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  5. › Nvidia: Jensen Huang beschwört…

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Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Niveau

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.17 - 13:59

    "Weil der größte Konkurrent bei professionellen Anwendungen Intel und nicht mehr AMD ist, hetzt Nvidia schon seit Jahren gegen Moore's Law. So auch Mitbegründer Jensen Huang zur Eröffnung der zweiten Konferenz GTC Europe, die erstmals in München stattfindet."

    Er hetzt? Haben wir es nicht ein Spur weniger emotionsgeladen? Klingt mehr nach Schülerzeitung, als nach IT-News für Profis.

  2. Re: Niveau

    Autor: neocron 10.10.17 - 14:27

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hetzt? Haben wir es nicht ein Spur weniger emotionsgeladen? Klingt mehr
    > nach Schülerzeitung, als nach IT-News für Profis.
    ehrlich, das ist deine Kritik?
    oje oje ...

  3. Re: Niveau

    Autor: Willi13 10.10.17 - 14:44

    Er hat nicht unrecht das Wort Hetze wird einfach für jeden mist verwendet...

  4. Re: Niveau

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.17 - 14:46

    sehe ich auch so... unpassendes Wort

  5. Re: Niveau

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.17 - 15:13

    Ich finde das Wort passend

  6. Re: Niveau

    Autor: neocron 10.10.17 - 15:48

    Willi13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat nicht unrecht das Wort Hetze wird einfach für jeden mist
    > verwendet...
    was genau meinst du mit jedem Mist?
    jedem Mist, der der Definition von Hetze genuegt?
    dann ja, richtig, nur wo soll da das Problem sein?
    die Phrase "jeder Mist" wird auch fuer "jeden Mist" benutzt, stoert dich das auch?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.17 15:49 durch neocron.

  7. Re: Niveau

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.17 - 16:28

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chris23235 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Er hetzt? Haben wir es nicht ein Spur weniger emotionsgeladen? Klingt
    > mehr
    > > nach Schülerzeitung, als nach IT-News für Profis.
    > ehrlich, das ist deine Kritik?
    > oje oje ...


    Und das ist deine Erwiderung auf meine Kritik? Das lässt tief blicken. Der Begriff Hetze ist in diesem Zusammenhang vollkommen unangebracht, statt dessen wären Formulierungen wie "Er zweifelt an", "Er hat Bedenken, dass" vollkommen dem Thema angemessen gewesen.

    Die Formulierung "Er hetzt" lädt die Berichterstattung in einer Art und Weise emotional auf, die dem Thema vollkommen unangemessen ist und nur zeigt, dass der Autor des Textes keine emotionale Distanz zum berichteten hat, sondern statt dessen eine dezidierte Postion in einem Konflikt einnimmt. Das ist das Gegenteil von Journalismus und ist eines der Hauptmerkmale von Schülerzeitungsredakteuren, die aufgrund ihres Alters und ihrer noch nicht vorhandenen Erfahrung sehr oft einen solchen Fehler machen.

    Offenbar findest Du die Formulierung nicht kritisierenswert, es würde mich interessieren warum, leider belässt Du es bei einem "oje oje...".

  8. Re: Niveau

    Autor: Shismar 10.10.17 - 17:24

    So sehe ich das auch. Die versprochene Hetze habe ich im Artikel vergeblich gesucht. War wohl nur Click Bait.

    Moore's Law ist schon lange tot. Was wir regelmäßig vorgesetzt bekommen ist nur ein Zombie, der mal wieder ausgegraben und mit noch flexiblerer Interpretation des Gesetzes animiert wurde. Ist aber egal. Intel Marketing eben. Sollte man nur nicht mit der realen Entwicklung in der IT verwechseln.

  9. Re: Niveau

    Autor: neocron 10.10.17 - 17:40

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ist deine Erwiderung auf meine Kritik? Das lässt tief blicken.
    oh das bezweifle ich stark ... es laesst hoechstensviel Interpretationsspielraum, den du auch gern zu nutzen scheinst ...

    > Der
    > Begriff Hetze ist in diesem Zusammenhang vollkommen unangebracht, statt
    > dessen wären Formulierungen wie "Er zweifelt an", "Er hat Bedenken, dass"
    > vollkommen dem Thema angemessen gewesen.
    Nur passen diese ueberhaupt nicht zur Aussage, wo der Begriff "hetzt" benutzt wurde ...
    es geht eben nicht um irgend ein Zweifeln, oder Bedenken ... sondern es geht um wiederkehrende und bestaendige Stichelei von NVidia ggue. Moores Law!
    Der Duden benennt als Synonym fuer "hetzen" auch: herziehen über; lästern; stänkern;
    genau das, was auch hier gemeint wurde ...
    "hetzen" hat NICHT nur die derbe Bedeutung, die du dem Wort zuzusprechen scheinst, sondern eine breitere Bedeutung!

    > Die Formulierung "Er hetzt" lädt die Berichterstattung in einer Art und
    > Weise emotional auf, die dem Thema vollkommen unangemessen ist und nur
    > zeigt, dass der Autor des Textes keine emotionale Distanz zum berichteten
    > hat, sondern statt dessen eine dezidierte Postion in einem Konflikt
    > einnimmt.
    was bitte? ich glaube das ist lediglich deine subjektive Interpretation ...
    Nimmt man sich jedoch die Bedeutung "laestern" aus dem Duden, so kann man beim besten Willen keine besondere emotionale Komponente hier sehen ...
    sondern schlicht das, was es ist ... eine bestaendige Stichelei, ein bestaendiges Laestern, man kann viele Worte verwenden, der Autor hat sich eben fuer "hetzen" entschieden ... wer mehr hineininterpretieren moechte, kann das gern tun ... nur ist das dann wohl eher ein individuelles Problem!

    > Das ist das Gegenteil von Journalismus und ist eines der
    > Hauptmerkmale von Schülerzeitungsredakteuren, die aufgrund ihres Alters und
    > ihrer noch nicht vorhandenen Erfahrung sehr oft einen solchen Fehler
    > machen.
    Oder aber, es ist kein Fehler, das Wort ist voellig richtig verwendet worden entsprechend einer geltenden Definition, und ein Leser hat einfach zu viel Interpretation betrieben ...

    > Offenbar findest Du die Formulierung nicht kritisierenswert, es würde mich
    > interessieren warum, leider belässt Du es bei einem "oje oje...".
    Weil das Wort nunmal eben nicht nur die derbe Definition beherbergt, die du ihm zusprichst.
    Und weil ich den laecherlichen Vergleich mit einer Schuelerzeitung aeusserst laecherlich finde, denn sie impliziert, dass du glaubst die einzig wahre Interpretation fuer dich beanspruchen zu koennen ...
    Ein Autor hat von vielen Synonymen eines gewaehlt ... was dir individuell nicht passt ...
    wie kann man sich da bitte dermassen drueber aufregen ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.17 17:44 durch neocron.

  10. Re: Niveau

    Autor: Anonymer Nutzer 11.10.17 - 00:17

    Also, wenn Du den Duden heranziehst, dann solltest Du vielleicht nicht zuerst auf die Synonome schauen, sondern auf die Definition des Wortes Hetze:

    "(abwertend) Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden, etwas erzeugen"

    und des Wortes hetzen:

    " (abwertend) Hetze gegen jemanden, etwas betreiben; Hass entfachen, schüren; Schmähreden führen, lästern
    (abwertend) jemanden durch Hetze zu etwas veranlassen, aufstacheln"

    Der Hinweis auf (abwertend) beschreibt die Konnotation des Wortes und die ist in beiden Fällen negativ.

    Du wirst keinen Fall finden, in dem das Wort Hetze nicht negativ konnotiert ist, was bedeutet, derjenige, der der Hetze beschuldigt wird, wird im allgemeinen Sprachgebrauch als negativ angesehen. Die Verwendung des Wortes ist immer negativ, auch in Komposita, wie Hetz-Organ für die Bild Zeitung oder Internet-Hetze für ungeliebte Äußerungen im Internet.
    Du kannst es sehr gut und einfach ausprobieren, das nächste Mal, wenn Du mit deinen Freunden ins Kino gehst und einen Filmvorschlag machst, den ein anderes Mitglied der Gruppe ablehnt, sag ihm einfach "Ich finde es nicht gut, wie Du gegen meinen Filmvorschlag hetzt." und dann achte einfach mal auf seine Reaktion und die der Gruppe.
    Sticheln widerum ist etwas komplett anderes. Sticheln ist eine subtile Form der Kritik mit dem Ziel das Objekt dieser Kritik einen leichten, aber ärgerlichen Stich zu versetzen. Im Gegensatz zur Hetze wird beim Sticheln das Objekt der Kritik, im Allgemeinen eine Person, direkt angesprochen. Hetze dagegen ist immer eine ungerechtfertigte unter Umständen falsche, aber zumindest übertriebene Kritik an etwas, die gegenüber Dritten geäußert wird. Du siehst, nicht einmal im Adressaten haben die beiden Worte etwas gemein.
    Lästern ist widerum etwas anderes als Sticheln, weil der Adressat hier jemand ist, der mit dem Objekt der Kritik bekannt ist und das Ziel des Lästerns es ist das Bild desjenigen über den gelästert wird negativ zu färben, auch das ist natürlich negativ konnotiert, weshalb es im Duden wieder mit (abwertend) bezeichnet ist, genau wie stänkern. Offenbar ist Dir nicht klar, was dieses (abwertend) im Duden bedeutet.
    All diese Worte sind nicht synonym.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 00:23 durch Chris23235.

  11. Re: Niveau

    Autor: neocron 11.10.17 - 12:14

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also, wenn Du den Duden heranziehst, dann solltest Du vielleicht nicht
    > zuerst auf die Synonome schauen, sondern auf die Definition des Wortes
    > Wortes hetzen:
    >
    > " (abwertend) Hetze gegen jemanden, etwas betreiben; Hass entfachen,
    > schüren; Schmähreden führen, lästern
    > (abwertend) jemanden durch Hetze zu etwas veranlassen, aufstacheln"
    laestern steht hier sogar in deinem Zitat in der Definition und nicht nur in den Synonymen ...
    Wie kann etwas, was hier noch Bestandteil der Definition ist laut deiner Aussage weiter unten kein Synonym sein?
    Sprache ist nunmal nicht absolut abgrenzend definiert und demnach auch inkonsistent ...

    > Der Hinweis auf (abwertend) beschreibt die Konnotation des Wortes und die
    > ist in beiden Fällen negativ.
    natuerlich ist es das, gehoert sich auch so in diesem Fall denn NVidia hat mit ihrem bisherigen bestaendigen Zweifeln bisher schlicht unrecht gehabt! Genau auf diesen Fakt wird damit auch hingedeutet ...

    > Du wirst keinen Fall finden, in dem das Wort Hetze nicht negativ konnotiert
    > ist, was bedeutet, derjenige, der der Hetze beschuldigt wird, wird im
    > allgemeinen Sprachgebrauch als negativ angesehen.
    Das Wort Volksverhetzung darf also auch nicht genutzt werden, weil es negativ konotiert ist?
    Gaffen bzw. das Wort Gaffer darf also auch nicht verwendet werden?
    Das Wort Asylant, wird laut duden "gelegentlich als abwertend empfunden", darf also dann auch nicht mehr benutzt werden, nehme ich an?
    Auch ein Chauvinist darf dann nicht mehr benannt werden ...

    Du moechtest also dem Journalismus jegliche Worte entziehen, die auch nur ansatzweise eine Bewertung beinhalten koennten?
    das ist laecherlich ... eine gewisse Kompetenz beim Lesen sollte man den Lesern zugestehen koennen!
    Zumal die Abwertung selbst hoechst individuell ist ... (wie sich in diesem Beispiel hier eben zeigt).

    > Die Verwendung des Wortes
    > ist immer negativ, auch in Komposita, wie Hetz-Organ für die Bild Zeitung
    > oder Internet-Hetze für ungeliebte Äußerungen im Internet.
    Oder aber 'Internet-Hetze' deutet eben doch auf eine Art unbegruendete oder uebertriebene "Hetze" ...

    > Du kannst es sehr gut und einfach ausprobieren, das nächste Mal, wenn Du
    > mit deinen Freunden ins Kino gehst und einen Filmvorschlag machst, den ein
    > anderes Mitglied der Gruppe ablehnt, sag ihm einfach "Ich finde es nicht
    > gut, wie Du gegen meinen Filmvorschlag hetzt." und dann achte einfach mal
    > auf seine Reaktion und die der Gruppe.
    Und die Gruppe wird wohl keinerlei besondere Reaktion geben, denn wenn ich diesen Begriff verwende, wird es eine Begruendung dafuer geben. Derjenige, wird also nicht nur den film einfach ablehnen, sondern tatsaechlich dagegen hetzen ... es ist auch bei Nvidia hier kein schlichtes ablehnen ... sondern mehr als das, was das Wort auch beschreibt!

    > Sticheln widerum ist etwas komplett anderes. Sticheln ist eine subtile Form
    > der Kritik mit dem Ziel das Objekt dieser Kritik einen leichten, aber
    > ärgerlichen Stich zu versetzen. Im Gegensatz zur Hetze wird beim Sticheln
    > das Objekt der Kritik, im Allgemeinen eine Person, direkt angesprochen.
    quatsch ... Sticheleien koennen auch ohne direkt Interaktion geschehen ... diese Bedeutung dichtest du jetzt mal eben willkuerlich hinzu!

    > Hetze dagegen ist immer eine ungerechtfertigte unter Umständen falsche,
    > aber zumindest übertriebene Kritik an etwas, die gegenüber Dritten geäußert
    > wird.
    und genau das sollte hier auch transportiert werden ...
    da sich NVidia anscheinend bereits mehrfach geirrt hat bisher ... schien die Kritik also tatsaechlich uebertrieben!

    > Du siehst, nicht einmal im Adressaten haben die beiden Worte etwas
    > gemein.
    der Adressat ist fuer beide Worte voellig egal ...

    > Lästern ist widerum etwas anderes als Sticheln, weil der Adressat hier
    > jemand ist, der mit dem Objekt der Kritik bekannt ist und das Ziel des
    > Lästerns es ist das Bild desjenigen über den gelästert wird negativ zu
    > färben, auch das ist natürlich negativ konnotiert, weshalb es im Duden
    > wieder mit (abwertend) bezeichnet ist, genau wie stänkern.
    nein, um zu laestern muss keinerlei Bekanntheit zwischen dem Laesternden und dem Objekt der Kritik bestehen. Das ist einfach nur Quatsch!

    > Offenbar ist Dir
    > nicht klar, was dieses (abwertend) im Duden bedeutet.
    oh das ist es mir sehrwohl ... und ich messe diesem "abwertend" einen gewissen Informationsgehalt zu ... der im Artikel vom Autor genau so auch transportiert werden sollte! Er fuegt der Aussage mehr Information bei, als ein schlichtes "Bezweifeln"

    > All diese Worte sind nicht synonym.
    weshalb das Wort "laestern" auch oben in deiner Definition des Wortes hetzen auftauchte ... weil sie nicht synonym sind ...
    Die Schwarz/Weiss-Malerei, die du hier versuchst zu betreiben, halte ich im Sprachgebrauch fuer absolut unangebracht ...
    Die scharfen Abgrenzungen existieren hoechstens in deiner Fantasie, weshalb die Listen der "Synonyme" im Duden auch sehr weit gefasst sind ... weil Interpretationen nunmal genau dazu fuehren, dass viele Worte aehnlich gebraucht werden.
    Wir reden hier nicht von einer Fachsprache, die so scharf wie moeglich definiert sein sollte ... sondern von Umgangssprache!
    Wenn du glaubst, dass jemand, mit dem du dich unterhaeltst, die Definitionen alle genau so sieht, wie du sie hier darstellst (und diese beinhalten immerhin einige rein willkuerlich von dir hinzugedichtete Elemente) so wirst du dich immer unklar ausdruecken, und kannst zu keinem Zeitpunkt erwarten, dass jemand genau das versteht, was du meinst gesagt zu haben!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 12:16 durch neocron.

  12. Re: Niveau

    Autor: Anonymer Nutzer 11.10.17 - 14:38

    > Das Wort Volksverhetzung darf also auch nicht genutzt werden, weil es negativ konotiert ist?

    Seufz, offenbar verstehst Du nicht was eine Konnotation ist, was die Diskussion fruchtlos macht. Die Tatsache, dass Du das Wort Volksverhetzung anführst ist doch ein Beleg für meine Argumentation, nicht für deine. Konnotation bedeutet NICHT, das ein Wort nicht genutzt werden darf, es bedeutet, dass es bei seiner Benutzung mit einer nicht ausgesprochenen Bedeutungsebene verknüpft ist.
    Wie Du darauf kommst, das ich sagen würde negativ konnotierte Worte dürften generell nicht benutzt werden ist mir ein Rätsel.
    Aber natürlich ist es so, dass nicht jeder Begriff für jede Textgattung geeignet ist, genauso wie Begriffe aus der Umgangssprache in Vertragstexten immer fehl am Platz sind, sind Beschreibungen der Handlungen oder Aussagen von Personen mit Begriffen die stark negativ oder postitiv konnotiert sind in journalistischen Texten abgesehen von Kommentaren oder Glossen eher weniger passend. Natürlich ist es nicht möglich einen Text zu schreiben, dessen Worte bar jeder Konnotation sind, aber zu sagen eine Firma "hetzt" gegen etwas, wenn es darum geht, dass der CEO besagter Firma Zweifel an der Gültigkeit einer Technik-Theorie äußert ist vollkommen fehl am Platze.

    > Zumal die Abwertung selbst hoechst individuell ist ... (wie sich in diesem Beispiel hier eben zeigt).

    Nein, ist sie nicht, wie die von Dir angeführte Dudendefinition zeigt, in der das Wort als (abwertend) gekennzeichnet ist. Du möchtest den Kuchen behalten und Essen, das geht nicht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 14:43 durch Chris23235.

  13. Re: Niveau

    Autor: neocron 16.10.17 - 12:15

    Chris23235 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass Du das Wort Volksverhetzung
    > anführst ist doch ein Beleg für meine Argumentation, nicht für deine.
    aber auch nur, wenn man nicht verstanden hat, was geschrieben wurde!

    > Konnotation bedeutet NICHT, das ein Wort nicht genutzt werden darf,
    was auch niemand behauptet hat ...
    DU hast die Nutzung des Wortes im journalistischen Kontext kritisiert, weil es:

    > es
    > bedeutet, dass es bei seiner Benutzung mit einer nicht ausgesprochenen
    > Bedeutungsebene verknüpft ist.

    > Wie Du darauf kommst, das ich sagen würde negativ konnotierte Worte dürften
    > generell nicht benutzt werden ist mir ein Rätsel.
    niemand hat auch nur ansatzweise von "generell" gesprochen ...
    der Satz danach klaert auch nochmals, worum es hier ging:
    "Du moechtest also dem Journalismus jegliche Worte entziehen, die auch nur ansatzweise eine Bewertung beinhalten koennten? "
    Es ging um die Nutzung im journalistischen Kontext ... diesen Kontext hattest du bereits vorher auch schon gesetzt. Wie du jetzt auf "generell" kommst, weisst du vermutlich selbst nicht ...


    > Aber natürlich ist es so, dass nicht jeder Begriff für jede Textgattung
    > geeignet ist, genauso wie Begriffe aus der Umgangssprache in Vertragstexten
    > immer fehl am Platz sind, sind Beschreibungen der Handlungen oder Aussagen
    > von Personen mit Begriffen die stark negativ oder postitiv konnotiert sind
    > in journalistischen Texten abgesehen von Kommentaren oder Glossen eher
    > weniger passend.
    dann hast du es ja doch im Kontext verstanden, was soll also der Schwachsinn von "generell" vorher?

    > Natürlich ist es nicht möglich einen Text zu schreiben,
    > dessen Worte bar jeder Konnotation sind, aber zu sagen eine Firma "hetzt"
    > gegen etwas, wenn es darum geht, dass der CEO besagter Firma Zweifel an der
    > Gültigkeit einer Technik-Theorie äußert ist vollkommen fehl am Platze.
    nein, ist es nicht ...
    Und genau das ist des Problem ... niemand hat etwas von einem einmaligen Zweifel gesprochen, weil das gar nicht dargestellt werden sollte ... es ist mehr als ein Zweifel, eine anhaltende Kampagne dagegen ...
    es geht nicht um Fakten oder Wahrheit. Es geht darum, egal wie, der Theorie zu widersprecehn ... und das kontinuierlich!
    Genau deshalb wurde auch nicht nur das Wort "Zweifel" genutzt ... sondern mehr als das ...

    > > Zumal die Abwertung selbst hoechst individuell ist ... (wie sich in
    > diesem Beispiel hier eben zeigt).
    >
    > Nein, ist sie nicht, wie die von Dir angeführte Dudendefinition zeigt, in
    > der das Wort als (abwertend) gekennzeichnet ist.
    Um Himmels willen, lies doch bitte einfach mal was dasteht ...
    ich schrieb "Die Abwertung" sei doechst indivudell ... nicht, ob es abwertend sei oder nicht ...
    damit ist der Grad der ABwertung gemeint. Also wie stark abwertend es anzusehen ist!
    Wir lassen abwertende bzw. generell bewertende Worte in der Berichterstattung zu ... es ist voellig normal! Der Grad ist dabei entscheidend, ob wann man eine Grenze uebertreten sieht!
    Du bist der Meinung "hetze" sei hier nicht angebracht? ok, hab ich verstanden ... das Wort scheint bei dir derartig abwertend anzukommen, dass es fuer dich zu viel ist (warum auch immer).
    Diese Bewertung deinerseits, aber als den generellen Standard anzusehen, halte ich fuer uebertrieben ...
    Ich fuer meine Seite, habe aus dem Wort hier mehr gezogen als du ... ich habe verstanden, dass es eben mehr als nur ein simpler Zweifel war!
    Ist es zugleich negativ konnotiert? mag sein ... fuer mich ist das hier aber nicht von Gewicht, denn es transportierte gleichzeitig damit mehr Information, als du moit deinem "Zweifel" transportiert haben moechtest!

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