1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Nvidias GV100-Chip: "Wir sind…

Was an fast 1P wird nicht verstanden?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was an fast 1P wird nicht verstanden?

    Autor: Kleine Schildkröte 12.05.17 - 10:08

    Die Tensorgeschichte ist fundamental für das Trainieren von neuronalen Netzen. Diese Tensormathe ist aufwändig und letztendlich tut man nur dies, während des gesamten Vorgangs.

    NVidia gibt hier an (wenn ich es recht im Sinn habe), dass ca 980+ TOps bei diesen erreicht wird. Das heißt für diese fundamentale Aufgabe erreicht es fast einen Pentaflop mit 300Watt Leistungsaufnahme. Momentan nutzen wir Grafikkarten dafür, die nur 10TOps schaffen.

    Nur mal so nebenbei... .

  2. Re: Was an fast 1P wird nicht verstanden?

    Autor: Ach 12.05.17 - 10:16

    Darf man deine Aussage vereinfacht in Form von:

    - "Diese Karte ist schon verdammt schlau!" -

    zusammen fassen?

    ...:]

  3. Re: Was an fast 1P wird nicht verstanden?

    Autor: Kleine Schildkröte 12.05.17 - 12:56

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf man deine Aussage vereinfacht in Form von:
    >
    > - "Diese Karte ist schon verdammt schlau!" -
    >
    > zusammen fassen?
    >
    > ...:]

    Nein! Diese Karte ist dumm wie eine Scheibe geschnittenes Brot. Völlig unhaltbar dumm. Doch du kannst schlaue Sachen damit machen.

    Die Aussage war nur auf Grundlage der Diskussionen die hier schon wieder zu lesen waren. Schade dass dieser Aspekt nicht richtig zur Geltung kommt. Man hat die Rechenleistung eines 10 Jahre alten Supercomputers für 300 Watt, wenn man diese eine Tätigkeit - dem Trainieren eines größeren neuronalen Netzes - tätigt.

    Schade, dass es noch ein paar Jahre dauert, bis man nicht-premiumpreise dafür zahlen muss. 5 bis 10k dürfte so eine Karte wohl noch eine weile lang kosten. Ich habe kein neuronales Netz, was ich damit Trainieren möchte, was soviel Wert wäre. Ich nutze momentan nur eines, um mit Sprache bestimmte Dinge beim Programmieren zu erleichtern und wenige in Kundenanwendungen.

  4. Re: Was an fast 1P wird nicht verstanden?

    Autor: Ach 12.05.17 - 14:02

    >Nein! Diese Karte ist dumm wie eine Scheibe geschnittenes Brot. Völlig unhaltbar dumm. Doch du kannst schlaue Sachen damit machen.

    Tja, das ist dann bei neuronalen Netzwerken eben die Frage. Die Muster nach denen der Chip entscheidet, die gibt man der Karte ja nicht vor, der Chip findet und entwickelt die ganz von selber aus den Beispielkatalogen, mit denen man das Netzwerk trainiert, und zwar in einer Form, bei der man selber vielleicht gar nicht mehr nachvollziehen kann, wie das Netzwerk tatsächlich zu seiner Entscheidung findet. Welche der "schlauen Sachen" macht man also selber und welche macht der Chip? Trainiert man einem Hund ein paar Kunststücke an, dann kann man ja genauso wenig behaupten, der Hund sei eigentlich selber strunzdoof und die unabdingbare hündische Grundintelligenz, zum Ausüben der Kunststücke, käme alleine von einem selber.

    >Die Aussage war nur auf Grundlage der Diskussionen die hier schon wieder zu lesen waren. Schade dass dieser Aspekt nicht richtig zur Geltung kommt. Man hat die Rechenleistung eines 10 Jahre alten Supercomputers für 300 Watt, wenn man diese eine Tätigkeit - dem Trainieren eines größeren neuronalen Netzes - tätigt.

    Die Karte hat einen klaren Schwerpunkt in der Anwendung neuronaler Algorithmen, aber sie stellt auch außerhalb dieses Feldes immerhin ca. 15 Terraflops zur Verfügung. nVidia biete einen mit vier dieser Karten bestückten Rechner an. Das sind dann 45 Terraflops bei 1,2 KW. Im Vergleich dazu stellte der japanische Earth Computer von 2002 knapp unter 40 Terraflopps zur Verfügung:



    >Schade, dass es noch ein paar Jahre dauert, bis man nicht-premiumpreise dafür zahlen muss. 5 bis 10k dürfte so eine Karte wohl noch eine weile lang kosten.

    eher 10 bis 20K pro Chip.

    >Ich habe kein neuronales Netz, was ich damit Trainieren möchte, was soviel Wert wäre. Ich nutze momentan nur eines, um mit Sprache bestimmte Dinge beim Programmieren zu erleichtern und wenige in Kundenanwendungen.

    Ideen hätte ich da schon ein paar auf Halde. Irgendwann in der mittelfristigen Zukunft werde ich ziemlich wahrscheinlich mal mit so einem System konfrontiert werden, ich meine da jetzt keine Gespräche mit Alexa, Dr. Watson u.Ä. Dinge, sondern schon von einer anderen Seite kommend.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Automotive Security Analyst (m/w/d)
    Volkswagen AG, Wolfsburg
  2. Consultant Digital Networks (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  3. Technischer Consultant - IT (m/w/d)
    Diamant Software GmbH, Bielefeld
  4. .NET software developer (m/f/d)
    PM-International AG, Speyer

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Hades PS5 für 15,99€, Doom Eternal PC inkl. Metal Plate für 14,99€,)
  2. 8,99€
  3. (u. a. Monster Train für 7,40€, Code Vain für 11€, F.E.A.R. für 2,50€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Hybrides Arbeiten bei d.velop: Training für die Arbeitswelt von morgen
Hybrides Arbeiten bei d.velop
Training für die Arbeitswelt von morgen

Es gibt nur wenige Firmen, die ihren Mitarbeitern schon jetzt die Entscheidung Büro oder Homeoffice selbst überlassen. Ein Erfahrungsbericht der d.velop AG.
Von Peter Ilg

  1. Boston Consulting Drei Viertel der IT-Fachleute offen für Jobwechsel
  2. In eigener Sache Wo ITler am besten arbeiten
  3. IT-Arbeitsmarkt Wie viele Jobwechsel verträgt ein Lebenslauf?

Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel
Razer Zephyr im Test
Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel

Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Project Hazel Razers skurrile Maske erscheint zum Jahresende

Raumfahrt: Rocketlab entwickelt eine bessere Rakete als die Falcon 9
Raumfahrt
Rocketlab entwickelt eine bessere Rakete als die Falcon 9

Rocketlab zeigt eine moderne wiederverwendbare Rakete, die trotz einer teilweise fragwürdigen Präsentation sehr ernst genommen werden muss.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Astra Billigrakete aus Alaska erreicht erstmals den Erdorbit
  2. Nach Satelliten-Abschuss Russische Behörde sieht keine Gefahr für ISS
  3. Satellitenabschuss Russische Provokation gefährdet ISS und Satelliten