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Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

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  1. Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: lejared 21.06.17 - 10:43

    Eine Hose, die nicht passt, behalte ich auch dann nicht, wenn ich Rabatt darauf bekommen.

    Wenn man die Retouren speziell bei Kleidung reduzieren will, sollte man meiner Meinung nach anders vorgehen.

    1. Möglichst viele und vor allem realistische(!) Fotos der Kleidung. Keine gephotoshopten Wunschdarstellungen. Ob ich das Stück nachher behalte, hängt wesentlich davon ab, ob ich das bekomme, was ich vorher gesehen habe (Farbe, Muster, Stoff, Schnitt)

    2. Realistische und genaue Größeangaben!
    Wenn ich mir drei Hosen in exakt der gleichen Größe bestelle und beim Anprobieren ist dann eine zu groß, eine zu klein und nur ein passt, dann ist das nicht meine Schuld, dass ich zwei von drei zurück schicken muss (alles schon genau so erlebt)!

  2. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: siedenburg2 21.06.17 - 10:50

    Vor allem der 2. Punkt wäre sehr wichtig.
    Einfach mal die "normalen" Größenangaben für die, die einfach kaufen wollen und dann noch eine genaue Angabe in cm von z.B. der länge des Hosenbeins, dem Durchschnitt/Umfang der Öffnungen etc.

  3. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: Dwalinn 21.06.17 - 10:56

    Das ist aber nicht sehr realitätsnah, selbst wenn die Bundweite und hosenlänge stimmt gibt es noch viele andere Faktoren, Schnitt Material usw.
    Gerade bei Herren ist es dann auch wichtig wie der Schritt geschnitten ist. mMn kommt man ums anprobieren nie herum aber definitiv sollten wenigstens die Eckdaten (Bundweite und Hosenlänge ) stimmen.

  4. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: Slury 21.06.17 - 10:58

    Ja, das mit der Größe ist echt ein Problem. Selbst bei sowas einfachem wie T-Shirts.
    Da werden die Größen wie S, M, L, XL noch mit Attributen wie Skinny, Regular, Loose usw. ausgestattet.
    Auch haben die Untermarken einer Marke unterschiedliche Schnitte so dass M auch nicht überall M ist.
    Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Marke JackJones.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.17 10:59 durch Slury.

  5. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: AllDayPiano 21.06.17 - 11:01

    lejared schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Hose, die nicht passt, behalte ich auch dann nicht, wenn ich Rabatt
    > darauf bekommen.
    >
    > Wenn man die Retouren speziell bei Kleidung reduzieren will, sollte man
    > meiner Meinung nach anders vorgehen.

    Ich denke, es geht halt auch darum, dass viele Kleidung zurückschicken, weil sie ihnen dann nicht gefällt bzw. nicht sooo gut, wie sie gedacht haben.

    > 2. Realistische und genaue Größeangaben!
    > Wenn ich mir drei Hosen in exakt der gleichen Größe bestelle und beim
    > Anprobieren ist dann eine zu groß, eine zu klein und nur ein passt, dann
    > ist das nicht meine Schuld, dass ich zwei von drei zurück schicken muss
    > (alles schon genau so erlebt)!

    Jau, da hast Du recht! Das ist in der Tat sowas von nervig und für mich der Grund, warum ich - vor allem bei Amazon - keine Kleidung bestelle.

  6. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: lejared 21.06.17 - 11:14

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, es geht halt auch darum, dass viele Kleidung zurückschicken,
    > weil sie ihnen dann nicht gefällt bzw. nicht sooo gut, wie sie gedacht
    > haben.

    Ja, und woran liegt das? Oft genug daran, dass die geschönten Darstellungen bei den Produktbildern halt einfach nicht dem entsprechen, was man bekommt. Da wird dann schon mal der Faltenwurf mit der Heftnadel "optimiert" und Farben mit Photoshop "verbessert" und ausschließlich in (unrealistischen) Posen fotografiert, die das Kleidungsstück gut, aber eben nicht realistisch aussehen lassen.

  7. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: dEEkAy 21.06.17 - 11:18

    lejared schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Hose, die nicht passt, behalte ich auch dann nicht, wenn ich Rabatt
    > darauf bekommen.
    >
    > Wenn man die Retouren speziell bei Kleidung reduzieren will, sollte man
    > meiner Meinung nach anders vorgehen.
    >
    > 1. Möglichst viele und vor allem realistische(!) Fotos der Kleidung. Keine
    > gephotoshopten Wunschdarstellungen. Ob ich das Stück nachher behalte, hängt
    > wesentlich davon ab, ob ich das bekomme, was ich vorher gesehen habe
    > (Farbe, Muster, Stoff, Schnitt)
    >
    > 2. Realistische und genaue Größeangaben!
    > Wenn ich mir drei Hosen in exakt der gleichen Größe bestelle und beim
    > Anprobieren ist dann eine zu groß, eine zu klein und nur ein passt, dann
    > ist das nicht meine Schuld, dass ich zwei von drei zurück schicken muss
    > (alles schon genau so erlebt)!


    Mir ist genau das in 2. beschrieben vor kurzem passiert. Habe mir ein paar kurze Hosen online bestellt. Eine davon in 2 unterschiedlichen FARBEN von der selben Marke und in der selben Größe. Seltsamerweise hat die eine gut gepasst und die andere war zu groß.

    Zusammengefasst:
    Von den insgesamt 6 bestellten Hosen gingen 3 wieder zurück obwohl immer die selbe Größe bestellt wurde.
    1 war viel zu groß.
    1 war viel zu klein.
    1 war zu groß obwohl die gleiche Hose in einer anderen Farbe in der selben Größe perfekt passte.

    Ich mach mir sogar noch online die Mühe und gucke in die Größentabelle und bestelle dann. Trotzdem passiert sowas.

  8. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: Anonymer Nutzer 21.06.17 - 12:20

    siedenburg2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem der 2. Punkt wäre sehr wichtig.
    > Einfach mal die "normalen" Größenangaben für die, die einfach kaufen wollen
    > und dann noch eine genaue Angabe in cm von z.B. der länge des Hosenbeins,
    > dem Durchschnitt/Umfang der Öffnungen etc.

    So ist es. Die Bilder sagen zudem oft wenig aus und die Größenangaben der Hersteller sind eine mittlere Katastrophe. Hier wäre eigentlich der Hebel anzusetzen.

  9. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: Anonymouse 21.06.17 - 12:57

    lejared schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > 2. Realistische und genaue Größeangaben!
    > Wenn ich mir drei Hosen in exakt der gleichen Größe bestelle und beim
    > Anprobieren ist dann eine zu groß, eine zu klein und nur ein passt, dann
    > ist das nicht meine Schuld, dass ich zwei von drei zurück schicken muss
    > (alles schon genau so erlebt)!

    Das ist aber kein reines Onlinehandel-Problem, sowas erlebt man in jedem Kleidungsgeschäft. Hatte mir mal zwei Hosen in der gleichen Größe rausgesucht. Die eine passte super, bei der anderen hatte ich dann gefühlt plötzlich 20kg Übergewicht.
    Keine Ahnung, ob das in der Branche eigentlich genormt sein soll...
    Ich bestelle auch eher selten Klamotten online. Und dann nur von Marken, wo ich die Größenverhältnisse auch kenne. Ansonsten ist mir das mit dem Rückversand dann wieder zu aufwendig.

  10. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: Berner Rösti 21.06.17 - 13:01

    lejared schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke, es geht halt auch darum, dass viele Kleidung zurückschicken,
    > > weil sie ihnen dann nicht gefällt bzw. nicht sooo gut, wie sie gedacht
    > > haben.
    >
    > Ja, und woran liegt das? Oft genug daran, dass die geschönten Darstellungen
    > bei den Produktbildern halt einfach nicht dem entsprechen, was man bekommt.
    > Da wird dann schon mal der Faltenwurf mit der Heftnadel "optimiert" und
    > Farben mit Photoshop "verbessert" und ausschließlich in (unrealistischen)
    > Posen fotografiert, die das Kleidungsstück gut, aber eben nicht realistisch
    > aussehen lassen.

    Die sollen sich mal ein Beispiel an z.B. ESPRIT nehmen. Da kann man die Sachen i.d.R. von allen Seiten betrachten, dunkle Stoffe können künstlich aufgehellt werden, um die Details besser erkennen zu können. Zudem gibt es auch eine verlässliche Bewertung der Passgenauigkeit.

  11. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: Peter Brülls 21.06.17 - 14:07

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist aber kein reines Onlinehandel-Problem, sowas erlebt man in jedem
    > Kleidungsgeschäft. Hatte mir mal zwei Hosen in der gleichen Größe
    > rausgesucht. Die eine passte super, bei der anderen hatte ich dann gefühlt
    > plötzlich 20kg Übergewicht.
    > Keine Ahnung, ob das in der Branche eigentlich genormt sein soll...

    Natürlich. Darum haben sie ja auch 20 davon.

    Aber das Problem im Onlinehandel ist eben, dass man es nicht einmal eben vor sich halten kann. Im Geschäft kann ich die Hose anziehen sofort wieder beiseitelegen.

  12. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: bplhkp 21.06.17 - 17:45

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mir ist genau das in 2. beschrieben vor kurzem passiert. Habe mir ein paar
    > kurze Hosen online bestellt. Eine davon in 2 unterschiedlichen FARBEN von
    > der selben Marke und in der selben Größe. Seltsamerweise hat die eine gut
    > gepasst und die andere war zu groß.
    >

    Toleranzen im Zentimeterbereich sind leider ein immer größeres Problem. Olymp hatte das beispielsweise sehr gut im Griff, bis sie meinten die Produktion nach Bangladesch und Burma verlagern zu müssen. Hier sollte der Handel in der Tat ansetzen, wenn man Retouren vermeiden will.

  13. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: lejared 23.06.17 - 15:19

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sollen sich mal ein Beispiel an z.B. ESPRIT nehmen. Da kann man die
    > Sachen i.d.R. von allen Seiten betrachten, dunkle Stoffe können künstlich
    > aufgehellt werden, um die Details besser erkennen zu können. Zudem gibt es
    > auch eine verlässliche Bewertung der Passgenauigkeit.

    Gerade dort bestelle ich nicht mehr! Ja, die Darstellungen sind vergleichsweise gut. Aber meine letzte Bestellung habe ich komplett retournieren müssen, weil nicht, absolut gar nichts(!) gepasst hat.

    Vier Hosen (Jeans und Bermudas) in der gleichen Größe bestellt. Das Ergebnis war, als hätte man blind irgendwas vom Wühltisch geholt. Eine Hose ging nicht einmal zu (ca. 2 Nummern zu klein), eine andere war so weit, dass ich noch eine Faustbreit platz am Bund hatte, die ist einfach wieder zu Boden fallen. Die gleiche Größe!

    Darauf hatte ich dann echt keine Lust mehr, wenn ich wegen solchem Quatsch sinnlos zwischen der Postfiliale hin und her renne, ohne dass ich etwas davon habe.

    Man muss vor allem dazu sagen, dass ich bis vor ca. 5 Jahren fast ausschließlich Kleidung von ESPRIT getragen hatte. Es gab da mal ein Zeit, da konnte ich deren Jeans blind bestellen, weil Größe 32 immer auch Größe 32 war und nicht so ein sinnloses Roulette.

  14. Re: Retouren bei Kleidungsstücken reduziert man anders

    Autor: lejared 23.06.17 - 15:22

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lejared schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > 2. Realistische und genaue Größeangaben!
    > > Wenn ich mir drei Hosen in exakt der gleichen Größe bestelle und beim
    > > Anprobieren ist dann eine zu groß, eine zu klein und nur ein passt, dann
    > > ist das nicht meine Schuld, dass ich zwei von drei zurück schicken muss
    > > (alles schon genau so erlebt)!
    >
    > Das ist aber kein reines Onlinehandel-Problem, sowas erlebt man in jedem
    > Kleidungsgeschäft.

    Der Unterschied ist, dass ich das Stück im Kleidungsgeschäft nach der Anprobe einfach wieder beiseite lege und gut.

    Beim Versand entsteht durch sowas eben eine teure und aufwendige Retoure, die alle Anbieter gern reduzieren möchten (siehe Artikel).

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