oder was auch immer "nicht woke" wäre)...

    Genau, und wo man african americans noch ungestraft "N*gger" und homosexuelle "Schw*chteln" nennen und wie Dreck behandeln darf, wie in den "guten, alten Zeiten", bevor die böse Gutmenschen-Mainstream-Mafia einem solche "Freuden" verdorben hat.

  3. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 10:34

    Also bei Jessica Jones stimme ich Dir zu (fand ich Anfnags gut, hat dann aber stark nachgelassen), bei Iron Fist nur bedingt, aber zB den Punisher fand ich ziemlich cool (auch wenn ich sonst nicht so auf Plots a la "Knallharter army Knabe auf Rachefeldzug schießt alles über den Haufen" stehe).

  4. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: lunarix 17.06.21 - 10:35

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hä? Kann den Kommentar nicht nachvollziehen...
    > Sowohl den BS über "woke Ideologie" als auch die abenteurliche Behauptung,
    > Netflix würde nur Mainstream-Einheitsbrei produzieren - gibt's sicher auch,
    > aber alle sin Allem ist eher das gegenteil der Fall, wenn man den typischen
    > Serien aus dem "linearen TV" vergleicht.

    Sehe ich auch so. Auch sind die Zeiten lange vorbei, wo irgendwelche unbekannten Schauspieler rekrutiert wurden.

  5. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Tuxee 17.06.21 - 10:59

    Triple9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @dino13
    >
    > vigilantcitizen.com


    Wow. Na das ist ja Geschwurble vom feinsten.

  6. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Dr. Nutella 17.06.21 - 11:01

    TheDragon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netflix ist wie McDonalds: schneller Einheitsbrei, wird von der großen
    > Masse konsumiert, jeder geht hin, aber niemand sagt was wie "erinnerst du
    > dich an den BicMac damals an der A8?"

    Also ich persönlich schwärme ja immer noch vom "M". Das war ein Burger den gab es so um 2008 und später auch nochmal. Aber ich bin halt auch verfressen :D

    Einfach mal bei Youtube nach "McDonalds - Der M" suchen.

  7. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: unbuntu 17.06.21 - 11:03

    Naja es stimmt schon ein bisschen. In jeder Netflixproduktion muss es Schwule, Schwarze und Transmenschen geben, egal um welches Thema es geht und egal ob das für die Story wichtig ist oder nicht. Shadow & Bone fand ich recht cool, aber die Serie war so divers, dass man ständig vergessen hat, dass es eigentlich in ner Art Fantasyrussland vor über 100 Jahren spielt. Das merkt man nur noch wenn mal irgendwo russische Poster irgendwo hängen oder wer nen russischen Nachnamen hat. Dazwischen ist jede 3. Person schwarz und eine der Hauptfiguren ein schwarzer schwuler Cowboyrevolverheld. Und Transmenschen gibts natürlich auch.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  8. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: unbuntu 17.06.21 - 11:04

    Kann ich nicht bestätigen. Viele NF-Produktionen sind in der Regel recht gut gemacht und machen auch Spaß. Die Mitchells gegen die Maschinen fand ich z.b. besser als diesen Disney-Einheitsbrei, den man sonst vorgesetzt bekommt.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: flasherle 17.06.21 - 11:05

    Die Werbung dazu war wirklich Nice

  10. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: powerbernd 17.06.21 - 11:49

    Dr. Nutella schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheDragon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Netflix ist wie McDonalds: schneller Einheitsbrei, wird von der großen
    > > Masse konsumiert, jeder geht hin, aber niemand sagt was wie "erinnerst
    > du
    > > dich an den BicMac damals an der A8?"
    >
    > Also ich persönlich schwärme ja immer noch vom "M". Das war ein Burger den
    > gab es so um 2008 und später auch nochmal. Aber ich bin halt auch
    > verfressen :D
    >
    > Einfach mal bei Youtube nach "McDonalds - Der M" suchen.

    Ist das der, den es damals zu einer der ersten McMonopoly Aktionen gab? Das wäre aber eher so ~2003 herum gewesen, da habe ich unendlich viele von gefressen -_- Meine auch, dass der anders aussah, mit so einem Ciabatta-Brötchen, finde aber nirgends mehr was dazu :/

  11. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Blaubeerchen 17.06.21 - 12:16

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >+1
    > >Serien-Fastfood mit Idealismus-Nachgeschmack…
    > >Nur blöd, wenn die Wokies so wenige sind, dass sie den Laden nicht am
    > Laufen halten können.
    >
    > Die Aussage ist doch Paradox (mal abgesehen davon, dass dieser "Woke"
    > Vorwurf ohnehin totaler Schwachsinn ist). Entweder man produziert
    > massenwahre für ein breites Mainstreampublikum um mehr Rechweite zu
    > erreichen, oder man produziert für ein spezielles kleines Publikum und
    > riskiert dann, dass man "den Laden nicht am Laufen" halten kann. Die
    > "Wokies" sind wohl in der Überwätltigenden Mehrheit, und ewig Gestrige, die
    > sich die 70er und 80er zurückwünschen stellen die Minderheit, auch wenn sie
    > das (wie bei anderen Themen auch) natürlich nicht einsehen können.

    Unsinn. Gibt genug Umfragen die zeigen, dass die woken Hipster eine kleine, aber unfassbar laute Minderheit sind. Die Mehrheit besteht allerdings auch nicht aus Anti-Woken-Leuten, sondern aus Leuten, denen das alles prinzipiell egal ist. Oder speziell im Fall von Netflix: Eigentlich interessieren sich viele Nutzer nur für ein halbes Dutzend Serien, finanzieren mit dem Abo aber zwangsweise auch den woken Blödsinn mit.

    Das ist wie zu sagen: "Die Mehrheit der deutschen Telekom-Kunden ist zufrieden mit Kupfer", weil es halt einfach nach wie vor mehr DSL-Verträge mit Kupferanschlüssen gibt.

  12. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: censorshit 17.06.21 - 12:27

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Shadow & Bone
    > Dazwischen ist jede 3. Person
    > schwarz und eine der Hauptfiguren ein schwarzer schwuler
    > Cowboyrevolverheld.

    Diese Hauptfigur ist auch schon in der Buchvorlage schwarz und bisexuell.

  13. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Kraaton 17.06.21 - 12:30

    Das Problem ist imho, wie eigentlich immer bei diesem Woke Zeugs, die Priorisierung.

    Es wird nämlich erstmal überlegt, wieviele vermeintliche Minderheiten man in einen Cast quetschen kann und man das den Normalos möglichst nervig ins Gesicht drückt.

    Dann trinkt man zufrieden seinen veganen Chai-Latte und suhlt sich in der eigenen Progressivität.

    Und ganz irgendwann am Ende macht man sich dann kurz Gedanken über so Nebensächlichkeiten wie Story, Setting, Drehbuch, Regisseur usw. und wundert sich dann, dass der meiste Zeug bei der breiten Masse nicht ankommt.

    Schuld sind dann am Ende immer das Patriarchat, Nazis oder irgendwer anders, der es gewagt hat, das eigenen Machwerk zu kritisieren.

  14. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 12:32

    >Unsinn. Gibt genug Umfragen die zeigen, dass die woken Hipster eine kleine, aber unfassbar laute Minderheit sind. Die Mehrheit besteht allerdings auch nicht aus Anti-Woken-Leuten, sondern aus Leuten, denen das alles prinzipiell egal ist.

    Quelle dazu?

    Davon ab: Das Problem ist wohl eher die Definition, ab wann etwas "woke" oder jemand ein "woker Hipster" ist - in den Augen rechter Reaktionäre gilt ja schon die typische, von einer Mehrheit getragene "Mainstream-Meinung" als "woke" und bereits der CDU Wähler mit einem halbwegs liberalen und weltoffenen Weltbild als "linksgrünversiffter Gutmensch".

    >Oder speziell im Fall von Netflix: Eigentlich interessieren sich viele Nutzer nur für ein halbes Dutzend Serien, finanzieren mit dem Abo aber zwangsweise auch den woken Blödsinn mit.

    Und nun endlich mal Butter bei die Fische: Ich hätte gerne eine Quelle/Umfrage dazu, dass eine Mehrheit das Netflix angebot als "woken Blödsinn" empfindet - denn genau *diese* Einschätzung wird eher von einer kleinen, aber lautstarken Wutbürger-Minderheit vertreten.

    >Das ist wie zu sagen: "Die Mehrheit der deutschen Telekom-Kunden ist zufrieden mit Kupfer", weil es halt einfach nach wie vor mehr DSL-Verträge mit Kupferanschlüssen gibt.

    Dass die mehrheit der deutschen Telekom-Kunden zufrieden wäre, ist mir neu - auch das kann man statistisch evaluieren - wie sieht's nun mit Deiner Behauptung aus, dass Netflix vorwiegend "woken Blödsinn" produziert, und dies auch von einer Mehrheit der Nutzer so empfunden wird?

  15. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 12:38

    >Das Problem ist imho, wie eigentlich immer bei diesem Woke Zeugs, die Priorisierung.

    >Es wird nämlich erstmal überlegt, wieviele vermeintliche Minderheiten man in einen Cast quetschen kann und man das den Normalos möglichst nervig ins Gesicht drückt.

    Das Problem ist eher, dass wenn der gesamte Cast nicht aus heterosexuellen weißen mittelschicht Bürgern mit eher konservatiem Weltbild besteht, sondern statt dessen eine Auswahl getroffen wird, die statistisch auch einer beliebigen Zufallsauswahl aus einer beliebigen Großstadtbevölkerung ähnelt getroffen wird, das von weißen, heterosexuellen Menschen mit eher konservativem Weltbild immer als "wokes Zeug" empfunden wird. Hey! Aufwachen! Ihr seid nicht der Nabel der Welt und die einzige ethnisch/ideologische Gruppierung auf der Welt.

    >Dann trinkt man zufrieden seinen veganen Chai-Latte und suhlt sich in der eigenen Progressivität.

    Oh, noch so ein strunzdummes Klischee aus der Propaganda-Kiste...

    >Und ganz irgendwann am Ende macht man sich dann kurz Gedanken über so Nebensächlichkeiten wie Story, Setting, Drehbuch, Regisseur usw. und wundert sich dann, dass der meiste Zeug bei der breiten Masse nicht ankommt.

    Das klingt nach reinem Wunschdenen - mir ist keine Produktion bekannt, die bei "der breiten Masse" nicht angekommen wäre, weil sie für "zu woke" empfunden wurde. Nochmal im Klartext: *Ihr* seid ganz einfach nicht "die breite Masse".

    >Schuld sind dann am Ende immer das Patriarchat, Nazis oder irgendwer anders, der es gewagt hat, das eigenen Machwerk zu kritisieren.

    Klar, so ist das am Ende bekanntlich *immer*...

  16. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Kraaton 17.06.21 - 12:59

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist eher, dass wenn der gesamte Cast nicht aus heterosexuellen
    > weißen mittelschicht Bürgern mit eher konservatiem Weltbild besteht,
    > sondern statt dessen eine Auswahl getroffen wird, die statistisch auch
    > einer beliebigen Zufallsauswahl aus einer beliebigen Großstadtbevölkerung
    > ähnelt getroffen wird, das von weißen, heterosexuellen Menschen mit eher
    > konservativem Weltbild immer als "wokes Zeug" empfunden wird. Hey!
    > Aufwachen! Ihr seid nicht der Nabel der Welt und die einzige
    > ethnisch/ideologische Gruppierung auf der Welt.

    Sorry, aber das ist doch ausgemachter Blödsinn. Ich hab den 90er laufend Sendungen wie Prinz von Bel-Air, Alle unter einem Dach oder Bill Cosby geschaut. Die waren einfach witzig, nie hat mich die Hautfarbe der Darsteller interessiert. Mein ganzes Zimmer war voll mit Postern von Michael Jordan und Charles Barkley. Das war früher alles schon da, nur hat niemand so einen Bohei drum gemacht.

    Und die meisten hier halten sich auch nicht für den Nabel der Welt. Aber wenn ein Land / eine Region primär von Weißen bewohnt wird, spiegelt sich das halt auch in den produzierten Medien wieder, ganz einfach.

    Ich fand auch, dass die homeosexuelle Beziehung zwischen Chefingenieur und dem Bordarzt eine der wenigen Sachen war, die bei Star Trek Discovery funktioniert hat bzw. gut geschrieben war. Also komm mir nicht damit, dass sowas grundsätzlich von den "Normales" abgelehnt wird.

    >
    >
    > Oh, noch so ein strunzdummes Klischee aus der Propaganda-Kiste...

    Klassisches Klischee klar aber ich kann dir einen Arbeitskollegen und eine Freundin meiner Frau präsentieren, die alle diese Klischees tagtäglich aufs vortrefflichste bedienen.

    > Das klingt nach reinem Wunschdenen - mir ist keine Produktion bekannt, die
    > bei "der breiten Masse" nicht angekommen wäre, weil sie für "zu woke"
    > empfunden wurde. Nochmal im Klartext: *Ihr* seid ganz einfach nicht "die
    > breite Masse".

    Und weil die Serien so gut ankommen, werden sie nach einer Season wieder gestrichen. ;-)

    > Klar, so ist das am Ende bekanntlich *immer*...

    Das betrifft in er Tat nicht nur die die vermeintlich linksliberalen Kreise, sondern ist gefühlt mittlerweile breiter Konsens. Man ist nie für seine Erfolge oder Misserfolge verantwortlich, schuldig sind immer die Anderen oder die Umstände.

  17. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 13:38

    >Sorry, aber das ist doch ausgemachter Blödsinn. Ich hab den 90er laufend Sendungen wie Prinz von Bel-Air, Alle unter einem Dach oder Bill Cosby geschaut. Die waren einfach witzig, nie hat mich die Hautfarbe der Darsteller interessiert. Mein ganzes Zimmer war voll mit Postern von Michael Jordan und Charles Barkley. Das war früher alles schon da, nur hat niemand so einen Bohei drum gemacht.

    >Und die meisten hier halten sich auch nicht für den Nabel der Welt. Aber wenn ein Land / eine Region primär von Weißen bewohnt wird, spiegelt sich das halt auch in den produzierten Medien wieder, ganz einfach.

    Da viele der Netflix Produktionen aus den USA stammen, wo dies nun mal *nicht* so ist, frage ich mich dann, wie man zu dem Schluss kommen kann, bei Netflix würde nur noch "wokes Zeugs" produziert?

    >Ich fand auch, dass die homeosexuelle Beziehung zwischen Chefingenieur und dem Bordarzt eine der wenigen Sachen war, die bei Star Trek Discovery funktioniert hat bzw. gut geschrieben war. Also komm mir nicht damit, dass sowas grundsätzlich von den "Normales" abgelehnt wird.

    Dann nochmal: Wie kommt man dann auf die Idee, Netflix würde "nur noch wokes Zeug" produzieren? Tatsächlich habe ich auch schon hier schon "too woke" Beschwerden darüber gelesen, dass in Discovery eine schwarze Frau die Hauptrolle spielt bzw. (zumindest zwischendrin und am Ende) das Kommando hat - und das ist ja nun mal statistisch so *überhaupt* nicht stützbar.

    >Klassisches Klischee klar aber ich kann dir einen Arbeitskollegen und eine Freundin meiner Frau präsentieren, die alle diese Klischees tagtäglich aufs vortrefflichste bedienen.

    Das glaube ich gerne, ich kenne solche Typen auch, allerdings bin ich bisher auf wenige bis keine Netflix Produktionen gestoßen, die gezielt ein solches Publikum ansprechen - und schon mal gar nicht ist die überwiegende Mehrheit der Produktionen auf den typischen "Berlin Mitte Hipster" zugeschnitten.

    >Und weil die Serien so gut ankommen, werden sie nach einer Season wieder gestrichen. ;-)

    Ach, und dass eine Serie nicht gut ankommt und gestrichen wird, kann generell nur daran liegen, dass sie vom Publikum als "zu woke" empfunden wurde?

    >Das betrifft in er Tat nicht nur die die vermeintlich linksliberalen Kreise, sondern ist gefühlt mittlerweile breiter Konsens. Man ist nie für seine Erfolge oder Misserfolge verantwortlich, schuldig sind immer die Anderen oder die Umstände.

    Ja, das ist in der Tat heutzutage häufig so, auf *beiden* Seiten des politischen Spektrums, dem kann ich zustimmen - aber dass das *immer* auch für von Netflix eingestellte Produktionen gelten würde, halte ich so für eine unzulässige Verallgemeinerung.

  18. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Pantsu 17.06.21 - 14:11

    Ach, einfach abwarten, bis "diverse" Besetzungen nicht mehr der neueste Schrei sind (komisch, bei Startrek und Stargate gab es immer Frauen und Schwarze, keine Sau juckte es, denn es waren sympathische Casts mit guten Rollen).
    Man könnte sich dutzende Filme und Serien mit "diverser" Besetzung aufzählen,
    die sich damals nicht so anfühlten, als sei das wichtig.
    Dazu kommt halt noch, dass heutzutage alle Charaktere viele persönliche Probleme haben, oft unausstehlich geschrieben werden, das Drama auf Hochtouren läuft, und oftmals sind es auch noch nervige "Young Adult"-Schauspieler, die sich wie die Obermemmen geben.
    Dazu unterschwellig eben die Politik: Rassen, Frauen, Klima, Identität, blubb.
    Trends eben. Hatten wir sicher auch schonmal in den 70ern, aber dank Twitter nun überall.

    Zielgruppen scheint es auch nicht mehr zu geben, es muss allen schmecken.
    Aber wie gesagt, es ist ein Trend, und Trends sind irgendwann ausgelutscht, irgendwann müssen sie auch mal wieder gute Drehbücher schreiben und können sich nicht auf der Problemschiene ausruhen. Hauptsache, es gibt von den 2-3 guten Serien im Jahr einen guten Webrip und alte Serien profitieren davon auch, also ein Hoch auf Netflix :D



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.21 14:14 durch Pantsu.

  19. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: TheDragon 17.06.21 - 15:26

    Ich hab da scheinbar in ein richtiges Wespennest gestochen, aber direkt sofort die Leute getriggert und kaum einer hat es verstanden. Vielleicht nochmal anders formuliert:
    Netflix ist eine amerikanische Firma und unterliegt damit primär dem Geschmack und den kulturellen Regeln des amerikanischen Mainstreams. Ein Aspekt dieses Mainstreams ist es, verstärkt Darsteller unterschiedlicher sozialer Aspekte gezielt zu fördern. Soweit so gut. Dagegen hat überhaupt niemand was, im Gegenteil, ich denke die meisten Leute freuen sich, über einen abwechslungsreichen Cast. Problematisch wird es aber und da sind wir eben beim "woke"-Begriff, wenn dies zum Selbstzweck wird und die eigentlich wichtigen Aspekte, nämlich ein schlüssiges Drehbuch, in den Hintergrund geraten. Und ja, sowas kommt nicht nur ein bisschen vor, sondern es ist inzwischen penetrant. Und dann muss auch einfach jedes Cliché bedient werden, da werden Leute aus Büchern nachträglich "homosexualisiert" (Beispiel Harry Potter) oder ursprünglich männliche Charaktere werden dann weiblich (Beispiel Ghostbusters), oder in einer Mittelalterproduktion tauchen dann schwarze Darsteller auf und anders als damals bei Robbin Hood, wo das noch gut in der Story verpackt war, wird das heute einfach selbstverständlich hingenommen (Beispiel King Arthur: Legend of the Sword).

    Nochmal, damit das nicht falsch verstanden wird: niemand, zumindest niemand den ich kenne, mich eingeschlossen, hat ein Problem mit einem diversen Cast. Problematisch wird es aber, wenn Dinge, die völlig nebensächlich, oder gar vollkommen irrelevant sind (wen interessiert es, ob Dumbledore schwul war oder nicht??) aufgebauscht werden, weil man sich dadurch bessere Verkaufszahlen verspricht. Und meistens ist das dann noch nicht mal der Fall, nur wenn man es nicht macht, erntet man einen Shitstorm. Die Produzenten von modernen Kinofilmen und Serien haben es echt nicht leicht.

  20. Re: Ich hab aufgehört...

    Autor: Muhaha 17.06.21 - 15:52

    TheDragon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problematisch wird es aber, wenn Dinge, die völlig nebensächlich,
    > oder gar vollkommen irrelevant sind (wen interessiert es, ob Dumbledore
    > schwul war oder nicht??) aufgebauscht werden, weil man sich dadurch bessere
    > Verkaufszahlen verspricht.

    Und genau hier werden in der Regel nur Leute getriggert, die dann aber stundenlang erklären, sie seien ja nicht so und es würde ihnen ja nur um die Qualität von Inhalten gehen ...

    Weil es nämlich in der Regel erst dann aufgebauscht wird, wenn jemand anfängt rumzuwhinen, dass solche Dinge ja nur aufgebauscht würden. Dass sie die einzigen sind, die hier Wellen machen, dringt nicht in den durchaus vorhandenen Verstand vor.

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