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20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

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  1. 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: nebenderspur 17.01.24 - 15:07

    sieht 50Hertz alleine darin, wenn man sich dazu durchringen würde, ein paar Freilandtrassen nach Süddeutschland zu bauen und auf die viel teurere Erdverkabelung zu verzichten.
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/windstrom-30-milliarden-sparplan-fuer-die-energiewende-19345831.html

    An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Horst S. aus Bayern, der 2015 durch seine pauschale Ablehnung von Freilandtrassen in Bayern die Netzbetreiber zu einer kompletten Neuplanung zwang. Was das Thema um glatte 10 Jahre zurückgeworfen hat und wodurch alles unendlich teurer wurde.

  2. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: MiWe 17.01.24 - 15:27

    Energiewende blockieren und dann rummosern, dass die Energiewende stockt und teurer wird.

    Genau so kennt man die Putinknechte aus Bayern.

  3. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: maxule 17.01.24 - 15:45

    Einfach 10ct. pro 100km als Netzgebühr und Ruckzuck sind die HGÜ-Trassen (Erdkabel) finanziert.

  4. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: User287 17.01.24 - 16:16

    Ich wette du wohnst unter so einer Hochspannungsleitung?
    Ansonsten kann man viel fordern was einen nicht stört.

  5. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: maxule 17.01.24 - 17:09

    Wenn die Anliegergemeinden pro km mit 1% beteiligt werden, würden Stromtrassen mäanderartig verlegt.

  6. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: Snailsoup3 17.01.24 - 17:27

    MiWe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so kennt man die Putinknechte aus Bayern.

    Aber sonst geht's dir noch gut?

  7. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: nebenderspur 17.01.24 - 17:41

    wußtest du übrigens, warum man nicht einfach bestehende Trassen erweitert, in dem man z.Bsp. (da wo technisch möglich) zusätzliche Leitungen an die Masten hängt?
    Sowas braucht eine neue Erweiterungs-Baugenehmigung. Das ist eigentlich kein Problem, da sich die Mindestabstände seit den 60ern nicht verändert haben. Aber es ist etwas anderes passiert. Nachdem die Trassen in den 60ern fertig waren, haben die Leute wie wild bei den billigen Baugrundstücken drumherum zugegriffen und damit hat sich das Thema Baugenehmigung erledigt.
    Was sagt dir das?
    Ob da nicht vielleicht doch was geht, wenn der politische Wille da ist und man seine Landräte vielleicht bittet, die dümmliche Monstertrassen-Rhetorik einfach mal sein zu lassen?
    Es soll ja Gegenden geben, wo sowas ziemlich geräuschlos funktioniert.
    https://www.heise.de/news/Windstrom-fuer-den-Sueden-Westkuestenleitung-ist-in-Betrieb-9335460.html

  8. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: nebenderspur 17.01.24 - 17:43

    Hmh,
    ich muß sagen: spontan gefällt mit die Idee.
    Die Netzgebühr richtet sich nach der Entfernung zum Erzeuger.
    DAS wäre mal ein Schub für die dezentrale Energiewende.

  9. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: Sternengewitter 17.01.24 - 21:19

    Na offensichtlich nicht.

  10. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: RolandDe 18.01.24 - 00:36

    Du möchtest den armen norddeutsche Windradbetreiber die 10 ct auf seinen Verkaufspreis aufschlagen ?

    Warum sollte das Unternehmen oder der private Endkunde in Bayern den Strom dann noch haben wollen. Oder gar den norwegischen Wasserkraftstrom ...

    Es ist doch viel besser die Anlieger der Trassen bezahlen zu lassen.

  11. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: nebenderspur 18.01.24 - 00:55

    ".... Warum sollte das Unternehmen oder der private Endkunde in Bayern den Strom dann noch haben wollen....."
    Du meinst, die Bayern brauchen den Strom aus Norddeutschland und dahinter gar nicht?
    Das ist doch super....
    Dann werden wir aus norddeutscher Sicht jetzt den Netzausbau gen Süden sofort stoppen und den EE- bzw. Speicherausbau auf den nötigen Eigenbedarf reduzieren, dass ist für uns sowieso viel billiger und wir sind auch nicht wirklich auf die Stromverkäufe nach Bayern angewiesen.
    Bayern kann dann seine Strombedarf mit französischem Atomstrom oder österreichischen Wasserstrom decken.
    Und falls dann Firmen wie BASF weiter rumweinen, dass sowas doch vielleicht etwas teurer und unsicherer wird .... auch kein Problem.
    Schleswig Holstein ist ein schönes Land, wo man auch hervorragend Industrie ansiedeln kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.24 01:14 durch nebenderspur.

  12. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: RolandDe 18.01.24 - 07:19

    Nunja - im Moment MÜSSEN die Bayern den Strom aus den Norden abnehmen. Mit einer eigenen Preiszone wäre das dann Geschichte. Sowohl die Bayern wie auch die Nordlichter könnten dann eigene Lieferbeziehungen aufbauen.

    Ob man dann noch Leitungen braucht, kann dann jeder selbst entscheiden.

  13. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: nebenderspur 18.01.24 - 10:38

    ".... wie auch die Nordlichter könnten dann eigene Lieferbeziehungen aufbauen....."
    Aber mit wem?
    Welche Nachbarn sollen das sein, die in den nächsten 20 Jahren genug Überschuß haben oder bereit wären, für Bayern Stromerzeugungskapazitäten aufzubauen und den Strom - wie es für dich ja offensichtlich selbstverständlich ist - gratis vor die Haustür zu liefern.
    Ich sehe da jetzt gerade niemanden, die Gegenden, wo in den nächsten Jahren mächtig zugebaut wird, sind Norddeutschland Dänemark, Schweden, Finnland.
    Also ich würde ja empfehle, bei denen höflich "Bitte Bitte" zu sagen und falls nötig Geld auf den Tisch zu legen. Arroganz ist eher unangebracht, eingedenk der eigenen Versäumnisse und fehlender Alternativen.

  14. Re: 20 Mrd. EUR Einsparpotential ....

    Autor: RolandDe 20.01.24 - 20:49

    die Transportkosten zahlt am Ende eigentlich immer der Kunde mit dem Preis für die Ware.

    Der Hersteller muss diese Kosten einpreisen und der Endkunde entscheidet ob er das Angebot annimmt oder nicht.

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