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Miniserien m.M.n. die beste Lösung

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  1. Re: Miniserien m.M.n. die beste Lösung

    Autor: Trockenobst 18.06.21 - 04:15

    bLaNG_one schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zumindest, bewusste Open Ends sind was anderes) und Cliffhänger-Enden, die
    > nicht weiter erzählt werden.

    Netflix hat inzwischen ein Hype Problem. Große Serien werden ohne Ende gepumpt und dann stellt sich heraus: och das ist ja gar nicht das neue geschnitten Brot und dann ebbt die Euphorie schnell ab. Entweder stimmt das Marketing nicht oder der Hypezug ist etwas aus dem Ruder gelaufen. Die Qualität der Serien ist auch nicht unbedingt das was man erwartet, die Trailer manchmal sogar irreführend geschnitten (oh, das sieht aus wie Fights ohne Ende und dann hat der Movie gerade mal zwei kurze Fights. WTF!)

    So ist das rote N auch selbst an der Misere Schuld. Mittelmäßigen Leuten große Themen anzuvertrauen funktioniert immer weniger, die prassen mit der Kohle rum und dann ist das Geheule groß wenn das Vertrauen dahin ist und keine weitere Staffel kommt.

  2. Re: Miniserien m.M.n. die beste Lösung

    Autor: arparso 18.06.21 - 10:20

    Einer der Gründe, warum ich aktuell viel K-Dramen gucke - da hat Netflix inzwischen eine recht große Auswahl. Die meisten sind auf 1 Staffel mit 16 Folgen limitiert und in sich abgeschlossen. Würde ich dann aufgrund der Länge zwar nicht mehr als Mini-Serie bezeichnen, aber die Erzählung ist trotzdem nach 1 Staffel abgeschlossen und lässt den Zuschauer nicht mit einem dummen Cliffhanger zurück.

    Man muss sich natürlich bisschen drauf einlassen und ist stärker von Untertiteln abhängig als bei englischsprachigen Serien, aber gibt schon einige echt gute, z.B.

    - Unheimliche Gegner (The Uncanny Counter)
    - It's Okay to not be Okay
    - My Mister
    - Crash Landing on You
    - One Spring Night
    - Itaewon Class

  3. Re: Miniserien m.M.n. die beste Lösung

    Autor: peterbruells 18.06.21 - 11:35

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zum Glück war das nicht so, sonst wäre ich heute vielleicht kein StarTrek
    > Fan. Ich mag dieses Episoden Format, weil man so sehr viele sehr
    > unterschiedliche unabhängige kurze Geschichten erzählen kann. Inzwischen
    > hab ich mich zwar an Durchgehende Stories etwas gewöhnt, aber ich bevorzuge
    > immer noch ersteres. Ein The Orville finde ich schon allein deswegen viel
    > besser.

    Gegen das Episode-Format ist ja nun nichts einzuwenden, mochte ich bei TOS TNG und DS9 auch, wobei ich bei Star Trek heute nur noch The Orville und Lower Decks schaue.

    Aber es es nun auch noch was anderes als Black Mirror. Wir haben hier im wesentlichen die drei Formate

    * Episodisch , meistens ein bekannter Cast. Am Setting ändert sich eher wenig, Figure ebenfalls nicht, auch wenn es eine Phase der Findung gibt. Manchmal kleinere Spannungsbögen und Cliffhanger. Beispiel Star Trek.

    * Echte Serie – das, was gerade vermehrt gemacht wird. Fortlaufende Handlung, deren Handlungsbogen definitiv über eine Staffel oder weiter geht, einzelne Folgen können kaum iteinander vertauscht werden. Beispiel GOT

    * Soap Opera – eine Mischung aus beiden. Fortlaufende Handlung, die sich aber durch konsequentes auf-der-Stelle-treten auszeichnet, damit sich die Figuren möglichst wenig verändern, sondern die Wiedereinfühlung immer gelingt. Beispiel Dallas, Superhelden-Comics, Donald Duck

    * Anthologien - Serien die eine Ansammlung von Einzelgeschichten darstellen. Manchmal ein Shared Universe (Known Universe bei Niven), oft aber eben auch völlig auseinander (Black Mirror, Love and Robots)

  4. +1

    Autor: Prypjat 18.06.21 - 14:09

    Super erklärt!

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