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wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

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  1. wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: kingkong37 17.02.24 - 14:10

    das ebike fährt ja nicht von allein 25kmh (oder nicht erlaubte geschwindigkeiten darüber)... das ist ja eine unterstützung beim treten... d.h. irgendwer muss sich auf das bike auf dem prüfstand setzen und treten - also der polizeibeamte. zumindest steht das so im niederländischen bericht...

    soweit so gut und auch klar.

    aber bitte seit wann darf eine dritte person, das betrifft genauso polizeibeamte, einfach mein fahrrad "fahren" OHNE das ich meine erlaubnis dazu erteilt habe... das wäre mir in deutschland jedenfalls neu.

    erlaube ich das einfach nicht, kann der polizeibeamte dann den test nicht durchführen oder wie...

    und dann? ich glaube nicht das die polizei einfach "auf verdacht" und weil ich mich geweigert habe das sich ein polizeibeamter auf mein fahrrad setzt das bike einziehen darf... und selbst wenn: wenn sich alle weigern, müssen die alle bikes einziehen und dann "auf verdacht" technisch korrekt prüfen oder wie... im zeitraum von x monaten, versteht sich =)
    -> unrealistisch, wird so nicht sein nehme ich an.

    ich wäre nämlich beispielsweise DER ERSTE der sich dem wiedersetzen würde, aber nicht weil mein ebike freigeschalten wäre, sondern weil ich nicht wollen würde das irgendein beamtendudu mein e-rennrad (ich habe keins, theoretisch, weil ich das genauso nicht bei meinem non-e-rennrad erlauben würde) auf so einen stand schnallt und sich dann da drauf setzt und mit seinen einsatzschuhen UNSACHGEMÄSS irgendwie auf meinen speedplay aero rumtrampelt und diese "beschädigt", und was am ende vermutlich auch noch problematisch wäre, weil der beamte vermutlich mehr wiegt als für meinen installierten 75g carbonsattel zugelassen wäre... das ist natürlich nur ein BEISPIEL und nicht "normal" (wobei in den niederlanden vermutlich pro 100km straße deutlich mehr racebikes täglich unterwegs sind als in DE...), aber es verdeutlicht meine frage: was passiert wenn sich eine person weigert das sich jemand auf IHR bike setzt und das "testfährt" was wie gesagt auch ein polizeibeamter zumindest in DE nicht ohne einverständnis des besitzers (so weit mir bekannt) darf...

    des weiteren frage ich mich, WIE GENAU der PRÜFTSTAND! (nicht: der polizeibeamte) feststellt, wann die tretunterstützung abschaltet... das "gefühl" des polizeibeamten, wann und ob die tretunterstützung abgeschaltet, ist bekanntlich keine messmethode. =)

    hier auch diesen bericht lesen, ist interessant... =)
    https://www.derstandard.de/story/3000000183842/e-bike-testungen-der-polizei-fuehrten-zu-unrealistischen-ergebnissen



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.24 14:20 durch kingkong37.

  2. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Reiner62 17.02.24 - 15:02

    > des weiteren frage ich mich, WIE GENAU der PRÜFTSTAND! (nicht: der
    > polizeibeamte) feststellt, wann die tretunterstützung abschaltet... das
    > "gefühl" des polizeibeamten, wann und ob die tretunterstützung
    > abgeschaltet, ist bekanntlich keine messmethode. =)

    Also bei mir (Pedelec mit Bosch-Motor und Intuvia-Bedieneinheit) gibt es auf der rechten Seite ein Balkenfeld, wo die aktuelle Motorleistung angezeigt wird.
    Kein Balken = Keine Motorunterstützung

  3. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Katzabrack 17.02.24 - 15:12

    Solche Prüfstände kommen seit Jahrzehnten gegen frisierte Mofas zum Einsatz. Weder die Polizei noch der TÜV sind überfordert, nur weil einer die Kontrolle verweigert.

  4. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: snboris 17.02.24 - 15:19

    Katzabrack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solche Prüfstände kommen seit Jahrzehnten gegen frisierte Mofas zum
    > Einsatz. Weder die Polizei noch der TÜV sind überfordert, nur weil einer
    > die Kontrolle verweigert.

    Bei Mofas ist das ja auch kein Problem.
    Man stellt das Teil drauf und dann dreht man am Gas bis auf Max.
    Wenn die Geschwindigkeit die erlaubte übersteigt, ist alles klar.

    Aber ein E-Bike muss gefahren werden. Es muß getreten werden, damit die Motor-Unterstützung überhaupt einsetzt. Und erst wenn die Motor-Unterstützung bei 25km/h nicht aufhört, ist das ganze strafbar.
    Wenn also der Eigentümer treten soll, kann er sich ja weniger anstrengen, so das die 25 km/h nie erreicht werden. Wenn ich aus körperlichen Gründen nicht mehr schaffe, schaffe ich halt nicht mehr.
    Es muss sich also der Prüfer/Polizist selbst drauf setzen und treten.
    Und ob das gegen den Willen des Eigentümers erlaubt ist - darum ging es den TE.

  5. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Nilson1 17.02.24 - 15:25

    snboris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Katzabrack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Solche Prüfstände kommen seit Jahrzehnten gegen frisierte Mofas zum
    > > Einsatz. Weder die Polizei noch der TÜV sind überfordert, nur weil einer
    > > die Kontrolle verweigert.
    >
    > Bei Mofas ist das ja auch kein Problem.
    > Man stellt das Teil drauf und dann dreht man am Gas bis auf Max.
    > Wenn die Geschwindigkeit die erlaubte übersteigt, ist alles klar.
    >
    > Aber ein E-Bike muss gefahren werden. Es muß getreten werden, damit die
    > Motor-Unterstützung überhaupt einsetzt. Und erst wenn die
    > Motor-Unterstützung bei 25km/h nicht aufhört, ist das ganze strafbar.
    > Wenn also der Eigentümer treten soll, kann er sich ja weniger anstrengen,
    > so das die 25 km/h nie erreicht werden. Wenn ich aus körperlichen Gründen
    > nicht mehr schaffe, schaffe ich halt nicht mehr.
    > Es muss sich also der Prüfer/Polizist selbst drauf setzen und treten.
    > Und ob das gegen den Willen des Eigentümers erlaubt ist - darum ging es den
    > TE.

    Das doch ähnlich wie beim Motorrad „Lautstärke messen“. Zwingen können sie den Eigentümer nicht. Wenn er dem nicht zustimmt, wird das Motorrad sicher gestellt und von einem Sachverständigen überprüft.

  6. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Reiner62 17.02.24 - 15:26

    > Es muss sich also der Prüfer/Polizist selbst drauf setzen und treten.
    > Und ob das gegen den Willen des Eigentümers erlaubt ist - darum ging es den
    > TE.

    Man kann auch mit der Hand die Kurbel drehen.

  7. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: grumbazor 17.02.24 - 15:29

    Elektrorad raufstellen, an der Tretkurbel drehen, gucken wann der Motor anspringt und bei welchem Tempo die Unterstützung endet. Wo konkret brauchst du da jetzt top notch alien space technology?

  8. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: SpamAccount1388 17.02.24 - 15:57

    Inner wieder schön, wie Leute sich hier blamieren.

  9. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: kingkong37 17.02.24 - 15:58

    >Man kann auch mit der Hand die Kurbel drehen.
    ja, das KANN man schon. was denkst du denn wie viele polizisten das bei einer routinemässigen kontrollstation (und nur dann macht die apparatur, SOFERN sie tatsächlich den abschaltpunkt MESSEN kann, sinn...) und über mehrere stunden machen werden? =)


    >Elektrorad raufstellen, an der Tretkurbel drehen, gucken wann der Motor anspringt und bei welchem Tempo die Unterstützung endet.
    "gucken"... =) genau darum gehts. mit "gucken" ist da nix. das muss GEMESSEN werden!
    "ich hab da mal mit einem arm gekurbelt und gefühlt hat das bike bei 25 nicht abgeschalten" wird vor gericht nicht sooo gut als beweismittel angenommen und "auf gefühl" das fahrrad vor ort konfiszieren klingt mir auch rechtlich... bestenfalls problematisch.

    darum "guckt" bei einer alkoholkontrolle ja auch keiner, ob du unter 0.5promille bist, sondern wir MESSEN den atem-alkohol...

    >Wo konkret brauchst du da jetzt top notch alien space technology?
    keine ahnung ob man dafür "alien space technology" braucht... ich denke nein.
    aber mich interessiert einfach WIE GENAU nur über ein laufband wie bei einem geschwindigkeits-rollenprüfstand - also nur über den radkontakt! - dieses testgerät erkennen kann, wann die motorunterstützung abschaltet... DAS interessiert mich und diesbezüglich bin ich etwas, sagen wir mal, ungläubig... ^^


    EDIT: es steht übrigens im verlinkten artikel der niederl. polizei, das ein polizist dann das fahrrad auf dem prüfstand "fährt" ("to cycle" - fahrrad fahren) und es steht NICHT drin, DAS dieser prüfstand messen kann, bei welcher geschwindigkeit die tretunterstützung abschaltet, nur so nebenbei... ICH denke nicht, das der prüfstand das kann.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.24 16:12 durch kingkong37.

  10. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: kingkong37 17.02.24 - 15:59

    nämlich weil? klär mich auf wie der rollenprüfstand misst, wann die tretunterstützung abschaltet und wie es mit der rechtlichen lage aussieht...
    danke dir!

  11. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: kingkong37 17.02.24 - 16:11

    kannst du (theoretisch) genauso "manipulieren" - davon muss die kontrollinstanz beim prüfen schon ausgehen =)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.24 16:11 durch kingkong37.

  12. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Oktavian 17.02.24 - 16:18

    > EDIT: es steht übrigens im verlinkten artikel der niederl. polizei, das ein
    > polizist dann das fahrrad auf dem prüfstand "fährt" ("to cycle" - fahrrad
    > fahren) und es steht NICHT drin, DAS dieser prüfstand messen kann, bei
    > welcher geschwindigkeit die tretunterstützung abschaltet, nur so
    > nebenbei... ICH denke nicht, das der prüfstand das kann.

    Mutmaßen wir doch einfach mal ein wenig, nur so zum Spaß. Ich überlege mir, mit welcher Grundüberlegung ich so ein Gerät konstruieren würde, welches Wirkprinzip ich nutzen wollte, da genaueres im Artikel ja nicht steht und das Foto auch nicht viel hergibt.

    Der Polizist sitzt auf dem Rad und beschleunigt langsam, bis er knapp 25 km/h überschreitet. Die Geschwindigkeit misst das Gerät klassisch mit der Rolle, die erzeugt auch einen gewissen Widerstand. Halt wie beim Mofa.

    Für die Motorunterstützung fallen mir gleich mehrere Möglichkeiten ein. Ich muss ja nicht messen, wie stark die Motorunterstützung ist, sondern nur, ob es eine gibt, sehr digital also. Im einfachsten Fall hat der Motor eine LED, mit der er anzeigt, ob er unterstützt oder nicht. Relativ viele Räder haben das, das kann ich optisch abgreifen. Ja, könnte man manipulieren, wird aber schon deutlich aufwendiger. Das Gros der Manipulationen setzt eben am Impulsgeber an oder nutzt eine ausländische Firmware.

    Alternativ ziehe ich über die Pedale ein paar Hussen, die die Leistung des Fahrers messen. Das ist nicht sehr genau, aber für meinen Bedarf bequem ausreichend, wir sind ja digital unterwegs. Ist die Trittleistung unter dem, was man rechnerisch braucht, um das Fahrrad auf diese Geschwindigkeit zu bringen, unterstützt der Motor. Ab 25 km/h sollte die Leistung massiv steigen, da der Motor abschaltet.

    Alternativ lasse ich nicht den Polizisten fahren, sondern ich treibe die Kurbel direkt mit einem elektrischen Antrieb (vulgo Akku-Schrauber). Auch hier sollte ich den Effekt messen können, dass bei 25 km/h die benötigte Leistung massiv steigt. Dabei muss dann nicht mal ein Polizist (oder der Besitzer) in die Pedale treten.

    So eine Messung vor Ort mag nicht super genau sein, muss sie auch nicht. Zeigt mein Gerät an, dass alles okay ist, wünsche ich dem Fahrer eine gute Fahrt. Zeigt das Gerät Manipulation an, kann der Fahrer entscheiden. Gibt er den Verstoß zu, bekommt er wie beim Mofa ne Mängelkarte und kann binnen einer Woche das Rad nochmal bei der Polizei vorfahren. Und er bekommt natürlich ein Ordnungsgeld. Gibt er den Verstoß nicht zu, wird das Gefährt konfisziert und einem Gutachter vorgeführt. Dann bekommt er ein Bußgeld und trägt die Kosten des Verfahrens (inkl. des Gutachters).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.24 16:27 durch Oktavian.

  13. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: kingkong37 17.02.24 - 16:39

    >Im einfachsten Fall hat der Motor eine LED, mit der er anzeigt, ob er unterstützt oder nicht. Relativ viele Räder haben das, das kann ich optisch abgreifen.
    keine messung. kann manipuliert sein, sehr einfach z.b.: LED (kontakt) zerstören.
    ausserdem wäre mir nicht bekannt, das z.b. der (wie schon gesagt) sehr einfach über firmware zu "manipulierende" bosch (cx) indikator-LEDs am motor selbst hätte? keine ahnung, ich hab wie gesagt keinen.

    wenn du tatsächlich einen ebike motor manipulieren wollen würdest UM das bike dann im strassenverkehr einzusetzen, da würdest du die optische anzeige für die tretunterstützung bis 25kmh dran lassen? =)

    >Alternativ ziehe ich über die Pedale ein paar Hussen, die die Leistung des Fahrers messen. Das ist nicht sehr genau, aber für meinen Bedarf bequem ausreichend, wir sind ja digital unterwegs.
    also ZUSÄTZLICHE leistungsmessung bei dem, der tritt... haha, ok ^^
    das klingt schon plausibler, wenn auch ganz betimmt nicht rechtssicher einsetzbar, aber immerhin besser als "gefühlt"... das sowas garantiert keine praktische anwendung bei einer polizeikontrolle finden wird, sollte klar sein... aber die beamten hätten immerhin spass =)

    edit: was sind "Hussen"? schönen sonnabend =)

    >Alternativ lasse ich nicht den Polizisten fahren, sondern ist treibe die Kurbel direkt mit einem elektrischen Antrieb (vulgo Akku-Schrauber).
    >Auch hier sollte ich den Effekt messen können, dass bei 25 km/h die benötigte Leistung massiv steigt.
    genau DAS war mein erster gedanke wie ich das (ohne interface zum motor) machen würde. aber da ist keiner an dem "prüfstand"... =)

    >So eine Messung vor Ort mag nicht super genau sein, muss sie auch nicht.
    nö, aber sie muss schon 1. rechtskonform in der anwendung, siehe "darf der beamte ein bike zum test fahren ohne erlaubnis des besitzers oder nicht und 2. NACHVOLLZIEHBAR und vor allem überhaupt eine MESSUNG sein... sonst obliegt es nämlich dem "gefühl" des beamten dein bike einzuziehen oder nicht - was GANZ SICHER nicht rechtskonform ist und in deutschland in nullkomma nichts weggeklagt würde, und das aus gutem grund, thema "gefühlte staatl. willkür". mag ein polizeibeamter BEISPIELSWEISE keine bürger mit migrationshintergrund (REIN THEORETISCH!) darf das nicht dazu führen, das bikes von bürgern mit migrationshintergrund "gefühlt" öfter manipuliert sind und zur TATSÄCHLICHEN techn. überprüfung eingezogen werden als bikes von bürgern "protogermanischer abstammung"... =)

    >Zeigt das Gerät Manipulation an, kann der Fahrer entscheiden.
    so würde ich mir das auch sinnvoll vorstellen. =)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.24 16:47 durch kingkong37.

  14. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Flexy 17.02.24 - 16:41

    Der Polizist merkt ja eindeutig wann das mit der Unterstützung aufhört. Und da der Prüfstand sagt dann auch bei welcher Geschwindigkeit das passiert. Und da ein Polizist eine Amtsperson mit hoheitlichen Befugnissen ist, reicht das eigentlich erst mal in diesem Fall. Und er darf die Weiterfahrt mit dem Rad im Rahmen einer allgemeinen Gefahrenabwehr aufgrund eines begründeten Verdachts untersagen. Zumal da normal mindestens ein 2. Polizist als Zeuge dabei sein wird. Der Polizist wird da auch nicht nur bis 25.1 km/h kurbeln, sondern deutlich schneller, damit die zulässigen Toleranzen auch ganz sicher überschritten sind.

    Ansonsten läuft das wohl wie bei der Messung des Mopedlärms (wo man beim Messen auch bisschen tricksen kann, in beide Richtungen...wie etwa mit Bully oder Kollegen direkt neben der Messung, Mikro zu nah am Boden, Entfernung und Winkel falsch und solche Spielchen): Man kann das Ergebnis vor Ort dannakzeptieren oder nicht. Wenn akzeptiert und nicht nur bisschen zu laut, sondern viel zu Laut (weit über Toleranz), dann wird sogar die Weiterfahrt erst mal untersagt. Und du darfst dann schieben oder den Hänger holen - und du musst das Moped in jedem Fall spätestens in ein paar Tagen beim TÜV oder bei der Polizei in verkehrstauglichem Zustand vorführen und messen lassen. Oder die Zulassungsstelle meldet dir das Moped einfach kurzerhand ab und zieht die Kennzeichen ein.

    Und wenn du die Messung vor Ort nicht akzeptierst, dann wird das Moped wohl erst mal sichergestellt und anschließend von einem vereidigten Gutachter untersucht. Und die Weiterfahrt damit ist natürlich erst mal untersagt.
    Wird bei den E-Bikes dann wohl sehr ähnlich laufen.

  15. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: gan 17.02.24 - 17:01

    kingkong37 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Man kann auch mit der Hand die Kurbel drehen.
    > ja, das KANN man schon. was denkst du denn wie viele polizisten das bei
    > einer routinemässigen kontrollstation (und nur dann macht die apparatur,
    > SOFERN sie tatsächlich den abschaltpunkt MESSEN kann, sinn...) und über
    > mehrere stunden machen werden? =)

    Zumindest hier in der Gegend wäre das nicht selten überflüssig. So oft, wie ich Leute mit E-Bike eine längere Steigung (ca. 800m) in der Nähe hochfahren sehe, ohne auch nur ein einziges Mal zu treten, muss es eher der Standard als die Ausnahme sein, dass illegalerweise über einen Beschlunigungshebel oder ähnliches beschleunigt wird und treten optional ist. Leider interessiert so etwas die Polizei hier nicht.

  16. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: the_doctor 17.02.24 - 17:05

    Wird wohl wie bei ner Alkoholkontrolle sein: entweder du bläst, oder kommst mit auf die Wache, um Blut abzunehmen. So halt auch bei der eBike-Kontrolle: stimmst du zu, wird das mit hoffentlich geeichtem Prüfstand vor Ort gemacht, oder das Bike wird mitgenommen und du siehst es erst nach Prüfung auf einem TÜV-Stand wieder, vorausgesetzt es wurde nicht manipuliert.

  17. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: kingkong37 17.02.24 - 17:11

    ähhh gut. das ist aber was GANZ ANDERES ob man das speedlimit der tretunterstützung verändert ODER der motor OHNE tretunterstützung läuft... das dürfte dann auch unproblematisch auf jedem mopedprüfstand feststellbar sein. =)

  18. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: superdachs 17.02.24 - 17:28

    Nilson1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > snboris schrieb:
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    > -----
    > > Katzabrack schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Solche Prüfstände kommen seit Jahrzehnten gegen frisierte Mofas zum
    > > > Einsatz. Weder die Polizei noch der TÜV sind überfordert, nur weil
    > einer
    > > > die Kontrolle verweigert.
    > >
    > > Bei Mofas ist das ja auch kein Problem.
    > > Man stellt das Teil drauf und dann dreht man am Gas bis auf Max.
    > > Wenn die Geschwindigkeit die erlaubte übersteigt, ist alles klar.
    > >
    > > Aber ein E-Bike muss gefahren werden. Es muß getreten werden, damit die
    > > Motor-Unterstützung überhaupt einsetzt. Und erst wenn die
    > > Motor-Unterstützung bei 25km/h nicht aufhört, ist das ganze strafbar.
    > > Wenn also der Eigentümer treten soll, kann er sich ja weniger
    > anstrengen,
    > > so das die 25 km/h nie erreicht werden. Wenn ich aus körperlichen
    > Gründen
    > > nicht mehr schaffe, schaffe ich halt nicht mehr.
    > > Es muss sich also der Prüfer/Polizist selbst drauf setzen und treten.
    > > Und ob das gegen den Willen des Eigentümers erlaubt ist - darum ging es
    > den
    > > TE.
    >
    > Das doch ähnlich wie beim Motorrad „Lautstärke messen“. Zwingen
    > können sie den Eigentümer nicht. Wenn er dem nicht zustimmt, wird das
    > Motorrad sicher gestellt und von einem Sachverständigen überprüft.

    Vorsicht. Nein, da wird nicht einfach irgendwas eingezogen. ALLE Polizeilichen Maßnahmen sind FREIWILLIGE Maßnehmen denen man zustimmen muss. Das sollte man NIEMALS, egal was die Beamten für Schauergeschichten erzählen, tun. NIEMALS. Das beste ist, direkt vor Ort die Rechtschutzversicherung anrufen, die leiten einen direkt und ohne Umwege an einen Anwalt weiter. Alles weitere kann die Polizei dann mit dem klären. Für jede weitere Maßnahme brauchen die Polizisten eine richterliche Anordnung. Da kann der Anwalt gut dazwischengrätschen. Das dümmste was man tun kann ist kooperativ sein. Man muss die Beamten ja nicht umschubbsen aber man kann und das ist eines jeden gutes und wichtiges Recht, ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Jede freiwillige Maßnahme der man zustimmt ist am Ende ein Schuldeingeständnis. Der erzählen einem sonst was und versuchen einen einzuschüchtern. Am Ende machen sie dabei aber die meisten Fehler. Deshalb. BEVOR IRGENDETWAS passiert IMMER zu aller Erst den Anwalt einschalten. Egal zu welcher Tag und Nachtzeit. Hieraus ergibt sich auch: wer keine Rechtschutzversicherung hat ist von allen guten Geistern verlassen.

  19. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Huanglong 17.02.24 - 17:37

    Läuft das Geschäft gerade nicht gut?

  20. Re: wie bitte ist dieser prüfstand LEGAL?

    Autor: Huanglong 17.02.24 - 17:39

    Naja, du drehst die Unterstützung auf maximum und wenn du dann müde an der Kurbel drehst und das ding 120 macht, dann kann da was nicht stimmen.

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