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  5. › Netzwerke: Warum 5G nicht das…

Danke!

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  1. Danke!

    Autor: Zingel1986 04.12.19 - 12:28

    Der Artikel arbeitet alle meine Kritikpunkte am 5G Marketing blah blah auf.
    Wenn ich mich mit Bekannten unterhalten habe und auch den Output unserer "Influenzer" gesehen habe, dann habe ich nie Verstanden, dass niemand hinterfragt wie das alles funktionieren soll.
    Wenn ich erklärt habe, warum 5G eben nicht der Heilsbringer ist, dann habe ich nur erstaunte Blicke ergattert. Die meisten glauben einfach das was von der Politik und den Netzbetreibern von sich gegeben wird.

    Habe mich wirklich über den Artikel gerade gefreut.
    Danke.

  2. Re: Danke!

    Autor: bofhl 04.12.19 - 13:50

    Lustig wirds erst wenn die Ersten merken, dass da wo auch kein WLAN funktioniert - im Inneren von Gebäuden mit viel Stahl in den Wänden und in etwas tieferen bzw. baulich ungünstigen Kellern dann auch nichts mit 5G ist! Und oh, wunder wird dann immer noch eine 3G-Verbindung möglich sein (sofern die ganzen Mobiltelekoms nicht aus Panik 3G komplett abschalten um genau diese Vergleiche unmöglich zu machen!)

    Und warum 5G jetzt so super sein sollte konnte mir rein technisch bisher noch niemand von den Herstellern korrekt erklären! (oder weiß hier jemand warum ein Funknetz, das ich fast wie ein WiFi-Netz dicht legen muss und das durch jedes Fenster gestört wird, nun so hervorragend besser sein sollte wie die bereits existierenden Netze? Und nein, schneller gehts auch nicht! Auch 4G+ Netze kann ich so hochziehen, dass sie genauso viel Bandbreite transportieren können und da gehen sogar mehr Nutzer / Channel...)

  3. Re: Danke!

    Autor: JensBerlin 04.12.19 - 14:09

    > .... (sofern die ganzen Mobiltelekoms nicht ... 3G komplett abschalten ...

    ja, 3G wird sowieso abgeschaltet, Frequenzen werden gebraucht

    Mobilfunk kann man in zwei Teilen betrachten: Die Funkübertragung (ja, da ist 5G nicht viel "schneller" als LTE bzw. man könnte LTE noch leistungsfähiger machen) und die Architektur. Wesentlich für die Reichweite und Durchdringung von Funksystemen ist die Frequenz, mit 5G auf alten Fernsehfrequenzen kommt man durch Wände oder kann große Zellen auf dem Land haben.

    Die Mobilfunkgenerationen sind eher eine Architekturfrage: 4G mit all-IP, 5G nun mit Virtualisierung. 5G wird es erlauben, verschiedenen Anforderungen gleichzeitig in einer Funkzelle gerecht zu werden. Allerdings sehe ich es auch so, dass sich die Eigenschaften von Mobilfunk und WLAN-Systemen annähern - praktisch heisst das aber auch: WLAN wird komplexer, Mobilfunk (in der Konfiguration, bspw. für private Netze der Industrie) einfacher.

  4. Re: Danke!

    Autor: M.P. 04.12.19 - 14:34

    WLAN ist aber eine private Sache - ist der Keller schlecht versorgt, hängt man in seinem Haus einen Access-Point in den Keller, und das Problem ist gelöst ...
    Wenn man den rückwärtig mit Netzwerkkabel anbindet, steigen die Erfolgsaussichten natürlich ...

  5. Re: Danke!

    Autor: Megusta 04.12.19 - 14:40

    Zitat aus Wikipedia:

    "Sowohl eine amerikanische Forschergruppe des staatlichen „National Toxicology Program“ als auch ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna berichteten jüngst, dass sie in aufwendigen Experimenten auf „klare Beweise“ für die Tumor-erzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten gestoßen sind. Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz hatte bereits 2015 ergeben, dass Mobilfunkstrahlung die Ausbreitung von Tumoren im Körper von Mäusen erheblich beschleunigt.[28]"

  6. Re: Danke!

    Autor: M.P. 04.12.19 - 14:49

    Macht die Renten sicherer

  7. Re: Danke!

    Autor: FreiGeistler 04.12.19 - 17:37

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat aus Wikipedia:
    >
    > "Sowohl eine amerikanische Forschergruppe des staatlichen „National
    > Toxicology Program“ als auch ein Team um die renommierte italienische
    > Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna berichteten jüngst, dass sie
    > in aufwendigen Experimenten auf „klare Beweise“ für die
    > Tumor-erzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten gestoßen
    > sind. Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz hatte
    > bereits 2015 ergeben, dass Mobilfunkstrahlung die Ausbreitung von Tumoren
    > im Körper von Mäusen erheblich beschleunigt.[28]"

    In welcher Entfernung zum Sender und wie viel Leistung?
    Halbwahrheiten erzeugen Meinungen, keine Fakten.

  8. [+1] (N/T)

    Autor: Bigfoo29 04.12.19 - 19:28

    Nix Text. Nur Zustimmung.

  9. +1

    Autor: bombinho 05.12.19 - 01:23

    Ich schliesse mich an.

  10. Re: Danke!

    Autor: bombinho 05.12.19 - 01:40

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat aus Wikipedia:
    >
    > "Sowohl eine amerikanische Forschergruppe des staatlichen „National
    > Toxicology Program“ als auch ein Team um die renommierte italienische
    > Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna berichteten jüngst, dass sie
    > in aufwendigen Experimenten auf „klare Beweise“ für die
    > Tumor-erzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten gestoßen
    > sind. Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz hatte
    > bereits 2015 ergeben, dass Mobilfunkstrahlung die Ausbreitung von Tumoren
    > im Körper von Mäusen erheblich beschleunigt.[28]"

    Hier muss man differenzieren, die Strahlungsleistung ist nicht einmal der wesentliche Faktor. Soweit ich mich da eingelesen habe, ist die elektrische Feldkomponente dort maszgeblich.
    Ratten z.B. sind da wohl deutlich anfaelliger als Maeuse.

    WLAN an und fuer sich waere auch nicht ungefaehrlicher, allerdings die Leistungsbeschraenkung geht mit einer sehr kleinen Sendeleistung und entsprechend geringen Spannungen einher. Das ist aber bei mobilen Geraeten meist generell der Fall.

    Mobilfunkstrahlung gibt es in den unterschiedlichsten Frequenzbereichen, mit verschiedenen Sendeprofilen (vergleiche z.B. 2G vs. 4G), Sendeleistungen, Abstrahlwinkeln (Freiraumdaempfung --> Rundstrahler vs. Richtstrahler) usw. Pauschale Aussagen lassen sich da nicht sinnvoll treffen, dass muss man auf den Anwendungsfall auslegen.

  11. Re: Danke!

    Autor: M.P. 06.12.19 - 12:34

    Da gab es eine Studie über Gefahren-Wahrnehmung: Die meisten Männer schätzen eine Basisstation in 100 Metern Entfernung als gefährlicher ein, als ein Smartphone in der eigenen Hosentasche - nur Zentimeter von den eigenen Testikeln entfernt ...

    Und weil man dann die Basisstationen in weiteren Entfernungen zu den Besiedelungen hinstellt, strahlen dann die versammelten Smartphones umso stärker, weil sie die weiter entfernte Basisstation nicht anders erreichen können ...

  12. Re: Danke!

    Autor: bombinho 09.12.19 - 20:03

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gab es eine Studie über Gefahren-Wahrnehmung: Die meisten Männer
    > schätzen eine Basisstation in 100 Metern Entfernung als gefährlicher ein,
    > als ein Smartphone in der eigenen Hosentasche - nur Zentimeter von den
    > eigenen Testikeln entfernt ...

    Witzigerweise macht das sogar Sinn, da bei den Mobilgeraeten die Sendespannung erheblich niedriger liegt und damit liegt auch die elektrische Feldkomponente typischerweise in einem zu vernachlaessigenden Bereich. Obwohl durch die magnetische Feldkomponente durchaus noch Stroeme induziert werden koennen. Allerdings ist das Kuehlsystem des Menschen recht leistungsfaehig und auch die thermische Masse ziemlich hoch bei halbwegs brauchbarer Waermeleitfaehigkeit.

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