1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Network Slicing: 5G gefährdet die…

Geschwindigkeitsklassen sind sinnvoll wenn sie nicht auf dem Inhalt basieren

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Geschwindigkeitsklassen sind sinnvoll wenn sie nicht auf dem Inhalt basieren

    Autor: RipClaw 13.09.18 - 11:30

    Bei der Netzneutralität geht es darum das Pakete unabhängig vom Inhalt gleich transportiert werden. Ob jetzt das Paket zu einer Email gehört oder einem einer Filmdatei darf keine Rolle spielen.

    Unabhängig davon kann man aber sagen das die Clients in bestimmte Klassen fallen und deren Pakete aber wiederum in dieser Klasse gleich transportiert werden.

    Beispielsweise hätte man die Car to Car Kommunikation bei der sich die Autos gegenseitig Statusinformationen zuschicken. Hier kann ich mir vorstellen das eine geringe Latenz wichtig ist aber keine besonders hohe Bandbreite.

    Im Gegensatz dazu hätte man die Handys bei denen die Latenz keinen so hohen Stellenwert hat aber dafür wird eine Bandbreite benötigt die ausreichend hoch ist um Inhalte wie Musik oder Videos in guter Qualität auf die Geräte zu streamen.

    Dann haben wir noch die Laptops oder fest installierte Router im Heimnetz bei denen man davon ausgehen kann das hier sowohl geringe Latenz als auch hohe Bandbreite erwünscht ist.

    Oder man nehmen wir mal IoT Geräte wie Sensoren die weder gute Latenz noch hohe Bandbreite benötigen aber eine möglichst lückenlose Abdeckung um überall eingesetzt werden zu können.

    Wenn man also die Klassen nach den Erfordernissen der Endgeräte einrichtet und nicht nach dem Inhalt der Pakete kann das durchaus eine sinnvolle Sache sein.

  2. Re: Geschwindigkeitsklassen sind sinnvoll wenn sie nicht auf dem Inhalt basieren

    Autor: M.P. 13.09.18 - 11:39

    Vordergründig wäre es aber schon für den Kunden ein Vorteil, wenn er z. B. für den Alltag nur eine 16 MBit/s Anschluss buchen und bezahlen muss, und in seinem Netflix-Abo als Dienstleistung enthalten ist, dass der Anschluss ausschließlich für den Netflix Traffic auf ausreichende Bandbreite für HD und UHD Inhalte freigeschaltet wird ...

    Er bezahlt nur für einen "kleinen" Anschluss, und kann trotzdem Netflix in HD und UHD gucken ...

    Die Büchse der Pandora ist noch nicht auf, weil auf Anbieterseite da keine gemeinsamen Interessen vorliegen...

  3. Re: Geschwindigkeitsklassen sind sinnvoll wenn sie nicht auf dem Inhalt basieren

    Autor: Captain 13.09.18 - 12:20

    Ich sehe eher das Problem, das sich wenige mit dem entsprechenden Geld X % der Bandbreite und Latenz zu Lasten der restlichen Kinden kaufen können und wohl auch wollen, quasi eine Autobahn für denjenigen alleine, während sich alle anderen über die Landstrasse quälen müssen...

  4. Re: Geschwindigkeitsklassen sind sinnvoll wenn sie nicht auf dem Inhalt basieren

    Autor: RipClaw 13.09.18 - 13:09

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vordergründig wäre es aber schon für den Kunden ein Vorteil, wenn er z. B.
    > für den Alltag nur eine 16 MBit/s Anschluss buchen und bezahlen muss, und
    > in seinem Netflix-Abo als Dienstleistung enthalten ist, dass der Anschluss
    > ausschließlich für den Netflix Traffic auf ausreichende Bandbreite für HD
    > und UHD Inhalte freigeschaltet wird ...
    >
    > Er bezahlt nur für einen "kleinen" Anschluss, und kann trotzdem Netflix in
    > HD und UHD gucken ...
    >
    > Die Büchse der Pandora ist noch nicht auf, weil auf Anbieterseite da keine
    > gemeinsamen Interessen vorliegen...

    Das würde sich dann aber auch nicht zu knapp im Preis für das Netflix Abo niederschlagen da die Telekom hier garantiert von Netflix ihren Anteil haben will. Und es würde sich auch auf diejenigen auswirken die einen 100 Mbit/s Anschluss gebucht haben und sowas eigentlich nicht bräuchten.

  5. Re: Geschwindigkeitsklassen sind sinnvoll wenn sie nicht auf dem Inhalt basieren

    Autor: M.P. 13.09.18 - 17:16

    Genau das meinte ich mit ".. weil auf Anbieterseite da keine gemeinsamen Interessen vorliegen... "

    Anders sieht die Sache natürlich aus, wenn Streaming-Anbieter und Internet-Provider identisch sind.
    Da kriegt der Entertain-Kunde ggfs. schon den "Expressway" ....

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Offenbach
  3. Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen
  4. Hochschule für Technik Stuttgart, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de