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Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

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  1. Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: Informatik bezahlte meinen Lambo 26.10.21 - 11:00

    wer das alles noch für Spielerei und Geldverschwendung hält, sollte sich mal Studien zum aktuellen Zustand dieses Planeten anschauen.
    Bezos, Musk & Co machen nur das, was jeder intelligente Mensch mit ausrechend Mitteln machen würde: sie sichern das Überleben unserer Spezies

    selbst wenn wir jetzt die Klima-Reissleine ziehen ... die Menschheit als Ganzes und die Regierungen dieser Welt sind schlicht weg zu ignorant und zu entscheidungsträge, um noch rechtzeitig eine Katastrophe abwenden zu können. Pragmatisch muss man sehen, dass nicht zu erwarten ist, dass wir das Klima wieder in den Griff bekommen. Bezos, Musk & Co tun das einzig Sinnvolle: wir brauchen Kolonien auf Mond und Mars damit zumindest eine kleine Überlebensreserve (Genpool) als Notfallreservoir bereitsteht. Technologien, die einer begrenzten Anzahl an Menschen das Überleben auf dem Mars sichern können (Kuppeln, Biodome zum Anbau von Nutzpflanzen, Wasser/Luftaufbereitung, ...) können auch auf der Erde zum Einsatz kommen, wenn die Umwelt immer lebensfeindlicher wird.

    demokratische Regierungen würden es niemals schaffen Milliarden in solche Projekte zu stecken, das lässt sich gegen die Ignoranz der Masse politisch nicht durchsetzen

    Musk hat im Alleingang die Wende hin zur Elektromobilität geschafft ... am Anfang lachen alle noch ... bis dann doch jeder einen Tesla will und die alteingesessenen Hersteller nachziehen müssen ...

    Wir lachen heute noch über Raumstationen und Marsprojekte ... doch wenn Ernten zunehmend ausfallen (wie in Interstellar dargestellt) werden wir froh sein, wenn es für die Raumfahrt entwickelte Biodome gibt und andere Technologien, die unser Überleben in zunehmend lebensfeindlichen Umgebungen sichern



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.21 11:01 durch Informatik bezahlte meinen Lambo.

  2. Re: Billionäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: franzropen 26.10.21 - 11:12

    Klar, Musk alleine, der Dieselskandal und Fridays-fo-Future hatten natürlich nichts damit zu tun.
    Dann zieht er noch mit Tesla noch nach Texas wo es genug Fans von Rolling Coal gibt.

    Das was man den Regierungen vorwerfen kann, ist dass sie solchen Firmen Steuererleichterungen verschaffen, was dann dazu führt, dass das Geld für Umweltschutz fehlt, so dass die Kosten von Mittel- und Unterschicht getragen werden.

    Bezos hat auf jeden Fall nicht vor irgendwas zu retten außer seinem Ego und Musks Pläne, sind, wie viele seiner Pläne, utopisch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.21 11:14 durch franzropen.

  3. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: quarkification 26.10.21 - 11:24

    Ich höre es immer wieder, vorrangig von Schülern, dass sie der festen Überzeugung sind, dass die Menschheit aufgrund des Klimawandels ausstirbt. Die gleichen Personen, die sagen man müsse nur auf die Wissenschaft hören, können mir aber keine Quelle dazu nennen.
    Nach langer Recherche konnte ich ein Paper von Schellnhuber finden, indem er die pessimistische Annahme aus dem IPCC genommen und noch verstärkt hat. Aber selbst hier fällt es mir schwer dieser Argumentation zu folgen.
    Wird es Anpassungen geben müssen? Na klar. Wird die Menschheit nicht unendlich wachsen können? Aber sowas von. Wird sich der Trend von Migrationsbewegungen weiter verstärken? Sehr wahrscheinlich.
    Mir als Klimawissenschaftler fällt es aber sehr schwer mir irgendeinen Klimaprozess vorzustellen, der ein Leben auf der Erde unmöglich macht, sodass auf irgendwelchen Mond-/Marskolonien bessere Lebensbedingungen als auf der Erde herrschen sollen.
    Long Story short: hast du eine Wissenschaftliche Quelle dafür? Nein, ein Kinofilm reicht mir nicht aus.

  4. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: masel99 26.10.21 - 11:57

    > wer das alles noch für Spielerei und Geldverschwendung hält, sollte sich mal Studien zum aktuellen Zustand dieses Planeten anschauen. Bezos, Musk & Co machen nur das, was jeder intelligente Mensch mit ausrechend Mitteln machen würde: sie sichern das Überleben unserer Spezies

    Bezos will mit der Station dann doch eher Geld verdienen "wirtschaftliche Aktivitäten zu skalieren und neue Märkte im Weltraum zu erschließen".

    > selbst wenn wir jetzt die Klima-Reissleine ziehen ... die Menschheit als Ganzes und die Regierungen dieser Welt sind schlicht weg zu ignorant und zu entscheidungsträge, um noch rechtzeitig eine Katastrophe abwenden zu können. Pragmatisch muss man sehen, dass nicht zu erwarten ist, dass wir das Klima wieder in den Griff bekommen. Bezos, Musk & Co tun das einzig Sinnvolle: wir brauchen Kolonien auf Mond und Mars damit zumindest eine kleine Überlebensreserve (Genpool) als Notfallreservoir bereitsteht. Technologien, die einer begrenzten Anzahl an Menschen das Überleben auf dem Mars sichern können (Kuppeln, Biodome zum Anbau von Nutzpflanzen, Wasser/Luftaufbereitung, ...) können auch auf der Erde zum Einsatz kommen, wenn die Umwelt immer lebensfeindlicher wird.

    Selbst wenn beide Polkappen abschmelzen (Zeitraum ein paar tausend Jahre) ist die Erde lebensfreundlicher als der Mars/Mond. Gewächshäuser und Kuppeln sind übrigens auch keine neue Erfindung.

    > demokratische Regierungen würden es niemals schaffen Milliarden in solche Projekte zu stecken, das lässt sich gegen die Ignoranz der Masse politisch nicht durchsetzen

    Die Raumstation ISS soll es angeblich im Orbit geben und davor gab es andere ...

    > Musk hat im Alleingang die Wende hin zur Elektromobilität geschafft ... am Anfang lachen alle noch ... bis dann doch jeder einen Tesla will und die alteingesessenen Hersteller nachziehen müssen ...

    Er hat eher den perfekten Moment erwischt, bei dem die Akkutechnologie langsam gut genug war (es gab schon diverse Versuche vorher), immer höheren Aufwand der Abgasreinigung (daraus folgend der PKW-Dieselskandal und die Bewältigung der "alteingesessenen Hersteller" damit) und höherem Umweltbewustsein (Klimaziele und Subventionen/Strafzahlungen die an Hersteller wie Tesla gingen) und Investoren die "Unmengen" Geld zur Verfügung stellen konnten, auch dank lockerer Geldpolitik der Notenbanken. Die "alteingesessenen Hersteller" werden ebenfalls durch Strafabgaben zum Entwickeln neuer Technologien "motiviert". Wobei ich die Entwicklungen von Tesla/Musk nicht kleinreden will.

  5. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.21 - 12:21

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Raumstation ISS soll es angeblich im Orbit geben und davor gab es
    > andere ...

    Allerdings wurden weder Mir noch Tiangong von demokratischen Regierungen ins All geschickt.

    Aber die ISS reicht natürlich schon aus, um den Satz "demokratische Regierungen schaffen es nicht" als den Mumpitz hinzustellen, der er ist. :)

    > > Musk hat im Alleingang die Wende hin zur Elektromobilität geschafft ...
    > am Anfang lachen alle noch ... bis dann doch jeder einen Tesla will und die
    > alteingesessenen Hersteller nachziehen müssen ...
    >
    > Er hat eher den perfekten Moment erwischt, bei dem die Akkutechnologie
    > langsam gut genug war (es gab schon diverse Versuche vorher), immer höheren
    > Aufwand der Abgasreinigung (daraus folgend der PKW-Dieselskandal und die
    > Bewältigung der "alteingesessenen Hersteller" damit) und höherem
    > Umweltbewustsein (Klimaziele und Subventionen/Strafzahlungen die an
    > Hersteller wie Tesla gingen) und Investoren die "Unmengen" Geld zur
    > Verfügung stellen konnten, auch dank lockerer Geldpolitik der Notenbanken.
    > Die "alteingesessenen Hersteller" werden ebenfalls durch Strafabgaben zum
    > Entwickeln neuer Technologien "motiviert". Wobei ich die Entwicklungen von
    > Tesla/Musk nicht kleinreden will.

    Naja, Musk hat in dem Bereich gar nichts entwickelt. Er hat sich lediglich in Firmen eingekauft.

  6. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: masel99 26.10.21 - 13:09

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > masel99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Raumstation ISS soll es angeblich im Orbit geben und davor gab es
    > > andere ...
    >
    > Allerdings wurden weder Mir noch Tiangong von demokratischen Regierungen
    > ins All geschickt.
    >
    > Aber die ISS reicht natürlich schon aus, um den Satz "demokratische
    > Regierungen schaffen es nicht" als den Mumpitz hinzustellen, der er ist.
    > :)

    Gorbatschows "demokratischere" UdSSR fällt schon in die Zeit der Mir, da wurde auch an der Mir weitergebaut, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. ;-)

    Skylab aus den USA gabs da noch.

  7. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: Antischwurbler 26.10.21 - 19:03

    quarkification schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich höre es immer wieder, vorrangig von Schülern, dass sie der festen
    > Überzeugung sind, dass die Menschheit aufgrund des Klimawandels ausstirbt.
    > Die gleichen Personen, die sagen man müsse nur auf die Wissenschaft hören,
    > können mir aber keine Quelle dazu nennen.
    > Nach langer Recherche konnte ich ein Paper von Schellnhuber finden, indem
    > er die pessimistische Annahme aus dem IPCC genommen und noch verstärkt hat.
    > Aber selbst hier fällt es mir schwer dieser Argumentation zu folgen.
    > Wird es Anpassungen geben müssen? Na klar. Wird die Menschheit nicht
    > unendlich wachsen können? Aber sowas von. Wird sich der Trend von
    > Migrationsbewegungen weiter verstärken? Sehr wahrscheinlich.
    > Mir als Klimawissenschaftler fällt es aber sehr schwer mir irgendeinen
    > Klimaprozess vorzustellen, der ein Leben auf der Erde unmöglich macht,
    > sodass auf irgendwelchen Mond-/Marskolonien bessere Lebensbedingungen als
    > auf der Erde herrschen sollen.
    > Long Story short: hast du eine Wissenschaftliche Quelle dafür? Nein, ein
    > Kinofilm reicht mir nicht aus.

    Und du nennst dich Klimawissenschaftler? Natürlich geht es um das Überleben der Menschheit, Flora und Fauna wie wir sie kennen, statt diese binnen weniger Jahrzehnte ab heute zu dezimieren - und nicht nur darum, wenigen verbleibenden Menschen das Überleben zu sichern.

  8. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: Dwalinn 28.10.21 - 11:43

    Kolonien auf dem Mars oder auf Raumstation sind nur Spielereien bzw. haben nur einen Wissenschaftlichen Wert.
    Selbst wenn alle Prognosen sogar noch untertrieben sind wird die Erde immer der beste Ort zum Überleben sein.

    Im Zweifel könnten immer noch Millionen Menschen in der nun abgetauten Polarregion oder Untertage überleben, immer noch besser als der Mars.

    Höchstens ein Asteroideneinschlag schlimmer noch als vor 65 millionen Jahre könnte dafür sorgen das der Mars zumindest zeitweise ein besserer Ort zum Leben ist.

  9. Re: Milliardäre machen notwendige Regierungsarbeit

    Autor: Kein Kostverächter 28.10.21 - 15:47

    Sie bereiten den Weg für eine orbitale Ökonomie. O'Neill-Weltraum-Kolonien sind ein guter Weg: Schwerindustrie ins All bringen, am besten in Orbits um die Sonne, da gibt es 24/7 ungefilterte Sonnenenergie, Rohstoffe lassen sich wesentlich leichter transportieren. Man kann sie an einem Asteroiden abbauen und dann per Orbitalmechanik zum Zielort bringen - viel leichter als Rohstoffe mit viel Aufwand auf einer Planetenoberfläche zu bewegen.
    Die Konzepte wurden in den 70ern vom Physiker Gerard O'Neill entworfen, auf Basis damals verfübgbarer Technik. Sein Sachbuch "The High Frontier" ist sehr empfehlenswert.
    In den Habitaten kann beliebiges Klima geschaffen werden, Schwerkraft kann durch Rotation geschaffen werden. In einem knappen Jahrhundert könnten mehr Menschen im All als auf der Erde leben. Auf der Erde kann sich die Biosphäre erholen, da wird dann Urlaub gemacht.
    Auf dem Mars hat man wieder alle Nachteile des Grundes eines Gravitationsschachts. Warum man Dinge erst aufwändig aus dem Gravitationsschacht der Erde heraufbringen nur um sie dann wieder in den Gravitationsschacht des Mars zu werfen, hat sich mir noch nicht so erschlossen. Solange man es nicht schafft, dem Mars ein Magnetfeld zu verpassen, ist Terraforming eher witzlos (und gegen beides ist der Aufbau von O'Neill-Kolonien nachgerade trivial).

    Bis die Tage,

    KK

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    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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