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Was ein Verein...
Autor: dirk1405 19.02.24 - 08:03
Mit keinem einzigen Satz wird von Problemen berichtet. Lediglich Schreiben sie auf ihrer Seite dass Informationen gefehlt haben.
Wenn da wirklich Rahmen brechen, sollte man die Kunden ehrlich darüber informieren. So eine Meldung geht echt garnicht.
Hoffe der Gesetzgeber greift da richtig durch. -
Re: Was ein Verein...
Autor: ssj3rd 19.02.24 - 08:30
Hat er ja bereits, sie dürfen die Teile nicht mehr verkaufen und gehen daran nun (hoffentlich) zugrunde…
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Re: Was ein Verein...
Autor: frex89 19.02.24 - 08:45
naja.. zu schreiben das ihre rahmen brechen können wäre ja auch ein marketing selbstmord, außerdem sind sie vermutlich selbst davon überzeugt das ihre Lastenräder sicher sind. bin gespannt ob die firma das übersteht...
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Re: Was ein Verein...
Autor: jacki 19.02.24 - 08:47
Naja sie schreiben auch von dir Rückrufaktion und dass Betroffene kontaktiert werden. Es geht schon auch wirklich um angeforderte Infos die einiges auflösen werden, es werden nicht alle erwähnten Modelle auf den Müll müssen.
Natürlich schreibt sich der Hersteller nicht selbst unnötig schlecht, das machst du schon und forderst gleich Massenentlassungen obwohl es einer der Größten ist und es in den letzten 15 Jahren bei ihm keine Probleme gab und sämtliche Autohersteller auch schon ernste Mängel und Rückrufe hatten.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.24 08:48 durch jacki. -
Re: Was ein Verein...
Autor: Rocketeer 19.02.24 - 08:48
dirk1405 schrieb:
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> Mit keinem einzigen Satz wird von Problemen berichtet. Lediglich Schreiben
> sie auf ihrer Seite dass Informationen gefehlt haben.
> Wenn da wirklich Rahmen brechen, sollte man die Kunden ehrlich darüber
> informieren. So eine Meldung geht echt garnicht.
> Hoffe der Gesetzgeber greift da richtig durch.
Moment, die Aussage "Berichte von zahlreichen Rahmenbrüchen" ist kein Problem? Schon mal einen Rahmenbruch gehabt? Ist schon ein Problem... also zumindest nach meiner, persönlichen Definition... -
Re: Was ein Verein...
Autor: danlox90 19.02.24 - 08:49
Wenn man Rahmenkonstrukt und Preis anschaut ist das klar, dass das nicht hält.
Ist vor allem für die richtig scheisse, die sich so gerade eben ein Babboe leisten konnten. Geld wird wohl kein einziger Käufer sehen.
Zur Accell-Gruppe gehört zB auch „Haibike“.
Hoffentlich haben die nicht alle das Problem… -
Re: Was ein Verein...
Autor: trapperjohn 19.02.24 - 08:53
danlox90 schrieb:
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> Wenn man Rahmenkonstrukt und Preis anschaut ist das klar, dass das nicht
> hält.
> Ist vor allem für die richtig scheisse, die sich so gerade eben ein Babboe
> leisten konnten. Geld wird wohl kein einziger Käufer sehen.
> Zur Accell-Gruppe gehört zB auch „Haibike“.
> Hoffentlich haben die nicht alle das Problem…
Mich wunderte die Verbreitung der Dinger eh immer schon. Das sind sackschwere Gummihühner mit fettem Preisschild und fürchterlichem Fahrverhalten. Aber irgendwas scheinen die marketingtechnisch richtig gemacht zu haben... -
Re: Was ein Verein...
Autor: smarty79 19.02.24 - 09:08
Der Preis von den Dingern war mir schon immer suspekt. Als wir 2017 unser Bakfiets Cargo Long (allerdings mit Shimano Antrieb) gekauft haben, gab es das Babboe mit China-Antrieb für um die 2k. Da Version ohne e kostete damals nach meiner Erinnerung nur knapp 4 stellig.
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Re: Was ein Verein...
Autor: bplhkp 19.02.24 - 09:11
jacki schrieb:
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> sämtliche Autohersteller auch schon ernste Mängel und Rückrufe hatten.
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass der Hersteller die Probleme nicht den Behörden gemeldet hat.
Hey, es geht ja nur um die Sicherheit von Kindern.
Und btw: die Probleme mit den gebrochenen Rahmen bei den Chinarädern von Babboe sind nicht neu. Andere Hersteller haben diese Probleme nicht. -
Re: Was ein Verein...
Autor: achIch 19.02.24 - 10:13
ssj3rd schrieb:
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> Hat er ja bereits, sie dürfen die Teile nicht mehr verkaufen und gehen
> daran nun (hoffentlich) zugrunde…
Die Frage ist nur, was ist mit den Kunden, die die Räder jetzt nicht mehr nutzen sollen?
Die haben jetzt viel Geld für nichts ausgegeben. Rückruf gibt es ja nicht. Der Händler muss sie nicht zurück nehmen. Und Garantie greift erst bei eingetretenem Schaden, nicht das ein Dritter einen Befürchtet. Wenn man es nicht mehr nutzen soll, kann aber kein Schaden auftreten.
Die Kunden dieser Räder sind also zu guter Letzt die Gelackmeierten. -
Re: Was ein Verein...
Autor: Stergro 19.02.24 - 10:52
> Mich wunderte die Verbreitung der Dinger eh immer schon. Das sind sackschwere Gummihühner mit fettem Preisschild und fürchterlichem Fahrverhalten. Aber irgendwas scheinen die marketingtechnisch richtig gemacht zu haben...
Die zweirädrigen Räder haben ein okayes Fahrverhalten. Preislich sind sie viel günstiger als alle anderen Lastenräder. Ich hätte mir kein anderes leisten können, einzige alternative wäre ein sehr altes Auto gewesen.
Für mich war es die einzige bezahlbare Möglichkeit elektrisch die Alltagserledigungen für meine Familie mit zwei Kindern zu machen und gleichzeitig noch mehr Sport in meinem Leben unterzubringen. -
Re: Was ein Verein...
Autor: dirk_diggler 19.02.24 - 11:36
Der Vergleich mit Rückrufsktionen beim Auto hinkt meiner Meinung nach, wenn ein Auto zurück gerät wird wird das defekte Bauteil nachgebessert/ ausgebessert. Bei dem Fahrrad können die ja kaum den Rahmen austauschen.
Da heißt zurückrufen dann Geld zurück. Und da kann so ein Laden dann auch schnell mal pleite gehen. -
Re: Was ein Verein...
Autor: FraggDieb1 19.02.24 - 11:37
Kp wieso sich hier die Leute aufregen, die so ein Teil nicht einmal besitzen. Ich hab bislang noch von KEINEM gebrochenem Rahmen gehört, dabei fahren hier etliche damit rum. Auch waren die News davon bislang nicht überschwemt, es kann also nicht so ein Drama sein.
Die Dinger haben ein Klasse P/L-Verhältnis. Lassen sich angenehm und super fahren. Kinder, Einkäufe, Hunde, denk dir was aus, lassen sich super darin fahren. Keiner verbietet dir oder empfiehlt dir es nun stehen zu lassen und abzuschreiben. Es wurde lediglich der Verkauf vorsorglich gestoppt, bis unterlagen nachgereicht worden sind (vermutlich irgendwelche Belastungstest) und danach wird es weiter gehen. Entsprechende Problemstellen werden vermutlich ausgebessert, wenn überhaupt nötig. -
Re: Was ein Verein...
Autor: grumbazor 19.02.24 - 11:46
Natürlich kann man den Rahmen tauschen. Hab als Laie dafür einen halben effektive Arbeitszeit gebraucht, lediglich zum einpressen des neuen Steuersatzes war ich im Fahrradladen, der hats mir in 10 Minuten für eine Spende in die Kaffeekasse gemacht. Das Werkzeug dafür kostet 80, ich gab im 20.
Vorteil: Seitdem mach ich alles selbst am Rad und hab mir dadurch schon bald das nächste zusammengespart. Gut, beim Lastenrad mag es etwas länger dauern da mehr Teile dran sind, aber das Prinzip ist dasselbe. Bauteile abschrauben, Steuersatz rauswämsen und alles an den neuen Rahmen ranschrauben. Das ist keine Rocketscience. -
Re: Was ein Verein...
Autor: foobarJim 19.02.24 - 11:47
FraggDieb1 schrieb:
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> Kp wieso sich hier die Leute aufregen, die so ein Teil nicht einmal
> besitzen. Ich hab bislang noch von KEINEM gebrochenem Rahmen gehört, dabei
> fahren hier etliche damit rum. Auch waren die News davon bislang nicht
> überschwemt, es kann also nicht so ein Drama sein.
Man liest aber auch so etwas (NL Times):
"RTL Nieuws’s investigation showed that the company's directors were well aware of problems with the cargo bike frames. The issues with the bike frames were so large that an ironmonger came by once a week to collect broken frames. “In my role, I had access to files and have seen that an employee has been reporting this for years,” a former employee told the broadcaster.
The directors did nothing about the reports other than instruct their employees not to tell customers. “We always had to lie,” a Babboe employee told the broadcaster. “I made up a story to the customer: ‘This never happens.’ And gave them a free rain tent and a free pillow.” Another said: “Managers and directors always told me to keep my mouth shut, or people would laugh it off.”
Das hört sich für mich durchaus nach einem Problem an. -
Re: Was ein Verein...
Autor: M.P. 19.02.24 - 12:01
Mit elektrischem Hilfsmotor mag das mit dem leichten Fahren noch stimmen.
Ohne Hilfsantrieb wohl eher nichts für hügeliges Gelände ... insbesondere, wenn das Lastenabteil voll beladen ist ... -
Re: Was ein Verein...
Autor: bplhkp 19.02.24 - 12:51
FraggDieb1 schrieb:
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> Ich hab bislang noch von KEINEM gebrochenem Rahmen gehört, dabei
> fahren hier etliche damit rum.
In einschlägigen Foren findet man entsprechende Berichte zu gebrochenen Rahmen bei Babboe.
> Es wurde lediglich der Verkauf vorsorglich gestoppt, bis
> unterlagen nachgereicht worden sind (vermutlich irgendwelche
> Belastungstest) und danach wird es weiter gehen. ‚
Das hätte der Hersteller gerne so. In den Niederlanden gibt es offenbar bereits einen Rückruf. -
Re: Was ein Verein...
Autor: bplhkp 19.02.24 - 12:54
dirk_diggler schrieb:
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>
> Da heißt zurückrufen dann Geld zurück. Und da kann so ein Laden dann auch
> schnell mal pleite gehen.
Da steckt ein Milliarden-schwerer Konzern dahinter. So schnell geht er nicht pleite. Und selbst wenn: das ist das Risiko, wenn man meint, die Rahmen billigst in China sourcen zu können. -
Re: Was ein Verein...
Autor: gadthrawn 19.02.24 - 14:22
bplhkp schrieb:
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> jacki schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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>
> > sämtliche Autohersteller auch schon ernste Mängel und Rückrufe hatten.
>
> Darum geht es nicht. Es geht darum, dass der Hersteller die Probleme nicht
> den Behörden gemeldet hat.
> Hey, es geht ja nur um die Sicherheit von Kindern.
>
> Und btw: die Probleme mit den gebrochenen Rahmen bei den Chinarädern von
> Babboe sind nicht neu. Andere Hersteller haben diese Probleme nicht.
So wie ich Fahrradfahrer fahren sehe ist das mit der Sicherheit der Kinder eh egal. -
Re: Was ein Verein...
Autor: honk 19.02.24 - 18:30
smarty79 schrieb:
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> Der Preis von den Dingern war mir schon immer suspekt.
Also mir sind dagegen die Preise, die für andere Lastenräder aufgerufen werden suspekt. Das geht teilweise Richtung Kleinwagen.
Evtl. kann man es mit kleinen Produktionsmengen und viel Handarbeit begründen, sonst wüsste ich echt nicht, wie man diese Preise für klobige Fahrräder mit kleinem Elektromotor rechtfertigen will.
An den Babboe ist nicht viel dran, sehe nicht warum die teuer sein sollten. Und auch für 2K EUR sollte man die so konstruieren können, das der Rahmen keine Sollbruchstelle hat.



