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@Golem: Überschrift und Einleitungstext

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  1. @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.16 - 13:24

    Hallo Golem,

    ich muss (mal wieder) Überschrift und Einleitungstext beanstanden.

    In der verlinkten Quelle unter http://www.medientage.de/presse/news/detail/news/detail/News/wir-wissen-alle-noch-nicht-genau-wo-das-hinfuehrt/ steht folgendes:

    "„Die Nutzungsgewohnheiten verändern sich, damit müssen auch wir uns verändern“, sagte Gabriele Holzner. Die Fernsehdirektorin des Hessischen Rundfunks wies darauf hin, dass auch öffentlich-rechtliche Programminhalte inzwischen bei Amazon oder YouTube zu finden seien. Lineare und non-lineare Strukturen würden sich vermischen. Manchmal aber sei es den Zuschauern einfach zu anstrengend, gezielt nach Bewegtbildinhalten zu suchen. Dann sei das klassische Fernsehen eine Alternative zu Video on Demand oder Streaming-Diensten. Einerseits, so machte Holzner deutlich, müsse sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk stärker am Publikum orientieren. Andererseits dürfe die Bedeutung von Nutzerdaten auch nicht alleiniger Maßstab sein: „Wir versuchen nicht, Klicks oder Quoten oder Reichweite um jeden Preis zu erreichen. Das dürfen wir auch gar nicht“, betonte die Fernsehdirektorin. Wichtiger als eine ausschließliche Orientierung an flüchtigen Bedürfnissen sei die Frage nach der Relevanz von Inhalten."


    Ihr macht also zunächst aus "Fernsehdirektorin des Hessischen Rundfunks" ein "TV-Sender" (im Plural wg. Verb "hoffen").

    Wenn man den Artikel öffnet und das Thema noch darüber steht, dann steht sogar folgendes da: "Öffentlich-Rechtliche TV-Sender hoffen".

    Ihr verdreht also den Kontext derart dass Leute, die nur Überschrift + Einleitungstext lesen denken dass das die Ansicht aller öffentlich-rechtlichen Sender ist.


    und dann macht ihr aus
    "Manchmal aber sei es den Zuschauern einfach zu anstrengend, gezielt nach Bewegtbildinhalten zu suchen. Dann sei das klassische Fernsehen eine Alternative zu Video on Demand oder Streaming-Diensten."

    ein "hoffen, dass Streamingauswahl zu anstrengend wird"

    Die Dame hat eine Behauptung/These geäußert, dass es eine Tatsache sei, dass es eben manchmal so ist. Und ihr macht daraus, dass sie bzw. die öffentlich-rechtlichen Sender sich das erhoffen.

    Mal ein dummer Vergleich, der aber herausstellt wie falsch das ist:
    Wenn XY sagt "Manchmal werden Leute ermordet", dann mache ich auch nicht draus "XY wünscht sich dass Leute ermordet werden"

    Ja natürlich werden sich das Geschilderte bei den ÖR-Anstalten manche erhoffen, aber das steht einfach nicht in der Quelle. Wieso verdreht ihr das mal wieder so?

    Ich versteh es nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.16 13:29 durch HerrMannelig.

  2. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: Berner Rösti 27.10.16 - 13:31

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja natürlich werden sich das manche dort vielleicht erhoffen, aber das
    > steht einfach nicht in der Quelle. Wieso verdreht ihr das mal wieder so?

    - Clickbait
    - Vorgefasste Meinung des Autoren
    - Dummheit

    Irgendwas davon muss es sein, denn ich finde es auch ziemlich krass, wie man mal eben komplett den Sinn rumdrehen kann.

    https://forum.golem.de/kommentare/sonstiges/oeffentlich-rechtliche-tv-sender-hoffen-dass-streamingauswahl-zu-anstrengend-wird/sie-hoffen/104628,4640680,4640680,read.html#msg-4640680

  3. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: asa (Golem.de) 27.10.16 - 14:01

    Ja ich kenne die Quelle, auf die ich verlinkt habe. Die Überschrift und Einleitung stellt meine Interpretation der Aussage dar. Ich habe sie nun weitgehend wörtlich an das Gesagte angepasst.

  4. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: Berner Rösti 27.10.16 - 14:17

    asa (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja ich kenne die Quelle, auf die ich verlinkt habe. Die Überschrift und
    > Einleitung stellt meine Interpretation der Aussage dar. Ich habe sie nun
    > weitgehend wörtlich an das Gesagte angepasst.

    Bitte verstehe mich nicht falsch, aber das passt immer noch nicht. Wörtlich heißt es:

    "Manchmal aber sei es den Zuschauern einfach zu anstrengend..."

    Das ist eine einfache Feststellung. Manchmal ist es einfach zu anstrengend. Nicht mehr und nicht weniger.

    Deine Überschrift lautet hingegen immer noch "TV-Sender meinen, dass Streamingauswahl zu anstrengend wird". Mit dem Verb "werden" implizierst du (auch im Einleitungstext) weiterhin, dass die TV-Sender hier eine Veränderung erwarten.

    Aber wo steht das denn?

    Nochmal der gesamte Absatz:

    „Die Nutzungsgewohnheiten verändern sich, damit müssen auch wir uns verändern“, sagte Gabriele Holzner. Die Fernsehdirektorin des Hessischen Rundfunks wies darauf hin, dass auch öffentlich-rechtliche Programminhalte inzwischen bei Amazon oder YouTube zu finden seien. Lineare und non-lineare Strukturen würden sich vermischen. Manchmal aber sei es den Zuschauern einfach zu anstrengend, gezielt nach Bewegtbildinhalten zu suchen. Dann sei das klassische Fernsehen eine Alternative zu Video on Demand oder Streaming-Diensten.

    Im ersten Satz stellt Frau Holzner unmissverständlich fest, dass sie (der Hessische Rundfunk) sich den veränderten Nutzungsgewohngeiten anpassen müssen – mit dem Verweis, dass sich (deshalb!) inzwischen auch ihre Inhalte auch bei den Streaming-Diensten fänden.

    Dass man dennoch weiterhin auch am linearen Fernsehen festhalte, begründet sie eben damit, dass es manchmal eben zu anstrengend sei. Und dann wäre das lineare Fernsehen eine Alternative.

    Mein Vorschlag für Überschrift und Einleitung:

    TV-Sender halten an Alternative zum Streaming fest

    Seit kurzem bieten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ihren Content auch bei Amazon oder Youtube an, möchten aber jedem, dem das lange Auswählen auf Streamingplattformen zu nervig ist, weiterhin lineares Fernsehen als Alternative anbieten.

  5. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: der_wahre_hannes 27.10.16 - 14:59

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Vorschlag für Überschrift und Einleitung:
    >
    > TV-Sender halten an Alternative zum Streaming fest
    >
    > Seit kurzem bieten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ihren Content auch
    > bei Amazon oder Youtube an, möchten aber jedem, dem das lange Auswählen auf
    > Streamingplattformen zu nervig ist, weiterhin lineares Fernsehen als
    > Alternative anbieten.


    Finde ich gut. Denn genau das ist es, was ausgesagt wird und ja sogar schon so im Text steht.

  6. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: theFiend 27.10.16 - 15:05

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > TV-Sender halten an Alternative zum Streaming fest
    >
    > Seit kurzem bieten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ihren Content auch
    > bei Amazon oder Youtube an, möchten aber jedem, dem das lange Auswählen auf
    > Streamingplattformen zu nervig ist, weiterhin lineares Fernsehen als
    > Alternative anbieten.

    Kann man jetzt bedauerlich finden oder nicht, aber ein Artikel mit deiner Überschrift liest einfach kein Mensch. Ein bisschen neugierig machen auf den Inhalt gehört dazu, und wenn dann, wie hier, noch vorbildlich eine Quelle eingebunden ist, bleibt es jedem selbst überlassen ob er das Thema für sich vertiefen will oder nicht...

  7. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: asa (Golem.de) 27.10.16 - 15:12

    Der Text wurde geändert.

  8. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: der_wahre_hannes 27.10.16 - 15:17

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein bisschen neugierig machen auf den Inhalt gehört dazu

    Stimmt. Aber doch nicht mit Aussagen, die so nie getätigt wurden. Wie Herr Rösti in einem anderen Beitrag schon schrieb, wäre man beim HR tatsächlich der Hoffnung, dass die Kunden irgendwann aus purer Anstrengung wieder zurück zum klassischen Fernsehen kommen, dann würden sie nicht selbst auch Streamingangebote haben.

  9. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: Berner Rösti 27.10.16 - 16:43

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > TV-Sender halten an Alternative zum Streaming fest
    > >
    > > Seit kurzem bieten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ihren Content
    > auch
    > > bei Amazon oder Youtube an, möchten aber jedem, dem das lange Auswählen
    > auf
    > > Streamingplattformen zu nervig ist, weiterhin lineares Fernsehen als
    > > Alternative anbieten.
    >
    > Kann man jetzt bedauerlich finden oder nicht, aber ein Artikel mit deiner
    > Überschrift liest einfach kein Mensch. Ein bisschen neugierig machen auf
    > den Inhalt gehört dazu, und wenn dann, wie hier, noch vorbildlich eine
    > Quelle eingebunden ist, bleibt es jedem selbst überlassen ob er das Thema
    > für sich vertiefen will oder nicht...

    Dann wären wir aber irgendwann bei diesem Niveau:

    "Streaming-Dienste schockiert: Diese Frau hat die Lösung für die User gefunden!"

    "Netflix und Amazon glaubten an den Durchbruch, doch was dann passierte, wird dir den Atem verschlagen!"

    usw... ;)

  10. Re: @Golem: Überschrift und Einleitungstext

    Autor: Berner Rösti 27.10.16 - 16:46

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein bisschen neugierig machen auf den Inhalt gehört dazu
    >
    > Stimmt. Aber doch nicht mit Aussagen, die so nie getätigt wurden. Wie Herr
    > Rösti in einem anderen Beitrag schon schrieb, wäre man beim HR tatsächlich
    > der Hoffnung, dass die Kunden irgendwann aus purer Anstrengung wieder
    > zurück zum klassischen Fernsehen kommen, dann würden sie nicht selbst auch
    > Streamingangebote haben.


    Jo. Wenn es darum geht, eine etwas "würzigere" Überschrift zu finden, ohne den Sinn zu entstellen, könnte man ja auch sowas nehmen:

    "TV-Sender glauben an das lineare Fernsehen"
    "Klassisches Fernsehen gegen genervte Streaming-User"
    usw.

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